Frank Herbert - Der Wüstenplanet

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Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

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Chani hob den Schlauch an, reichte ihn Jessica und sagte: »Hier ist das Wasser des Lebens, das Wasser, das mehr als Wasser ist. Kan — das Wasser, das die Seele befreit. Wenn du eine Ehrwürdige Mutter bist, öffnet es das Universum für dich. Laßt nun Shai-Hulud das Urteil fällen.«

Jessica fühlte sich in diesem Moment zwischen ihrem noch ungeborenen Kind und Paul hin- und hergerissen. Was Paul anging, das war ihr klar, konnte sie den Schlauch annehmen und die Flüssigkeit des Sackes zu sich nehmen. Als sie sich vornüberbeugte und den Schlauch an die Lippen setzte, erkannte sie deutlich, daß von ihm eine Gefahr ausging.

Die Flüssigkeit hatte einen bitteren Geruch. Es erinnerte sie an eine Reihe bekannter Gifte, obwohl es nicht genau dasselbe war.

»Du mußt jetzt trinken«, sagte Chani.

Es gibt keinen Weg zurück, dachte Jessica. Nicht einmal die Tricks der Bene-Gesserit-Ausbildung konnten ihr jetzt noch dienlich sein.

Was ist es? fragte sie sich. Likör? Eine Droge?

Sie beugte sich über den Schlauch, nahm den Duft von Zimt wahr und erinnerte sich an die Trunkenheit Duncan Idahos. Gewürzlikör? fragte sie sich. Dann stopfte sie die Öffnung in den Mund und begann langsam zu saugen. Es schmeckte nach Gewürz. Eine Art Säure biß ihr in die Zunge.

Chani begann den Hautsack nun zu pressen. Ein großer Schluck spritzte in Jessicas Mund, und bevor sie etwas dagegen unternehmen konnte hatte sie es auch schon hinuntergeschluckt. Verzweifelt versuchte sie, ihre Kühle zu bewahren.

»Ein kleiner Tod ist schlimmer als der Tod selbst«, sagte Chani. Sie starrte Jessica abwartend an.

Und Jessica erwiderte ihren Blick. Noch immer hielt sie den Schlauch zwischen den Zähnen. Sie spürte die Flüssigkeit nun auf dem Gaumen, in ihrer Kehle und konnte sie riechen. Sogar ihre Augen nahmen sie wahr — eine bittere Süße.

Kühl.

Erneut drückte Chani auf den Sack. Die Flüssigkeit füllte Jessicas Mund.

Zart.

Jessica musterte Chanis Gesicht und ihre an eine Elfe erinnernde Figur. Sie erinnerte sie entfernt an Liet-Kynes. Er mußte ihr ähnlich gesehen haben, als er noch jung gewesen war.

Es ist eine Droge, die sie mir verabreicht, dachte Jessica.

Aber es war eine Droge, die sie selbst mit dem Gespür ihrer Bene-Gesserit-Ausbildung nicht analysieren konnte.

Chanis Gesichtszüge wurden nun immer deutlicher erkennbar, als falle ein Licht auf sie.

Eine Droge.

Jessica spürte, daß ein lautloser Wirbel sie erfaßte. Jede Faser ihres Körpers akzeptierte nun die Tatsache, daß sie von etwas Unerklärlichem einbezogen worden war. Sie kam sich vor wie ein winziges Teilchen, kleiner als ein subatomares Partikel, und war sich dennoch bewußt, daß sie ihre Umgebung wahrnehmen konnte. Ihr wurde plötzlich klar — Vorhänge öffneten sich vor ihr -, daß sie sich einer psychokinetischen Behandlung unterworfen hatte. Sie war ein Partikel — und gleichzeitig auch nicht.

Die Höhle kehrte zurück — und die Menschen. Sie fühlte sie: Paul, Chani, Stilgar, die Ehrwürdige Mutter Ramallo.

Ehrwürdige Mutter!

Auf der Schule hatte man einander Gerüchte zugeflüstert: daß manche die Prüfung der Ehrwürdigen Mutter nicht überlebten; daß die Droge sie vereinnahmte.

Jessica konzentrierte sich auf die Ehrwürdige Mutter Ramallo und erkannte, daß all das im Bruchteil einer Sekunde um sie herum geschah. Es schien, als sei die Zeit nur für die anderen stehengeblieben, als schreite sie nur für sie, Jessica, allein voran.

Weshalb ist sie zum Stillstand gekommen? fragte sie sich. Sie starrte auf die starren Gesichter, sah ein Staubpartikel über Chanis Kopf dahinschweben und verhielt ihren Blick dort.

Warten.

In diesem Augenblick drang die Antwort wie eine Explosion in ihr Bewußtsein: der Lauf der Zeit war angehalten worden, um ihr das Leben zu retten.

