Frank Herbert - Der Wüstenplanet

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Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

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»Ich weiß, daß du etwas brauchst, Farok«, erwiderte Stilgar. Er warf Jessica einen Blick zu. Sie nickte zurück.

»Breche einen davon an, für diejenigen, die Wasser brauchen«, entschied Stilgar. »Wassermeister … haben wir einen Wassermeister? Ah, Shimoom, sorg du dafür, daß die Leute das Nötigste erhalten. Verschwende keinen Tropfen. Dieses Wasser ist die Mitgift der Sayyadina und wird ihr nach Abzug der Tragekosten im Sietch zurückerstattet.«

»Nach welchem Prinzip?« fragte Jessica.

»Zehn zu eins«, erwiderte Stilgar.

»Aber …«

»Es ist ein weises Gesetz, und du wirst seinen Nutzen noch erkennen«, meinte Stilgar.

Ein leises Robenrascheln deutete an, daß die Männer sich aufmachten, Wasser zu speichern.

Stilgar hob eine Hand und sofort herrschte Ruhe. »Was Jamis anbetrifft«, sagte er, »so befehle ich, daß er mit allen Ehren verabschiedet wird. Jamis war unser Genosse und ein Bruder der Ichwanbeduinen. Niemand darf vergessen, daß erst seine Tahaddi-Herausforderung zu unserem Glück geführt hat. Der Ritus findet bei Sonnenuntergang statt, wenn die Dunkelheit ihn verhüllt.«

Paul, der diese Worte in sich aufnahm, stellte fest, daß er sich einmal mehr am Rande eines Abgrunds befand … Vor ihm lag eine blinde Zeit, die sein inneres Auge bisher nicht zu durchdringen vermocht hatte … ausgenommen … ausgenommen … er hatte immer noch das grüne Banner des Atreides vor sich … irgendwo in der Zukunft … blutige Schwerter … fanatische Legionen, die in Djihad voranstürmten …

Es wird nicht so kommen, sagte er sich. Ich kann das nicht zulassen.

12

Gott schuf Arrakis, um die Gläubigen zu prüfen.

Aus ›Die Weisheit des Muad'dib‹, von Prinzessin Irulan.

In der absoluten Stille, die innerhalb der Grotte herrschte, konnte Jessica deutlich die leisen Schritte auf dem Sand hören, über den sich die Fremen lautlos bewegten. Von draußen drangen entfernte Vogelschreie zu ihr herein, die die Wächter ausstießen, um sich miteinander zu verständigen.

Man hatte die großen Plastikhauben, die die Höhleneingänge verschlossen, weggeräumt. Die Dämmerung breitete sich rasch über das Becken aus, und Jessica fühlte, wie das Tageslicht abnahm. Die Schatten wurden länger, und die Hitze ließ nach. Sie wußte, daß auch ihre Ausbildung sie bald zu dem befähigen würde, was den Fremen jetzt schon zu eigen war: die Fähigkeit, kleinste Veränderungen bereits am Wechsel der Luftfeuchtigkeit zu erkennen.

Wie sie sich beeilt hatten, die Destillanzüge zu schließen, als die Verschlüsse geöffnet wurden!

Tief im Inneren der Grotte begann jemand zu rezitieren:

»Ima trava okolo!
I korenja okolo!«

Schweigend übersetzte Jessica: »Dies ist die Asche! Und dies sind die Wurzeln!«

Die Zeremonie für Jamis nahm ihren Anfang.

Jessica sah in den arrakisischen Sonnenuntergang hinaus und stellte fest, daß der Himmel in allen möglichen Farben leuchtete. Die Nacht begann, lange Schatten über Felsen und Dünen zu werfen.

Dennoch blieb die Hitze.

Sie führte dazu, daß Jessica über Wasser nachzudenken begann. Sie fragte sich, wie es möglich war, ein ganzes Volk so zu erziehen, daß es nur zu festgelegten Zeiten Durst empfand.

Durst.

Sie erinnerte sich, wie der Mondschein auf Caladan das felsige Land mit weißem Licht überworfen hatte. Der Wind war voller feuchtem Dunst. Jetzt hatte sie nichts anderes als ihren Atem, der Feuchtigkeit erzeugte auf Wangen und Stirn. Die neuen Nasenfilter irritierten sie, und sie stellte fest, daß sie sich die ganze Zeit über des kleinen Schlauches gewärtig war, der von ihrem Hals in die Tiefen des Anzugs hinabführte, wo er die Flüssigkeit ihres Atems hinleitete und speicherte.

Und der Destillanzug selbst erschien ihr wie ein Schwitzkasten.

