Frei, Max - Einfache Zauberdinge

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»Man sollte die Aussage von Kindern nicht von vornherein für unglaubwürdig halten«, sagte Sir Kofa. »Schließlich haben sie Augen wie andere auch.«

»Manche Kinder sind sogar bessere Beobachter als Erwachsene«, ergänzte ich und wunderte mich, dass Lady Kekki diese bittere Pille einfach so schluckte.

»Sollten die Räuber tatsächlich die Dunkle Tür genommen haben, kann daraus eine ausgesprochen interessante Geschichte werden«, gab Sir Kofa fachmännisch zum Besten. »Zwar erlaubt das Chrember-Gesetzbuch allen Bürgern unseres Königreichs, die Dunkle Tür zu nehmen, denn dazu braucht man keine Offenkundige Magie, aber dennoch dürften ehemalige Magister hinter dem Diebstahl stecken, sehr raffinierte Magister zudem«, sagte Sir Kofa und sah mich aufmerksam an. »Dein Bekannter hätte sich besser gleich an uns gewandt.«

»Das hat er getan, doch Lady Melamori hat ihn zu Kekki geschickt. Kein Wunder - die Geschichten von Ande Pu erwecken auf den ersten Blick einfach kein Interesse.«

»Verstehe, aber jetzt wüsste ich gerne die Details. Fang du an, Max.«

Ich berichtete in kurzen Worten alles, was ich über den Jahrhundertdiebstahl wusste.

»Ich glaube, Kekki weiß viel besser Bescheid. Bei mir hat Ande Pu nur sein Herz ausgeschüttet.«

»Da ist der arme Mann bei dir an den Richtigen geraten«, mischte sich Melifaro ein. »Wem sein Leben nicht mehr gefällt, der tut gut daran, sich bei dir auszujammern,

denn du hilfst ihm bestimmt, seine traurige Existenz loszuwerden.«

»Da bist du schief gewickelt. Ande Pu ist nach wie vor am Leben«, versetzte ich kühl.

»Hast du etwa eine Formkrise?«, fragte Melifaro honigsüß.

»Ihr zwitschert zwar allerliebst, meine Täubchen, aber ich wüsste gern, was Kekki dazu zu sagen hat«, bemerkte Sir Kofa bissig.

»Ande Pu hat mir und Max genau das Gleiche erzählt«, berichtete Kekki. »Das Einzige, was ich zusätzlich beisteuern kann, ist eine genaue Beschreibung des Koffers. Er ist aus Holz, sehr alt und dunkelrot gefüttert, und das Schloss funktioniert nicht, weil Ande es als Kind kaputt gemacht hat. Auf dem Koffer steht Der Apfelbatzen der Welt - so heißt das Schiff, auf dem sein Großvater seine schönsten Erfolge als Pirat gehabt hat. Ande Pu weiß zwar nicht mehr, was im Koffer war, vermutet aber, es habe sich um alte Kleidung gehandelt. Allerdings kann er nicht ausschließen, dass noch andere Dinge drin gewesen sind. Das war's schon. Kein Wunder, dass ich mich um diese Anzeige nicht weiter gekümmert habe.«

»Genau das hat Ande Pu befürchtet«, rief ich. »Schon gut, Kekki, vergiss das Ganze. Ich schaue mich selber in seinem Keller um. Die alten Sachen mögen nicht besonders interessant sein, aber der Einsatz der Dunklen Tür gibt mir zu denken.«

»Tja, wenn Diebe in der Stadt aufgetaucht sind, die sich der Dunklen Tür zu bedienen wissen, dürfte das unangenehm werden«, murmelte Kekki.

»Halb so schlimm, meine Liebe«, meinte ich lächelnd.

»Kofa, vielleicht sollten wir Lady Kekki zum Kleinen Geheimen Suchtrupp abwerben, denn die Arbeit bei der Stadtpolizei droht sie zur Pessimistin zu machen.«

»Vielleicht sollten wir das wirklich eines Tages tun«, sagte Kofa nachdenklich. »Was den Koffer angeht, interessieren mich im Moment aber ganz andere Dinge«, fuhr er fort und sah vor sich hin.

»Was? Ich dachte, du würdest dich ganz und gar nicht für den Koffer interessieren! Na gut, mein Bauch ist voll, und wir haben lange genug über diese Sache geredet. Ich ziehe mich wieder an den Schreibtisch zurück. Dort kann ich wenigstens ein bisschen schlafen.«

Melifaro warf mir einen so bohrenden Blick zu, dass ich fast vom Stuhl gekippt wäre. Er hatte Recht: Ich täte besser daran, noch ein wenig zu bleiben, denn ich hatte das Haus an der Brücke mit dem Vorsatz verlassen, meine Frauen über ihre Freiheitsrechte aufzuklären. Na gut, also würde ich auch das noch erledigen. Vielleicht würde dieser Abend ja mit einer flammenden Unabhängigkeitserklärung der Drillinge enden.

