Robert Silverberg - Der Mann im Labyrinth

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Richard Muller war einst Botschafter der Erde auf Beta Hydri IV. Etwas an seiner Aura, der Ausstrahlung seiner Gehirnwellen, stieß die Fremden derart ab, daß sie ihn veränderten. Mit dem Ergebnis, daß seine Gegenwart für sie erträglich wurde. Und mit einem zweiten Ergebnis: Menschen sind nicht länger fähig, seine Gegenwart zu ertragen. Richard Muller wurde zum einsamsten Menschen des Alls, zu einem Außenseiter, der sich auf einen sterbenden Planeten zurückzog, um sich dort in dem tödlichen Labyrinth einer verlassenen Stadt zu verstecken. Bis eines Tages Menschen von der Erde zu ihm kommen. Sie suchen ihn. Nur er kann ihnen helfen. Denn genau jenes Etwas, das ihn zum Ausgestoßenen gemacht hat, läßt ihn nun zur letzten Hoffnung der menschlichen Rasse werden. Nur er allein ist in der Lage, mit jenen gefährlichen Aliens in Verbindung zu treten, die plötzlich auf der Bildfläche erschienen sind…

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Die Kronen wiesen weder Äste noch Blätter auf, sondern nur breite, flache Kappen, deren Unterseiten runzelig und besprenkelt waren. Während Muller zusah, traten drei fremdartige Gestalten aus einem dichten Gehölz. Sie besaßen einen unnatürlich langen, insektenähnlichen Körper. Bündel aus acht oder zehn miteinander verbundenen Extremitäten entsprangen ihren schmalen Schultern. Die Köpfe liefen spitz zu und waren rundum mit Augen besetzt. Die Nase bestand aus vertikalen Schlitzen, die sich von der Haut abhoben. Die Münder öffneten sich an den Seiten. Die Fremden gingen aufrecht auf zierlichen Beinen, die in kleinen, halbkugelförmigen Sockeln ausliefen. Obwohl sie bis auf einige wohl als Schmuck gedachte Stoffstreifen zwischen dem zweiten und dritten Gelenk nackt waren, konnte Muller nirgends Anzeichen für Geschlechtsmerkmale erkennen. Ihre Haut war unpigmentiert, wies das gleiche Grau auf, wie es auf dieser Welt vorzuherrschen schien, und war von rauher Beschaffenheit. Sie war mit einer Schicht kleiner und diamantförmiger Schuppengrate überzogen.

Mit wunderbarer Grazie traten die Gestalten an drei der riesigen Giftpilzbäume und kletterten an ihnen hoch, bis sie oben auf dem untertassenförmigen Gürtel standen. Aus dem Extremitätenbündel kam ein Arm hervor, der über eine spezielle Bestimmung zu verfügen schien. Im Gegensatz zu den anderen, die mit fünf rankenartigen, kreisförmig arrangierten Fingern bestückt waren, endete dieses Glied in einem nadelspitzen Organ. Mit Leichtigkeit drang es tief in den weichen, gummiartigen Baumstamm. Ein langer Augenblick verstrich, und es sah ganz so aus, als saugten die Fremden Saft aus den Bäumen. Dann stiegen sie wieder hinab und setzten — äußerlich unverändert — ihre Wanderung fort.

Einer von ihnen blieb plötzlich stehen, bückte sich und sah angestrengt auf den Boden. Er hob das Spionauge hoch, das die ganze Zeit über ihre Aktivitäten verfolgt hatte. Auf dem Bildschirm entstand ein Chaos. Muller vermutete, daß das Spionauge von einem zum anderen gereicht wurde. Plötzlich verdunkelte sich der Schirm. Das Spionauge war zerstört worden. Der Würfel war abgelaufen.

Nach einem Moment des Schweigens sagte Muller: „Sie haben sehr überzeugend ausgesehen.“

„Das sollten sie auch. Sie waren nämlich echt.“

„Wurden diese Aufnahmen bei einer extragalaktischen Expedition aufgenommen?“

„Nein“, sagte Boardman, „in unserer eigenen Milchstraße.“

„Etwa auf Beta Hydri IV?“

„Ja.“

Muller unterdrückte ein Schaudern. „Kann ich den Würfel noch einmal abspielen, Charles?“

„Aber sicher.“

Er aktivierte den Rekorder ein zweites Mal. Wieder stieg das Spionauge durch die Wolkendecke nach unten. Wieder die gummiartigen Bäume; wieder erschien das Trio der drei Außerirdischen, nahm von den Bäumen Nahrung auf, entdeckte das Spionauge und zerstörte es. Muller studierte fasziniert diese Bilder. Noch nie zuvor hatte er intelligente fremde Lebewesen zu sehen bekommen. Soweit er wußte, hatte das bis zu diesem Augenblick auch sonst noch niemand.

Die Bilder auf dem Schirm erloschen.

