Frei, Max - Die Füchse von Mahagon

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Die Füchse von Mahagon: краткое содержание, описание и аннотация

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Lady Melamori schaute mich ehrerbietig und zugleich verlegen an, und mein Herz setzte kurz aus. Zeit heilt alle Wunden, aber leider nicht gerade schnell.

»Natürlich hab ich nichts dagegen«, sagte Sir Juffin, der gerade ins Zimmer kam. »Ein bisschen Praxis kann Ihnen nicht schaden, Lady. Und sehen Sie Max nicht so skeptisch an. Er hat Ihnen nur einen Vorschlag gemacht. Da wir versprochen haben, den Leuten von der Polizei zu helfen, sollten wir es auch ernst meinen damit. Warum sollte nur der grausame Max mit den Polizisten durch den Wald ziehen und die Räuber aufspüren?«

»Sie brauchen mich nicht erst zu überzeugen. Natürlich fahre ich mit, und zwar mit Vergnügen!«

Ich hätte nie für möglich gehalten, dass ein Mensch eine so traurige Stimme mit einem so fröhlichen Gesicht kombinieren konnte. Aber Lady Melamori gelang das blendend.

»Geh nach Haus, um dich zu erholen«, riet ich ihr. »Wir fahren eine Stunde vor Sonnenaufgang. Das ist vielleicht nicht die beste Zeit, um aufzustehen, aber ich kann nichts dafür. Wenigstens werde ich alle Teilnehmer unseres Ausflugs mit Kachar-Balsam versorgen.«

»Dafür wirst du vermutlich meine Flasche nehmen«, mischte sich Juffin ein. »Deine lässt du ja immer zu Hause - angeblich aus Zerstreutheit.«

»Tja«, meinte ich und zog ein schuldbewusstes Gesicht.

»Kamschi hat doch gesagt, wir fahren ein, zwei Stunden nach Mitternacht«, bemerkte Lady Melamori.

»Ja, das hat er. Aber du hast nicht bedacht, dass ich das A-Mobil steuere. Also sind wir mindestens viermal schneller da, als Kamschi und Schichola vermuten. Ich will hundertzwanzig, hundertdreißig Meilen pro Stunde schaffen.«

»Nach dieser Reise wird euer A-Mobil in so kleine Stücke zerfallen«, meinte Sir Juffin und zeigte mit Daumen und Zeigefinger einen Abstand von etwa zehn Zentimetern. »So war es schließlich schon nach der Rückkehr aus Kettari.«

»Von wegen, Sir Juffin! Damals hab ich dreihundert Meilen pro Stunde geschafft«, sagte ich und lächelte bescheiden. »Ich wollte Sir Schürf so schnell wie möglich nach Hause bringen, um zu verhindern, dass er in ein gefährliches Abenteuer geriet. Na schön, ich gehe jetzt ins Große Archiv. Ich muss endlich wissen, wen ich auf dem Hals habe.«

»Meinst du den Jungen, nach dem du dich bei Kurusch erkundigt hast?«, fragte Juffin interessiert. »Wie ist er eigentlich an dich geraten?«

»Gute Frage. Am besten erkundige ich mich bei Lukfi Penz nach ihm. Ande Pu ist ein lustiger Mensch.«

»Lustig mag er sein, aber versuch trotzdem, alles über ihn herauszufinden«, sagte mein Chef. »Und erzähl es mir.«

»Bei passender Gelegenheit mache ich Sie mit ihm bekannt. Er wird Ihnen sicher gefallen. Bis später, Melamori. Ich hol dich ab.«

»Ja, komm vorbei. Und vergiss deine Flasche Kachar-Balsam nicht. Am frühen Morgen kann diese kostbare Flüssigkeit wirklich nicht schaden.«

»Meine Flasche liegt irgendwo bei mir zu Hause. Ich hab keine Ahnung, wo, aber der Schreibtisch meines Chefs hat eine Schublade, in der ...«, sagte ich lächelnd, wandte mich an Juffin und klopfte mir zweimal mit dem rechten Zeigefinger an die Nasenspitze. Das war eine berühmte Geste aus Kettari, die bei den praktisch veranlagten Bewohnern der kleinen Stadt bedeutete: Zwei kluge Menschen können sich immer verständigen. Juffin lächelte breit und klopfte sich ebenfalls an die Nase.

Melamori verfolgte unser Ritual misstrauisch. Vielleicht hätte sie uns gern zum Arzt gebracht, doch sie sagte nichts.

Dann verabschiedeten wir uns. Ich ging ins Große Archiv, musste mich allerdings beeilen, da die Sonne schon dicht überm Horizont stand. Ich wusste zwar nicht, was die Buriwuche in der Nacht trieben, aber wenn es dunkel war, erledigten sie keine Anfragen mehr.

»Sir Max, ich freue mich, Sie wiederzusehen. Wir haben uns lange nicht getroffen.«

Lukfi Penz eilte mir entgegen und machte mir die Tür auf. Zwar hatten wir uns zwei Tage zuvor gesehen, aber offenbar besaß er ein anderes Zeitgefühl als seine Umgebung.

