James White - Jenseits des Todes

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Jenseits des Todes: краткое содержание, описание и аннотация

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„Zu Land, zu Wasser oder mit Flugmaschinen, Sir.“

„Gut“, sagte Ross. Und dann kam ihm ein Gedanke. Zwar war sein Vorhaben verrückt, ja kindisch. Aber gehörte ihm nicht die ganze Welt? Gehorchten ihm nicht unzählige Roboter, die nur auf einen Wink warteten, um sofort in Aktion zu treten? Er grinste und ließ die Armee der Roboter im Geiste an sich vorüberziehen. Nach den letzten Berichten von „Schwester“ waren es mehr als zwei Millionen Maschinen, die seinem Befehl unterstanden. Zwar waren einige dieser Roboter unbeweglich, und andere konnten aus gewissen Gründen ebenfalls nicht mitmachen. Trotzdem würde es eine große Sache werden.

Erregt erklärte er. „Schwester“, was er plante.

Der Roboter hörte zu, ohne Einwände zu erheben. Dann errechnete er, daß zur Ausführung dieses Planes drei Wochen nötig waren.

„Wunderbar! Bis dahin werde ich schwimmen, arbeiten und mir neue Anzüge schneidern lassen.“

Als Ross in sein Zimmer zurückkehrte, um zu Bett zu gehen, war er glücklich wie ein kleiner Junge, der einen Kasten voll Zinnsoldaten geschenkt bekommen hatte.

Und dann war es so weit! Als jedoch der große Tag herannahte, war Ross aus seiner freudigen Erwartung in tiefe Schwermut verfallen. Während der drei Wochen, die nun hinter ihm lagen, hatte er versucht, zu studieren, neue Gedanken über seine Lage und seine Zukunft zu entwickeln. Sämtliche Bücher jedoch waren unbrauchbar geworden, die Roboter hatten ihren Inhalt gespeichert. Die Maschinen besaßen sämtliche Informationen aus allen bekannten Wissensgebieten — von A bis Z, von Astronomie bis Zoologie: -, und sie verstanden es, diese Erkenntnisse so vollendet anzuwenden, daß die langsame menschliche Denkweise von Ross im Vergleich dazu wie Schwachsinn wirkte.

Wieder und wieder hatte er versucht, mit den Robotern über Erbforschung, Philosophie oder die Entstehung der Urzelle zu diskutieren, jedesmal aber hatte er dabei den kürzeren gezogen. Es war nicht angenehm, zu wissen, daß er nicht nur mit einem Roboter sprach, sondern mit Hunderten gleichzeitig, die miteinander in Verbindung standen und denen das gesamte gespeicherte Wissen zugänglich war.

Anfänglich hatte Ross sich dafür interessiert, wie diese Verbindung zustande kam und nach welchem System die ungeheuren Mengen von Tatsachen geordnet und registriert worden waren. Er befragte einen Roboter darüber, mußte aber resignieren, als er bei der Erklärung nur jedes zehnte Wort verstehen konnte.

Seine Roboter waren weitaus klüger geworden als er selbst. Ross kam sich dumm und nutzlos vor, schlimmer als ein Kind. Und deshalb machte es ihm jetzt auch keine Freude mehr, mit seinen Zinnsoldaten zu spielen.

Aber seit Tagen marschierten sie heran und bedeckten das Grün der Hügel mit dem grauen Schimmer ihrer Metallleiber. Wie stählerne Geister glitten sie in die Bucht und gingen vor Anker, während die Aufklärer mit Donnergetöse heranbrausten und weiße Schleppen hinter sich herzogen. Die Metallvögel landeten auf der Hochebene im Norden, und Ross empfand, er habe diesen Maschinen gegenüber gewisse Verpflichtungen.

Also legte er die marineblaue Uniform an, die nach dem Schnitt einer Generalmajors-Uniform des Heeres angefertigt war, deren Schulterstücke jedoch die Rangabzeichen eines Luftmarschalls zierten. Dann warf er das rote Cape mit der Goldborte um die Schultern und stieg in seinen Kontrollturm. Hier gab er das Zeichen zum Beginn der Parade.

Sofort rückten die Land-Roboter an, formierten sich zu einer Kolonne, die fünfzig Meter breit war, und rollten durch das Tal heran und in hundert Meter Entfernung am Kontrollturm vorbei. Dann verschwanden sie hinter dem Hügel.

Sie zogen vorbei wie ein endloser Metallfluß. Manche Modelle erkannte Ross als Weiterentwicklungen der ursprünglichen Bergarbeiter. Bei zahlreichen anderen jedoch mußte er „Schwester“ befragen.

Das lange Gras, dessen Halme, hart wie Baumstämme waren, wurde von der ersten Welle umgewalzt und in den Boden getrampelt, und nach einer knappen Stunde hatte die Kolonne eine Furche in den Talboden gepflügt, die fünfzig Meter breit und stellenweise sechs Meter tief war.

