Clemens Setz - Die Frequenzen

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Die Frequenzen: краткое содержание, описание и аннотация

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Walter und Alexander waren Freunde, als sie noch Kinder waren — nun kreuzen sich ihre Wege wieder
Dies ist die Geschichte von Walter, dem Sohn eines Architekten mit Einfluss. Er will Schauspieler werden — oder will es nur sein Vater? Walter bekommt seine Chance, als ihn Valerie, eine Psychotherapeutin, die bessere Tage gesehen hat, engagiert, um in Gruppensitzungen fiktive Patientenrollen zu spielen. Doch er geht zu sehr in seiner Rolle auf.
Dies ist die Gechichte von Alexander. Er ist Altenpfleger, ein junger Mann mit ausufernder Phantasie, die sich im Schatten einer einsamen Kindheit entwickelt hat. Alexander kündigt seinen Job, und er will seine Freundin loswerden, um mit Valerie zusammenzuleben. Doch die wird eines Tages brutal zusammengeschlagen…
Nach "Söhne und Planeten", seinem Debüt, das ihm einhelliges Lob der Kritik einbrachte, legt Clemens J. Setz ein Werk vor, das alle Erwartungen sprengt: atemberaubend kraftvoll, bunt, sprachgewaltig und zart.

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Ich masturbierte sehr vorsichtig, um sie nicht mit dem verrückten Tempo zu erschrecken, das ich sonst anschlug: so schnell, dass man die Bewegungen der Hand nur mehr vage und flimmernd sah, wie mit einer Digitalkamera aufgenommen.

Ich brauchte natürlich länger als sonst, und irgendwann fing Lydia auch noch zu reden an. Ich versuchte auf ihre Fragen einigermaßen sinnvoll zu antworten, aber es war unmöglich. Als ich schließlich so weit war, hielt ich inne.

— Ich komme dann jetzt.

— Warte!

Sie sprang auf.

— Halt, warte!

Sie ging durch mein Zimmer, suchte irgendetwas. Ich stand inzwischen da, meinen Penis in der Hand, und sah ihr zu. In rätselhafter Eile glitt ihr Blick über alle Gegenstände, aus denen mein Leben bestand. Inzwischen war ich mir gar nicht mehr so sicher, dass ich so weit war. Alles an mir fühlte sich taub und alleingelassen an.

Endlich hatte Lydia entdeckt, was sie gesucht hatte, und nahm ein zusammengeknülltes Taschentuch, das auf dem Schreibtisch liegen geblieben war. Sie kniete sich vor mich hin und faltete es auseinander: die Überreste der Motte, ein schwarzes Nest aus unwirklichen Miniaturbruchstücken, ein zu Sand gewordenes Uhrwerk. Ich konnte meinen Blick nicht davon abwenden. Verkrampft schüttelte ich den Kopf.

— Aber du brauchst doch was, wo du … hinein … oder?

Ich schaute vermutlich, als hätte ich sie nicht verstanden. Sie wiederholte:

— Du brauchst doch einen … Behälter, nicht?

Lydia ging zum Bücherregal, ihr Blick hellte sich auf. Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und präsentierte mir ihre durchgedrückten Kniekehlen und holte etwas vom obersten Regal. Mit beiden Händen, als wäre er ungeheuer schwer, hielt sie einen Pokal. Jugendmeisterschaft im Tennis. Lange her. Damals war ich elf.

— Du willst, dass ich da rein? Ich soll in meinen Pokal –

— Aber du brauchst doch irgendwas, oder?

Oder? Oder? Ich fragte mich, ob sie jemals einen männlichen Samenerguss gesehen hatte.

Schon war sie vor mir, auf diese besondere und aggressive Art erfinderisch, welche nur in Augenblicken starker sexueller Erregung zutage tritt, und hielt mir mit einem aufmunternden und beängstigend fröhlichen Gesichtsausdruck die Schale des Pokals unter die Eichel. Ich versuchte es ein wenig, onanierte brav, aber die Erregung war inzwischen verflogen, ich pumpte leer an mir herum. Außerdem würde ich ohnehin nicht treffen, ich würde daneben spritzen, auf Lydias Handgelenk oder auf ihren nackten Oberkörper. Ja, sie war immer noch nackt. Ihre Brüste hingen die ganze Zeit über einfach da, unbeachtet. Ich wollte ihr meinen Schwanz zwischen diese Brüste klemmen, ihn zwischen ihnen hin und her bewegen, ja, schneller, schneller, und schließlich meine Ladung auf ihr Kinn abspritzen. Ich wichste schneller, das angenehm brennende Gefühl war zurückgekehrt, meine Beine wurden unsicher, ich taumelte auf die Seite. Lydias Hand folgte mir mit dem Auffangbecken, und ich tat so, als müsste ich mit dem Gleichgewicht kämpfen. Ich spielte Tauziehen mit einem unsichtbaren Gegner.

— Oh, jetzt gleich — oh! — Achtung –

— Warte!

Wieder diese helle Begeisterung, die mir Angst einjagte. Sie ging vor mir auf die Knie, die Schale blieb, wo sie war. Ich verlangsamte meine Bewegungen, aber die Zündschnur war bereits ganz abgebrannt. Da kam es schon, ein erster glücklicher Tropfen quoll hervor, fiel in den Pokal. Aber es war nur das Warnsignal, denn die nächsten Spritzer verfehlten die Schale und verfehlten auch Lydias Kopf nur knapp, ein Spritzer streifte ihre Stirnfransen. Sie kreischte auf und wich zurück, kicherte aber gleich über den ganzen Vorfall, auch über den Schreck, den sie gekriegt hatte, es war ja schließlich nur ein bisschen milchige Flüssigkeit. Nachdem es vorbei war, stand sie auf und fiel mir um den Hals.