»Guten Abend, Lukfi, guten Abend, ihr Klugen«, sagte ich und verbeugte mich vor den Vögeln. »Ausnahmsweise bin ich mit einem persönlichen Anliegen zu euch gekommen. Lukfi, seien Sie bitte so gut und fragen Sie Ihre klugen Tiere, was sie über einen gewissen Ande Pu wissen. Wenn er mich nicht belogen hat, war er bis vor einiger Zeit am Hof tätig und ist dort nach einem Skandal rausgeflogen. Ich hab ihm eine Festanstellung bei seinem Chef Rogro Schill besorgt und frage mich nun, ob das richtig war. Vielleicht wird Schill mich deswegen in ganz Echo jagen.«

»Aber Sir Max, wer würde es wagen, sich mit Ihnen zu streiten? Außerdem bekämpft Rogro schon lange niemanden mehr. Er ist zahm geworden«, antwortete Lukfi sehr ernsthaft.

Dann wandte er sich an einen Buriwuch. »Schpusch, mein Lieber, erzähl Sir Max von Ande Pu. Wenn ich nicht irre, bist du für Informationen über die Höflinge zuständig.«

»Du irrst dich nie«, sagte der Vogel nickend. »Dossier über Ande Pu, geboren in Echo am 222. Tag des 3162. Jahres der Ordensepoche.«

Ich rechnete schnell im Kopf nach. Die Ordensepoche endete im Jahre 3188, und jetzt hatten wir das 116. Jahr der Epoche des Gesetzbuchs. Ande Pu war also gut hundertvierzig Jahre alt und damit etwas älter als Melifaro, der am ersten Tag der Epoche des Gesetzbuchs geboren worden war. Ich hatte mich daran gewöhnt, Melifaro als jemanden zu betrachten, der etwas jünger war als ich. In Echo nämlich endet die Jugend mit etwa neunzig Jahren, und Melifaro war - so seltsam das klingen mag - nach hiesigen Maßstäben tatsächlich etwas jünger als ich. Deshalb durfte ich Ande Pu wohl für einen Gleichaltrigen halten. Diese ganze Rechnerei machte mich langsam verrückt. Ande war also so alt wie ich, hatte in Echo aber so wenig Erfolg gehabt wie ich in meiner alten Heimat. Schluss mit diesen trüben Gedanken, sagte ich mir dann und hörte wieder dem Buriwuch zu.

»Sein Großvater Sochma Pu und sein Vater Tschorko Pu sind im Jahre 2990 der Ordensepoche von einer Insel im Ukumbischen Meer nach Echo gekommen. Informationen über ihre Vergangenheit liegen nicht vor, doch es ist bekannt, dass die Bewohner dieser Inseln vor allem Piraten waren.«

»Das waren sicher Spießgesellen von Henry Morgan«, meinte ich und stieß einen leisen Pfiff aus.

»Henry Morgan?«, fragte Lukfi interessiert.

»Ach, das war nur ein Räuber bei uns in den Leeren Ländern. Aber verzeih, Schpusch. Mach bitte weiter.«

»Kein Problem«, sagte der Buriwuch wohlwollend. »Ihr Menschen unterbrecht uns Vögel ohnehin ständig ... Zuerst hat Sochma Pu das Haus Nr. 22 in der Straße der runden Dächer gekauft und dort mit seinem Sohn gelebt. Im Jahr 3114 der Ordensepoche wurde Tschorko Pu Chefkoch der Residenz des Ordens der Grünen Monde.«

»Ist das nicht der Orden, in dem Magister Mener Gjusot tätig war?«, fragte ich, um sicherzugehen, dass ich mich nicht täuschte. »Der Mann, der die Fetane so leidenschaftlich bekämpfte, Hauptfeind des Ordens des Siebenzackigen Blatts war und schließlich Selbstmord beging? Er war mal mein Nachbar und hat mir ein paar sehr abwechslungsreiche Nächte bereitet.«

••Soll ich weitermachen, oder haben Sie schon erfahren, was Sie wissen wollten?«

»Entschuldige, mein Lieber - erzähl bitte weiter.«

»Der große Magister Mener Gjusot war ein Bewunderer der ukumbischen Küche. Das führte dazu, dass sein Koch Tschorko Pu bei ihm ein gutes Leben hatte. Im Jahre 3117 der Ordensepoche begann Sochma Pu sogar, bei seinem Sohn als Küchenhilfe zu arbeiten. Der Orden hatte damals starken Zulauf, und nicht nur in der Küche fehlten Arbeitskräfte. Im Jahre 3148 hat Tschorko Pu Frau Chesa Ruma aus Echo geheiratet. Ihre Familie ...«

»Zu den Magistern mit ihrer Familie, Schpusch! Erzähl mir lieber etwas über Ande Pu selbst.«

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