Frei, Max - Einfache Zauberdinge

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Einfache Zauberdinge: краткое содержание, описание и аннотация

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»Ich habe mich schon daran gewöhnt, hier ständig auf Melifaro zu treffen«, brummte Kofa Joch, »und ich bin mir ziemlich sicher, den Grund seiner häufigen Besuche zu kennen. Aber was treibt dich hierher, Max?«

»Theoretisch wohne ich hier.«

»Das ist mir klar, aber um diese Zeit solltest du im Büro von Sir Juffin sein und die Beine auf den Tisch legen.«

»Ich bin für kurze Zeit geflohen, aber wenn wir schon pingelig sein wollen, solltest du jetzt im Wirtshaus sitzen und beruflich die Löffel spitzen, stimmt's?«

»Da hast du leider Recht, und ich geh auch gleich. In letzter Zeit habe ich allerdings festgestellt, dass es unter meiner Würde ist, Wirtshäuser in Gesellschaft von nur einer Dame zu betreten. Deshalb habe ich beschlossen, mir alle deine drei Damen auf einmal auszuleihen.«

»Und sie sind schon seit über einer halben Stunde dabei, sich anzuziehen«, seufzte Lady Kekki. »Das sind wirklich waschechte Königinnen.«

»Dann habe ich ja Glück«, hörte ich Melifaro hinter mir sagen. »Ob es euch passt oder nicht - ich komme mit. Dich hat man übrigens schon lange nicht mehr im Haus an der Brücke gesehen«, sagte er giftig zu mir und zog eine fürchterliche Fratze. »Es ist längst dunkel, und du hast noch niemanden umgebracht. Unerhört!«

»Meine unschuldigen Opfer müssen sich eben noch ein wenig gedulden«, sagte ich. »Außerdem muss ich irgendwo etwas zum Abendessen bekommen.«

»Du hättest dich wenigstens umziehen können«, maulte Kofa. »Dein Todesmantel wird uns alle kompromittieren.«

»Was soll ich denn anziehen? Ich habe hier keine persönlichen Sachen.«

»Dann müssen wir dir helfen, dich herzurichten«, sagte Melifaro wie eine gutmütige Tante. »Schließlich wird uns dein Todesmantel die Verdauung ohnehin nicht erleichtern.«

Er zog einen kleinen Gegenstand aus der Hosentasche, rieb ihn in den Händen und warf ihn mit Schwung vor seine Füße. Ich staunte nicht schlecht, als gleich darauf ein königsblauer Lochimantel mit gemustertem Saum auf dem Boden lag.

»Deine Lieblingsfarben versetzen mir immer wieder einen Kulturschock. Wenigstens hast du mir nichts Himbeerrotes verpasst«, sagte ich und zog den Mantel an.

»Vorwürfe bekomm ich zu hören, aber kein Wort des Dankes. Schnöde Welt!«, rief Melifaro mit gekünstelter Trauer. »Noch so eine Bemerkung, und ich nehme dir den Mantel wieder weg. Dann kannst du dich in einen Residenzteppich wickeln.«

»Schon gut. Mach mir bitte keine Angst. Schleppst du eigentlich immer Klamotten mit dir herum?«

»Natürlich - schließlich muss ich für den Fall gerüstet sein, dass du in Dienstkleidung mit uns zu Abend essen willst. Wie du siehst, kümmere ich mich aufopfernd um dich.«

»Warum machst du das eigentlich?«

»Was für eine Frage!«, meinte Melifaro achselzuckend. »In unserem Beruf kommt es nicht zuletzt darauf an, durch die Kleidung einen bestimmten Eindruck zu erwecken. Wir können es uns nicht erlauben, einfach irgendwas anzuziehen. Darum ist es gut, einen Klamottenvorrat dabeizuhaben. Habe ich mich Euch verständlich machen können, Hoheit?«

Die Hoheit nickte und staunte über Melifaros Umsicht.

Drei gleich aussehende Schwestern erschienen im Foyer. Als sie mich erblickten, zuckten sie ein wenig zusammen, kamen dann aber rasch auf uns zu.

Eigentlich sahen sie einander gar nicht mehr so ähnlich. Einige Spaziergänge durch die Stadt und ein paar Einkäufe in den beliebtesten Boutiquen hatten dazu geführt, dass jede ihren eigenen Geschmack entwickelt hatte. Die eine Schwester bevorzugte puristisches Schwarzweiß; die andere trug begeistert Grün; die Dritte hatte einen kornblumenblauen Lochimantel und eine dazu passende Skaba erstanden. Das ist bestimmt Melifaros Auserwählte, dachte ich resignierend. Die beiden dürften atemberaubend gut zusammenpassen.

