Ларс Кеплер - Der Hypnotiseur

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»Sie tötete das Kind, als sie begriff, was sie unter der Hypnose gesagt hatte und welche Folgen dies haben würde.«

»Ich habe wirklich gedacht, ich hätte mich geirrt, ich hatte das akzeptiert«, sagt Erik dumpf und blickt auf die winterliche Landebahn hinaus.

»Hast du deshalb aufgehört?«, erkundigt sich Joona.

»Ja«, antwortet er.

»Du dachtest, du hättest dich geirrt, und versprachst, nie wieder jemanden zu hypnotisieren«, sagt Joona.

Simone fährt sich zitternd über die Stirn.

»Als du dein Versprechen gebrochen hast, ist Lydia auf dich aufmerksam geworden. Sie ist auf Benjamin aufmerksam geworden«, sagt sie leise.

»Nein, sie muss uns schon vorher beobachtet haben«, flüstert Erik.

»Lydia wurde vor zwei Monaten entlassen«, sagt Joona. »Sie hat sich Benjamin behutsam angenähert – gut möglich, dass dein Versprechen, nie wieder zu hypnotisieren, sie zurückhielt.«

Joona überlegt, dass Joakim Samuelsson in ihren Augen die Schuld an ihrer Abtreibung traf, wegen der sie keine eigenen Kinder bekommen konnte, woraufhin sie seinen Sohn Johan entführte. Später war Eriks Hypnose dann der Grund dafür, dass sie Johan töten musste. Deshalb entführte sie Benjamin, als Erik wieder hypnotisierte.

Eriks Gesicht ist todernst, hart und verschlossen. Er öffnet den Mund, um zu erklären, dass er wahrscheinlich Evelyns Leben rettete, als er sein Versprechen brach, verzichtet jedoch darauf, als ein Polizeimeister zu ihnen tritt.

»Wir müssen los«, sagt der Mann kurz. »Das Flugzeug startet in zehn Minuten.«

»Hast du mit den Kollegen in Dorotea gesprochen?«, erkundigt sich Joona.

»Sie können die Streife nicht erreichen, die zu dem Haus gefahren ist«, antwortet der Polizist.

»Warum nicht?«

»Keine Ahnung, aber sie sagen, dass sie es fünfzig Minuten lang versucht haben.«

»Verdammt, dann müssen sie doch Verstärkung schicken«, erklärt Joona.

»Das habe ich auch gesagt, aber sie wollten lieber noch abwarten.«

Als sie die kurze Strecke zu dem Flugzeug gehen, das sie zum Flughafen von Vilhelmina im südlichen Lappland bringen wird, fühlt sich Erik für einen Moment seltsam erleichert: Er hat die ganze Zeit Recht gehabt.

Er blickt in den fallenden Schnee, der gleichzeitig leicht und schwer durch die Luft wirbelt. Simone dreht sich zu ihm um und nimmt seine Hand.

51.

Donnerstag, der siebzehnte Dezember

Benjamin liegt auf dem Fußboden und lauscht dem Schaukel­stuhl, dessen gebogene Kufen klebrig über die glänzende Fläche des Kunststoffbodens knarren. Inzwischen hat er starke Gliederschmerzen. Der Stuhl bewegt sich gemächlich vor und zurück. Es knarrt, und der Wind streicht über das Blechdach. Plötzlich singt die grobe Feder an der Tür zum Vorbau metallisch. Schwere Schritte bewegen sich durch den Gang. Jemand tritt seine Stiefel ab. Benjamin hebt den Kopf, aber als er zu sehen versucht, wer den Raum betritt, spannt die Hundeleine um seinen Hals.

»Leg dich hin«, murmelt Lydia.

Er senkt den Kopf zum Fußboden und spürt erneut die langen rauen Fransen des Webteppichs an seiner Wange. Trockener Staubgeruch steigt ihm in die Nase.

»In drei Tagen ist der vierte Advent«, sagt Jussi. »Da könnten wir Pfefferkuchen backen.«

»Die Sonntage sind zur Züchtigung da und zu nichts anderem«, entgegnet Lydia und schaukelt weiter.

Marek kichert über etwas, verstummt jedoch abrupt.

»Lach du nur«, meint Lydia.

»Es war nichts.«

»Ich will, dass meine Familie fröhlich ist«, erklärt Lydia gedämpft.

»Das sind wir«, erwidert Marek.

