Frei, Max - Die Füchse von Mahagon
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- Название:Die Füchse von Mahagon
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»Vielen Dank für diese Informationen, Melamori. Juffin hat mir schon vor einiger Zeit empfohlen, mir die Akten von Sir Rogro anzuschauen. Offenbar hatte er mal wieder Recht.«
Melamori sah mich aufmerksam an und fragte vorsichtig: »Warum hast du eigentlich so plötzlich beschlossen, dass ich euch begleiten soll?«
Ich zuckte die Achseln.
»Erstens mache ich viele Dummheiten, die kein Mensch außer mir begehen würde. Zweitens sind wir auf deine Hilfe wirklich angewiesen, denn ich will nicht viel Zeit im Wald verbringen, sondern die Räuber schnell verhaften. Und drittens hab ich mir gedacht, ich könnte Kontakt zu dir aufnehmen, obwohl ich es eigentlich nicht darf. Außerdem finde ich, dass es auf der Welt viele spannende Herausforderungen gibt, auf die man sich einlassen sollte.«
»Du bist der interessanteste Junge im Weltall«, meinte Melamori lächelnd. »Besonders, wenn du den Mund aufmachst. Ich glaube, du kannst sogar im Schlaf reden.«
»Im Schlaf benutze ich nur Schimpfwörter. Frag Lonely-Lokley. Der hat einen meiner Monologe protokolliert.«
»Das hat er mir schon erzählt«, sagte Melamori fröhlich.
»Verzeihung, Max, störe ich?«, fragte Ande Pu taktvoll.
Er blieb an der Tür, warf Melamori einen taxierenden Blick zu und sagte: »Ich kann ja hier warten. Kein Problem.«
»Aber nicht doch«, meinte ich, stand auf und goss ihm etwas Kachar-Balsam ein. »Melamori, das ist der Herr, von dem ich dir schon so viel erzählt habe.«
»Das hatte ich bereits durchschaut«, sagte sie lächelnd.
»Ande, das ist Melamori, unsere Verfolgungsmeisterin. Wenn du dich hier vor jemandem ängstigen solltest, dann vor ihr, nicht vor den Polizisten. Vor mir natürlich auch, aber das nur nebenbei. Gut, gehen wir. Ich glaube, Kamschi und Schichola warten schon ungeduldig. Sie sind bestimmt ganz nervös und zweifeln an meinen Fahrkünsten.«
»Ach was«, widersprach Melamori. »Sie sind nur aufgeregt, und das ist bei so einem Einsatz kein Wunder.«
»Na gut. Lasst uns gehen.«
Leutnant Kamschi saß schon in meinem Dienst-A-Mobil, während sein Kollege Schichola sich dieses Wunder der Technik noch von allen Seiten ansah und dann ungeduldig auf die Hupe drückte. Die beiden wirkten sichtlich aufgeregt.
Ich sprang sofort ans Steuer, was sie sehr erleichterte.
»Das ist Ande Pu, Leute«, sagte ich und wies mit dem Kopf auf meinen Protege. »Er ist mein persönlicher Chronist, da ich in letzter Zeit ruhmsüchtig geworden bin. Ich bitte Sie, ihn nett zu behandeln und ihm nicht zu nahe zu treten, und hoffe, dass wir unseren Ausflug in den Wald schnell hinter uns bringen. Ande, merk dir bitte die Namen deiner neuen Freunde: Das ist Leutnant Kamschi, das Hauptmann Schichola. Sie beißen nicht - auch wenn du das Gegenteil annimmst. Melamori, setz dich zu mir, denn hinten wird es eng. Sir Ande ist nicht der Dünnste.«
Ehe meine Mitfahrer nur den Mund aufmachen konnten, war ich schon losgebraust. Schichola seufzte begeistert.
»Ich glaube, wir kommen tatsächlich pünktlich im Wald an«, meinte Leutnant Kamschi.
»Nein«, widersprach ich, »wir werden eine halbe Stunde zu früh dort sein. In der Stadt fahre ich normalerweise langsam und vorsichtig, aber wenn wir Echo erst verlassen haben, werden Sie erleben, was Geschwindigkeit ist.«
Am Steuer eines A-Mobils bin ich unerträglich - so viel ist klar. Und außerhalb der Stadt verliere ich alle Hemmungen. Auch diesmal raste ich, als müsste ich dem Tod entkommen. Die Männer auf der Rückbank saßen so dicht beieinander wie Waisen bei einem Wohltätigkeitsfest. Aber das war auch besser so. Gemeinsam ausgestandene Ängste stärken die gegenseitige Sympathie. Und ich hoffte, Ande, Schichola und Kamschi würden Freunde werden, nachdem sie zusammen einige Gefahren gemeistert hatten.
»Der klopft vielleicht Sprüche!«, flüsterte Ande Pu hinter meinem Rücken. »Die können einen fertig machen.«
»Stimmt«, antwortete Kamschi mit kehliger Stimme.
