Юрий Кузнецов - Die Gefangenen des Korallenriffs

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Geheimnisvolle Tunnel verbinden die Erde mit dem Planeten Irena. Nur wenige wissen davon, denn sie stellen eine Verbindung zwischen den Welten her, von der Irena aber drohen der Erde Eroberung und Vernichtung.
Zwischen den Tunneln liegt das Elmenland. Wer dort hineingerät, verliert seine Gestalt.
Magische Ströme machen die Menschen zu durchscheinenden Wesen, die sich beliebig verändern und blitzschnell fortbewegen können. Für Viola führen die Tunnel zurück auf ihren Heimatplaneten, doch Kostja und Charlie, den Einbeinigen Seemann, verschlägt es weit in die Meereswelten. Lebensgefährliche Abenteuer beginnen, denn bei einer Fahrt mit dem Katamaran zum Korallenriff stoßen Chris und der Pilot Kau-Ruck auf magische Hindernisse, mit denen keiner von ihnen gerechnet hatte.
Bald darauf sind sie gefangen. Werden sie ihren Heimweg überhaupt noch antreten können?
Aus dem Russischen von Aljonna Möckel
Einbandgestaltung Leonid Wladimirski
Illustrationen von Olga Borosdina
Originaltitel:Изумрудный дождь
© Jurij Kusnezow 1992
erschienen 1993 im Autorenverlag

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Vi war blaß geworden. Ol faßte seine Frau behutsam am Ellbogen und flüsterte aufmunternd:

»Die beiden haben sich offenbar jede Menge zu sagen, findest du nicht? Der Stoff, mit dem sie bezogen sind, ist derselbe. Bestimmt stammen sie aus einer Garnitur.«

Obwohl Ol ganz leise gesprochen hatte, schienen die Sitzgelegenheiten seine Worte zu hören, denn sie hielten mitten im Satz inne.

Nun betrat Ol entschlossen das Zimmer, zog Vi fast gewaltsam hinter sich her.

»Ich hoffe, wir stören Sie nicht allzu sehr?« wandte er sich höflich an Stuhl und Sessel. »Falls Sie sich aber allein weiter unterhalten wollen, können wir auch solange nach oben ins Schlafzimmer gehen.«

Die beiden Möbel schwiegen.

»Nicht? Dann dürften Sie kaum etwas dagegen haben, wenn wir hier unten Platz nehmen.« Ol steuerte seinen geliebten Sessel an.

»Warte doch, Ol«, sagte Vi flehend, »wir wollen uns lieber nicht da reinsetzen. Ich… ich habe Angst. Ich glaube beinahe, sie sind… nun ja, lebendig.«

»Unsinn!« widersprach Ol. »Das fehlte noch, daß wir vor unseren eigenen Stühlen Angst haben! Weißt du, was ich denke? Bis wir ins Zimmer kamen, haben einfach andere Leute drauf gesessen, die wir aus irgendeinem Grund nicht sehen konnten. Und nun haben sie den Platz für uns frei gemacht.«

Stuhl und Sessel knarrten zustimmend. Sie glitten eifrig auf sie zu und boten ihnen ihre weichen Polster an.

Vi wich ein Stück zurück. Sie stolperte und wäre um ein Haar hingefallen. Doch der Sessel veränderte blitzschnell seinen Standort und fing sie mit seiner Sitzfläche auf.

Ol nahm mit dem Stuhl vorlieb Na das nenn ich Komfort Er wandte sich - фото 7

Ol nahm mit dem Stuhl vorlieb.

»Na, das nenn ich Komfort!« Er wandte sich seiner Frau zu und streckte behaglich die Beine aus.

Vi dagegen fühlte sich wie auf einem glühenden Rost. Sie krallte krampfhaft die Finger in die Armlehnen und saß auf der vordersten Kante, bemüht, so wenig wie möglich mit dem Sessel in Berührung zu kommen. Dabei stöhnte sie leise.

»Du solltest dich schämen, Vi«, tadelte Ol scheinbar vorwurfsvoll. »Unsere Gäste müssen ja annehmen, du hättest das Vergnügen mit so einem Gespenstersessel zum ersten Mal.«

Das Wort vom Gespenstersessel erschreckte seine Frau erneut, so daß sie, wie von der Tarantel gestochen, wieder aufsprang. Doch die Schwerkraft siegte über ihre wackligen Knie, und sie sank in die weichen Polster zurück.

»Wenn sie sich doch mal zu erkennen geben würden!« rief Vi aus.

»Oder mit uns reden wollten!« sagte Ol.

Bei diesen letzten Worten hatten beide den Eindruck, daß jemand im Zimmer seufzte. Aber nein, es waren einfach die Sesselfedern gewesen.

DIE GESPENSTER STELLEN SICH VOR

Dennoch sollte der Wunsch von Vi und Ol kurz darauf in Erfüllung gehen. Die Tür des Kinderzimmers öffnete sich – und eine ganze Abordnung der größten Puppen und sonstigen Gestalten kam gelaufen, gekrochen oder sogar geflogen!

