Elizabeth George - Wer dem Tod geweiht

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Wer dem Tod geweiht: краткое содержание, описание и аннотация

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Thomas Lynley ermittelt wieder! Nach Wochen der Einsamkeit fernab von London kehrt Thomas Lynley in die City zurück. Als Isabelle Ardery, eine Kollegin aus vergangenen Tagen, ihn um Unterstützung bei einem komplizierten Mordfall bittet, zögert er nur kurz – und tut ihr den Gefallen. Während Ardery im Laufe der Ermittlungen zusehends ins Kreuzfeuer der Kritik gerät, besinnt Lynley sich seiner früheren Stärken. Und seiner genialen Ermittlungspartnerin Detective Sergeant Barbara Havers …

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»Sie mag Sie«, bemerkte Gordon. »Jeder sehnt sich nach Zuwendung.«

»Wie wahr«, sagte Gina.

Sie klang wehmütig, und er ging darauf ein. Es sei ungewöhnlich, dass jemand in ihrem Alter aufs Land ziehe. Junge Erwachsene ziehe es für gewöhnlich eher in die entgegengesetzte Richtung.

»Hm, ja. Sie haben sicher recht«, antwortete sie. »Es war eine Beziehung, die ein sehr unangenehmes Ende genommen hat.« Ein Lächeln. »Und so bin ich hier gestrandet. Ich will hier mit schwangeren Jugendlichen arbeiten. Das habe ich bereits in Winchester gemacht.«

»Wirklich?«

»Das scheint Sie zu überraschen. Wieso?«

»Sie wirken selbst kaum älter als eine Jugendliche.«

Sie schob sich die Sonnenbrille auf die Nasenspitze und sah ihn über die Gläser hinweg an. »Flirten Sie etwa mit mir, Mr. Jossie?«, fragte sie.

Er spürte, wie seine Wangen zu glühen begannen. »Entschuldigung, das war nicht meine Absicht.«

»Schade. Ich dachte schon…« Sie schob sich die Sonnenbrille auf den Kopf und sah ihn geradeheraus an. Ihre Augen waren weder blau noch grün, sondern irgendetwas dazwischen, undefinierbar und interessant.

»Sie erröten ja! Ich habe noch nie einen Mann zum Erröten gebracht. Wie nett! Passiert Ihnen das öfter?«

Ihm wurde noch heißer. Normalerweise führte er keine solchen Gespräche mit Frauen. Er wusste nicht, wie er damit umgehen sollte - weder mit den Frauen noch mit den Gesprächen.

»Ich bringe Sie in Verlegenheit, das tut mir leid. Das wollte ich nicht! Ich ziehe die Leute gern ein bisschen auf - eine schlechte Angewohnheit. Vielleicht können Sie mir ja dabei helfen, es mir abzugewöhnen.«

»Jemanden aufzuziehen, ist in Ordnung«, sagte er. »Ich bin eher… Ich bin ein bisschen durcheinander. Hauptsächlich… Na ja, ich decke Dächer.«

»Jeden Tag?«

»So sieht's aus.«

»Und zum Vergnügen? Zur Entspannung? Zur Abwechslung? Was machen Sie da?«

Er deutete mit dem Kinn auf Tess. »Dafür hab ich sie.«

»Hm. Verstehe.« Sie beugte sich vor und kraulte Tess hinter den Ohren, da, wo sie es am liebsten hatte. Wenn Hunde schnurren könnten, hätte sie es getan. Gina schien einen Entschluss gefasst zu haben, denn als sie wieder aufblickte, wirkte sie nachdenklich. »Hätten Sie Lust, mit mir irgendwo auf ein Gläschen einzukehren? Wie gesagt, ich kenne hier niemanden, und da Sie mir nach wie vor harmlos erscheinen und ich auf jeden Fall harmlos bin und da Sie so einen netten Hund haben… Wie wär's?«

»Ich trinke eigentlich nicht.«

Sie hob die Brauen. »Sie nehmen überhaupt keine Flüssigkeit zu sich? Das kann ich mir nicht vorstellen.«

Er musste unwillkürlich lächeln, sagte jedoch nichts darauf.

»Ich wollte mir eine Limonade bestellen«, sagte sie. »Ich trinke auch nicht. Mein Vater… Er war Alkoholiker, deswegen lasse ich die Finger von dem Zeug. Es hat mich in der Schule zu einer Außenseiterin gemacht, aber eher im positiven Sinne. Ich war schon immer gern anders als die anderen.« Sie stand auf und klopfte sich die Hose ab. Auch Tess sprang schwanzwedelnd auf. Es war offensichtlich, dass die Hündin Ginas spontane Einladung bereits akzeptiert hatte, und Gordon blieb nichts anderes übrig, als es ihr nachzutun.

Dennoch zögerte er. Er hielt lieber Abstand von Frauen. Aber sie wollte schließlich nicht mit ihm anbandeln, oder? Und sie wirkte tatsächlich harmlos. Ihr Blick war offen und freundlich.