Der Fußboden ist kalt, und es zieht kühl an den Wänden, die Wollmäuse im Kabelgewirr hinter dem Fernseher rollen hin und her. Benjamin ist nach wie vor nur mit seinem Schlafanzug bekleidet. Er denkt an ihre Ankunft in Jussis verwunschenem Schloss zurück. An dem Tag lag schon Schnee, und seitdem hat es geschneit, getaut und wieder gefroren. Er war von Marek durch einen Fahrzeugpark vor dem Haus geführt worden, zwischen alten, schneebedeckten Bussen und aufgebockten Autowracks hindurch. Er war mit nackten, brennenden Füßen durch den Schnee gestapft. Wenn man zwischen den großen verschneiten Autos über den Hof ging, kam man sich vor wie in einem Burggraben. Im Haus hatte Licht gebrannt, und Jussi war mit dem Elchstutzen auf dem Arm auf die Eingangstreppe hinausgetreten. Als er Lydia erblickte, schien jedoch alle Kraft aus ihm zu weichen. Er hatte sie nicht erwartet, und sie waren ihm auch nicht willkommen, aber er würde keinen Widerstand leisten, sich Lydias Willen unterwerfen und sich ihr fügen, wie sich das Vieh fügt. Als Marek zu ihm ging und ihm das Gewehr abnahm, schüttelte Jussi nur den Kopf. Dann hatte man Schritte gehört, und Annbritt war aus dem Haus getreten. Jussi hatte gemurmelt, dass sie mit ihm zusammenlebte und sie Annbritt doch bitte laufen lassen sollten. Als Annbritt die Hundeleine um Benjamins Hals sah, wurde sie leichenblass und versuchte, ins Haus zurückzukehren und die Tür zu schließen. Marek hinderte sie daran, indem er den Gewehrlauf in den Türspalt steckte und grinsend fragte, ob sie eintreten dürften.

»Wollen wir über das Weihnachtsessen sprechen?«, fragt Annbritt jetzt mit unsicherer Stimme.

»Am wichtigsten sind die Heringshappen und die Presskopfsülze«, sagt Jussi.

Lydia seufzt gereizt. Benjamin blickt zu dem goldfarbenen Deckenventilator mit seinen vier ebenso goldfarbenen Lampen auf. Die Schatten der stillstehenden Flügel sehen auf dem weiß gestrichenen Masonit aus wie eine graue Blume.

»Der Junge will doch bestimmt gerne Fleischbällchen essen«, meint Jussi.

»Wir werden sehen«, erwidert Lydia.

Marek spuckt in einen Blumentopf und blickt in die Dunkelheit hinaus.

»Langsam bekommt man Hunger«, sagt er.

»Wir haben viel Elch- und Rehfleisch in der Gefriertruhe«, erwidert Jussi.

Marek geht zum Tisch, stochert im Brotkorb, bricht ein Stück Knäckebrot ab und stopft es sich in den Mund.

Als Benjamin hochschaut, reißt Lydia an der Leine. Er hustet und legt sich wieder hin. Er ist hungrig und müde.

»Ich brauche bald meine Medikamente«, sagt er.

»Du kommst auch so ganz gut zurecht«, entgegnet Lydia.

»Ich brauche eine Spritze in der Woche, und es ist mehr als eine Woche her, dass ich …«

»Still.«

»Ich sterbe, wenn ich nicht …«

Lydia reißt so fest an der Leine, dass Benjamin vor Schmerz wimmert. Er fängt an zu weinen, und sie zerrt noch einmal, damit er still ist.

Marek schaltet den Fernseher ein. Es rauscht, und eine entlegene Stimme spricht. Vielleicht ist es eine Sportsendung. Marek schaltet immer wieder um, ohne ein Bild zu bekommen, und schaltet den Apparat wieder aus.

»Ich hätte den Fernseher aus dem anderen Haus mitnehmen sollen«, sagt er.

»Hier oben gibt es eben kein Kabelfernsehen«, sagt Jussi.

»Du bist ein Idiot«, erklärt Lydia.

»Warum funktioniert die Satellitenschüssel nicht?«, fragt Marek.

»Keine Ahnung«, antwortet Jussi. »Manchmal ist es hier oben ziemlich stürmisch, wahrscheinlich hängt sie schief.«

»Dann bring sie in Ordnung«, sagt Marek.

»Mach es selbst!«

»Hört auf, euch zu streiten«, sagt Lydia.

»Im Fernsehen läuft sowieso nur Mist«, murrt Jussi.

»Also ich mag Let’s dance «, sagt Marek.

»Darf ich aufs Klo?«, fragt Benjamin leise.

»Pipi machst du draußen«, sagt Lydia.

»Okay«, erwidert Benjamin.

»Bring ihn raus, Marek«, befiehlt Lydia.

»Jussi übernimmt das«, entgegnet Marek.

»Er kann doch alleine gehen«, sagt Jussi. »Weglaufen kann er sowieso nicht, es sind fünf Grad unter null und es ist weit bis …«

»Du gehst mit«, unterbricht Lydia ihn. »Ich passe solange auf Annbritt auf.«

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