Frank Herbert - Der Wüstenplanet

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Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

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»Der Imperator hegt die Hoffnung, daß er niemals so weit zu gehen braucht«, sagte der Graf.

Es war einigermaßen schwierig, aus diesen Worten Ironie herauszulesen. Fenrings Worte klangen eher schmerzlich. Aber irgendwie konnte er es schon hinkriegen. »Ich bin immer einer seiner loyalsten Untertanen gewesen«, sagte der Baron. »Ihre Worte schmerzen mich mehr, als ich in einfachen Worten ausdrücken kann.«

»Hmmmm«, machte der Graf. »Hmmm.«

Der Baron drehte Fenring auch weiterhin den Rücken zu und nickte. Plötzlich sagte er: »Es ist Zeit, in die Arena hinüber zu gehen.«

»Tatsächlich«, erwiderte Fenring.

Sie verließen den abgeschirmten Bezirk der Halle und gingen nebeneinander auf die Gruppe der Angehörigen der Kleinen Häuser zu, die sich am Ende des Raumes versammelt hatte. Irgendwo im Innern der Kuppel wurde eine Glocke angeschlagen. Noch zwanzig Minuten bis zum Beginn.

»Die Kleinen Häuser erwarten, daß Sie sie anführen«, sagte Fenring und nickte den Leuten zu.

Wie doppelsinnig, dachte der Baron. Wie verflucht doppelsinnig.

Er schaute auf die neuen Talismane, die den Hallenausgang flankierten: der Stierschädel und das Ölgemälde des alten Herzog Atreides; Letos Vater. Sie erfüllten ihn mit einer dunklen Ahnung, und er fragte sich, welches Motiv Herzog Leto dazu inspiriert hatte, diese Dinge zuerst in seiner Halle auf Caladan und später auf Arrakis aufzuhängen: ein Gemälde seines Vaters und den Kopf des Stiers, der ihn getötet hatte.

»Die Menschheit verfügt, hm, nur über eine … äh … Wissenschaft«, sagte der Graf, nachdem die Gäste sich ihnen angeschlossen hatten und sie gemeinsam vor der Halle in den Warteraum gingen. Es war enger hier, die Fenster waren hoch und der Boden bestand aus gemusterten Platten von weißer und purpurner Farbe.

»Und welche Wissenschaft ist das?« fragte der Baron.

»Es ist die … äh … Wissenschaft der, hm, Unzufriedenheit«, erwiderte Fenring.

Die schafsnasigen Angehörigen der Kleinen Häuser hinter ihnen stießen ein erheitertes Gelächter aus, das gerade noch an der Grenze dessen lag, was der Baron tolerieren mußte. Glücklicherweise öffneten in diesem Moment die Pagen die Tür. Das Gelächter ging unter im Lärm anspringender Motoren. Die Wagen standen bereit. Bunte Wimpel flatterten im Wind.

Um die plötzliche Stille zu überbrücken, hob der Baron die Stimme und sagte: »Ich hoffe, daß Sie nicht mit der Vorstellung unzufrieden sind, die mein Neffe Ihnen heute bietet, Graf Fenring.«

»Ich bin, hm, lediglich von einer … äh … gewissen Vorahnung erfüllt«, gab der Graf zurück. »Wie bei einer, hm, Proces Verbal, bei der man noch nicht weiß, gegen wen sie, hm, gerichtet ist.«

Es war nur den vor ihnen liegenden Treppenstufen, die der Baron mit festen Schritten nahm, zu verdanken, daß niemand etwas von seiner völligen Verblüffung wahrnahm. Eine Proces Verbal! dachte er. Das ist ein Bericht über ein Verbrechen gegen das Imperium!

Der Graf grinste in einer Form, als habe er einen guten Witz gemacht und klopfte dem Baron beruhigend auf den Arm.

Während der Fahrt zur Arena saß der Baron die ganze Zeit über zwischen seinen bewaffneten Wagenbegleitern, warf mißtrauische Blicke auf Graf Fenring und fragte sich, was dieser Laufbursche des Imperators sich dabei gedacht haben mochte, einen solchen Witz ausgerechnet in Anwesenheit Angehöriger Kleiner Häuser zu machen. Hinter seinen Worten mußte etwas anderes stecken, denn Fenring war dafür bekannt, daß er niemals etwas tat, für das er kein Motiv besaß. Er benutzte nicht einmal zwei Worte, wo eines ausreichte.

Gemeinsam nahmen sie in der goldenen Loge über der Arena Platz. Fanfaren schmetterten. Die Ränge neben und unter ihnen waren mit Menschen gefüllt, die Fähnchen schwenkten. Und schließlich glaubte der Baron, die Antwort auf seine Frage gefunden zu haben.

