Frank Herbert - Der Wüstenplanet

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Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

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Die vier Frauen setzten ihre Last vorsichtig am Rande der Bühne ab. Chani half der alten Frau auf die Füße.

Das ist also ihre Ehrwürdige Mutter, dachte Jessica.

Sie stützte sich schwer auf Chani, als sie auf Jessica zuhumpelte, und wirkte dabei wie ein Haufen dürrer Knochen, die man in eine Robe gewickelt hatte. Vor Jessica blieb sie stehen. Sie starrte sie an, bevor sie leise und heiser zu sprechen anfing.

»Du bist es also.« Ihr alter Kopf nickte bedenklich schwach auf ihrem dünnen Hals. »Die Shadout Mapes hatte recht gehabt, als sie dich bemitleidete.«

Rasch und ablehnend erwiderte Jessica: »Ich brauche anderer Leute Mitleid nicht.«

»Das werden wir noch sehen«, keuchte die alte Frau. Mit überraschender Behendigkeit wandte sie sich um und warf einen Blick auf die Menge. »Sag es ihnen jetzt, Stilgar.«

»Muß ich?« fragte er.

»Wir sind das Volk von Misr«, krächzte die Alte. »Seit unsere Sunni-Vorfahren von Nilotic al-Ourouba geflohen sind, kennen wir Flucht und Tod. Aber die Jungen machen weiter, damit das Volk erhalten bleibt.«

Stilgar atmete tief ein und machte zwei Schritte nach vorn.

Jessica fühlte plötzlich, wie sich die Stille über die in der riesigen Höhle versammelten Menschen herabsenkte. Zwanzigtausend Leute standen nun unbeweglich und schweigsam da. Sie fühlte sich plötzlich winzig klein und von Vorsicht erfüllt.

»In dieser Nacht werden wir den Sietch verlassen, der uns lange Zeit Obdach gewährt hat, und uns nach Süden in die Wüste hinausbegeben«, begann Stilgar. Seine Stimme wurde von dem hinter ihm liegenden Schalltrichter mehrfach verstärkt.

Immer noch schwieg die Menge.

»Die Ehrwürdige Mutter hat mir erklärt, daß sie nicht in der Lage ist, einen weiteren Hajr zu überstehen«, fuhr er fort. »Auch wenn wir schon vorher ohne eine Ehrwürdige Mutter gewesen sind … es ist nicht gut, ohne eine zu sein, wenn ein Volk sich eine neue Heimat suchen muß.«

Jetzt begann die Menge zu verstehen. Gemurmel breitete sich in der Höhle aus.

»Damit dieser Zustand nicht eintritt«, legte Stilgar auseinander, »hat unsere neue Sayyadina Jessica von den Zauberkräften ihr Einverständnis erklärt, sich heute dem Ritus zu unterziehen. Sie wird das tun, damit wir die Kraft unserer Ehrwürdigen Mutter nicht verlieren.«

Jessica von den Zauberkräften, dachte Jessica. Sie bemerkte, daß Paul sie anstarrte. Seine Augen waren voller Fragen, aber seine Lippen blieben stumm in all der Seltsamkeit, die sich um ihn herum zur Schau stellte.

Was wird aus ihm werden, wenn ich dabei den Tod finde? fragte sich Jessica.

Erneut fühlte sie dieses Unwohlsein.

Chani führte die Ehrwürdige Mutter zu der Felsenbank innerhalb des Schalltrichters und kehrte zurück, wo sie neben Stilgar Aufstellung nahm.

»Damit wir nicht alles verlieren, wenn Jessica von den Zauberkünsten versagt«, erklärte Stilgar der Menge, »wird nun Chani, die Tochter Liets, zur Sayyadina geweiht.« Er trat einen Schritt zur Seite.

Aus der Tiefe des Schalltrichters drang die Stimme der alten Frau zu ihnen herüber. Obwohl sie nur flüsterte, klangen ihre Worte laut und deutlich an jedermanns Ohren: »Chani ist von ihrem Hajr zurückgekehrt — sie hat die Wasser gesehen.«

Beeindruckt murmelte die Menge: »Sie hat die Wasser gesehen.«

»Ich weihe hiermit die Tochter Liets zur Sayyadina«, sagte die alte Frau heiser.

»Sie ist akzeptiert«, flüsterte die Menge.

Paul hörte lediglich die Worte. Alle Aufmerksamkeit war auf seine Mutter konzentriert.

Und wenn sie es nicht schafft?

