Elizabeth George - Wer dem Tod geweiht

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Thomas Lynley ermittelt wieder! Nach Wochen der Einsamkeit fernab von London kehrt Thomas Lynley in die City zurück. Als Isabelle Ardery, eine Kollegin aus vergangenen Tagen, ihn um Unterstützung bei einem komplizierten Mordfall bittet, zögert er nur kurz – und tut ihr den Gefallen. Während Ardery im Laufe der Ermittlungen zusehends ins Kreuzfeuer der Kritik gerät, besinnt Lynley sich seiner früheren Stärken. Und seiner genialen Ermittlungspartnerin Detective Sergeant Barbara Havers …

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Als sie die beiden Zypressen erreichten, die den offiziellen Eingang zum Wald flankierten, ließ er Tess von der Leine und schaute ihr nach, bis sie zwischen den Bäumen verschwunden war. Irgendwann würde sie von allein zurückkommen. Es war nicht mehr lange bis zum Abendessen, und Tess verpasste nie freiwillig eine Mahlzeit.

Beim Spazierengehen suchte er sich immer etwas, auf das er sich konzentrieren konnte. Hier im Wald sagte er in Gedanken die Namen der Bäume auf. Er erforschte den New Forest, seit er nach Hampshire gezogen war, und inzwischen, nach zehn Jahren, kannte er seine Entstehungsgeschichte und seinen Charakter besser als die meisten Einheimischen. In der Nähe einiger Stechpalmensträucher setzte er sich auf den Stamm einer umgestürzten Erle. Das Sonnenlicht brach durch die Kronen und besprenkelte den von jahrelanger natürlicher Kompostierung schwammig weichen Boden.

Nachdem Gordon die Namen der Bäume in seiner Umgebung aufgesagt hatte, ging er zu den anderen Pflanzen über. Allerdings gab es davon nicht allzu viele. Der Wald gehörte zum Weideland, und Ponys, Esel und Damhirsche ästen hier. Im April und Mai hatten sie sich an den frischen Farnwedeln gütlich getan, später dann Wildblumen, Erlensprösslinge und junge Brombeertriebe gefressen. Zwar formten sie auf diese Weise das Gelände so, dass man gemütlich darin spazieren gehen konnte und sich nicht mühsam durchs Unterholz kämpfen musste. Doch sie verdarben ihm damit den Spaß an seinem Denksport.

Er hörte seine Hündin bellen und richtete sich auf. Er machte sich keine Sorgen, denn er kannte den unterschiedlichen Klang von Tess' Lauten. Dies hier war ein freudiges Kläffen, das sie immer anschlug, wenn sie einen Freund begrüßte oder wenn man ein Stöckchen für sie in den Weiher warf. Trotzdem stand er auf und sah in die Richtung, aus der das Gebell zu hören war. Es kam näher, und nach einer Weile hörte er eine menschliche Stimme, die es begleitete, eine weibliche Stimme.

Und gleich darauf sah er sie.

Er erkannte sie nicht gleich, denn sie hatte sich umgezogen. Statt Sommerkleid, Sonnenhut und Sandalen trug sie jetzt eine Kakihose und eine kurzärmelige Bluse. Die Sonnenbrille hatte sie immer noch auf - er ebenfalls, denn es war noch immer sehr hell -, und ihr Schuhwerk war auch diesmal ziemlich ungeeignet für ihre Erkundungen. Sie hatte ihre Sandalen gegen Gummistiefel eingetauscht, eine äußerst merkwürdige Wahl für einen Sommerspaziergang, es sei denn, sie hatte vor, durchs Moor zu waten.

Sie ergriff als Erste das Wort: »Dacht ich's mir doch, dass es derselbe Hund ist. Er ist wirklich lieb.«

Er hätte schwören können, dass sie ihm nach Longslade Bottom und in den Hinchelsea Wood gefolgt war - außer dass sie offenbar vor ihm da gewesen war. Sie war auf dem Weg aus dem Wald hinaus, er ging in den Wald hinein. Er war Menschen gegenüber misstrauisch, aber er wollte nicht paranoid wirken.

»Sie waren doch auf der Suche nach dem Monet's Pond.«

»Und ich habe ihn auch gefunden«, erwiderte sie. »Allerdings erst, nachdem ich auf einer Kuhweide gelandet war.«

»Ja«, sagte er knapp.

Sie legte den Kopf schief. Ihr Haar schimmerte im Sonnenlicht, genau wie zuvor in Boldre Gardens. Aus irgendeinem idiotischen Grund fragte er sich, ob sie sich Glitzer hineinsprühte. Derart glänzendes Haar hatte er noch nie gesehen.

»Ja?«, wiederholte sie.

»Äh, ja«, stotterte er. »Ich meine, ja, ich weiß. Ich habe gesehen, wo Sie abgebogen sind.«

»Ach so. Sie haben mich vom Dach aus beobachtet, was? Ich hoffe, Sie haben mich nicht ausgelacht. Das wäre mir wirklich peinlich.«

»Nein«, sagte er.

