Frank Herbert - Der Wüstenplanet

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Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

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Die Musik setzte wieder ein. Sie spielte jetzt schneller, und Feyd-Rautha führte seine Männer zurück bis an die Prudenztür, die niemand durchqueren konnte, der nicht im Besitz des Identifikationsbandes war. Er war stolz darauf, die Tür noch nie benutzt zu haben. Ebensowenig setzte er äußerst selten Ablenker ein. Aber es war gut zu wissen, daß sie an einem Tag wie diesem für ihn bereitstanden. Manchmal erwuchsen aus speziellen Plänen spezielle Gefahren.

In der Arena wurde es jetzt wieder still.

Feyd-Rautha wandte sich um und musterte die große rote Tür ihm gegenüber. Aus ihr würde der Gladiator kommen.

Der Spezial-Gladiator.

Der Plan, den Thufir Hawat vorgeschlagen hatte, war simpel und direkt, erinnerte er sich. Der Sklave würde nicht unter Drogen stehen — und das war die Gefahr. Statt dessen hatte man ein Schlüsselwort in das Unterbewußtsein des Mannes hineingehämmert, das dazu führen würde, seine Muskeln zu einem gewissen Zeitpunkt zu lähmen. »Abschaum«, sagten die Lippen Feyd-Rauthas ohne den geringsten Ton von sich zu geben. Für das Publikum würde alles so aussehen, als hätte man einen Sklaven deswegen nicht mit Drogen vollgepumpt, weil er den na-Baron töten sollte. Und die ganze vorsichtig arrangierte Offensichtlichkeit würde auf den Sklavenmeister zurückfallen.

Ein leises Summen zeigte an, daß die Servomotoren, die die rote Tür bewegten, angelaufen waren.

Feyd-Rauthas Aufmerksamkeit war voll auf die Tür gerichtet. Der erste Moment würde der kritischste sein. Sobald der Gladiator erschien, war ein trainiertes Auge in der Lage, seine Chancen abzuschätzen. Da alle Gladiatoren durch die Einnahme der Elacca-Droge aufgeputscht und bereit zum Töten waren, war es wichtig, herauszufinden, in welcher Weise sie das Messer hielten oder sich in eine Verteidigungsstellung zurückzogen oder ob sie sich durch die Anwesenheit des Publikums auf den Rängen ablenken ließen. Schon allein die Art, in der ein Sklave den Kopf drehte, konnte aufschlußreich sein.

Die rote Tür flog auf.

Auf der Schwelle erschien ein hochgewachsener, muskulöser Mann mit kahlrasiertem Schädel und dunklen, tief in den Höhlen liegenden Augen. Seine Haut hatte — wie es die Elacca-Droge hervorrufen würde — eine rötliche Färbung angenommen. Allerdings wußte Feyd-Rautha, daß dies auf Farbe zurückzuführen war. Der Sklave trug grüne Hosen und den roten Gürtel eines Semischilds. Der auf seinem Gurt befestigte Zeiger deutete an, daß der Mann nur auf der linken Seite geschützt war. Das Messer hielt er wie ein Schwert, während seine Beine leicht gespreizt waren, wie bei einem erfahrenen Kämpfer. Langsam betrat er die Arena. Er wandte die schildgeschützte Seite Feyd-Rautha und den Leuten an der Prudenztür zu.

»Der Blick dieses Kerls gefällt mir nicht«, sagte einer von Feyd-Rauthas Helfern. »Sind Sie sicher, daß er unter Drogen steht, Mylord?«

»Das sieht man an der Färbung«, erwiderte Feyd-Rautha.

»Aber er steht da wie ein Kämpfer«, gab ein anderer der Männer zu bedenken.

Feyd-Rautha machte zwei Schritte nach vorn und sah sich den Sklaven näher an.

»Was ist mit seinem Arm passiert?« fragte einer der Ablenker.

Feyd-Rautha folgte dem Blick des Mannes und erkannte einen langen, verkrusteten Kratzer auf dem Unterarm des Gladiators. Er führte bis zum Handgelenk hinab und endete in einem eingeritzten Symbol, das er nur zu gut kannte.

Ein Habicht!

Feyd-Rautha schaute auf. Die Blicke der beiden Männer trafen sich. Der Sklave war aufs höchste gefaßt.

Er ist einer der Kämpfer des Herzogs. Einer der Männer, die wir auf Arrakis gefangennahmen, dachte Feyd-Rautha. Kein einfacher Gladiator! Ein kalter Schauer lief ihm über den Rücken, und er fragte sich, ob Hawat seinen Plan im allerletzten Moment geändert hatte. Eine Finte in einer Finte in einer Finte. Und nur der Sklavenmeister war präpariert worden, die Schuld dafür auf sich zu nehmen.

