Robert Silverberg - Der Mann im Labyrinth

Здесь есть возможность читать онлайн «Robert Silverberg - Der Mann im Labyrinth» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Город: Rastatt, Год выпуска: 1982, ISBN: 1982, Издательство: Moewig, Жанр: Фантастика и фэнтези, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Mann im Labyrinth: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Mann im Labyrinth»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Richard Muller war einst Botschafter der Erde auf Beta Hydri IV. Etwas an seiner Aura, der Ausstrahlung seiner Gehirnwellen, stieß die Fremden derart ab, daß sie ihn veränderten. Mit dem Ergebnis, daß seine Gegenwart für sie erträglich wurde. Und mit einem zweiten Ergebnis: Menschen sind nicht länger fähig, seine Gegenwart zu ertragen. Richard Muller wurde zum einsamsten Menschen des Alls, zu einem Außenseiter, der sich auf einen sterbenden Planeten zurückzog, um sich dort in dem tödlichen Labyrinth einer verlassenen Stadt zu verstecken. Bis eines Tages Menschen von der Erde zu ihm kommen. Sie suchen ihn. Nur er kann ihnen helfen. Denn genau jenes Etwas, das ihn zum Ausgestoßenen gemacht hat, läßt ihn nun zur letzten Hoffnung der menschlichen Rasse werden. Nur er allein ist in der Lage, mit jenen gefährlichen Aliens in Verbindung zu treten, die plötzlich auf der Bildfläche erschienen sind…

Der Mann im Labyrinth — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Mann im Labyrinth», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Er hatte nicht die geringste Vorstellung, was Marshall und Petrocelli sahen, als sie in den Einflußbereich des Feldes gerieten. Anders als die Drohnen, die alles genauestens weitervermittelten, was ihre Augenlinsen aufnahmen, waren die beiden Menschen nicht direkt mit dem Computer verbunden. Eine Darstellung des Bildes, das sich ihren Augen bot, war nicht möglich. Bestenfalls konnten sie es beschreiben. Und das paßte weder zu dem, was das Kameraauge in ihrer Ausrüstung übertrug, noch zu den wirklichen Konfigurationen, die von außerhalb des Einflußbereichs sichtbar waren.

Die beiden Männer folgten strikt den Anweisungen des Computers. Sie setzten den Fuß auf Stellen, wo sich vor ihren eigenen Augen gähnende Abgründe zeigten. Sie beugten sich nieder, um durch einen Tunnel zu kriechen, an dessen Decke ausgefahrene Guillotineklingen aufblitzten. Aber der Tunnel existierte nicht. „Jeden Augenblick habe ich damit gerechnet“, sagte Petrocelli, „daß eine dieser Klingen fällt und mich in Stücke schneidet.“ Aber es gab auch keine Klingen. Am Ende des Tunnels wandten sie sich gehorsam nach links zu einem riesigen Dreschflegel, der mit furchtbaren Schlägen den Boden bearbeitete. Aber auch das war nur eine Täuschung. Widerwillig wandten sie sich von einem einladend aussehenden Transportband ab, das aus dem Gefahrenbereich des Felds zu führen schien, denn auch dieses bestand nur in der Einbildung. In ihrem Zustand konnten die Männer das Säurebecken nicht sehen, das sich in Wirklichkeit dort befand.

„Sie sollten am besten einfach die Augen schließen“, sagte Boardman. „So ähnlich, wie das die Drohnen gemacht haben, ohne Sichtkontakt nach außen.“

„Sie sagen, dazu hätten sie zuviel Angst“, antwortete Hosteen.

„Was ist ihnen lieber: überhaupt keine visuellen Informationen oder falsche?“ entgegnete Boardman. „Sie können den Anweisungen des Computers genausogut mit geschlossenen Augen folgen. Und sie brauchten dabei nicht mehr zu befürchten, daß…“

Petrocelli schrie auf. Auf dem einen Schirm sah Boardman die wirkliche Konfiguration — ein flaches, harmloses Stück Straße. Und auf dem anderen, wo die entstellten, die Phantasieabbildungen übertragen wurden, sah er, wie direkt vor ihren Füßen plötzlich ein Flammengeysir aufschoß.

