Frank Herbert - Der Wüstenplanet

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Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

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»So ist es gesagt«, bestätigte Chani. »Giudichar Mantene: Es steht geschrieben in der Schah-Nama, daß das Wasser zuerst erschaffen wurde.«

Ohne jeden Grund (und dies verwirrte sie mehr als die Tatsache an sich), begann Jessica plötzlich zu zittern. Um ihre Konfusion zu verbergen, wandte sie sich ab und sah, daß die Sonne eben im Begriff war, hinter dem Horizont zu verschwinden. Eine gewaltige Farborgie überschüttete die Felsen.

»Es ist Zeit!«

Die Stimme, die sie wieder zu sich brachte, kam aus der Tiefe der Höhle und gehörte Stilgar. »Jamis' Waffe ist umgekommen. Der Shai-Hulud hat Jamis zu sich gerufen, so wie er die Mondphasen bestimmt und Zweige verdorren und brechen läßt.« Seine Stimme wurde leiser. »Genauso ist es auch mit Jamis.«

Die Stille senkte sich wie ein weißes Tuch über die Höhle.

Jessica sah die an einen grauen Schatten erinnernde Gestalt des Führers der Wüstensöhne im Innern der Höhle. Er wirkte wie ein Geist. Aus dem Becken kam eine erfrischende Kühle.

»Jamis Freunde sollen nun erscheinen«, verlangte Stilgar.

Hinter Jessica bewegten sich einige Männer und bedeckten den Ausgang mit einem Vorhang. Nur noch ein einziger Leuchtglobus beleuchtete die Szene aus der Ferne. In seinem gelben Schein versammelten sich die Fremen. Das leise Rascheln ihrer Roben war nicht zu überhören.

Als werde sie durch das Licht angezogen, machte Chani einen Schritt nach vorn.

Jessica beugte sich vor und flüsterte Paul im Familienkode zu: »Vertraue dich ihrer Führung an und tu dasselbe, was sie auch tun. Es ist nur ein einfacher Ritus, der Jamis' Schatten befrieden soll.«

Es wird mehr sein als das, dachte Paul. Er fühlte sich angespannt wie jemand, der nach einem sich bewegenden Ding greift, ohne sich dabei selbst bewegen zu dürfen.

Chani glitt zurück, tauchte neben Jessica auf und ergriff ihre Hand: »Komm, Sayyadina. Wir müssen jetzt woanders hingehen.«

Paul sah, wie sie in der schattigen Finsternis untertauchten und fühlte sich allein.

Die beiden Männer, die den Vorhang angebracht hatten, kehrten zurück und sagten: »Komm jetzt, Usul.«

Paul ließ sich zu den anderen führen und ließ sich in dem Stilgar umgebenden Kreis einen Platz zuweisen. Er setzte sich und beobachtete Stilgar, der unter dem einzelnen Leuchtglobus stand. Das Licht ließ seine Augen wie kleine Höhlen erscheinen und veränderte die Farbe seiner Robe. Zu Stilgars Füßen lag etwas, das von einer Robe bedeckt blieb. Dennoch erkannte Paul an einem Griff, daß er ein Baliset vor sich hatte.

»Der Geist verläßt die Wasser des Körpers, sobald der erste Mond sich erhebt«, intonierte Stilgar. »So wird es gesagt. Und wenn wir den ersten Mond sich erheben sehen in dieser Nacht, wen ruft er dann zu sich?«

»Jamis«, antworteten die Männer im Chor.

Stilgar drehte sich auf einem Bein und sah die Männer der Reihe nach an. »Ich war einer von Jamis' Freunden«, sagte er. »Als das Habicht-Flugzeug bei Loch-im-Felsen auf uns herabstieß, war es Jamis, der mich rechtzeitig in Deckung riß.«

Er beugte sich über das links neben ihm liegende Bündel und zerrte die Robe beiseite. »Ich nehme seine Robe an mich, weil ich sein Freund war — mit dem Recht des Führers.« Er warf sie sich mit einem Ruck über die Schulter und reckte sich.

Erst jetzt sah Paul, was vor Stilgar aufgestapelt lag: ein mattgrauer Destillanzug, ein eingebeulter Literjon, ein Tuch, in das ein kleines Buch gewickelt war, der klingenlose Griff eines Crysmessers, eine leere Messerscheide, ein gefalteter Beutel, ein Parakompaß, ein Distrans, ein Plumpser, ein Häufchen faustgroßer metallener Haken, eine Ansammlung von Kieselsteinen in einem Tuch, ein Federbündel … und das Baliset, das daneben lag.