»In Sway gibt es ein Hotel«, sagte er, doch erst als sie ihn verblüfft ansah, wurde ihm klar, wie diese Bemerkung geklungen haben musste. Mit glühenden Ohren fügte er hastig hinzu: »Ich meine, Sway ist das nächste Dorf von hier, aber dort gibt es keinen Pub. Deswegen gehen alle in die Hotelbar. Dorthin könnten wir gehen. Dort können wir eine Limonade trinken.«

Ihr Gesicht entspannte sich. »Sie sind wirklich ein unglaublich netter Kerl.«

»Wenn Sie sich da mal nicht täuschen.«

»Ich glaube nicht.«

Sie machten sich auf den Weg. Tess lief voraus, und dann, wundersamerweise, blieb sie am Waldrand stehen, wo der Weg abwärts zum Moor führt, ein Anblick, den Gordon nicht so schnell vergessen würde. Wartete sie darauf, dass er die Leine an ihrem Halsband einhakte? Das war noch nie passiert! Er neigte nicht dazu, nach Zeichen Ausschau zu halten, und doch schien das ein Hinweis darauf zu sein, was er als Nächstes zu tun hatte.

Schon wieder dieser Gesichtsausdruck. Es lag etwas Zärtliches darin und noch mehr, und es machte ihn misstrauisch, sosehr es ihn gleichzeitig anzog.

»Charles Dickens«, sagte sie. »Der Schriftsteller. Ich bin nicht mit ihm verwandt.«

»Ach so«, sagte er. »Ich… Ich lese nicht viel.«

»Nein?« Sie machten sich auf den Weg den Hügel hinunter. Sie hakte sich bei ihm ein, während sie sich von Tess ziehen ließ. »Das werden wir aber ändern müssen.«

JULI

1

Als Meredith Powell aufwachte und das Datum auf ihrem Digitalwecker sah, registrierte sie innerhalb weniger Sekunden vier Dinge: Es war ihr sechsundzwanzigster Geburtstag, sie hatte sich einen Tag freigenommen, es war der Tag, für den ihre Mutter der einzigen Enkelin ein Abenteuer in Aussicht gestellt hatte, und somit war dieser Tag die perfekte Gelegenheit, sich bei ihrer besten und ältesten Freundin zu entschuldigen für einen Streit, der dazu geführt hatte, dass sie seit fast einem Jahr keinen Kontakt mehr hatten. Die letzte Erkenntnis war der Tatsache geschuldet, dass diese beste und älteste Freundin am selben Tag Geburtstag hatte wie Meredith selbst. Seit sie sechs Jahre alt gewesen waren, waren sie beide unzertrennlich gewesen, und seit ihrem achten Lebensjahr hatten sie jeden Geburtstag gemeinsam gefeiert. Meredith wusste, wenn sie sich heute nicht mit Jemima versöhnte, würde sie es wahrscheinlich nie tun, und dann würde eine Tradition, die ihr immer am Herzen gelegen hatte, für immer verloren sein. Das wollte sie nicht. Gute Freundinnen fand man nicht alle Tage.

Wie genau diese Versöhnung aussehen sollte, war eine andere Frage, über die Meredith beim Duschen nachdachte. Sie entschied sich für einen Geburtstagskuchen, und zwar einen selbst gebackenen. Sie würde nach Ringwood fahren und Jemima den Kuchen überreichen, sich entschuldigen und eingestehen, dass sie ihrer Freundin unrecht getan hatte. Allerdings würde sie mit keinem Wort Jemimas Lebensgefährten erwähnen, der Auslöser für den Streit gewesen war. Meredith war davon überzeugt, dass dies ohnehin zwecklos wäre. Sie musste sich einfach damit abfinden, dass Jemima in Bezug auf Männer eine unverbesserliche Romantikerin war, wohingegen sie, Meredith, aus Erfahrung wusste, dass Männer im Prinzip nur Tiere in Menschengestalt waren. Sie brauchten Frauen als Sexobjekte, Muttertiere und Haushälterinnen. Wenn sie das wenigstens offen zugäben, statt so zu tun, als sehnten sie sich nach etwas anderem, dann könnten Frauen sich wenigstens entscheiden, wie sie ihr Leben gestalten wollten, anstatt sich einzubilden, es ginge um Liebe.

Für das Konzept »Liebe« hatte Meredith nur Verachtung übrig. Sie hatte es ausprobiert und hinter sich gelassen, und das Ergebnis war Cammie Powell: fünf Jahre alt, der Augenstern ihrer Mutter und vaterlos - woran sich voraussichtlich auch nichts mehr ändern würde.

Cammie trommelte gerade mit den Fäusten gegen die Badezimmertür und schrie: »Mummy! Mummy! Oma sagt, wir gehen heute zu den Ottern, und wir essen Eis und Hamburger. Kommst du auch mit? Da gibt's nämlich auch Eulen. Sie sagt, irgendwann gehen wir mal zur Igelklinik, aber da muss man übernachten, und sie sagt, dafür bin ich noch zu klein. Sie denkt, ich würde dich vermissen, das hat sie gesagt, aber du könntest doch einfach mitkommen, oder? Oder, Mummy? Mummy!«

Meredith lachte in sich hinein. Cammie redete immerzu wie ein Wasserfall und hörte meistens erst auf, wenn Schlafenszeit war. Während sie sich abtrocknete, rief sie durch die Badezimmertür: »Hast du schon gefrühstückt, mein Schatz?«

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