Algis Budrys - Projekt Luna

Здесь есть возможность читать онлайн «Algis Budrys - Projekt Luna» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Город: München, Год выпуска: 1965, Издательство: Wilhelm Heyne Verlag, Жанр: Фантастика и фэнтези, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Projekt Luna: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Projekt Luna»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

»Selbst wenn Sie gar nichts tun, sind Sie nach 232 Sekunden ein toter Mann. Selbst wenn Sie sich nicht von der Stelle rühren, läßt das Gebilde Sie nur so lange am Leben wie Ihren Vorgänger. Diese Zeitspanne wird größer, je weiter Sie vordringen.«
Dr. Hawks, der Schöpfer des Materie-Transmitters und -Duplikators, hat einen potentiellen Selbstmörder als neuen Rekruten für das Projekt Luna angeworben. Für die Erforschung des rätselhaften Gebildes auf dem Mond kommen nur Leute in Frage, die bereit sind, hundert verschiedene Tode zu sterben …

Projekt Luna — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Projekt Luna», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Ist das der wahre Grund? Aber jetzt wollen Sie nicht mehr kämpfen. Plötzlich wollen Sie nicht mehr in das Gebilde auf dem Mond zurück. Der Tod war zu unpersönlich für Sie. Er hat sich nicht darum gekümmert, wie tapfer Sie waren, was Sie vorher getan hatten. Das wollten Sie doch sagen? Sie waren wütend, Barker. Sie sind es jetzt noch. Wie kommt der Tod dazu, einen Krieger vom Stamme der Mimbreños zu ignorieren?«

»Sind Sie wirklich ein Krieger?« fragte Hawks. »Das müssen Sie mir erst beweisen, Barker! Wann haben Sie je einem von uns etwas angetan? Wann haben Sie einen Finger gerührt, um sich zu verteidigen? Sie glauben unsere Pläne zu kennen, aber Sie tun nichts dagegen. Sie möchten um nichts in der Welt in den Ruf eines Feiglings geraten, aber wann kämpfen Sie eigentlich? Und wogegen? Ihre schlimmste Drohung mir gegenüber bestand nur daraus, daß Sie den Kram hinschmeißen und nach Hause gehen wollten. Nein — Rennwagen und Skisprungschanzen, Motorboote und Flugzeuge: das sind die Gegner, gegen die Sie antreten. Auf diese Weise sind Sie immer Herr der Lage, und wenn Sie umkommen sollten, wird es heißen, daß menschliches Versagen daran schuld gewesen sei. Der Killer in Ihnen hat einmal über den Krieger die Oberhand behalten. Und was haben Sie während des Krieges getan — unzählige Nahkämpfe bestanden und dabei das Weine im Auge des Gegners gesehen? Nein, Sie haben immer nur aus dem Hinterhalt gemordet, und wenn Sie geschnappt worden wären, hätte man Sie an die nächste Wand gestellt. Haben Sie sich jemals mit einem ebenbürtigen Gegner gemessen — außer Ihnen selbst?

Sie haben Angst, Barker — Angst davor, daß Ihr Mörder nicht erkennen könnte, wie tapfer Sie gekämpft haben. Wie können Sie erwarten, daß andere Ihre Tapferkeit würdigen? Aber ein Krieger kennt keine Angst. Nicht einmal vor sich selbst. Ist das Ihre Erklärung für alles, Barker? Ist das Ihr Dilemma? Denken Sie einmal nach — glauben Sie wirklich, daß Sie unter Ihren Feinden leben müssen, um Ihre Tapferkeit zu beweisen, wenn Sie es nicht einmal wagen, ihnen in offener Schlacht entgegenzutreten, weil Sie darin umkommen könnten, ohne Ihren Namen unsterblich gemacht zu haben? Ist das der Grund dafür, daß ein Fremder Ihnen nur zu drohen braucht, um in Ihr Leben einbezogen zu werden? Und dafür, daß Sie sich von anderen langsam zu Tode quälen lassen, sich ihnen aber nie entgegenstellen und zugeben, daß Sie in einen Kampf auf Leben und Tod verwickelt sind? Wenn Sie sich nicht dagegen wehren, könnten die anderen von Ihnen ablassen, aber wenn Sie kämpfen, könnten Sie ruhmlos sterben?« Hawks sah Barker fragend an. »Ich frage mich«, meinte er nachdenklich, »ob das nicht einiges erklärt, was mir bisher an Ihnen rätselhaft war.«

Barker stand langsam aus seinem Sessel auf. »Wie kommen Sie eigentlich dazu, mir das zu sagen, Hawks?« sagte er ruhig. Er stellte die Flasche auf den Tisch neben sich, ohne dabei die Augen von Hawks zu lassen.

Hawks rieb sich die Hände an der Jacke ab. »Denken Sie über heute vormittag nach, Barker. Sie hatten sich das Ding auf dem Mond wie eine besonders schwierig zu meisternde Piste vorgestellt, nicht wahr? Ein paar gefährliche Stellen, aber schließlich nicht die erste, die Sie bezwungen haben.

Aber dann starben Sie — und niemand konnte Ihnen erklären, gegen welche Regeln Sie verstoßen hatten. Sie hatten die Grenzen des bekannten Gebiets überschritten. Sie konnten sich nicht damit über Ihren Tod hinwegtrösten, daß Sie die Regeln nicht gekannt oder nicht beachtet hätten. Nein, das konnten Sie nicht denn dort oben gab es keine Regeln. Sie fanden den Tod, ohne zu erkennen, was ihn verursachte. Und Sie hatten keine Zuschauer, die Ihre Geschicklichkeit be klatscht und Ihr tragisches Ende beklagt hätten. Eine unsichtbare Hand griff nach Ihnen — und niemand weiß warum. Plötzlich erkannten Sie, daß Ihre Kunst hier versagen mußte.