„Bleiben Sie dort stehen, wo Sie gerade sind!“ befahl Hosteen barsch. „Da ist nichts!“

Petrocelli brachte mit äußerster Selbstüberwindung das Bein wieder auf die Erde, das wie erstarrt in der Luft gehangen hatte. Marshall reagierte nicht ganz so schnell. Er hatte sich gerade umgedreht, um dem Flammenstoß zu entgehen, als Hosteens Befehl kam. Und er führte die Drehung zu Ende, bevor er einhalten konnte. Er befand sich jetzt nur zehn Zentimeter zu weit von der sicheren Straße entfernt. Ein glitzerndes Metallband flog aus einer Steinplatte und wand sich um seine Knöchel. Es schnitt sie ohne Schwierigkeiten bis auf die Knochen durch. Marshall stürzte, und ein blitzender, goldener Pfahl heftete ihn an die Wand.

Ohne sich umzublicken, durchquerte Petrocelli unversehrt die Flammensäule. Er stolperte zehn Schritte weiter und blieb dann außerhalb des Wirkungsbereiches vom Störfeld stehen. „Dave?“ krächzte er. „Dave, ist bei dir alles in Ordnung?“

„Er kam vom Weg ab“, erklärte Boardman. „Es ging alles ganz schnell.“

„Was soll ich nun tun?“

„Bleiben Sie, wo Sie sind, Petrocelli. Bleiben Sie ganz ruhig und unterlassen Sie es, sich zu bewegen. Ich schicke Chesterfield und Walker hinter Ihnen her. Warten Sie dort, wo Sie gerade sind, auf sie.“

Petrocelli zitterte. Boardman erteilte dem Schiffscomputer die Anweisung, ihm eine Spritze zu geben. Der Tornister injizierte dem Mann ein Beruhigungsmittel. Verkrampft und mit dem eisernen Willen, sich nicht nach seinem unglücklichen Gefährten umzudrehen, blieb Petrocelli still stehen und wartete auf die anderen.

Chesterfield und Walker benötigten annähernd eine Stunde, um das Störfeld zu erreichen, und eine knappe weitere Viertelstunde, um die wenigen Quadratmeter mit vorsichtigen Schritten zu durchqueren, die den Einflußbereich ausmachten. Sie hatten dabei die Augen geschlossen, und das gefiel ihnen ganz und gar nicht. Doch konnten die Phantome des Labyrinths Blinde nicht schrecken. Schließlich hatten die beiden den kritischen Bereich hinter sich. Petrocelli hatte sich bereits deutlich beruhigt. Wachsam setzten die drei ihren Weg ins Herz des Irrgartens fort.

Irgend etwas mußte unternommen werden, dachte Boardman, um Marshalls Leiche zu bergen. Aber nicht jetzt und heute. Später.

3

Die längsten Tage im Leben von Ned Rawlins waren die vor vier Jahren gewesen. Er hatte sie auf der Reise nach Rigel verbracht, um den Leichnam seines Vaters nach Hause zu überführen. Aber diese Tage auf Lemnos waren noch länger. Vor dem Bildschirm zu stehen, tapfere Männer sterben zu sehen, jeden einzelnen Nerv nach stundenlangem Warten nach Erleichterung schreien zu hören…

Aber sie waren im Begriff, die Schlacht gegen das Labyrinth zu gewinnen. Vierzehn Männer waren bislang eingedrungen. Vier hatten schon den Tod gefunden. Walker und Petrocelli hatten in Zone E ein Lager aufgeschlagen. Fünf andere Männer hatten in Zone F eine Basisstation errichtet. Drei andere bewegten sich im Augenblick gerade am Störfeld in Zone G vorbei und würden sie bald erreicht haben. Sie hatten das Schlimmste bereits hinter sich. Auf Grund der Erkundungen der Drohnen war bekannt, daß hinter F die Gefahren deutlich nachließen. Und in den inneren Zonen gab es so gut wie überhaupt keine Fallen mehr. Sobald F und E erfolgreich überwunden waren, sollte es kaum noch Schwierigkeiten bereiten, ins Zentrum vorzustoßen, wo Muller teilnahmslos und abweisend wartete, lauerte.

