Frei, Max - Die Füchse von Mahagon

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Die Füchse von Mahagon: краткое содержание, описание и аннотация

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»Das nun nicht gerade. Ich kenne nur die Geschichte des rothaarigen Sir Dschifa. Er hat mich mal gebeten, für mich arbeiten zu dürfen. Damals war ich noch der Jäger aus Kettari und nicht der Ehrwürdige Leiter des Kleinen Geheimen Suchtrupps. Dschifa war ein sehr romantischer junger Mann, aber leider ganz untalentiert. Er eignete sich nicht für das, was ich tat, und ich musste ihn abwimmeln.«

»Den Jäger aus Kettari würde ich gern kennen lernen«, sagte ich und seufzte verträumt. »Den kann ich mir gar nicht vorstellen.«

»Warum nicht? Ich hab doch seither keine Metamorphose durchgemacht. Ich sehe nur etwas älter und vielleicht seriöser aus. Außerdem schlafe ich inzwischen besser.«

»Verstehe. Könnten Sie mir mehr über den untalentierten Dschifa erzählen? Worum ging es damals eigentlich genau?«

Juffin zuckte die Achseln. »Dschifa? Weißt du, Max, solche Leute nehmen immer ein böses Ende. Zuerst versuchte er, mit großem Elan zu zaubern - im Rahmen seiner bescheidenen Möglichkeiten natürlich. Dann merkte er, dass es nicht klappte, und musste pausieren. Später überfiel er erst junge, dann ehemalige Magister, bis die ihn schließlich umbrachten. Dieser Mann hat durchaus das Zeug, als Wiedergänger von den Toten aufzuerstehen und auf diese Weise zu einem traurigen Postskriptum in seiner Biografie zu kommen«, sagte mein Chef und betrachtete den dösenden Buriwuch. »Kurusch, mein Kluger, was wissen wir über den Tod von Sir Dschifa Savancha? Na los, wach auf!«

Kurusch plusterte sich auf und öffnete die runden Augen.

»Ihr Menschen seid ungeduldige Leute«, sagte der kluge Vogel streitlustig. »Ich will zuerst eine Pirogge.«

»Gleich bekommst du eine«, versprach ihm Juffin. »Max, für dich auch zwei?«

»Mindestens drei.«

»Die Piroggen kommen gleich«, versprach uns Juffin. »Und jetzt erzähl, mein kluger Vogel. Mich interessieren allerdings nur die Leute, die etwas mit den alten Orden zu tun hatten.«

»Sir Pefuta Jongo, ein jüngerer Magister des Ordens der Löcherigen Tasse«, begann Kurusch.

Juffin musste lächeln: »Oho, ein früherer Kollege unseres Mitarbeiters Lonely-Lokley! Über den kannst du dich sicher mit Sir Schürf unterhalten, Max. Sprich weiter, süßer Vogel.«

»Sir Chonti Tufton und Sir Abaguda Tschenels, zwei jüngere Magister des Ordens der Klaren Zeit.«

»Ah ja, zwei Zöglinge von unserem Sir Maba! Toll!«

»Sir Pichpa Schun«, setzte Kurusch ungerührt fort, »ein jüngerer Magister vom Orden des Bellenden Fischs.«

Juffin verzog unzufrieden das Gesicht, sagte aber nichts.

»Sir Bubuli Dschola Gjoch, ein jüngerer Magister vom Orden der Gitter und Spiegel; Sir Jofla Kumbaja, ein jüngerer Magister vom Orden des Schlafenden Schmetterlings; Sir Altafan Mall, ein jüngerer Magister vom Orden der Kupfernadel. Das war's. Wo ist die Pirogge?«

»Hinter der Tür, mein Süßer.«

In diesem Moment öffnete sich die Tür. Ein verschlafener Bote trat mit einem vollen Tablett ein und verschwand rasch wieder im dunklen Korridor.

»Und?«, fragte ich fünf Minuten später mit vollem Mund.

»Was und?«, fragte mein Chef und aß seelenruhig weiter.

»Ist Ihnen etwas aufgefallen?«

»Ja und nein. Fahr ruhig zu deinem Picknick, Max. Wenn du Fragen hast, kannst du dich ja per Stummer Rede mit mir in Verbindung setzen.«

»Na schön«, sagte ich. »Sie wollen offenbar nicht, dass ich gewisse Dinge erfahre. Dann bleibe ich eben dumm. Solange ich im Wald bin, müssen Sie darunter ja nicht leiden. Übrigens, Kurusch, mein kluger Vogel: Sagt dir der Name Ande Pu etwas? Er ist Chefreporter der Königlichen Stimme - sofern er mich nicht angelogen hat.«

»Das tut ihr Menschen ja oft«, sagte Kurusch stoisch. »Ich glaube nicht, dass er Chefreporter ist, denn ich habe bisher noch nichts von ihm gehört. Und ich kenne die Kurzbiografien aller wichtigen Persönlichkeiten von Echo. Aber vielleicht solltest du dich an das Große Archiv wenden, Max. Mit Kleinigkeiten gebe ich mich nicht ab.«

»Wie wichtig ihr zwei euch nehmt! Das ist ja zum Verrücktwerden!«, seufzte ich. »Und die Leute im Großen Archiv schlafen bis zum Mittagessen. Ich werde es also schwer haben, mich zu informieren. Na schön, ich geh jetzt in die Heia.«

»Das hättest du schon lange tun sollen«, meinte Juffin. »Du hast Ringe unter den Augen und eingefallene Wangen.