„Das wurde vor knapp einem Monat aufgenommen“, sagte Boardman. „Wir stationierten einen Drohnenträger in fünfzigtausend Meter Höhe über dem Planeten und haben etwa tausend Sonden auf Beta Hydri IV herabregnen lassen. Mindestens die Hälfte von ihnen ist im Meer gelandet und bis auf den Grund gesunken. Von den übrigen kamen die meisten an unbewohnten oder sonstwie uninteressanten Stellen auf. Dieses Spionauge ist das einzige gewesen, das Aufnahmen von den Einheimischen machen konnte.“

„Warum entschied man, die von uns über diese Welt verhängte Quarantäne zu durchbrechen?“

Boardman atmete langsam aus. „Wir waren der Ansicht, es wäre an der Zeit, mit ihnen Kontakt aufzunehmen, Dick. Zehn Jahre lang haben wir sie nur beschnüffelt und uns nicht einmal vorgestellt. Das ist wohl kaum als gute Nachbarschaft zu bezeichnen. Und da die Hydrier und wir die einzigen intelligenten Wesen in der ganzen verdammten Galaxis sind — außer, jemand hat es irgendwo verstanden, sich erfolgreich vor uns zu verstecken —, sind wir zu der Ansicht gelangt, wir sollten endlich freundschaftliche Beziehungen aufnehmen.“

„Ich halte Ihren Schmus für nicht sehr überzeugend, Charles“, sagte Muller schroff. „Eine ordentliche Ratsentscheidung ist nach einer Debatte von einem vollen Jahr getroffen worden. Und sie besagte, die Hydrier sollten mindestens ein Jahrhundert in Ruhe gelassen werden; außer sie machten sich selbst daran, ins All vorzustoßen. Wer hat diese Entscheidung rückgängig gemacht? Und warum, und wann?“

Boardman lächelte verschlagen. Aber Muller wußte, daß die einzige Möglichkeit, ihm nicht ins Netz zu gehen, in einem Frontalangriff bestand. Langsam sagte Boardman: „Ich wollte nicht den Eindruck erwecken, mit doppelter Zunge zu sprechen, Dick. Die Entscheidung wurde durch einen Ratsbeschluß vor acht Monaten rückgängig gemacht. Sie befanden sich gerade auf dem Flug nach Rigel.“

„Und der Grund dafür?“

„Eine unserer extragalaktischen Sonden kehrte mit einem überzeugenden Beweis zurück, daß mindestens eine hochintelligente und uns überlegene Spezies in einem der Nachbarsternhaufen zu Hause ist.“

„Und wo?“

„Das spielt im Moment keine Rolle, Dick. Verzeihen Sie, aber darüber kann und werde ich Ihnen im Augenblick nichts sagen.“

„Gut.“

„Lassen Sie mich Ihnen nur so viel verraten: Nach dem, was wir bis jetzt von ihnen wissen, sind sie uns haushoch überlegen. Sie haben einen Antrieb, der es ihnen ermöglicht, die Kluft zwischen den Galaxien zu überwinden, und wir können mit einiger Sicherheit davon ausgehen, daß sie uns in einem der nächsten Jahrhunderte besuchen werden. Und wenn sie kommen, stehen wir vor einer Menge Probleme. Daher hat man die Entscheidung getroffen, vorzeitig mit den Bewohnern von Beta Hydri IV Beziehungen aufzunehmen… sozusagen als Rückversicherung für jenen Tag.“

„Wollen Sie damit sagen“, fragte Muller, „daß wir sicherstellen wollen, mit der zweiten intelligenten Spezies in dieser Galaxis auf gutem Fuß zu stehen, bevor die anderen auftauchen?“

„Ganz genau.“

„Jetzt möchte ich gerne einen Drink“, sagte Muller.

Boardman lud ihn mit einer Handbewegung ein, sich selbst zu bedienen. Muller betätigte mehrere Knöpfe auf der Konsole und erhielt ein hochprozentiges Getränk. Er kippte es in einem Zug hinunter und ließ sich gleich danach noch ein Glas einschenken. Auf einmal hatte er große Schwierigkeiten, das alles zu verdauen. Er wandte den Blick von Boardman ab, nahm den Würfel vom Tisch und betastete ihn vorsichtig, so als handele es sich dabei um eine geheiligte Reliquie.

Einige Jahrhunderte lang hatte die Menschheit die Sterne erforscht, ohne auf Spuren einer zweiten Rasse zu stoßen. Es gab massenhaft Planeten, von denen auch etliche bewohnbar waren. Und eine erstaunlich hohe Anzahl war sogar erdähnlich. Aber man hatte ohnehin mit einer größeren Menge kolonisierbarer Welten gerechnet. Der Himmel war voll von Sonnen im Mittelbereich, unter denen es unzählige Sterne vom F- und G-Typ gab, die Leben hervorbringen konnten. Der Prozeß der Planetengenese ist nichts Außergewöhnliches. Die meisten dieser Sonnen besaßen im Schnitt zwischen fünf und zwölf Planeten. Einige dieser Welten besaßen sogar die richtige Größe, Masse und Dichte, um eine Atmosphäre zu entwickeln und zu behalten, und auch die anderen Voraussetzungen, die zur Entstehung und Evolution von Leben führten. Und von diesen Planeten bewegten sich einige in der geeigneten Umlaufbahn, in der sie vor extremen Temperaturen geschützt waren. Somit wimmelte es in der Galaxis von Leben — sehr zur Freude der Zoologen.

Doch bei seinem ungestümen Ausbruch aus dem eigenen System und seiner Expansion ins All war der Mensch nur auf Spuren von früheren intelligenten Rassen gestoßen. Tiere tummelten sich heute in den Ruinen von unvorstellbar alten Zivilisationen. Der spektakulärste Fund war das alte Labyrinth auf Lemnos. Doch auch andere Welten besaßen ihre Stadtruinen, verwitterten Bauwerke, Friedhöfe und verstreuten Scherbenhaufen. Somit wurde das All auch zur Fundgrube für die Archäologen. Die Sammler und Erfasser außerirdischer Tierarten und die Erforscher uralter Relikte blieben auf lange Zeit beschäftigt. Ganz neue Wissenschaftsdisziplinen schossen wie Pilze aus dem Boden. Man bemühte sich nun, Zivilisationen, die geblüht hatten, als auf der Erde noch keine Pyramiden standen, zu rekonstruieren.

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