— So ein gesunder, gesunder Mann! sagte sie laut an meinem Ohr.

Sie löste sich von mir und überließ mich meinem benebelten Taumeln. Meine Beine zitterten und knickten ein. Ich schaffte es noch bis zum Bett und ließ mich fallen. Wieder nieste jemand, aber diesmal war es ein helles, feminines Niesen, ein Geräusch wie vom Öffnen einer Coladose.

— Gesundheit, murmelte ich.

— Ist ganz schön viel Staub in dem Pokal, sagte Lydia.

Meine Mutter war immer schrecklich nervös, wenn Lydia bei mir war. Sie sagte, das Mädchen bringe nur Unordnung in die Wohnung, vor allem in mein Zimmer. Ich beharrte darauf, dass es mein Zimmer war, vielleicht mochte ich ja Unordnung, vielleicht war ich zufällig süchtig danach.

— Aber wenn du Unordnung in dein Zimmer bringst, dann ist das etwas anderes, sagte meine Mutter, mit deiner Unordnung werde ich fertig. Aber ihre Unordnung hat nicht das geringste System.

— Aber das ist doch der Sinn von Unordnung!

— Ich sehe schon, du willst mich nicht verstehen.

Von diesem Zeitpunkt an ging meine Mutter in Lydias Gegenwart mit gesenktem Kopf, trug Schaufel und Besen mit sich herum und nieste ständig.

Im Sommer darauf, als ich bei ihren Eltern zu Besuch war (und mit Lydias Vater ein lustiges Frage-und-Antwort-Spiel durchlitt), schlief ich das erste Mal richtig mit Lydia. Mir war schwindlig und übel vor Angst. Meine Erektion fiel mehrmals in sich zusammen. Eine Biene war ins Zimmer geflogen und stieß wieder und wieder an die Fensterscheibe. Ich stand auf, nackt, mein Glied baumelte feucht von Schenkel zu Schenkel, und ich öffnete das Fenster. Aber das dumme Vieh kletterte auf der Fensterscheibe nur immer höher und höher, sodass ich schließlich aufs Fensterbrett steigen musste. Unangenehme Erinnerungen an die Motte kündigten sich an, und ich biss mir auf die Unterlippe, um sie zu unterdrücken. Als sie endlich ins Freie gefunden hatte, stand Lydia hinter mir, mein baumelndes, nasses Ding auf Stirnhöhe.

Sie zog mich ins Bett. Als sie mich auf den Rücken legte, sich auf mich setzte und mir eine ihrer großen, tief hängenden Brüste in den Mund baumeln ließ, als wäre es das Normalste auf der Welt, erregte mich das.

Sie freute sich kindisch über meinen Ständer und grabschte ungeschickt an ihm herum. Ich zeigte ihrer Hand die Bewegungen, die angenehm waren, aber sie wechselte zu oft das Tempo, und ich bat sie, ihn doch wieder in den Mund zu nehmen.

Sie setzte sich auf, das Sonnenlicht legte sich über einen ihrer nackten Schenkel, und schüttelte den Kopf.

Dann legte sie sich neben mich auf den Bauch und bedeutete mir, auf sie zu klettern. Ich brachte es mit einigen ungeschickten Paddelbewegungen fertig, mich zwischen ihre Beine zu legen. Mein Schwanz rieb über den rauen Bettbezug. Ich versuchte ihn in die richtige Position zu bekommen, aber schließlich merkte ich an ihrem Kichern, dass ich alles falsch machte.

— Du bist nicht einmal in der Nähe.

Sie half mir, ihre Hand fasste unter ihr durch und griff nach meiner Penisspitze, die ihr zuerst wie ein glitschiges Stück Seife entkam. Dann führte sie mich langsam in ihre Öffnung.

Wir bewegten uns ein wenig vor und zurück.

— Geht’s? fragte ich.

Sie gab keine Antwort. Dann plötzlich lockerte sich etwas in ihr, und mein Schwanz rutschte ein paar Zentimeter tiefer. Sie stöhnte auf.

— Angenehm? fragte ich.

— Angenehm? Du liebe Zeit, ich zerreiße hier gerade!

Sie kämpfte sich frei. Ich legte mich neben sie. Sie saß da mit gespreizten Beinen und betrachtete sich.

— Du liebe Zeit, sagte sie. Du liebe Zeit.

— Tut es weh?

— Tut es weh, tut es weh. Natürlich tut es weh! Ich blute …

Sie murmelte ein paar unverständliche Flüche.

— Tut mir leid, sagte ich. Aber so ist das wahrscheinlich am Anfang.

— Oh, da kennt sich aber jemand genau aus! rief sie, stand auf und stapfte nackt aus dem Zimmer.

Ich hörte die Badezimmertür knallen und das Plätschern von Wasser. Dann eine andere Stimme, Lydias Stimme antwortete, es war ihre Mutter — sie klopfte an die Badezimmertür. Wieder gedämpfte Stimmen. Ein tiefes Kichern. Entsetzt sprang ich aus dem Bett und suchte meine Kleider zusammen.

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