Frei, Max - Der Fremdling

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Der Fremdling: краткое содержание, описание и аннотация

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Sir Juffin erschien recht früh, orderte Kamra und betrachtete mich nachdenklich. »Bisher gibt es keine Neuigkeiten, Max, jedenfalls keine echten. Aber ich habe eine Idee: Eigentlich steht mein Haus für dich immer offen, doch du hast recht - es ist besser, wenn du noch ein oder zwei Nächte bei dir bleibst. Solltest du keine Alpträume bekommen, ist alles prima. Wenn aber doch, tja ... So unangenehm es für dich auch ist: Die ganze Geschichte sollte sich weiterentwickeln. Vielleicht erfahren wir auf diese Weise etwas Interessantes.«

»Woran denken Sie? Worauf muss ich mich gefasst machen?«

»Soll ich ehrlich sein? Auf das Schlimmste! Dein Haus gefällt mir gar nicht, aber ich weiß nicht, warum. Ich kann mich auch an keinen ähnlichen Fall erinnern. Vielleicht ist ja alles nur aus Langeweile entstanden, aber das glaub ich eigentlich nicht. Wir werden es herausfinden. Ich erkundige mich gleich bei Sir Lukfi nach dem Hausbesitzer und den Nachbarn. Jetzt nimm das hier«, sagte er und gab mir ein nicht gerade hübsches Armband. »Streif das über. Es ist die Garantie, dass du aufwachst.«

»Kann es wirklich so gefährlich werden?«

»Leider ja. Das Leben ist voller Gefahren, und am schlimmsten sind die Dinge, die wir nicht begreifen. Oder die es nicht gibt. Na schön. Wenn du aufwachst, sag mir Bescheid.«

Verantwortung zu tragen, erleichtert das Einschlafen nicht gerade. Ich wälzte mich herum und nahm schließlich die Enzyklopädie von Manga Melifaro zur Hand, um mir ihre hübschen Zeichnungen anzuschauen. Die hiesigen Katzen interessierten mich besonders, und ich hoffte, Darstellungen von ihnen zu finden. Das dauerte zwar lange, doch endlich glückte es mir. Auf den ersten Blick wirkten die wunderschönen Geschöpfe wie normale Katzen - nur dass sie auffällig groß waren, länger als einen Meter bei etwa vierzig Zentimetern Höhe. Das konnte ich berechnen, weil auf einer Zeichnung neben den Katzen ein Mann im gestrickten Lochimantel zu sehen war. Laut Bildunterschrift war er ein Hirte. Ich erfuhr auch, dass die Bewohner von Landland Katzen wegen ihres warmen Fells besonders gern züchten. Wie Schafe! Das erschütterte und begeisterte mich zugleich. Sollte ich mir auch ein Kätzchen anschaffen? Für hauptstädtische Snobs sind das Nutztiere, die man in Massen hält. Aber ich - ein Barbar von der Grenze zu den Leeren Ländern - konnte mir so eine Extravaganz leisten.

Über der Vorstellung, erster Katzenbesitzer von Echo zu werden, schlief ich ein. Vielleicht wäre es besser für mich gewesen, länger wach zu liegen, denn aus dem ersehnten Schlaf trat mir rasch ein unangenehmer Traum entgegen, in dem ich erneut hilflos und erstarrt auf dem Tisch im Wohnzimmer lag.

Diesmal war es noch schlimmer: Ich hatte alles Wissen über mich verloren. Wer ich war, woher ich kam, wo ich mich befand, was ich gemacht und mit welchen Mädchen ich mich getroffen hatte, wie meine Freunde hießen und wo ich die Kindheit verbracht hatte - auf all diese Fragen hatte ich keine Antwort. Mein Wissen über die Welt beschränkte sich auf mein Schlafzimmer, den Blick auf die dreieckigen Fenster des Nachbarhauses ... und meine Angst. Tatsächlich: Auf der ganzen Welt kannte ich nur diesen Ort. Und ich spürte Unheil.

Im Haus gegenüber öffnete sich ein Fenster, und ich fühlte mich beobachtet. Dann tauchte eine Hand auf, und ein Schwung Sand kam aus der Dunkelheit, fiel aber nicht auf den Gehsteig, sondern schwebte in der Luft wie eine goldene Wolke. Dann ein zweiter Schwung, ein dritter. Schon führte ein kurzer Pfad durch die Luft. Ich war überzeugt zu wissen, wohin. »Die ganze Geschichte sollte sich weiterentwickeln«, dachte ich. »Also gut, dann soll sie weitergehen ... Aber das ist ja gar nicht mein Gedanke - das sind doch Juffins Worte!«

Als ich mich an das Gespräch mit meinem Chef erinnerte, wusste ich wieder, wer ich bin, und war erleichtert. Zwar hatte ich noch immer Angst, doch sie hatte ihre lähmende Ausschließlichkeit verloren. In diesem Moment wurde mir klar, dass ich träumte - und zwar keinen normalen Traum, sondern den eines Menschen, der seinen Alptraum beobachtet. Und ich wusste, dass ich aufwachen musste. Doch das klappte nicht.

»Ich Dummkopf hab vergessen, das Armband anzulegen«, überlegte ich panisch, wachte dann aber - den Magistern sei Dank! - doch noch auf und ... merkte, dass ich tatsächlich auf dem Tisch im Wohnzimmer geschlafen hatte, statt mit der Enzyklopädie der Welt im Bett zu liegen. War ich etwa in einen Horrorfilm zweiter Klasse geraten?

Mit schlotternden Knien ging ich ins Schlafzimmer hinauf. Vor allem fürchtete ich, im Bett einen zweiten Max zu entdecken. Denn wer könnte entscheiden, welcher der Richtige war?

Doch oben lag niemand. Mit zitternden Händen nahm ich die Flasche Kachar-Balsam, die ich vorsorglich ans Kopfende des Betts gelegt hatte, und trank einen Schluck und noch einen. Nun fühlte ich mich schon besser, sprang unter die Bettdecke und nahm mir fest vor, nicht einzuschlafen. Dann sagte ich Juffin per Stummer Rede Bescheid.

»Ich bin eingeschlafen - die Sache sieht schlecht aus.«

»Na, wenn du eingeschlafen bist, ist alles halb so schlimm. Komm ins Fressfass, ich spendiere dir ein Frühstück. Auch ich habe Neuigkeiten für dich.«

»In einer Stunde bin ich da! Ende!«

»Was meinst du mit >Ende

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