Rita Brown - Böse Zungen

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Voller Situationskomik ist dieser neue Roman Rita Mae Browns, der in der amerikanischen Kleinstadt Runnymede spielt. Dort leben die beiden ebenso unzertrennlichen wie streitlustigen Hunsenmeir-Schwestern, die immer wieder aufs Neue für allerhand Aufruhr im Ort sorgen.Die Hunsenmeir-Schwestern sind wieder da! Und in der Kleinstadt Runnymede zerreißt man sich einmal mehr herzerwärmend das Maul. Denn: Die ebenso unzertrennlichen wie streitlustigen Schwestern Wheezie und Juts, bekannt aus "Jacke wie Hose" und "Bingo", treiben es wie gewohnt bunt...
Bei Kaffee und Kuchen sitzen die beiden in Cadwalder's Drugstore. Doch bald geraten sie darüber, ob ein grauenhaftes Ereignis in Wheezies Leben (ihr vierzigster Geburtstag) geheim bleiben soll, in ein gnadenloses Handgemenge, bei dem das halbe Lokal zu Bruch geht. Um den Schaden ersetzen zu können, werden die Schwestern unternehmerisch tätig und eröffnen einen Schönheitssalon - bekanntlich ein Ort intimer Geständnisse und äußerster Diskretion. Diskretion? Bald dringt von dort allerhand interessanter Klatsch an die lauschenden Ohren der Mitmenschen.Введите сюда краткую аннотацию

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»Wir haben bloß gespielt.«

»Ich hab nichts an. Er will mich sehen.« Nickel sagte die rei­ne, ungeschminkte Wahrheit.

»Die spinnt«, log Peepbean.

»Es ist Weihnachten. Soll ich es deinem Vater sagen, damit er dich verdrischt?«

»Nein.« Angst flackerte in seinem Gesicht auf.

»Dann ist Schweigen mein Weihnachtsgeschenk für dich.« Louise zeigte mit dem Finger auf ihn. »Aber wenn du Nickel noch ein einziges Mal ärgerst, kannst du eine Woche nicht sit­zen, weil dir nicht nur dein Vater den Hintern versohlen wird, sondern ich auch!«

»Nickel!«, rief Juts.

»Ja, Momma.«

»Komm sofort her.«

Nickel zuckte die Achseln und watschelte hinaus. Ihre Mutter hatte ihr mit Kreide aufgewertetes Scheckheft aufgeschlagen.

»Warst du das?« »Ich werde reich«, erklärte Nickel.

»Irgendwas wirst du auf alle Fälle. Hast du in mein Scheck­heft geschrieben?«

»Ja.«

Louise warf einen Blick auf das Scheckheft und brach in La­chen aus.

»Ermutige sie nicht noch.« Aber auch Juts lachte.

Nickel grinste verlegen, doch sie dachte über Rillma nach. Wenn Rillma wirklich ihre Mutter war, was hatte sie dann verbrochen, daß ihre Mutter sie verlassen hatte?

77

Eine bange Ahnung ergriff Nicky. Weihnachten rückte mit je­dem Tag näher, und sie fürchtete, daß der Weihnachtsmann ihre Geschenke unter Rillma Ryans Baum in Portland, Oregon, le­gen würde - falls Rillma tatsächlich ihre Mutter war.

Sie blickte in den goldgerahmten Spiegel in ihrem Zimmer. Sah sie aus wie Juts? Und was war mit Chessy?

Juts merkte nicht, daß Nicky noch stiller war als sonst. Die Weihnachtszeit verwandelte Juts in einen wirbelnden Derwisch, und außerdem war sie nicht besonders empfänglich für die Ge­fühle anderer Menschen. Da sie sich überwiegend mit sich selbst beschäftigte, entging ihr oft, was andere bewegte.

Juts' Baum, eine große Douglastanne, war geschmückt mit großen, glänzenden Kugeln in kräftigen Farben, Lametta, gül­denen Girlanden und hier und da handgeschnitztem Holz­schmuck aus Europa. Da der Krieg noch so frisch in Erinnerung war, wollte man es lieber nicht genauer wissen.

Als sie das weiße Laken um den Baum herum ausbreitete, zupfte Juts hier und dort, konnte aber ihre künstlerische Vision nicht verwirklichen. Der >Schnee< wollte nicht richtig liegen. Verärgert kroch sie unter den Baum, gefolgt von Yoyo.

»Wag es ja nicht, eine Kugel vom Baum zu schlagen.«

Yoyo saß auf dem Hinterteil und sah der ächzenden, stöhnen­den Juts zu. Dann krabbelte Juts rückwärts unter dem Baum hervor. Immer noch nicht richtig. Sie kroch wieder drunter. Flach auf dem Bauch liegend, knüllte sie das Laken, daß es Hügel und Täler bildete. Dann krabbelte sie wieder rückwärts hervor. Müde stützte sie den Kopf auf die Hände.

Yoyo blieb unter dem Baum. Juts döste ein Viertelstündchen, und als sie die Augen öffnete, blickte sie in den Kamin. Ein leichter Luftzug blies von oben herunter. Sie stand auf, ging zum Kamin und bückte sich, um den Abzug zu schließen. Sie hatte ihn absichtlich offen gelassen, hatte dann aber vor lauter Arbeit vergessen, Feuer zu machen. Als sie in den Kamin griff, erblickte sie einen kleinen Zettel, der an die Innenmauer geklebt war.

Sie riß ihn ab, hielt sorgsam die rußige Hand von ihrem Kleid fern.