»Noch eine Tasse Kamra in so netter Gesellschaft dürfte mir wohl nicht schaden«, meinte ich und zwinkerte Melifaro verschwörerisch zu.

Er sah mich interessiert an, denn er war neugierig, was ich den Mädchen zu sagen hatte. Auch ich war gespannt, wie sich das Gespräch entwickeln würde, blickte angestrengt in meine Tasse und überlegte mir rasch eine kleine Rede.

»Welcher Magister ist in dich gefahren, Max?«, wollte Sir Kofa wissen. »Beschäftigt Gopa Talabun etwa einen schlechten Koch? Du blickst drein, als hättest du gerade ein Kilo Holz herunterwürgen müssen.«

»Ich bin zwar ein recht primitives Wesen, aber ein Holzwurm bin ich nicht«, versetzte ich ein wenig beleidigt.

»Ach so«, nickte Kofa verständnisvoll. »Der arme Junge denkt nach. Worüber denn?«

»Über diese schönen Frauen«, sagte ich und wies mit dem Kopf auf die Schwestern.

Drei große, tiefschwarze Augenpaare musterten mich erschrocken.

»Keine schlechte Idee, sich über die drei den Kopf zu zerbrechen«, bemerkte Kofa mit Kennermiene. »Und was ist dabei herausgekommen, wenn ich fragen darf?«

»So mancherlei.«

Ich merkte, dass es besser für mich war, mich in dieser Sache an Sir Kofa und nicht an die Drillinge zu wenden, holte tief Luft und begann: »Stell dir vor, Kofa - diese drei Frauen sind in den Leeren Ländern aufgewachsen und haben die dortige Kultur und Natur kennengelernt. Eines Tages setzen die klügsten Männer ihres Volkes sie auf Menkale, bringen sie in eine unbekannte Stadt, konfrontieren sie mit einem ihnen ganz fremden Menschen und sagen, das sei ihr neuer König und sie seien seine Gattinnen. Dann kehren die Weisen in ihre Heimat zurück, und die wunderschönen Helach, Kenlech und Hellwi bleiben in einem riesigen, ihnen völlig fremden Haus. Zuerst wissen sie nicht, was tun. Der seltsame Mann, der nun ihr Gatte ist, hat versprochen, sich mit ihnen zu beschäftigen, sein Versprechen aber nicht eingelöst. Stattdessen kommen andere Menschen zu ihnen und bezeichnen sich als beste Freunde ihres Gatten. Das ist zwar alles wunderbar und nett, aber es passt nicht zu den Vorstellungen, die die drei vom Eheleben haben«, sagte ich und schaffte es endlich,

die Schwestern anzusehen. »Nun, habe ich die Situation richtig beschrieben?*<

Sie lächelten zaghaft, fast unmerklich, dafür aber im Chor. Welch ein Triumph!

»Schön, dass ihr lächelt. Das ist der kürzeste Weg zu meinem Herzen«, sagte ich. »Wir sind in eine seltsame Sache geraten, die man mit etwas Abstand betrachten sollte. Die Ehe an sich ist schon eine merkwürdige Angelegenheit, aber unsere Ehe ist besonders eigenartig.«

»Du brauchst uns nicht mehr, stimmt's?«, fragte die Schwester, deren knalliger Lochimantel mich an ihrem Geschmack hatte zweifeln lassen. »Als Fajriba uns herbrachte, warnte er uns, das könne passieren, da du ganz anders als die bisherigen Könige von Fangachra bist. Wir sind auf alles gefasst.«

»Jetzt übertreibt ihr aber«, brummte ich. »Nachdem ihr schon in meinem Leben erschienen seid, brauche ich euch sehr wohl. Das Schicksal ist gar nicht so blind, sondern weiß recht genau, was es mit einem vorhat. Ich habe zwar nie eine Frau gebraucht - und erst recht keine drei -, aber in die Wüste will ich euch deshalb noch lange nicht schicken. Ich möchte, dass ihr weiter in meiner Residenz lebt und euch mit all dem beschäftigt, was euch Spaß macht. Ich möchte euch nur um eines bitten: Vergesst alles, was mit der Ehe zu tun hat. Sagen wir einfach, ihr seid meine Gäste. Obwohl... Gäste kommen und gehen, und ihr sollt ja bleiben ... aber egal. Echo ist wunderschön, und ihr habt viel Glück, in die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs geraten zu sein. Ich bin nach wie vor begeistert von Echo, obwohl ich mich längst an die Stadt hätte gewöhnen sollen. Ihr seid also meine Verwandten - gefällt euch dieses Wort?«

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