»Unsere Chauffeure können in Rente gehen«, seufzte Schichola gepresst.
Mit stolzgeschwellter Brust drückte ich noch stärker aufs Gaspedal.
Melamori hielt die Hände im Schoß. Verstohlen blickte ich zu ihr rüber, um mich zu vergewissern, dass sie noch lebte, und war baff: Selten hatte sie so glücklich gewirkt. Ihre Augen glänzten, auf ihren Lippen lag ein verträumtes Lächeln, und vor Verzückung atmete sie flach.
»Ich will auch so fahren können«, flüsterte sie. »Bringst du mir das bei?«
»Da gibt es nichts beizubringen. Das A-Mobil fährt so schnell, wie der Fahrer es sich wünscht. Vergiss das nie, wenn du dich ans Steuer setzt. Irgendwann wirst du selbst mich überholen - daran hab ich keinen Zweifel.«
»Das mach ich«, erklärte Melamori selbstsicher. »Bestimmt nicht gleich, aber in ein paar Jahren.«
»Also nicht später als in zwanzig Jahren, was? Wollen wir wetten?«, fragte ich lächelnd.
»Ich weiß nicht. Geld haben wir dank Sir Juffin und seiner Kasse genug. Machen wir es lieber so: Wer gewinnt, entscheidet, was der Verlierer ihm schuldet.«
»Gut, aber pass auf - ich kann noch schneller fahren.«
»Na los, mach schon«, rief Melamori erfreut.
»Nein, die Leute hinten tun mir leid. Warten wir auf eine bessere Gelegenheit.«
»Einverstanden. Ich werde dich daran erinnern.«
Sie schwieg und sah weiter in die Dunkelheit. Ich war froh, ihr so viel Vergnügen zu bereiten - und das, nachdem ich absolut nicht mehr damit gerechnet hatte.
»Wir sind fast da, Leute«, sagte ich nach vierzig Minuten. »Ihr müsst mir jetzt den Weg zeigen, weil ich keine Ahnung habe, wo wir uns treffen.«
Leutnant Kamschi war konzentriert genug, mir schnell den Weg zu weisen. Wie versprochen, kamen wir eine halbe Stunde früher ans Ziel als nötig. Nur Melamori war darüber sichtlich geknickt. Die übrigen Opfer meines Fahrstils krochen aus dem Wagen und warfen sich ins Gras. Ich ging noch mal zum A-Mobil zurück, um das Kachar-Balsam zu holen.
»Das ist für euch«, meinte ich und reichte die Flasche mit dem Wunder wirkenden Gebräu herum, das meiner Meinung nach gegen alles half.
»Warum geht es euch so schlecht, Leute? Ich wollte euch nur eine angenehm kurze Fahrt verschaffen.«
»Das ist dir auch gelungen«, bestätigte mir Melamori.
Der Lady ging es blendend, und ihre Mitfahrer glotzten sie an, als sei sie verrückt geworden.
»Das war vielleicht ein Rennen!«, sagte Ande benommen. »Davon müssen wir uns erst mal erholen.«
Er streckte sich im Gras aus und sah gedankenverloren in den Himmel. Nicht mal ein Schluck Kachar-Balsam ließ ihn seine Lebensfreude zurückgewinnen. Die Polizisten lagen schweigend neben ihm. Lady Melamori zog die Schuhe aus und wollte gleich mit der Suche nach Dschifa beginnen.
Das unterscheidet die Mitarbeiter des Kleinen Geheimen Suchtrupps von denen der Stadtpolizei, dachte ich und betrachtete die glückliche Lady. Schürf hatte mal gesagt, kein normaler Mensch eigne sich für unsere Arbeit. Jetzt, wo ich die Insassen meines A-Mobils sah, glaubte ich, er habe Recht.
»Ich geh mich etwas umschauen«, meinte Melamori ungeduldig. »Ich bin vorsichtig und bleib hier auf der Lichtung - Ehrenwort.«
»Wenn wir dich im Blick behalten, ist das kein Problem. Aber nimm bitte nicht gleich die Verfolgung auf, wenn du jemandem auf die Spur trittst.«
»Aber Max, ich bin doch kein Kind mehr«, antwortete Melamori streng.
Ich räusperte mich skeptisch. Sie war immer vorsichtig - es sei denn, es ging um ihre Lieblingsbeschäftigung. Und das war nun mal die Verfolgung derer, denen sie auf die Spur getreten war.
»Über diese Lichtung ist schon lange niemand gegangen«, sagte Melamori nach ein paar Minuten. »Max, ich glaube, es wäre sinnvoll ...«
>•... weiterzugehen, ja? Kein Problem, aber dazu brauchst du Gesellschaft«, sagte ich und wandte mich an die noch immer völlig erledigten Polizisten. »Seid ihr noch am Leben? Diese Frau will durch den dunklen Wald spazieren.«
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