Frei, Max - Der Fremdling
Здесь есть возможность читать онлайн «Frei, Max - Der Fremdling» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Год выпуска: 2013, Жанр: Старинная литература, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Der Fremdling
- Автор:
- Жанр:
- Год:2013
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:3 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 60
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Der Fremdling: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Fremdling»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Der Fremdling — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Fremdling», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
»Das haben Sie so schnell gemerkt?«, fragte ich und sah ihn verwirrt an.
»Natürlich. Hoffentlich hat Bubuta keine Hexe engagiert ... Ach, was rede ich denn da! Im Grunde genommen ist er die Gesetzestreue in Person. Er erlaubt zwar seiner Frau, sich mit Magie zu beschäftigen, hält sich selber aber davon fern. Also - was ist los, Max?«
Ich war froh, alles erzählen zu können. Vielleicht war ich ja deshalb so früh zur Arbeit gekommen.
»Es ist nicht viel passiert, doch ich hab ein kleines Problem. Ich hab schlecht, ja widerlich geträumt - keine besonders grausamen Sachen, aber ich hab es als abscheulich empfunden.«
»Hast du das Haus nach dem Aufwachen überprüft?«
»Ja, es war Schwarze Magie zweiten Grades. Ich vermute, meine Nachbarn haben bloß Kamra gemacht. Aber Sie wissen doch, dass der Zeiger manchmal irrt, Juffin.«
»Stimmt, das hab ich schon bemerkt. Du solltest versuchen, dein Zimmer durch Magie gegen äußere Einflüsse abzuschotten. Der Zeiger darf dann nicht bei Null stehen bleiben, sondern muss deine magische Aktivität vermelden. Theoretisch ist es möglich, andere Einflüsse auszuschalten, aber wer hat schon so viel Kraft? Ich jedenfalls nicht. Ich bin nicht der größte Zauberer der Welt, allerdings auch nicht der schwächste. Aber egal - du hast also etwas Abscheuliches gespürt?«
»Mehr als das. Mein Herz hat mir zugeflüstert, ich solle auf der Hut sein.«
»Na schön, Max. Auf dem Nachhauseweg schau ich bei dir vorbei. Es ist ein wenig zu früh, etwas zu unternehmen. Ich habe sogar meinem Tagesantlitz die Erlaubnis gegeben, eine Woche auf dem elterlichen Landgut zu bleiben. Und Sir Lonely-Lokley hat Urlaub genommen, um nach Hause zu fahren, was seit Jahrzehnten nicht passiert ist. Gehen wir also ins Fressfass und trinken wir einen Krug Kamra. Und du passt gut auf alles auf, Kurusch! Später bringt Max dir ein kleines Geschenk mit, und ihr könnt ein wenig durchs große Archiv spazieren. Bis dann! Mein Herz sagt mir, dass diese Nacht noch ruhiger wird als die letzte, falls das überhaupt möglich ist. Gehen wir, Max.«
»Vergiss dein Mitbringsel nicht«, ermahnte mich Kurusch so gelassen wie Regen.
Im Wirtshaus war Juffin ganz väterliche Fürsorge und ging rasch meine unbedeutenden Probleme durch.
»Weißt du, Max: Egal was passiert ist - du bist keiner, der wegen Verdauungsschwierigkeiten gleich Alpträume bekommt. Und bis jetzt waren deine Träume alles andere als gewöhnlich. Wenn sich das wiederholt, wäre es besser, du bleibst zwei, drei Tage bei mir, bis wir alles geklärt haben.«
»Vielen Dank, Juffin, aber warum sollte ich so rasch wieder zu Ihnen ziehen? Mein Leben lang habe ich von einem eigenen Haus geträumt, wo das Schlafzimmer oben, das Wohnzimmer unten ist, die Treppe quietscht und es keine überflüssigen Möbel gibt. Jetzt habe ich es. Also möchte ich es noch etwas genießen!«
»Gut, du willst also zu Hause schlafen und ein halbes Dutzend Alpträume pro Nacht bearbeiten, ja?«, fragte Juffin streng.
»Das will ich natürlich nicht. Aber vielleicht war das der erste und letzte Alptraum. Jeder kann doch einfach so mal einen haben.«
»Und dein Herz hat auch einfach nur so gestreikt? Einfach so, Max, werden nur kleine Kätzchen geboren.«
Bei dieser Binsenweisheit sprang ich auf. »Hier gibt es also auch Katzen?«
»Wieso denn nicht?«
»Weil ich noch keine gesehen habe.«
»Wie solltest du auch! Schließlich bist du noch nie aus der Stadt gekommen. Katzen hält man doch nicht im Haus. Kühe und Schafe übrigens auch nicht.«
»Merkwürdig. Habt ihr hier falsche Katzen?«
»Ihr habt falsche Katzen! Unsere Katzen sind die richtigsten des Weltalls!«
Mit diesen fröhlichen Worten trennten wir uns. Sir Juffin spazierte durch die Straße der alten Münzen, und ich fuhr zum Haus an der Brücke, um zu faulenzen. Kurusch bekam von mir eine Pirogge mit Cremefüllung. Wie meine Kollegen behaupteten, schwärmte der Vogel dafür. Doch schnell war klar, dass er sich den Schnabel nicht allein von der klebrigen Creme säubern konnte, und ich musste das ganze Gebäude auf den Kopf stellen, um eine Serviette zu finden.