Wir verließen das Haus. Die drei Schwestern unternahmen einen letzten Versuch, sich als Einheit zu präsentieren, indem sie sich an den Händen hielten oder eingehakt die Straße entlanggingen. Allerdings wehte es auch recht kalt. Zum Glück gibt es in Echo aber eigentlich nie Frost.

»Wir passen nicht alle in ein A-Mobil, und ich habe keine Lust, mit dir ein Rennen zu machen«, sagte Kofa lächelnd. »Also gehen wir ins nächste Wirtshaus, ins Gesättigte Skelett. Das ist keine schlechte Idee, oder?«

»Und wieder wandern ein paar Kronen in die Tasche von Gopa Talabun, dem Besitzer aller Skelette von Echo«, bemerkte ich nickend.

Abends hatte ich stets gewaltigen Hunger. Daher verbrachte ich im Wirtshaus eine halbe Stunde mit rhythmischem Kauen und nahm nicht am Gespräch teil, sondern beobachtete nur. Mir fiel auf, dass die Schwestern Sir Kofa für eine Art Vater hielten, den sie ja - wie die Legende der Chencha berichtete - nie gehabt hatten. Auch Lady Kekki Tuotli genoss das volle Vertrauen meiner drei Gattinnen. Ich hätte gern gewusst, wie oft die fünf schon zum Abendessen hier gewesen waren. Es entging mir nicht, dass die Schwestern Melifaro sehr schüchtern ansahen.

Nachdem ich endlich gesättigt war, konnte ich mich von meinem Teller trennen und am Gespräch beteiligen. »Vielen Dank, Kofa, dass du dich so aufopfernd um meine merkwürdige Familie gekümmert hast, während ich durch die Weltgeschichte getigert bin.«

»Weltgeschichte? Jetzt übertreibst du aber, Max. Ich weiß schließlich, wo du dich in letzter Zeit herumgetrieben hast«, sagte er lächelnd. »Aber das ist nicht der Rede wert. Solltest du in deiner Eigenschaft als König weitere Frauen angetragen bekommen, werde ich auch sie in meine Obhut nehmen.«

Lady Kekki lächelte in sich hinein. Offenbar hätte auch sie nichts gegen Frauennachschub.

»Ich muss mit dir reden«, sagte ich zu Kofas Freundin. »Heute hat sich ein Bekannter von mir darüber beklagt, dass du dich zu wenig um den Koffer kümmerst, der aus dem Nachlass seines Großvaters gestohlen wurde.«

Kekki sah mich einen Moment verständnislos an. »Hat dich dieser lustige junge Mann also zu fassen bekommen?«

»Ab und zu erlaube ich ihm, sich ein wenig an meiner Brust zu laben. Aber sag mir bitte, ob du diesem Diebstahl wirklich nachgehst oder nicht.«

»Eigentlich«, begann Kekki und seufzte schuldbewusst, »hätte ich mich damit beschäftigen sollen, doch aus Zeitmangel habe ich das nicht geschafft. Du weißt doch, wie es bei der Stadtpolizei läuft: Wir haben jede Menge ungelöste Fälle und viele Idioten, die beim Bearbeiten dieser Fälle nur im Weg sind. Und mein Privatleben beansprucht mich im Moment so sehr, dass ich keine Überstunden machen kann.«

Sir Kofa sah uns beide mit sanftem Lächeln an. Bei meinem ersten und einzigen Auftritt als Kuppler hatte ich mich wohl als erfolgreich erwiesen. Wie gut die zwei zusammenpassten! Vielleicht hätte ich den Dienst quittieren und eine Partnervermittlung gründen sollen.

»Als mein Bekannter mir von dem Diebstahl erzählte, war er überzeugt, nichts werde dich intensiver beschäftigen als sein Koffer«, sagte ich nachdenklich. »Und nun muss ich seine Bitte erfüllen«, fuhr ich fort, faltete die Hände demütig vor der Brust und rief: »Kekki, bitte finde diesen Koffer. Er bedeutet meinem Bekannten wirklich viel.«

»Um welchen Koffer geht es da eigentlich?«, fragte Sir Kofa neugierig.

»Wenn ich das wüsste!«, meinte ich achselzuckend. »Ande Pu behauptet, er enthalte Piratenschätze seines Großvaters. Vielleicht ist das nur das Hirngespinst eines fantasievollen Menschen, denn unser Ande ist ein Dichter. Vielleicht aber sind die Sachen tatsächlich etwas wert. Interessant ist allerdings, dass die Diebe bei ihrem Fischzug die Dunkle Tür benutzten, wie unsere einzigen Zeugen -ein paar erschrockene Kinder - berichtet haben.«

»Na so was!«, stieß Kekki gepresst hervor.

Es schien ihr unangenehm, dass ein Fall, den sie für unwichtig gehalten und vergessen hatte, so interessante Züge aufwies.

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