Robert Silverberg - Der Mann im Labyrinth

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Richard Muller war einst Botschafter der Erde auf Beta Hydri IV. Etwas an seiner Aura, der Ausstrahlung seiner Gehirnwellen, stieß die Fremden derart ab, daß sie ihn veränderten. Mit dem Ergebnis, daß seine Gegenwart für sie erträglich wurde. Und mit einem zweiten Ergebnis: Menschen sind nicht länger fähig, seine Gegenwart zu ertragen. Richard Muller wurde zum einsamsten Menschen des Alls, zu einem Außenseiter, der sich auf einen sterbenden Planeten zurückzog, um sich dort in dem tödlichen Labyrinth einer verlassenen Stadt zu verstecken. Bis eines Tages Menschen von der Erde zu ihm kommen. Sie suchen ihn. Nur er kann ihnen helfen. Denn genau jenes Etwas, das ihn zum Ausgestoßenen gemacht hat, läßt ihn nun zur letzten Hoffnung der menschlichen Rasse werden. Nur er allein ist in der Lage, mit jenen gefährlichen Aliens in Verbindung zu treten, die plötzlich auf der Bildfläche erschienen sind…

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Rawlins wagte nicht, das zu riskieren. Auf alle Fälle nicht mit der direkten Methode. Er bewegte sich leise hinaus und aktivierte den Terminal am Eingang. „Gib Charles Boardman einen Traum ein“, ordnete er an. „Laß ihn wissen, daß wir Muller gefunden haben. Er soll unverzüglich aufwachen. Sag ihm:,Charles, Charles, wach auf, wir brauchen dich!’ Verstanden?“

„Registriert“, gab das Schiffsgehirn zurück.

Der Impuls floß von der Kuppel zum Schiff, wurde dort in eine dem Auftrag gemäße Form umgewandelt und dann in die Kuppel zurückgeschickt. Neds Befehl sickerte durch die Elektroden auf der Stirn in Boardmans Bewußtsein. Rawlins sagte sich, er habe seine Sache gut gemacht, betrat wieder Boardmans Schlaf räum und wartete dort.

Der alte Mann rührte sich. Seine Hände wurden zu Klauen, die leicht an der Maschinerie kratzten, in deren Armen er lag.

„Muller…“, murmelte er.

Seine Augen öffneten sich, konnten einen Augenblick lang jedoch nichts erkennen. Aber der Weckprozeß hatte eingesetzt, und das Lebenssystem rüttelte Boardmans Metabolismus solange auf, bis er wieder einsatzfähig war. „Ned?“ krächzte er schließlich. „Was tun Sie denn hier? Ich habe gerade geträumt, daß…“

„Es war kein richtiger Traum, Charles. Ich habe ihn Ihnen eingegeben. Wir sind bis in Zone A vorgestoßen. Und wir haben Muller gefunden.“

Boardman entledigte sich der Anschlüsse zum Regenerationssystem und setzte sich auf, ganz wach und bei vollem Bewußtsein. „Wie spät ist es?“

„Der Morgen graut gerade.“

„Wie lange ist es her, seit Sie ihn gefunden haben?“

„Vielleicht fünfzehn Minuten. Ich habe die Drohne auf,Passiv’ umgestellt und bin direkt zu Ihnen gekommen. Aber ich wollte Sie nicht wachrütteln, da…“

„Ist schon in Ordnung. Alles okay.“ Boardman schwang sich bei den letzten Worten aus dem Bett. Als er aufstand, schwankte er ein wenig. Seine volle Tatkraft hatte er noch nicht wiedergewonnen, fiel Rawlins auf. Jetzt zeigte sich sein wahres Alter. Ned fand etwas, worauf er sich statt dessen konzentrieren konnte. Er studierte angestrengt die Regenerationsanlage, um nicht die Falten und Fettrollen an Boardmans Körper betrachten zu müssen.

Wenn ich in seinem Alter bin, sagte sich Rawlins, werde ich für regelmäßige Schönheitsoperationen an meinem Körper sorgen. Das ist im Grunde keine Frage der Eitelkeit, sondern hat etwas mit Höflichkeit gegenüber seinen Mitmenschen zu tun. Wir müssen nicht alt und erschlafft aussehen, wenn wir das nicht wollen. Warum also Anlaß zum Anstoß geben?

„Gehen wir“, sagte Boardman. „Aktivieren Sie die Drohne wieder. Ich will ihn auf der Stelle sehen.“

Rawlins trat an den Terminal in der Kuppel und schaltete den Roboter wieder ein. Auf dem Bildschirm erschien die Zone A des Labyrinths. Sie wirkte freundlicher als die äußeren Bezirke. Muller war nicht zu sehen. „Schalten Sie auf Tonempfang“, sagte Boardman.

„Ist eingeschaltet.“

„Wohin ist er verschwunden?“

„Er muß den Sichtbereich verlassen haben“, erklärte Rawlins. Er ließ die Drohne sich um dreihundertsechzig Grad drehen. Die Robotaugen schwenkten an niedrigen, würfelförmigen Häusern, hochgewölbten Bögen und gestuften Mauern vorbei. Ein kleines, katzenartiges Tier lief davon. Doch von Muller war nichts zu sehen.

„Er stand direkt dort drüben“, beharrte Ned unglücklich. „Er…“

„Ist schon gut. Er brauchte ja nicht auf der Stelle stehenzubleiben, während Sie damit beschäftigt waren, mich zu wecken. Lassen Sie den Roboter weiterrollen.“

Rawlins betätigte einige Knöpfe und ließ die Drohne langsam über die Straße rollen. Instinktiv tat er das mit großer Vorsicht, weil er jeden Moment mit einer neuen Falle rechnete.