»Tja, im Kartenlesen bin ich wirklich eine komplette Niete, und im Befolgen von Wegbeschreibungen bin ich leider auch nicht besser. Es ist also kein Wunder, dass ich mich gleich wieder verlaufen habe. Aber wenigstens bin ich keinen Pferden begegnet.«

Er sah sich um. »Dann ist das hier wohl nicht der richtige Ort für Sie, oder? Wenn Sie weder Karten lesen noch Beschreibungen befolgen können.«

»Der Wald, meinen Sie? Ich habe mir einen Orientierungspunkt gemerkt.« Sie zeigte nach Süden auf einen Hügel jenseits des Waldes, auf dem eine riesige Eiche stand. »Ich habe mich nach diesem Baum gerichtet und mich auf dem Weg in den Wald immer rechts davon gehalten, und da er sich jetzt links von mir befindet, bin ich mir ziemlich sicher, dass es hier entlang zum Parkplatz zurückgeht. Sie sehen also: Auch wenn ich erst auf einer Baustelle und dann auf einer Kuhweide gelandet bin, bin ich kein hoffnungsloser Fall.«

»Das ist Nelsons«, sagte er.

»Wie bitte? Meinen Sie den Baum? Gehört er jemandem? Steht er auf Privatgelände?«

»Nein, das Land gehört der Krone. Das dort ist Nelsons Eiche. Angeblich hat er sie gepflanzt. Lord Nelson, meine ich.«

»Ah, verstehe.«

Er musterte sie. Sie biss sich auf die Lippen, und er hatte das Gefühl, dass sie keinen Schimmer hatte, wer Lord Nelson war. Heutzutage kam das vor. Um ihr aus der Verlegenheit zu helfen, sagte er: »Admiral Nelson hat seine Schiffe drüben in Buckler's Hard bauen lassen. Das liegt hinter Beaulieu. Kennen Sie das? An der Flussmündung? Bei dem enormen Holzverbrauch mussten sie irgendwann anfangen, neue Bäume zu pflanzen. Wahrscheinlich hat Nelson nie eigenhändig einen Baum gepflanzt, aber diese Eiche dort wird ihm trotzdem zugeschrieben.«

»Ich bin nicht von hier«, sagte sie. »Aber das ist Ihnen bestimmt nicht entgangen.« Sie streckte eine Hand aus. »Gina Dickens. Weder verwandt noch verschwägert. Und ich weiß, dass sie Tess heißt.« Sie nickte in Richtung der Hündin, die sich zufrieden neben ihr niedergelassen hatte. »Aber Ihren Namen kenne ich nicht.«

»Gordon Jossie«, sagte er und schüttelte ihr die Hand. Ihre weiche Haut machte ihm bewusst, wie rau seine eigene Hand sich anfühlen musste. Und wie verdreckt er nach einem ganzen Tag auf dem Dach war. »Das dachte ich mir.«

»Was?«

»Dass Sie nicht von hier sind.«

»Hm, ja. Die Einheimischen verlaufen sich wahrscheinlich nicht so leicht wie ich.«

»Nicht das. Ihre Schuhe.«

Sie blickte nach unten. »Was stimmt denn nicht mit meinen Schuhen?«

»Erst die Sandalen, die Sie in Boldre Gardens anhatten, und jetzt die da«, sagte er. »Wieso tragen Sie Gummistiefel? Wollen Sie etwa ins Moor?«

Wieder biss sie sich auf die Lippen. Er fragte sich, ob sie sich ein Lachen verkniff. »Sie werden mich für albern halten«, sagte sie. »Es ist wegen der Schlangen. Ich habe gelesen, dass es hier im New Forest Kreuzottern gibt, und ich will nicht gebissen werden. Jetzt lachen Sie mich bestimmt aus.«

Er musste tatsächlich grinsen. »Sie rechnen also im Wald mit Schlangen?« Er wartete nicht auf eine Antwort. »Die sind draußen auf der Heide. Da kriegen sie mehr Sonne ab. Könnte sein, dass Sie auf dem Weg durchs Moor auf eine stoßen, ist aber ziemlich unwahrscheinlich.«

»Ich sehe schon, ich hätte Sie um Rat bitten sollen, bevor ich mich umgezogen habe. Leben Sie schon immer hier?«

»Seit zehn Jahren. Ich bin aus Winchester hierher gezogen.«

»Ich auch!« Sie warf einen Blick in die Richtung, aus der sie gekommen war, und sagte: »Wollen wir ein Stück gemeinsam gehen, Gordon Jossie? Ich kenne hier sonst niemanden, und ich hätte Lust, noch ein bisschen zu plaudern. Da Sie ziemlich harmlos wirken und noch dazu diesen bezaubernden Hund bei sich haben…«

Er zuckte die Achseln. »Wie Sie wollen. Aber ich bin nur wegen Tess hier. Wir brauchen nicht spazieren zu gehen. Tess rennt im Wald rum und kommt irgendwann von allein zurück. Ich meine, falls Sie lieber ein bisschen hier sitzen möchten, anstatt zu laufen.«

»Ja, gute Idee. Ich habe nämlich schon einen ordentlichen Marsch hinter mir.«

Er machte eine Kopfbewegung zu dem Baumstamm hin, auf dem er gesessen hatte, bis sie gekommen war. Sie nahmen in gehörigem Abstand voneinander Platz, aber Tess blieb zu Gordons Verwunderung bei ihnen. Sie machte es sich neben Gina bequem und legte leise seufzend den Kopf auf die Vorderpfoten.

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