Feyd-Rauthas Erster Helfer flüsterte: »Der Blick, den dieser Mann hat, gefällt mir nicht, Mylord. Lassen Sie mich ihn wenigstens eine Hand fesseln.«

»Ich werde meine eigenen Fesseln nehmen«, erwiderte Feyd-Rautha. Er nahm von einem der Helfer ein paar lange, mit Haken versehene Pfeile, hob sie hoch und prüfte ihre Balance. Auch sie waren in der Regel mit einer Droge versehen. Diesmal jedoch nicht, und möglicherweise bedeutete das den Tod seines Ersten Gehilfen, der dafür verantwortlich war. Aber all dies war ein Teil des Plans.

»Sie werden die Arena als Held verlassen«, hatte Hawat ihm erklärt. »Und zwar deswegen, weil Sie ungeachtet dieses Verrats — Ihren Gegner dennoch töteten. Man wird den Sklavenmeister exekutieren — und Ihr Mann kann dann seine Stelle einnehmen.«

Feyd-Rautha riskierte weitere fünf Schritte auf den Mittelpunkt der Arena zu und tat dabei so, als sähe er sich seinen Gegner immer noch mit Interesse an. Bereits jetzt, nahm er an, mußten die Experten auf den Rängen zu der Ansicht gelangt sein, daß hier etwas nicht stimmte. Zwar besaß der Gladiator die richtige Farbe für einen Mann, der unter Drogen stand — aber sein Schritt war fest. Und er zitterte nicht. Die Liebhaber von Kämpfen würden bereits jetzt flüstern: »Seht euch nur an wie er dasteht. Man sollte ihn aufhetzen, damit er angreift oder sich zurückzieht. Schaut doch nur, wie er seine Kräfte bewahrt, wie er wartet. Er sollte das nicht tun.«

Feyd-Rautha spürte, wie ihn die eigene Überraschung nur noch mehr aufwiegelte. Von mir aus soll Hawat möglicherweise einen Verrat versuchen, dachte er hämisch. Diesen Sklaven werde ich fertigmachen; allein schon deswegen, weil er nicht damit rechnet, daß das lange Messer vergiftet ist. Und das wußte nicht einmal Hawat selbst.

»Hai, Harkonnen!« rief der Sklave. »Bist du darauf vorbereitet, zu sterben?«

Tödliche Stille senkte sich über die Arena herab. Es war unmöglich, daß ein Sklave eine derartige Herausforderung aussprach!

Jetzt hatte Feyd-Rautha zum erstenmal Gelegenheit, seinem Gegner tiefer in die Augen zu blicken. Er sah kalte Grausamkeit. Der Mann fürchtete sich nicht. Und er bemerkte an der Art, wie der Mann dastand, daß er darauf vorbereitet war, den Sieg davonzutragen. Sicher hatte ihm die Flüsterpropaganda zugetragen, daß er eine reelle Chance hätte, den na-Baron zu töten. Nun gut, er würde damit fertigwerden müssen.

Ein leichtes Lächeln legte sich über Feyd-Rauthas Züge. Er hob die Pfeile. So wie der Sklave stand, konnte nichts schiefgehen.

»Hai! Hai!« forderte ihn der andere heraus und kam lauernd zwei Schritte näher.

Niemand auf der Galerie kann dies jetzt noch mißverstehen, dachte Feyd-Rautha.

Der Sklave hätte durch die Drogen teilweise kampfunfähig gemacht werden müssen, und jede seiner Bewegungen hätte ihm klarmachen sollen, daß es keine Hoffnung mehr für ihn gab, daß er nicht gewinnen konnte. Er hätte all die Geschichten kennen müssen, die besagten, daß der na-Baron bekannt für seinen Sadismus war, und die Spitze des kleinen Messers zu vergiften pflegte. Der Mann hätte all dies wissen sollen, und das hätte ihn unsicher und ängstlich gemacht, aber er wußte offenbar nichts davon. Keine seiner Bewegungen deutete darauf hin, daß er sich wie ein chancenloses Opfer fühlte.

Feyd-Rautha hob die Pfeile und nickte.

Der Gladiator stürzte vor.

Seine Finten und Abwehrbewegungen waren so gut, wie Feyd-Rautha das noch nie gesehen hatte. Nur eine rasche Bewegung des Angegriffenen verhinderte, daß sich das Messer des Gladiators in sein Bein bohrte.

Feyd-Rautha tänzelte zur Seite, warf einen der Pfeile in den rechten Unterarm des Sklaven. Die Widerhaken würden dafür sorgen, daß er ihn nicht entfernen konnte, ohne wichtige Muskeln zu zerfetzen.

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