Dann ging ich nach oben und unterhielt Sir Lukfi Penz und etwa hundert Buriwuche bis zum Abend mit aus dem dritten Band der Enzyklopädie von Sir Manga Melifaro geplünderten Geschichten über die Leeren Länder. Als es schon richtig dunkel war, wollte Sir Lukfi nach Hause gehen. So erfuhr ich, dass sein Arbeitstag vom Mittag bis zum Einbruch der Dämmerung dauerte. In der übrigen Zeit wollten die Vögel nicht gestört werden. Übrigens betrachteten andere Tiere unseren guten Kurusch als Sonderling. Sie fanden es unmöglich, die ganze Zeit mit Menschen zu verbringen.
Ich lud den sympathischen Sir Lukfi auf eine Tasse Kamra in mein Büro ein. Das stimmte ihn froh und traurig zugleich. Per Stummer Rede wandte er sich an seine Frau und sagte mir dann: »Meine Gattin ist bereit, noch eine Stunde zu warten. Danke für die Einladung, Sir Max! Verzeihen Sie, dass ich nicht gleich zugesagt habe. Aber wir sind noch nicht lange verheiratet und ...«, sagte er und blieb mit seinem Mantel an einer Klinke hängen, so dass ich ihn befreien musste.
»Sie brauchen mir nichts zu erklären«, meinte ich und lächelte herzlich. »Alles in Ordnung, mein Lieber!«
Als wir mein Büro betraten, rief ich den Boten. Der kam sofort angerannt und betrachtete mich devot. Begann hier etwa der Horrorfilm »Max, Fresser der Untergebenen«? Wenn ja: Gut so!
Lukfi schlürfte genüsslich an seinem Becher Kamra und tauchte den Ärmel darin ein. Um keine Zeit zu verlieren, fragte ich ihn gleich nach den Buriwuchen. Kuruschs Standpunkt hatte ich schon gehört - jetzt wollte ich die Meinung der anderen Seite erfahren.
»Die Vögel selbst haben mich zu ihrem Betreuer gewählt«, erzählte Sir Lukfi. »Warum sie das getan haben, mögen die Magister wissen! Jedenfalls ist das schon Jahre her. Ein Bote hat damals bei mir geklopft und mir die Einladung ins Haus an der Brücke überreicht. Die Tiere haben dann gesagt, sie seien mit mir zufrieden. Es hat auch andere Kandidaten gegeben, darunter einen Verwandten der Königlichen Ratgeberin, aber sie wollten mich. Weißt du noch, warum, Kurusch?«
»Ich hab dir das doch schon tausend Mal gesagt: Weil du alle Vögel voneinander unterscheiden kannst.«
»Kurusch, du bist genauso ein Witzbold wie Sir Juffin. Wer könnte euch nicht unterscheiden?«
»Mir würde das bestimmt schwerfallen«, gab ich verblüfft zu.
»Eben. Ich sag ihm das seit mehr als hundert Jahren, und er glaubt mir nicht«, knurrte Kurusch. »Für einen Menschen ist sein Gedächtnis wirklich ziemlich gut.«
»Ich habe wohl tatsächlich ein gutes Gedächtnis«, meinte Lukfi zufrieden. »Aber ich habe mein Leben lang gedacht, andere hätten ein schlechtes Gedächtnis und ich ein normales.«
»Er weiß sogar, wie viele Federn jeder von uns besitzt«, vertraute Kurusch mir an. »Für einen Menschen ist das enorm.«
»Ist das wahr?«, fragte ich erstaunt. »Selbst wenn dies das Einzige ist, was Sie behalten haben, Lukfi, bin ich im Vergleich zu Ihnen ein Schwachkopf. Und alle anderen auch.«
»Was reden Sie denn da, Sir Max«, erwiderte der erstaunliche Mann ernst. »Sie sind kein Schwachkopf, sondern nur unaufmerksam - wie die überwältigende Mehrheit.«
Sündige Magister! Warum war er so bescheiden, bloß von Unaufmerksamkeit zu sprechen?
Lukfi verabschiedete sich und ließ mich mit Kurusch, der gleich einschlief, allein. Sofort machte ich mich an die Arbeit: Auf Juffins Tisch fand ich viele aktuelle und alte Zeitungen. Als Neuling in Echo begeisterte mich jedes Journal wie ein Fantasy-Roman, den man allerdings jederzeit beiseitelegen konnte, um durch eine scheinbar fiktive Realität zu spazieren.
Sir Kofa Joch trudelte vor Tageseinbruch ein und brummte, es gebe nichts Neues, und mit Neuigkeiten sei auch nicht zu rechnen. Er habe lediglich von vier Wohnungseinbrüchen gehört, aber damit müsse sich unsere tapfere Polizei herumschlagen. Er jedenfalls gehe jetzt schlafen, und von ihm aus könnten sich alle zum Teufel scheren. Ich seufzte mitfühlend und las weiter in einem gut ein Jahr alten Trubel von Echo.
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Der Fremdling»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Fremdling» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Der Fremdling» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.