Frank Herbert - Der Wüstenplanet

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Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

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Ein einstimmiger Aufschrei brandete von den Rängen auf die Kämpfer nieder.

Der Klang versetzte Feyd-Rautha in gehobene Stimmung.

Er wußte jetzt genau, was sein Onkel, der da oben in seiner Loge zusammen mit den Fenrings, den Beobachtern des Kaiserlichen Hofes, saß, erlitt. Jetzt konnte der Kampf nicht mehr unterbrochen werden. Während der Anwesenheit von Zeugen mußten die Formen gewahrt werden. Und der Baron würde die Geschehnisse in der Arena nur als eine Verschwörung gegen sich selbst interpretieren.

Der Sklave zog sich zurück, klemmte das Messer zwischen die Zähne, berührte das Pfeilende mit dem Zeigefinger und bog ihn zurück, um ihn sofort wieder vorschnellen zu lassen. »Ich spüre deine Nadel nicht einmal!« rief er, drang erneut vor und schwang stoßbereit das Messer, wobei er sorgfältig darauf achtete, daß niemand der ungeschützten Körperseite zu nahe kam.

Natürlich entging diese Bewegung den Zuschauern nicht. Von den Rängen kamen besorgte Schreie. Feyd-Rauthas Helfer erkundigten sich nervös, ob er sie benötige.

Er gab ihnen mit einer Handbewegung zu verstehen, daß sie sich in Richtung auf die Prudenztür zurückziehen sollten.

Ich werde ihnen eine Show liefern, dachte Feyd-Rautha, an die sie ihr Leben lang denken werden. Ich habe nicht vor, einen jener zahmen Kämpfe zu absolvieren, bei dem sie sich zurücklehnen und von Stil faseln können. Ich werde dafür sorgen, daß sie das Zittern lernen. Wenn ich erst der neue Baron bin, werden sie sich an diesen Tag erinnern. Und dann wird ihnen klar werden, wie zwecklos es ist, den Versuch zu wagen, mir zu entgehen.

Vorsichtig gab er ein wenig Boden preis. Wie eine Krabbe kam der Sklave auf ihn zu. Der Sand der Arena knirschte unter ihren Füßen. Feyd-Rautha hörte seinen Gegner keuchen. Schweißgeruch drang zu ihm herüber. Er witterte den schweren Geruch von Blut in der Luft.

Kampfbereit bog sich der na-Baron zurück, drehte den Körper nach rechts und bereitete seinen zweiten Pfeil vor. Der Sklave tänzelte zur Seite. Feyd-Rautha schien plötzlich zu stolpern und die Zuschauer brüllten entsetzt auf.

Erneut sprang der Sklave vor.

Jetzt bejubeln sie mich, dachte Feyd-Rautha. Genau wie Hawat es gesagt hatte. Sie feierten ihn wie noch keinen Familienkämpfer zuvor. Und mit grimmiger Gewißheit erinnerte er sich an den Satz, den Hawat gesagt hatte: »Vor einem Mann, dem man zum Gegner hat, kann man leichter Entsetzen empfinden, wenn man seine Stärke kennt.«

Rasch zog sich Feyd-Rautha in das Zentrum der Arena zurück. Er legte Wert darauf, daß man ihn von allen Seiten gut sehen konnte. Dann zog er das lange Messer aus der Scheide, duckte sich und wartete auf den Angriff.

Der Sklave ließ sich Zeit und spielte mit dem zweiten in seinem Arm steckenden Pfeil. Dann kam er näher.

Die Familie, dachte Feyd-Rautha, muß alles sehen können, was ich hier tue. Sie soll wissen, daß ich ihr Gegner bin. Und sie muß in Zukunft darauf gefaßt sein, daß ich mit ihr nicht anders umspringen werde, als mit diesem Sklaven.

Er zog das kurze Messer.

»Ich fürchte dich nicht, Harkonnenschwein«, sagte der Gladiator. »Eure Folter kann einen toten Mann nicht schrecken. Bevor auch nur der erste deiner Helfer die Hand an mich legt, kann ich schon von eigener Hand gefallen sein. Aber bevor es soweit kommt, wirst du bereits tot zu meinen Füßen liegen.«

Feyd-Rautha grinste und zeigte dem Mann die lange, vergiftete Klinge.

»Dann versuche es«, erwiderte er und machte mit dem kurzen Messer eine schnelle Finte.

Der Sklave hob seine Waffenhand, wehrte gleichzeitig Finte und Angriff ab, ohne sich sonderlich anzustrengen. Seine freie Hand flog auf das Messer zu, das nach alter Tradition allein vergiftet zu sein hatte.

»Du wirst sterben, Harkonnen«, keuchte der Gladiator.