Rawlins glaubte, das Labyrinth mittlerweile in- und auswendig zu kennen. Mehr als hundert Mal hatte er es indirekt und mittelbar durchquert: zuerst durch die Augen der Drohnen, dann mit den Übertragungen der Menschen. Nachts sah er in seinen Alpträumen die dunklen Gebäude, die gewundenen Mauern und die geisterhaften Türme. Eingeschlossen in seinem Schädel durchwanderte er immer wieder die ganze Strecke durch den Irrgarten und begegnete dabei tausend Male dem Tod. Er und Boardman würden die Nutznießer der hart errungenen Erfahrungen sein, wenn sie an der Reihe waren, das Labyrinth zu betreten.

Und bis dahin war es gar nicht mehr lange.

An einem kühlen Morgen stand er mit Boardman unter dem eisengrauen Himmel direkt am Rand des Labrinths, an dem hochragenden Erdwall, der den äußeren Rand der Stadt umgab. In den wenigen Wochen, die sie hier verbracht hatten, war das Jahr überraschend schnell zu seinem Ende gekommen. Winter herrschte auf Lemnos, so wenig er auch mit dem irdischen gemein hatte. Von insgesamt zwanzig Stunden schien die Sonne nur noch sechs am Tag. Denen folgten zwei Stunden trübes Zwielicht. Die Dämmerung war düster und scheinbar endlos. Die wirbelnden Monde tanzten fortwährend am Himmel und spielten mit den Schatten merkwürdige Spiele.

Mittlerweile war Rawlins geradezu begierig darauf, selbst den Gefahren des Labyrinths gegenüberzutreten. Eine seltsame, angespannte Hohlheit, die seiner schrecklichen Ungeduld und Unruhe entsprang, beherrschte seine Eingeweide. Er hatte lange genug gewartet, hatte nur in Bildschirme gestarrt, während andere Männer, manche kaum älter als er, ins Labyrinth gegangen waren und dabei ihr Leben riskiert hatten. Manchmal schien es ihm so, als habe er sein ganzes Leben lang nur auf das Stichwort gewartet, um diese Bühne zu betreten.

Auf dem Bildschirm beobachteten sie Muller im Zentrum des Irrgartens. Die fliegenden Spionaugen hielten ihn unter ständiger Beobachtung und verzeichneten seine Wege auf der großen Hauptkarte. Sie waren nicht immer gleich. Muller hatte die Zone A seit der Begegnung mit der Drohne nicht verlassen. Aber täglich änderte er seine Position innerhalb des Zentrums, zog von einem Haus zum nächsten, so als fürchte er sich davor, zweimal im gleichen zu schlafen. Boardman hatte dafür Sorge getragen, daß es zu keinem Kontakt mehr mit Muller kam, nachdem er der Drohne begegnet war. Nicht selten hatte Rawlins den Eindruck, Boardman pirsche sich an ein seltenes und empfindliches Tier heran.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Mann im Labyrinth»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Mann im Labyrinth» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Robert Silverberg - Der Held des Universums
Robert Silverberg
Robert Silverberg - Der Empath
Robert Silverberg
Robert Silverberg - Der Seher
Robert Silverberg
Robert Silverberg - Der neue Frühling
Robert Silverberg
Robert Silverberg - Der Racheschwur
Robert Silverberg
Robert Silverberg - Der Hammer von Aldryne
Robert Silverberg
Robert Silverberg - Der neutrale Planet
Robert Silverberg
Robert Silverberg - In der Gruppe
Robert Silverberg
Robert Silverberg - Der alte Mann
Robert Silverberg
Robert Silverberg - L'homme dans le labyrinthe
Robert Silverberg
Отзывы о книге «Der Mann im Labyrinth»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Mann im Labyrinth» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.