Ross wandte sich zur Bucht. Offensichtlich hatten seine Schiffe ausführliche Berichte über Flottenmanöver gespeichert. In strenger Schlachtordnung, schnurgerade ausgerichtet und dicht aufgeschlossen, kreuzten sie in der Bucht, wichen den entgegenkommenden Schiffen aus, die mit Höchstgeschwindigkeit an ihnen vorüberzogen, und pflügten hohe weiße Bugwellen auf, die wie Standarten durch die Luft flatterten. Dieser Anblick war mitreißend, und Ross vergaß seinen Kummer. Das Wasser sah aus wie eine blaue Schiefertafel, auf der die dahineilenden Boote weiße Linien, Kreise und Ellipsen malten.

Einer der maritimen Roboter fiel besonders ins Auge. Er war so groß wie ein Schlachtschiff längst vergangener Zeiten. Gleichzeitig lösten sich zwei U-Boot-Aufklärer und eine Flugmaschine vom Mutterschiff, während dieses mit Höchstgeschwindigkeit der Küste zustrebte. Jetzt mußte es auf Sand laufen. Doch da — buchstäblich in letzter Minute — wendete es, beschrieb eine u-förmige Kehre und manövrierte in Zickzacklinien geschickt zwischen den anderen Booten hindurch.

Jetzt lenkte ein Dröhnen am Himmel die Aufmerksamkeit des Mannes von den Schiffen ab. Fünf Aufklärer des A 17-Typs zogen in Staffelformation dahin. Es waren verbesserte Modelle der Flugmaschinen, die Ross kannte. Sie donnerten im Sturzflug in das Tal hinein, fingen sich und stiegen im Steilflug in die Höhe, so daß die riesigen Silberpfeile innerhalb von Sekunden zu winzigen Punkten wurden. Dann machten sie einen Looping und rasten mit pfeifenden Düsen wieder auf die Talsohle zu. Über der Bucht formierten sie sich zu einer Pfeilspitze und zogen dicht über dem Erdboden am Kontrollturm vorbei.

Unwillkürlich salutierte Ross.

Sofort spürte er, wie ihm die Schamröte ins Gesicht stieg, und war wütend auf sich selbst. Er hatte sich kindisch und lächerlich benommen. Hier stand er, gekleidet wie ein Fastnachtsnarr, und spielte mit Robotern. Und sein Spielzeug flößte ihm so viel Bewunderung ein, daß er vor diesen leblosen Gegenständen sogar salutierte. Wollten die Maschinen ihn um den letzten Rest seines Verstandes bringen?

„Wiederholen!“ kommandierte er. „Und diesmal enger aufschließen. Ihr haltet mindestens tausend Meter Abstand voneinander.“

„So groß war der Abstand nicht“, widersprach „Schwester“. „Aber bei der hohen Geschwindigkeit muß ein gewisser Sicherheitsabstand gewahrt…“

„Ich habe menschliche Jet-Piloten gesehen, die Tragfläche an Tragfläche flogen“, unterbrach Ross unwirsch.

Ohne die geringste Anstrengung stieg die Formation wieder auf, drehte einen Looping, bildete eine Pfeilspitze — enger diesmal, wenn auch nicht ganz Tragfläche an Tragfläche -, und plötzlich waren nur noch drei Düsenjäger am Himmel.

Die vierte und fünfte Maschine fielen als zertrümmerte Wracks, ineinander verkeilt, zu Boden und schlugen, fünf Kilometer vom Kontrollturm entfernt, krachend auf.

„Was — ähm — war das?“ fragte Ross verdutzt.

„Schwester“ schwieg eine Minute lang, und Ross glaubte zu wissen, was im komplizierten Denkapparat des Roboters vorging. Endlich sprach er wieder.

„Zwei Maschinen der höheren Intelligenzklasse wurden zerstört und sind nicht zu reparieren. Die betroffenen künstlichen Persönlichkeiten sind im Augenblick außer Betrieb. Das Metall kann sichergestellt und wieder verwertet werden. — Ich empfehle Ihnen, sich nach unten zu begeben, Sir, da die Maschinen atomare Stoffe mitführten und die Gefahr einer radioaktiven Verseuchung besteht.“

„Es tut mir leid“, sagte Ross. „Wirklich!“

* * *

Auf dem Weg zu seinem Zimmer hatte er genügend Zeit zum Nachdenken. Besonders beunruhigte ihn die Aussichtslosigkeit seiner Lage und seine fast krankhafte Weigerung, sich mit der Wirklichkeit abzufinden. Das hätte er längst tun sollen — damals, als er zum erstenmal aus dem Tiefschlaf erwacht war. Er war der letzte Mann, und er hätte diese Tatsache hinnehmen sollen. Seinerzeit, als die Lebensmittel zu Ende gingen und auf der ganzen Welt nichts Genießbares zu finden war, hätte er die Waffen strecken müssen. Dann wäre er friedlich verhungert.

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