Sie konzentrierte sich auf die psychokinetische Extension ihrer selbst, schaute nach innen und wich entsetzt vor einem drohenden, dunklen Kern zurück, der sie erschreckte.

Das ist der Ort, den wir nicht blicken dürfen, dachte sie. Die Stelle, die Ehrwürdige Mütter nur widerwillig erwähnen — der Ort, den nur der Kwisatz Haderach schauen darf.

Diese Erkenntnis trug dazu bei, daß ihr Selbstvertrauen zurückkehrte und sie es wagte, sich erneut auf die psychokinetische Extension zu konzentrieren. Wieder wurde sie zu einem Partikel, das sich anschickte, das eigene Ich zu erforschen und in ihm eine Gefahr aufzuspüren.

Sie fand die Gefahr in der Droge, die sie schluckte.

Ihre Zusammensetzung bestand aus wirbelnden Partikeln, deren Bewegungen so schnell waren, daß nicht einmal die verlangsamte Zeit in der Lage war, sie zu bremsen. Wirbelnde Partikel. Jessica begann sie allmählich zu erkennen und zu analysieren: hier ein Kohlenstoffatom, Spiralbahnen … ein Glukosemolekül. Eine ganze Molekülkette erkannte sie und ein Protein … eine Methyl-Proteinverbindung.

Ahhh!

Sie gab einen unhörbaren Seufzer von sich, als sie das Gift analysiert hatte.

Mit Hilfe der psychokinetischen Extension ging sie näher heran, verschob ein Sauerstoffatom, fügte dort ein Wasserstoffatom hinzu … suchte nach einem zweiten … Wasser.

Die Veränderung wirkte sich aus … schneller und schneller, als die katalytische Reaktion über wachsende Flächen einsetzte.

Die Zeit schien jetzt wieder in Bewegung zu geraten. Neben sich nahm Jessica einen Schatten wahr. Das Mundstück des Schlauches berührte vorsichtig ihre Lippen und sammelte einen Tropfen auf.

Chani will das Gift in dem Sack durch den Katalysator in meinem Körper verändern, dachte sie. Warum tut sie das?

Irgend jemand half ihr in eine sitzende Stellung. Sie sah, daß man die alte Ehrwürdige Mutter Ramallo von ihrer Bank half und auf sie zuführte, damit sie sich neben sie auf die mit Teppichen ausgelegte Bühne setzte. Eine dürre Hand betastete ihren Hals.

Und plötzlich drang ein anderes psychokinetisches Partikel in Jessicas Bewußtsein ein! Sie versuchte es abzuwehren, aber die Ehrwürdige Mutter kam näher und näher.

Sie berührten sich!

Es war wie ein absolutes Einssein . Zwei Menschen in einem Körper. Es war keine Telepathie, und dennoch waren die Inhalte ihrer Geister miteinander verschmolzen.

Ich bin gleichzeitig sie!

Und Jessica erkannte, daß die Ehrwürdige Mutter von sich selbst nicht als alte Frau dachte. Eine Gestalt tauchte vor Jessicas innerem Auge auf: die einer jungen Frau, die gerne tanzte und einen herzhaften Humor besaß.

Und das junge Mädchen sagte zu ihr: »Ja, so bin ich wirklich.«

Jessica war unfähig, darauf etwas zu erwidern.

»Du wirst es bald überstanden haben«, sagte die Stimme in ihrem Innern.

Es ist eine Halluzination, sagte sich Jessica. Die Droge …

»Du weißt selbst, daß es mehr ist als das«, sagte die Stimme. »Verhalte dich jetzt ganz still … und wehre dich nicht. Wir haben nicht mehr viel Zeit … Wir …« Es entstand eine lange Pause. Dann: »Du hättest uns sagen müssen, daß du schwanger bist!«

Endlich fand sie die innere Stimme, die eine Antwort geben konnte.

»Warum?«

»Dies wird euch alle beide verändern! Heilige Mutter, was haben wir nur getan?«

Jessica spürte, daß sich ihnen ein drittes Partikel näherte. Erschreckt wich sie zurück. Das Partikel ruderte ziellos umher und strahlte in panischem Entsetzen.

»Du wirst jetzt stark sein müssen«, sagte das Image der Ehrwürdigen Mutter in ihr. »Und sei dankbar, daß es eine Tochter ist, die du in dir trägst. Ein männlicher Fötus wäre bei dieser Veränderung zerstört worden. Jetzt … vorsichtig … langsam … berühre das Bewußtsein deiner Tochter. Absorbiere ihre Angst … beruhige sie … gib ihr deine Kraft und deinen Mut … vorsichtig … und sanft …«

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