Und das, obwohl du nicht gerade wenig isst. Ich kann dich nicht länger ansehen. Also verschwinde.«

»Die hohlen Wangen kommen vom gestrigen Frühjahrsputz. Mit diesen Händen habe ich alles sauber gemacht«, sagte ich und wedelte vor Juffins Nase herum.

»Das glaube ich dir gern. Es hätte mich gewundert, wenn du dir wie jeder normale Mensch jemanden zum Putzen genommen hättest. Schlaf gut, Max. Und komm morgen noch mal vorbei, um dich zu verabschieden.«

Ich schlief gut und tief und hatte süße Träume, erwachte aber seltsam schlecht gelaunt. Ich ging nach unten, und wer saß im Wohnzimmer? Ande Pu! Er hockte bescheiden auf der Kante eines Stuhls, trug meinen alten, warmen Lochimantel und sah versonnen vor sich hin. Ella lag schnurrend auf seinem Schoß, Armstrong zu seinen Füßen. Allem Anschein nach hatten meine Tiere sich nicht nur in meinen Besucher verliebt, sondern wollten ihn auch vor eventuellen Wutanfällen meinerseits schützen.

»Hallo, ihr drei! Wenn ich störe, verschwinde ich gleich wieder«, sagte ich von der Türschwelle her.

Ella miaute leise. Armstrong kam zu mir geschlendert und rieb den Rücken an meinen Beinen. Ich hatte den Eindruck, er wollte mir sagen: Keine Sorge, Max. Wir dulden dich. Du bist gar nicht so schlimm, aber du musst uns jetzt füttern.

»Ich bitte um Verzeihung, Sir Max, dass ich mir erlaubt habe, einfach so vorbeizukommen, aber es ging nicht anders.«

»Schon gut«, meinte ich abwinkend. »Wenn ich erst gebadet habe, bin ich wieder nett. Du hast eine Menge riskiert. Morgens bin ich nämlich viel schlimmer als allgemein vermutet. Du hast nur Glück, dass mein kleines süßes Mädchen so verrückt nach dir ist«, sagte ich und wies mit dem Kopf auf Ella, die Ande Pu offenbar für ihr neues Kissen hielt.

Im Badezimmer kehrte meine gute Laune langsam zurück. Die ersten anderthalb Stunden nach dem Aufwachen bin ich nicht gerade gesellig und habe absolut keine Lust, Gäste zu empfangen. Gleich wird er mir noch sagen, dass er keine Wohnung besitzt, dachte ich finster. Und dass ich doch so viele leere Zimmer habe. Und dass er hungrig ist. Am Ende wird er mich bitten, meine Zahnbürste benutzen zu dürfen, und nicht mal mein Todesmantel kann mich dann noch schützen.

Doch als ich in die fünfte Wanne stieg, verschwand meine Gereiztheit. In der sechsten Wanne war ich schon harmlos, und in der siebten sehnte ich mich bereits, meine morgendliche Kamra in Gesellschaft zu trinken. Die achte Wanne ließ ich aus, weil mich die Prozedur zu ermüden begann. Stattdessen zog ich mich an und ging ins Wohnzimmer.

Jetzt lagen schon beide Katzen auf Ande Pus Schoß. Wie konnte der Arme diese schwere Last überhaupt ertragen? Ich war hin und weg und meldete mich per Stummer Rede beim Wirt des Gefräßigen Truthahns, denn ich brauchte dringend frische Kamra und Gebäck. Was hätte ich sonst tun sollen?

»Und?«, fragte ich Ande. »Was gibt's denn so Dringendes?«

»Ach, Sir Max! Ich ...«, begann Ande Pu.

»Wir wollten doch ohne >Sir< auskommen. Merk dir das endlich, denn solche Fehler sind Gift für meine Laune.«

»Sie klopfen vielleicht Sprüche!«, meinte Ande Pu erstaunt. »Aristokraten würden sich anders verhalten.«

»Ich bin aber kein Aristokrat. Ich bin was Besseres«, sagte ich hochnäsig. »Erzähl mir lieber, was los ist. Hat wieder jemand einen deiner Artikel abgelehnt? Du bist übrigens gar nicht Chefreporter der Königlichen Stimme - ich hab das geprüft. Aber du kannst beruhigt sein: Ich an deiner Stelle hätte auch so geprahlt. Doch merk dir für die Zukunft, dass man mich nicht unbedingt belügen sollte. Wie du es mit anderen hältst, ist mir gleich.«

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