In diesem Augenblick standen Sie den unbekannten Mächten des Universums gegenüber. Die Menschheit hat einige von ihnen teilweise zu beherrschen gelernt, Barker, und jetzt bildet sie sich ein, sie sei allen gewachsen. Aber ein Mann, der eine Sprungschanze hinunterrast, beherrscht deshalb noch lange nicht die Erdanziehung oder die Reibungskräfte, die dabei eine Rolle spielen. Er kann sich ihnen nur in gewisser Weise anpassen und damit etwas vollbringen, was für andere tödlich wäre. Aber alle Ihre Erfahrung als Skispringer hilft Ihnen nichts, wenn Sie ohne Fallschirm aus einem Flugzeug fallen. Die Schwerkraft läßt sich selbst durch tausend gelungene Sprünge von einer Schanze nicht beeinflussen. Das Universum verfügt über unendlich viele Todesarten, die wir erst jetzt allmählich kennenlernen. Und das haben Sie am eigenen Leibe erlebt.

Der Tod gehört zu den Eigenschaften des Universums, Barker. Er ist nur ein Vorgang innerhalb einer komplexen Maschinerie. Das Universum stirbt seit seiner Entstehung. Haben Sie etwa erwartet, eine Maschine würde sich darum kümmern, wer zwischen ihre Räder gerät? Der Tod gleicht einem fallenden Stern — er ist ein Naturereignis, das weder auf bunte Wimpel an der Lanze noch auf den Siegeskranz in der Hand des Sterbenden achtet.

Kein Durchschnittsmensch könnte diese Erfahrung machen, ohne daran zu zerbrechen. Sie haben sie heute gemacht. Sie saßen im Labor auf dem Tisch und waren über die Ungerechtigkeit des Schicksals sprachlos — weil Sie sich nie überlegt hatten, daß Gerechtigkeit ebenfalls nur eine Erfindung der Menschen ist. Und trotzdem geht es Ihnen jetzt schon wieder besser. Der Schock ist abgeklungen. Jeder Schock verliert allmählich an Wirkung — jeder, nur einer nie. Sie sind kein hilflos vor sich hinmurmelnder Idiot wie Rogan und die anderen. Sie haben es überlebt und sind dabei nicht verrückt geworden. Warum, Barker?

Wissen Sie, warum Sie noch bei Verstand sind? Ich glaube, daß ich Ihnen diese Frage beantworten kann. Sie sind es, weil Sie Claire, Connington und mich haben. Weil Sie zu uns zurückkommen wollten. Sie suchen nicht den Tod, sondern nur das Abenteuer, das in einer tödlichen Bedrohung liegt. Nicht den Tod, sondern Mörder …«

Barker ballte die Fäuste und trat einen Schritt vor.

»Es hat keinen Sinn, Barker«, sagte Hawks. »Sie können mir nichts antun. Wenn Sie mich jetzt umbringen, beweisen Sie damit nur, daß Sie Angst vor mir haben.«

»Das ist nicht wahr!« widersprach Barker aufgeregt. »Ein Krieger tötet seine Feinde.«

Hawks starrte ihm in die Augen. »Sie sind kein Krieger, Al«, stellte er fest. In seiner Stimme schwang ein leichtes Bedauern mit. »Jedenfalls nicht der Krieger, der Sie sein möchten. Sie sind ein Mann, das ist alles. Und Sie möchten ein echter Mann sein — ein Mann, der seinen selbstgestellten Anforderungen genügt, der seinem eigenen Ideal entspricht. Das ist alles. Das ist genug.«

Barker ließ die Arme sinken. Er sah Hawks verwirrt an. »Sie sind so verdammt schlau, Doktor«, keuchte er. »Sie wissen einfach alles! Sie kennen mich besser, als ich mich selbst kenne. Wie kommt das, Hawks?«

»Ich bin auch ein Mann, Al.«

»Ja?« Barker fuhr sich mit dem Handrücken über den Mund. »Wirklich? Das ist mir völlig gleichgültig, deswegen kann ich Sie auch nicht besser leiden! Verschwinden Sie, Mann, solange Sie noch können!« Barker warf sich herum, ging rasch auf die Tür zu und riß sie auf. »Gehen Sie schon! Lassen Sie mich mit meinen alten Freunden allein — bei denen weiß ich wenigstens, wie sie mich umbringen möchten!«

Hawks sah ihn schweigend an. Sein Gesichtsausdruck war besorgt. Dann ging er zur Tür, blieb aber noch einmal stehen und starrte Barker ins Gesicht.

»Sie müssen unbedingt kommen«, sagte er langsam. »Ich brauche morgen früh Ihren Bericht. Und dann muß ich Sie wieder hinaufschicken.«

»Verschwinden Sie, Hawks!«

»Ich habe es Ihnen jedenfalls gesagt«, antwortete Hawks und ging an ihm vorbei in die Nacht hinaus.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Projekt Luna»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Projekt Luna» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Algis Budrys - Michaelmas
Algis Budrys
Algis Budrys - Il giudice
Algis Budrys
Algis Budrys - ¿Quién?
Algis Budrys
Algis Budrys - Morte dell'utopia
Algis Budrys
Algis Budrys - Some Will Not Die
Algis Budrys
Algis Budrys - Exil auf Centaurus
Algis Budrys
Algis Budrys - Lower than Angels
Algis Budrys
Algis Budrys - Incognita uomo
Algis Budrys
Algis Budrys - Rogue Moon
Algis Budrys
Отзывы о книге «Projekt Luna»

Обсуждение, отзывы о книге «Projekt Luna» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.