»Sobald du deinen Körper auf einen niedrigen Wassergehalt umgestellt hast«, hatte Stilgar ihr erklärt, »sitzt der Anzug wesentlich besser.«

Es war ihr klar, daß er damit recht hatte, aber dieses Wissen nützte ihr im Moment nicht viel. Die unbewußte Auseinandersetzung mit dem Gedanken an Wasser überschattete ihr ganzes Denken. Nein , korrigierte sie sich selbst, es ist die ständige Beschäftigung mit jeder Art von Flüssigkeit.

Und das umfaßte sehr viel mehr als nur Wasser.

Jessica hörte sich nähernde Schritte, wandte den Kopf und sah Paul, der aus den Tiefen der Grotte kam. Neben ihm ging die elfenhafte Chani.

Da ist noch etwas anderes, dachte Jessica. Ich muß Paul vor ihren Frauen warnen. Keine dieser Wüstenfrauen würde sich als Frau eines Herzogs eignen. Als Konkubine — ja; aber nicht als Ehefrau.

Sie wunderte sich plötzlich über sich selbst und überlegte: Bin ich schon so von seinen Plänen infiziert? Ihr wurde klar, wie gut man sie konditioniert hatte. Ich bin in der Lage, die geistige Einstellung des Adels zu übernehmen, obwohl ich selbst eine Konkubine war. Aber … ich war mehr als das.

»Mutter.«

Paul blieb vor Jessica stehen. Auch Chani.

»Mutter, weißt du, was die Männer dort hinten machen?«

Jessica warf einen kurzen Blick auf Pauls Augen, die im Schatten der Kapuze kaum zu erkennen waren.

»Ich glaube schon.«

»Chani hat es mir gezeigt … weil ich darauf vorbereitet sein muß, einmal selbst in die Lage zu geraten, wo ich den anderen mein Wasser geben muß.«

Jessica sah Chani an.

»Sie nehmen Jamis' Wasser«, erklärte Chani. Ihre Stimme klang sonderbar dünn durch die Nasenfilter. »Es ist Gesetz. Das Fleisch gehört ihm selbst — sein Wasser jedoch dem Stamm … außer bei einem Zweikampf.«

»Sie sagen, Jamis' Wasser gehört jetzt mir«, sagte Paul.

Jessica fragte sich, wieso sie diese Eröffnung plötzlich vorsichtig machte.

»Das Wasser des Besiegten im Zweikampf gehört dem Gewinner«, führte Chani aus. »Und das ist deswegen so, weil man bei einem Zweikampf ohne Destillanzug kämpft. Auf diese Weise erhält der Sieger das Wasser zurück, das er während des Kampfes verliert.«

»Ich will sein Wasser nicht«, murmelte Paul. Er fühlte sich in diesem Moment wie der Teil eines Körpers, der sich auflöste und in viele Richtungen auseinanderstrebte. Er hatte keine Ahnung, welche Verwicklungen er mit seinem Verhalten heraufbeschwören mochte — aber er war sich darüber im klaren, daß er das Wasser Jamis' nicht wollte.

»Es ist nur … Wasser«, meinte Chani.

Jessica bewunderte die Art, in der sie das Wort aussprach. Wasser . Soviel Bedeutung in einem einzigen Wort. Ein Lehrsatz der Bene Gesserit fiel ihr ein: »Überleben ist die Fähigkeit, in unbekannten Gewässern nicht zu ertrinken.« Und sie dachte: Paul und ich haben die Aufgabe, alle Ströme und Wirbel in diesen unbekannten Gewässern zu erforschen … wenn wir überleben wollen.

»Du wirst das Wasser annehmen«, sagte sie.

Sie erkannte den Tonfall ihrer Worte wieder. In gleicher Weise hatte sie einst zu Leto gesprochen, als sie ihm erklärte, daß er eine hohe Summe für ein zweifelhaftes Unternehmen akzeptieren solle — weil Geld die Basis der Macht der Atreides' darstellte.

Auf Arrakis symbolisierte Wasser das Geld. Das war klar.

Paul schwieg; er wußte plötzlich, daß er tun würde, was sie angeordnet hatte. Nicht, weil sie es so wollte, sondern weil der Tonfall ihrer Stimme ihn dazu drängte. Wenn er das Wasser ablehnte, würde er ein Gesetz der Fremen brechen.

Er erinnerte sich plötzlich an die Worte der 467. Kalima aus Yuehs O.-K.-Bibel und sagte: »Aus dem Wasser kommt alles Leben.«

Jessica starrte ihn an und fragte sich: Woher kennt er dieses Zitat? Er hat die Mysterien doch noch gar nicht studiert.

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