Jamis konnte also auch Baliset spielen, dachte Paul. Das Instrument erinnerte ihn plötzlich an Gurney Halleck und alles, was ihm verlorengegangen war. Sein Bewußtsein sagte ihm, daß es einige Chancen gab, den Mann eines Tages wiederzutreffen, obwohl die Zeitlinien in dieser Beziehung unscharf und überschattet waren. Sie verwirrten ihn. Der Unsicherheitsfaktor, daß sie sich irgendwann wieder vereinigen würden, erfüllte ihn mit einer beinahe ängstlichen Vorausahnung. Bedeutet das, daß ich eines Tages etwas gegen Gurney tun werde? Daß ich ihn … zerstören könnte … oder zum Leben erwecke … oder …

Paul schluckte und schüttelte den Kopf.

Erneut beugte sich Stilgar über Jamis' Habseligkeiten.

»Für Jamis' Frau und die Wachen«, sagte er. Das Buch und die Steine verschwanden in den Falten seiner Robe.

»Mit dem Recht des Führers«, intonierten die Männer.

»Das Kennzeichen für Jamis' Kaffeegeschirr«, sagte Stilgar nun und hob eine kleine grüne Metallscheibe hoch. »Es wird Usul mit entsprechendem Zeremoniell übergeben werden, wenn wir in unseren Sietch zurückgekehrt sind.«

»Mit dem Recht des Führers«, wiederholten die Fremen.

Schließlich nahm er den Griff des Crysmessers auf und hielt ihn fest. »Für das Begräbnis.«

»Für das Begräbnis«, erwiderten die Fremen.

Jessica, die die Zeremonie aus einiger Entfernung beobachtete, nickte und fragte sich in dem Moment, indem sie den Ursprung dieses antiken Ritus erkannte: Das Treffen zwischen Ignoranz und Wissen, zwischen Brutalität und Kultur — es beginnt mit der Würde, mit der wir unserem Tod begegnen. Sie sah Paul an und fragte sich: Wird er es verstehen? Wird er wissen, was er zu tun hat?

»Wir sind Jamis' Freunde«, sagte Stilgar. »Aber wir werden nicht wie eine Bande Garvags zu Wehklagen anfangen.«

Neben Paul erhob sich ein graubärtiger Mann. »Ich war ein Freund von Jamis«, sprach er. Er trat in den Kreis und nahm das Distrans an sich. »Als unser Wasser unter das Minimum ging als wir damals in der Gegend von Zwei Vögel waren, teilte er mit mir.« Der Mann nahm seinen Platz wieder ein.

Fordern sie mich etwa auf, zu sagen, Jamis sei auch ein Freund von mir gewesen? fragte sich Paul. Erwarten sie, daß ich mir etwas von seinen Habseligkeiten nehme? Er sah, daß viele Blicke auf ihm lasteten und schaute weg. Sie warten wirklich darauf!

Jetzt erhob sich ein Mann, der Paul genau gegenüber saß. Er ging auf das Bündel zu und nahm sich den Parakompaß. »Ich war ein Freund von Jamis«, sagte er dabei. »Als uns eine Patrouille im Klippengebiet überraschte, verwundeten sie mich und Jamis lenkte sie ab, bis man mich retten konnte.« Auch er setzte sich wieder.

Erneut wandten sich die Gesichter der Fremen Paul zu. Er sah ihre erwartungsvollen Blicke und konnte doch nichts anderes tun, als den Kopf senken. Plötzlich spürte er die Berührung durch einen Ellbogen und den leise geflüsterten Satz: »Willst du uns der Vernichtung preisgeben?«

Wie kann ich nur Jamis als meinen Freund bezeichnen? raste es durch Pauls Bewußtsein.

Eine weitere Gestalt erhob sich plötzlich aus Pauls Gegenrichtung, und als das kapuzenbedeckte Gesicht vom Lichtschein getroffen wurde, erkannte Paul seine Mutter. Sie nahm das Tuch an sich und sagte: »Ich war ein Freund von Jamis. Als der Geist der Geister in ihm erkannte, was die Wahrheit war, zog er sich zurück und rettete meinen Sohn.«

Sie kehrte zu ihrem Platz zurück.

Und Paul erinnerte sich an den Zynismus, der in ihrer Stimme gelegen hatte, nachdem der Kampf beendet war. »Wie fühlt man sich als Killer?«

Wieder sah er, wie sich die Gesichter der Fremen ihm zuwandten. Daß die Männer furchtsam und ärgerlich waren, konnte er beinahe riechen. Irgendeine Passage, die seine Mutter für ihn einst aus einem Filmbuch kopiert hatte, fiel ihm ein und er wußte plötzlich, was er zu tun hatte.

Langsam stand er auf.

Ein Seufzer der Erleichterung ging durch den Kreis.

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