Er schaute zur Seite und musterte die Frau, die hier unter dem Namen Ehrwürdige Mutter auftrat, sah Haut und Knochen und die blasse Bläue ihrer alten Augen. Sie machte den Eindruck, als könne bereits der kleinste Lufthauch sie umwerfen, und gleichzeitig wurde er den Verdacht nicht los, daß sie sogar in der Lage war, einem Coriolis-Sturm zu trotzen. Irgendwie umhüllte sie die gleiche Aura der Kraft, die er an der Ehrwürdigen Mutter Gaius Helen Mohiam bemerkt hatte, als sie ihn der Agonie des Gom Jabbar aussetze.

»Ich, die Ehrwürdige Mutter Ramallo, aus deren Stimme eine Vielzahl von anderen spricht, sage dies zu euch«, fuhr die Greisin fort: »Es ist angebracht, daß Chani eine Sayyadina wird.«

»Es ist angebracht«, wisperte die Menge.

Nickend flüsterte die Alte: »Ich gebe ihr den silbernen Himmel, die goldene Wüste und die leuchtenden Felsen und die grünen Felder, die einst um uns sein werden. All das gebe ich der Sayyadina Chani. Und damit sie nicht vergißt, daß sie eine Dienerin von uns allen ist, wird sie die Pflichten einer Helferin bei der bevorstehenden Zeremonie übernehmen. Es soll so sein, wie Shai-Hulud es wünscht.« Sie hob einen ihrer knochigen braunen Arme und ließ ihn wieder sinken.

Jessica, die feststellte, daß die Zeremonie an Geschwindigkeit zunahm, warf Paul einen Blick zu. Noch immer waren seine Augen von stummen Fragen erfüllt.

»Die Wassermeister sollen vortreten«, sagte Chani. Ihre kindliche Stimme bebte leise und verriet damit ihre Nervosität.

Jessica wurde klar, daß sich nun der Mittelpunkt aller Gefahren rasch näherte. An den Augen und dem Verhalten der Zuschauer konnte sie ablesen, daß man sie mit Erwartung musterte.

Eine Reihe von Männern bahnte sich ihren Weg durch die Menge. Sie kamen von weit hinten und gingen in Paaren nebeneinander. Jeweils zwei von ihnen trugen einen kleinen Hautsack zwischen sich, der vielleicht doppelt so groß war wie ein menschlicher Schädel. Ihr Inhalt gluckerte.

Die ersten beiden legten ihre Last am Rand der Bühne, genau vor Chanis Füßen ab und traten ein paar Schritte zurück.

Jessica sah sich zuerst den Sack und dann die Männer an. Sie hatten die Kapuzen zurückgeschlagen und zeigten langes Haar, das im Nacken zusammengerollt war. Dunkle Augenhöhlen erwiderten ihren Blick bewegungslos.

Aus dem Sack stieg ein starker Zimtgeruch auf, den Jessica sofort wahrnahm. Gewürz? fragte sie sich.

»Ist dort Wasser?« fragte Chani.

Der Wassermeister, der links vor ihr stand, ein Mann mit einer purpurn leuchtenden Narbe auf der Stirn, nickte einmal. »Dort ist Wasser, Sayyadina«, sagte er. »Aber wir können nicht davon trinken.«

»Ist dort Samen?« fragte Chani.

»Dort ist Samen«, bestätigte der Wassermeister.

Chani kniete nieder und legte beide Hände um den leise gurgelnden Sack. »Gesegnet sei das Wasser und der Samen.«

Irgend etwas an diesem Ritus kam Jessica bekannt vor. Sie sah auf die Ehrwürdige Mutter Ramallo. Ihre Augen waren geschlossen und erweckten den Eindruck, als sei die alte Frau bereits eingeschlafen.

»Sayyadina Jessica«, sagte Chani plötzlich.

Jessica wandte den Kopf und sah, daß das Mädchen bereits vor ihr stand.

»Hast du das gesegnete Wasser probiert?« fragte sie.

Bevor Jessica antworten konnte, sagte Chani: »Es ist unmöglich, daß du es schon einmal getrunken hast. Du bist eine Außenweltlerin und hast diese Möglichkeit niemals gehabt.«

Ein Seufzen ging durch die Menge. Jessicas Haare sträubten sich, als sie die ablehnende Haltung der Fremen wahrnahm.

»Die Ernte war groß, und der Bringer wurde vernichtet«, fuhr das Mädchen fort. Sie begann einen Schlauch abzuwickeln, der sich am Ende des Sackes befand.

Die Gefahr um sie herum wurde immer größer, das erfaßte Jessica instinktiv. Sie sah zu Paul hinüber und stellte fest, daß er von der Zeremonie so stark gefangen war, daß er nur Augen für Chani hatte.

Hat er diesen Augenblick irgendwann vorausgesehen? fragte sie sich. Sie legte eine Hand auf ihren Bauch, dachte an die noch ungeborene Tochter, die sich darunter befand und dachte: Habe ich überhaupt das Recht, unser beider Leben aufs Spiel zu setzen?

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