Zuerst erschien, den Hut verwegen auf dem Kopf, der bereits erwähnte Scheuch aus dem Erdenzauberland. Er kam so stolz daher wie seinerzeit, als er mit dem Mädchen Elli aus Kansas, mit dem Eisernen Holzfäller und dem Tapferen Löwen in die Smaragdenstadt eingezogen war und sie später gegen die Holzsoldaten des bösen Urfin verteidigt hatte. Mit seinen blauen Augen im runden Strohgesicht schaute er Vi und Ol freundlich an. Erschrockener waren sie deshalb eigentlich über einen riesigen Kraken, der ihm folgte und seine Fangarme kreisförmig über den Boden gleiten ließ. Dabei gab es ein Geräusch, als würden die Schaufelräder eines alten Dampfers durchs Wasser scharren.

Vi, die nicht wissen konnte, daß es sich um den Doppelgänger Prims aus dem Elmenland handelte, saß da, wie zur Salzsäule erstarrt.

Auch der nächste Besucher flößte einigen Respekt ein. Es war ein Drache, dessen langgestreckter Körper auf kräftigen Beinen ruhte. Die gewaltigen Flügel waren gewiß nicht für die Wohnung gedacht, weshalb auch sofort eine hübsche Kristallvase daran glauben mußte.

Der Geflügelte hätte ein Vetter des Zauberdrachen Oicho sein können, der zusammen mit Elli und ihrem Sohn Chris aus Kansas eine Menge Abenteuer erlebt hatte. Der Flugmolch dagegen, der als letzter hereinflatterte, stammte eindeutig von der Irena und hatte, gewissermaßen als Einheimischer, den anderen nur den Vortritt gelassen. Dieses Amphibienwesen erinnerte an einen großen Teigkringel und wirkte im Wohnzimmer gleichfalls ein wenig fehl am Platz.

Vi machte Anstalten, angesichts dieser Invasion die Flucht zu ergreifen, Ol dagegen erholte sich ziemlich schnell von seiner Verwunderung. Er trat einen Schritt nach vorn und stellte sich schützend vor seine Frau.

»Womit können wir dienen, Herrschaften?« fragte er.

Der Scheuch nahm seinen Hut vom Kopf und verbeugte sich ungelenk:

»Ich heiße Kostja und bin ein Junge von der Erde«, sagte er stockend.

Vis Augen wurden kugelrund: »Na, ich weiß ja nicht – einen Jungen von der Erde stell ich mir anders vor!«

»Trotzdem stimmt es«, erwiderte Kostja-Scheuch. »Aber wenn Sie wollen, kann ich auch in die Haut eines Löwen schlüpfen. Im Kinderzimmer gibt es ja einen…«

»Nein, bloß nicht!« wehrte Vi erschrocken ab und dachte daran, daß der riesige Höhlenlöwe mit den gelben furchteinflößenden Augen in der Ecke von Violas Zimmer plötzlich zum Leben erwachen könnte. »Nein«, wiederholte sie, »so bist du mir wirklich sympathischer!«

»Dagegen haben wir hier, wenn ich mich nicht irre, einen echten Tiefseekraken?« wandte sich Ol an den Achtfüßer, um abzulenken.

Der Octopus nickte zur Bestätigung und gab so etwas wie ein Schnalzen von sich - фото 8

Der Octopus nickte zur Bestätigung und gab so etwas wie ein Schnalzen von sich.

»Ich bin der Jäger Kusmitsch!« meldete sich nun polternd der Drache zu Wort. »Bitte entschuldigen Sie vielmals, daß ich die Vase zerbrochen habe.« Und indem er mit dem Flügel auf den in der Luft hängenden Molch zeigte: »Ich wollte den Professor auf seinem Erkundungsgang zum Todeskap begleiten, und dort hat es uns erwischt.«

»Viktor Stepanowitsch, Geologe und sehr an Exkursionen interessiert«, stellte sich daraufhin der Flugmolch selbst vor. Dann glitt er elegant auf den Fußboden herab und war ab da um Zurückhaltung bemüht. Als Gelehrter fühlte er sich äußerst unwohl in der Hülle dieses Flattergeschöpfs.

Ol, der begriffen hatte, daß es sich hier um Doppelgänger aus dem Elmenland handeln mußte, sagte erleichtert:

»Nun ja, damit hätten wir dann wohl Bekanntschaft geschlossen. Der erste Kontakt fällt immer am schwersten, weil man nicht weiß, was man voneinander zu halten hat.«

»Wie sind Sie denn hierher auf die Irena gekommen?« fragte Vi, die sich endlich gefaßt hatte.

»Ja, wenn wir das so genau wüßten«, erwiderte der Geologe. »Wir stammen aus ganz verschiedenen Gegenden der Erde und sind auf völlig unerklärliche Weise zu Ihnen gelangt. Nur eins ist bei allen gleich: Jeder von uns geriet in die Nähe eines großen Felsbrockens von graublauer Farbe, der ihn unwiderstehlich in sich einsog. Jetzt jedenfalls vereint uns die Tatsache, daß wir in eine fremde Gestalt schlüpfen müssen, wenn wir nicht unsichtbar bleiben wollen. Wir sind sonst nur Menschen mit Tarnkappen. Daher auch unser merkwürdiges Aussehen. Bestimmt ist unser Auftauchen für Sie nicht gerade angenehm.«

Vi und Ol schauten sich verlegen an.

»Wir haben uns noch nicht so richtig an unser Dasein als Gespenster gewöhnt und uns deshalb ziemlich dumm benommen«, fuhr Viktor Stepanowitsch fort. »Bitte entschuldigen Sie…«

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