»Mein lieber Baron«, sagte Fenring und näherte sich mit den Lippen dem Ohr des Barons, »Sie sind sich doch darüber im klaren, daß der Imperator die Wahl Ihres Erben noch nicht sanktioniert hat, nicht wahr?«

Am meisten überrascht war der Baron über die Tatsache, daß ihm Fenrings Worte auf der Stelle die Sprache verschlugen. Er starrte den Mann an und sah dabei aus den Augenwinkeln, wie sich Lady Fenring durch die Wachen zu ihrer Loge zwängte.

»Das ist der Hauptgrund, der mich hierhergeführt hat«, fuhr der Graf fort. »Der Imperator hat mich gebeten, ihm einen Bericht darüber zu geben, ob Sie sich für einen würdigen Nachfolger entschieden haben. Und bekanntlicherweise sagt ja nichts mehr über die Würdigkeit eines Mannes aus, als sein Verhalten in der Arena, wie?«

»Der Imperator hat mir zugesichert, daß ich meinen Erben selbst bestimmen kann!« knirschte der Baron.

»Wir werden sehen«, meinte Fenring und wandte sich ab, um seine Frau zu begrüßen. Sie nahm Platz, lächelte dem Baron zu und richtete ihre Aufmerksamkeit dann auf die mit Sand bestreute Arena, in der jetzt Feyd-Rautha erschien. Er trug einen enganliegenden Anzug und verschiedenfarbige Handschuhe: rechts einen schwarzen, in dem ein langes Messer blitzte: links einen weißen, in dem er eine kurze Klinge trug.

»Weiß symbolisiert das Gift und Schwarz die Unschuld«, sagte Lady Fenring. »Ein seltsamer Brauch, meinst du nicht auch, mein Lieber?«

»Hmm, hmm«, machte der Graf.

Von der Familiengalerie her erwies man Feyd-Rautha die Ehre mit lautem Jubel. Er blieb stehen und hob dann den Kopf, um zu sehen, wer dort alles saß. Er erkannte Vettern und Basen, Demibrüder und Konkubinen, sowie eine Reihe von Out-Freyn-Personen; Leute, die ihm auf den ersten Blick nicht bekannt erschienen. Die Fanfarenbläser gaben sich alle Mühe, seinem Einzug mit dem gebührenden Klang Unterstützung zu verleihen, während die übrigen Gäste, in bunte Farben gekleidet, unzählbare Fähnchen schwenkten.

Es wurde Feyd-Rautha in diesem Augenblick klar, daß all die Leute da oben viel lieber sein Blut als das des Sklaven-Gladiators auf diesem Grund würden fließen sehen. Natürlich gab es für ihn nicht den geringsten Zweifel am Ausgang des Kampfes. Aber dennoch …

Er hob die beiden Klingen der Sonne entgegen und salutierte dann — ganz wie es die alten Bestimmungen verlangten — einmal in jede der drei Ecken der Arena. Dann schob er das vergiftete Messer in die Scheide zurück. Prüfend wog er die andere Klinge in der Hand. Sie war seine Geheimwaffe und würde dafür sorgen, daß aus diesem Sieg ein ganz besonderer werden würde: auch an ihr klebte Gift.

Einen Augenblick später war sein Schild justiert, und er verhielt sich still, bis er sicher war, daß alles stimmte.

Obwohl dieser Moment seine eigene Spannung besaß, entledigte sich Feyd-Rautha ihr mit einer lässigen Handbewegung. Er nickte seinen Helfern und Ablenkern zu und überprüfte ihre Ausrüstung mit einem abschätzenden Blick. Die Fesseln mit den glänzenden, scharfen Metallspitzen waren an ihrem Platz und ebenso die Widerhaken.

Feyd-Rautha gab den Musikern ein Signal.

Ein langsamer Marsch begann, wohlklingend in altertümlichem Glanz, und Feyd-Rautha führte sein Gefolge quer durch die Arena auf die Loge seines Onkels zu, an deren Fuß er anhielt, um ihm seine Ehrerbietung zu erweisen. Dann fing er den zeremoniellen Schlüssel auf.

Die Musik verstummte.

In der plötzlichen Stille machte Feyd-Rautha zwei Schritte zurück, hob den Schlüssel hoch und rief: »Ich widme diese Wahrheit …« In einer kurzen Pause wurde ihm gewahr, daß sein Onkel jetzt sicher dachte: Der junge Narr wird eine Widmung für Lady Fenring aussprechen und damit einen Skandal heraufbeschwören!

»… meinem Onkel und Lehrmeister: Baron Wladimir Harkonnen!«

Und er war erfreut, seinen Onkel schluchzen zu sehen.

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