Auf der anderen Seite sagte er sich mehrere Male, daß die Erbauer des Labyrinths sicher nicht ihre eigenen Wohnbezirke mit trügerischen Hinterhalten bestückt hatten. Plötzlich trat Muller aus einem fensterlosen Gebäude und stellte sich direkt vor die Drohne.

„Da bist du ja wieder“, sagte er. „Wieder zum Leben erwacht, was? Warum sprichst du nicht? Von welchem Schiff kommst du? Und wer hat dich geschickt?“

„Sollen wir antworten?“ fragte Rawlins.

„Nein.“

Boardmans Gesicht war fest gegen den Bildschirm gepreßt.

Er schob Rawlins’ Finger von den Kontrollen und arbeitete selbst solange an der Feineinstellung, bis Muller scharf und deutlich zu erkennen war. Boardman ließ den Roboter sich weiterbewegen, hielt ihn ständig vor Muller in Bewegung, um die Aufmerksamkeit des Mannes nicht erlahmen zu lassen und ihn davon abzuhalten, wieder zu verschwinden.

Mit leiser Stimme sagte Boardman schließlich: „Es ist erschreckend. Wie sein Gesicht aussieht…“

„Mir kam es ziemlich normal vor.“

„Was wissen Sie denn schon? Ich erinnere mich an den Mann. Ned, das ist das Gesicht eines Mannes, der die Hölle durchgemacht hat. Seine Wangenknochen zeichnen sich doppelt so scharf ab wie damals. Und seine Augen sind furchtbar. Sehen Sie, wie sein Mund ein wenig nach unten hängt, dort, der linke Mundwinkel? Vielleicht hat er einen leichten Schlaganfall gehabt. Aber ich muß zugeben, er hat sich insgesamt recht gut gehalten.“

Verdutzt suchte Ned nach Anzeichen von Mullers Leiden. Vorhin war ihm nichts aufgefallen, und jetzt erging es ihm genauso. Aber natürlich hatte er keine deutliche Erinnerung daran, wie Muller einmal ausgesehen hatte. Und andererseits war Boardman selbstverständlich viel geeigneter dazu, die Veränderungen an und in ihm zu erkennen.

„Es wird nicht einfach werden, ihn dort herauszulocken“, sagte der alte Mann. „Er wird dortbleiben wollen. Aber wir brauchen ihn, Ned. Wir sind auf ihn angewiesen.“

Muller hielt mit dem Sondierungsroboter Schritt und sagte plötzlich mit tiefer, unfreundlicher Stimme: „Du hast dreißig Sekunden, mir zu erzählen, was du hier willst. Danach drehst du dich besser wieder um und rollst dorthin zurück, wo du hergekommen bist.“

„Wollen Sie nicht endlich mit ihm reden?“ fragte Ned. „Er wird die Drohne zerstören!“

„Soll er nur“, sagte Boardman. „Der erste, der mit ihm spricht, wird ein Wesen aus Fleisch und Blut sein. Und wird ihm von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen. Das ist die einzige Methode, die Aussicht auf Erfolg hat. Uns bleibt nichts anderes übrig, als ihm persönlich Honig um den Bart zu schmieren, Ned. Dazu sind die Lautsprecher einer Drohne kaum geeignet.“

„Noch zehn Sekunden“, sagte Muller.

Er griff in seine Tasche und zog eine glänzende, schwarze Metallkugel heraus, an deren einer Seite sich ein kleines Fenster befand. Die Kugel besaß etwa die Größe eines Apfels. Rawlins hatte noch nie etwas Ähnliches gesehen. Vielleicht handelte es sich um eine Waffe der Außerirdischen, die Muller in der Stadt gefunden hatte. Muller hob rasch die Kugel und zielte mit dem Fenster auf den Kopf des Sondierungsroboters.

Der Bildschirm wurde dunkel.

„Sieht so aus, als hätten wir eine weitere Drohne verloren“, sagte Rawlins.

Boardman nickte. „Ja, und dies war die letzte Drohne, die wir verloren haben. Ab jetzt werden wir Menschen verlieren.“

2

Der Zeitpunkt war gekommen, an dem Menschen ihr Leben im Labyrinth riskieren mußten. Der Zeitpunkt kam unvermeidlich. Boardman bedauerte das, so, wie er es bedauerte, Steuern zu zahlen, alt zu werden, sich seiner Abfallprodukte zu entledigen oder dem Zug der Schwerkraft ausgesetzt zu sein. Steuern, Altern, Stuhlgang und Gravitation waren allesamt permanente Aspekte der Bedingungen, denen sich der Mensch ständig auszusetzen hatte, ganz gleich, wie sehr sie auch vom medizinischen Fortschritt gelindert worden sein mochten. Ebenso verhielt es sich mit dem Damoklesschwert des Todes, das ständig über ihm schwebte. Die Sondierungsroboter hatten ihnen hier eine Menge genutzt und wahrscheinlich das Leben von einem Dutzend Menschen geschont. Aber jetzt war der Moment gekommen, wo der Verlust von Menschenleben nicht mehr ausgeschlossen werden konnte. Boardman bedauerte das. Aber nicht sehr lange und auch nicht sonderlich tief. Seit Jahrzehnten schon hatte er Menschen dazu aufgefordert, ihr Leben aufs Spiel zu setzen, und etliche von ihnen waren dabei auch umgekommen. Er war bereit, auch sein eigenes nicht zu verschonen. Aber zum richtigen Zeitpunkt und für die richtige Sache.

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