In kindlicher Krakelschrift stand auf dem Zettel:

Weihnachtsmann ich won hier Nicky.< Schreib- und Komma­fehler ignorierend, zerknüllte sie den Zettel und warf ihn in den Kamin, gerade als Nickel die Treppe hinunterkam, gefolgt von Buster, der mehr Lärm machte als sie.

»Momma!« Nickel rannte zum Kamin, um ihren Zettel zu ret­ten.

»Und wenn ich Feuer gemacht hätte?«

Nickel strich das Briefchen glatt.

Wütend riß Juts es ihr aus der Hand. »Du brauchst keinen Brief, verdammt noch mal! Der Weihnachtsmann weiß, wo du wohnst.«

»Sicher ist sicher«, erwiderte Nickel zaghaft. »Er kommt viel­leicht durcheinander.«

»Nicht er ist durcheinander, sondern du.«

»Ich wünsche mir so, daß er mir ein Roy-Rogers-Halfter bringt.«

»Hör auf mit deinen Geschenken. Weihnachten ist mehr als Geschenke.«

Aber nicht für eine Sechsjährige. Wäre Juts nicht so aufge­bracht gewesen, hätte sie sich darauf besonnen.

»Ich bin brav gewesen und.«

»O Nickel, der Weihnachtsmann ist eine fromme Lüge. Mach dir keine Sorgen wegen deiner Geschenke. Die wirst du schon kriegen.«

Nickel trat einen Schritt zurück, aschfahl im Gesicht. »Mom, du hast gesagt, der Weihnachtsmann findet mich.«

»Es gibt keinen Weihnachtsmann, Herrgott noch mal. Es ist ein Märchen, das erzählen die Leute den Kindern, damit sie Ruhe geben. Es gibt keinen, der oben am Himmel mit Rentieren fährt. Vergiß es.«

Nickys Augen trübten sich. »Und der Osterhase?«

»Hast du schon mal einen Hasen gesehen, der größer ist als ein Brotkorb? Auch so eine faustdicke Lüge. Fang nicht an zu heulen, Nicky. Um Gottes willen, das sind Märchen. Du kriegst deine Geschenke. Das ist doch die Hauptsache für dich.« »Gar nicht wahr!«, schrie Nickel und erschreckte damit Julia Ellen und sich selbst.

Yoyo kletterte vorsichtshalber auf den Baum. Buster bellte.

»Ich hab keine Zeit für diese Albernheiten.« Juts machte kehrt und steuerte auf die Küche zu.

»Du hast mich angelogen!« Wie ein Racheengel wies Nicky mit dem Finger auf Juts.

Juts drehte sich blitzschnell um. »Sprich nicht so mit mir, verwöhntes Blag. Ich bin deine Mutter.«

»Nein, bist du nicht.«

Juts stand da wie angewurzelt. Sogar Buster verstummte.

Nickel senkte die Stimme. »Rillma Ryan ist meine Mutter.«

Zitternd flüsterte Juts: »Wer hat dir das gesagt?«

»Peepbean Huffstetler.«

Hierauf blieben sie lange still. Juts legte die Finger an die Schläfen. »Rillma Ryan hat dich auf die Welt gebracht. Sie war in der Klemme, und du bist dabei rausgekommen. Ich wollte ein Baby, da hab ich dich genommen. Warum ich diese Plage woll­te, weiß ich nicht. Ich hätte mir den Kopf untersuchen lassen sollen.« Diese beiläufige Gemeinheit schlüpfte ihr einfach so aus dem geschminkten Mund. Sie war so wütend und aufge­bracht, daß sie überhaupt nicht bedachte, wie sich das auf Nik­kel auswirkte.

»Wenn du nicht meine Mutter bist, kannst du mir gar nichts vorschreiben.« Nickel stemmte die Hände in die Hüften, und Tränen rollten über ihr glattes Gesicht.

»Hör zu, du Satansbraten. Du wärst tot, wenn ich dich nicht aus dem Waisenhaus geholt hätte.« Sie unterließ es wohlweis­lich, zu erwähnen, daß Wheezie und Chessy sie in der Eiseskäl­te aus Pittsburgh abgeholt hatten. »Ich habe dich gefüttert, ge­kleidet und dafür gesorgt, daß du rechtzeitig in die Kirche kamst. Solange du unter meinem Dach wohnst, wirst du tun, was ich sage.«

Nickel kehrte ihr den Rücken und ging nach oben.

Juts ging in die Küche und schenkte sich einen Kaffee ein, aber ihre Hände zitterten so sehr, daß sie die Tasse nicht an den Mund führen konnte. Wütend goß sie den Kaffee in den Aus­guß, dann knallte sie die Tasse an die Wand.

78

Das leise Klopfen an der Haustür wäre unbemerkt geblieben, wenn Ramelle nicht zufällig durch die große Diele gegangen wäre.

»Nicky.« Sie öffnete die Tür. Die Kleine hatte alles angezo­gen, was ihr nur eingefallen war, und trug ihr Federmäppchen bei sich. »Komm rein, mein Schatz.«

»Mrs. Chalfonte, ist G-Mom hier?«

»Ja. Jetzt ziehen wir dir erst mal die Sachen aus, dann gehen wir zu ihr. Meine Güte, hast du viel an. Ich weiß, es ist bitter­kalt draußen, aber nun ja.« Ramelle lächelte und sagte weiter nichts dazu. »Komm.«

Sie nahm Nicky an die Hand und ging mit ihr in die Küche.

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