Beide Männer bewegten sich während des Kampfes nach links über den Sand. Dort, wo Feyd-Rauthas Schild den Semischild des Sklaven berührte, stoben knisternd blaue Funken auf. Die Luft füllte sich um sie herum mit dem von beiden Schilden erzeugten Ozongeruch.

»Stirb an deinem eigenen Gift!« knurrte der Sklave.

Er drückte die weißbehandschuhte Hand Feyd-Rauthas nach innen und versuchte ihn so mit der eigenen Waffe zu treffen.

Das sollen sie sich einprägen, dachte Feyd-Rautha. Er ließ die lange Klinge durch die Luft zischen. Es klirrte, als sie von den im Arm seines Gegners steckenden Metallpfeilen abprallte.

Feyd-Rautha fühlte sich einen Moment lang verunsichert. Die Tatsache, daß die beiden Pfeile dem Mann eine zusätzliche Art Deckung verschafften, kam ihm erst jetzt in den Sinn. Und dann noch die unerwartete Stärke. Das Messer kam seinem Körper jetzt immer näher. Der Gedanke, daß ein Mann auch von einer unvergifteten Klinge getötet werden konnte, trug nicht zur Hebung von Feyd-Rauthas Stimmung bei.

»Abschaum!« röchelte er in Panik.

Er hatte das Schlüsselwort kaum ausgesprochen, als sich die Muskeln des Angreifers prompt versteiften. Es war genug für Feyd-Rautha. Er sprang zurück, gerade soweit, wie es nötig war, um genügend Spielraum für das lange Messer zu erhalten, und stieß zu. Die vergiftete Spitze ratschte über die Brust des Mannes und brachte ihm eine blutige Wunde bei. Das Gift mußte sofort wirken. Der Sklave verlor die Kontrolle über seinen Körper und taumelte zurück.

Und jetzt, dachte Feyd-Rautha, soll meine geliebte Familie zusehen. Sie soll darüber nachdenken, wieso der Sklave überhaupt die Möglichkeit hatte, meine eigene Waffe gegen mich zu wenden. Sie soll sich fragen, unter welchen Umständen es möglich war, daß ein Sklave in die Arena kam, ohne von vornherein dem Tod ausgeliefert zu sein. Und außerdem sollen sie sich bewußt werden, daß es unmöglich ist, vorauszusagen, in welcher Hand ich jeweils das Gift bereithalte.

Schweigend blieb Feyd-Rautha stehen. Aufmerksam beobachtete er die schwachen Bewegungen des Sklaven. Der Mann bewegte sich mit einer Mischung aus Verzögerung und Vorsicht. Und dennoch stand in seinem Gesicht ein Satz geschrieben, den jedermann verstehen mußte.

Er war dem Tod ausgeliefert. Der Sklave wußte das auch, und offensichtlich war er sich auch darüber im klaren, wie es geschehen war, und daß er seine Aufmerksamkeit der falschen Klinge geschenkt hatte.

»Du feiges Schwein!« stöhnte der Sterbende.

Feyd-Rautha trat zurück, um seinem Todeskampf mehr Raum zu lassen. Die lähmende Droge hätte eigentlich schon zur vollen Entfaltung kommen müssen, und die Bewegungen seines Gegners sagten ihm, daß es gleich soweit sein mußte.

Der Sklave taumelte nach vorn, als ziehe man ihn mit einem Seil voran. Jeder Schritt eine Ziehbewegung. Und jeder Schritt war ein Schritt bei der Durchquerung seines eigenen Universums. Der Mann hielt immer noch sein Messer umklammert, aber dessen Spitze zuckte haltlos hin und her.

»Eines Tages … wird einer von uns … dich zu fassen kriegen«, keuchte er. Ein trauriges Lächeln legte sich auf seine Züge, dann sank er zu Boden, blieb einen Moment auf den Knien liegen, starrte Feyd-Rautha an und fiel vornüber, mit dem Gesicht in den Sand.

Feyd-Rautha verharrte eine Weile in der stillen Arena. Dann schob er einen Fuß unter den Körper des Gefallenen und drehte ihn mit einer schwungvollen Bewegung auf den Rücken, so daß die Zuschauer auf den Rängen das Gesicht sehen konnten. Das Gift fing nun an, die Muskeln des Sklaven zum letzten Zucken zu bringen.

Frustriert nahm Feyd-Rautha zur Kenntnis, daß sein Gegner sich beim Sturz unbemerkt das eigene Messer in die Brust gestoßen hatte. Gleichzeitig empfand er so etwas wie Bewunderung für einen Menschen, der in voller Erkenntnis der Sachlage seinem eigenen Leben ein Ende setzte. Und Feyd-Rautha kam zu der Erkenntnis, daß es wirklich eine Sache gab, die man fürchten mußte.

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