Rita Brown - Böse Zungen

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Voller Situationskomik ist dieser neue Roman Rita Mae Browns, der in der amerikanischen Kleinstadt Runnymede spielt. Dort leben die beiden ebenso unzertrennlichen wie streitlustigen Hunsenmeir-Schwestern, die immer wieder aufs Neue für allerhand Aufruhr im Ort sorgen.Die Hunsenmeir-Schwestern sind wieder da! Und in der Kleinstadt Runnymede zerreißt man sich einmal mehr herzerwärmend das Maul. Denn: Die ebenso unzertrennlichen wie streitlustigen Schwestern Wheezie und Juts, bekannt aus "Jacke wie Hose" und "Bingo", treiben es wie gewohnt bunt...
Bei Kaffee und Kuchen sitzen die beiden in Cadwalder's Drugstore. Doch bald geraten sie darüber, ob ein grauenhaftes Ereignis in Wheezies Leben (ihr vierzigster Geburtstag) geheim bleiben soll, in ein gnadenloses Handgemenge, bei dem das halbe Lokal zu Bruch geht. Um den Schaden ersetzen zu können, werden die Schwestern unternehmerisch tätig und eröffnen einen Schönheitssalon - bekanntlich ein Ort intimer Geständnisse und äußerster Diskretion. Diskretion? Bald dringt von dort allerhand interessanter Klatsch an die lauschenden Ohren der Mitmenschen.Введите сюда краткую аннотацию

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Der Wirbel legte sich, just als die Kinder des Geburtsjahr­gangs 1944 eingeschult wurden. Nickel, die sich auf die Schule freute, hüpfte auf dem ganzen Weg. Sie trug ein adrett gebügeltes kariertes Kleid mit dunkelgrüner Smokarbeit am Oberteil und hatte eine kleine Büchertasche und eine Butterbrotdose bei sich. Sie besaß zwei neue gelbe Bleistifte, Minenstärke No. 2, ein Holzlineal, einen großen rosa Radiergummi und eine kleine Metallschablone mit Zahlen und Buchstaben.

Juts bummelte den ganzen Weg über. Nickel wollte nicht an der Hand gehen; sie war vollauf damit beschäftigt, jedem Kind hinterherzulaufen, das auf die Violet-Hill-Schule zusteuerte. Nicht mal die großen Kinder schüchterten sie ein. Diejenigen, die Bücher trugen, machten mächtig Eindruck auf sie. Sie konn­te es nicht erwarten, Bücher aus der Schule nach Hause zu tra­gen.

An dem rot gestrichenen Tor des alten Ziegelgebäudes blieben Juts und die andere Mütter der Erstkläßler stehen, winkten zum Abschied, wünschten Glück. Sobald Nickel durch das Tor hop­ste, strömten Juts die Tränen über die Wangen. Sie wischte sich die Augen, dann bemerkte sie, daß es den anderen Müttern ge­nauso erging.

Charlene Nordness stand neben Juts. »Ich bin eine große Heulsuse.«

Lillian Yost schniefte. »Sie gehören uns nicht mehr. Dies ist ihr erster Schritt in die Welt.«

»Können sie nicht noch ein bißchen länger klein bleiben?«, meinte Juts wehmütig.

»Für mich würde ich die Uhr gerne zurückdrehen, aber nicht für Kirk. Ich kann es immer gar nicht erwarten, ihn aus dem Haus zu haben«, erwiderte Peepbeans Mutter. Er war sitzen geblieben, und sie fragte sich, ob ihm dies zur Gewohnheit wer­den würde. Sie hatte den wiederkehrenden Albtraum, daß Peep­bean mit einundzwanzig das sechste Schuljahr abschloß.

»Mädels, laßt uns zu Cadwalder gehen. Ein Eiskrem-Soda ist genau das Richtige nach einer Heulerei.«

Sie marschierten hinüber, und wer saß an der Theke?

Maizie Trumbull.

»Maizie, was machst du denn hier?«

»Tante Juts, ich habe es keinen Tag länger ausgehalten. Ich mußte weg aus Baltimore, nach Hause. Mom war so stolz, daß ich dort gearbeitet habe, aber ich kann Großstädte nicht ausstehen. Ich kann nicht mehr, Tante Juts. Ich habe Angst, nach Hause zu gehen und es Momma zu sagen.«

»Laß uns vorher deinen Dad aufsuchen. Aber wir essen erst mal ein Eiskrem-Soda. Möchtest du auch eins?«

Vaughn kam in seinem Rollstuhl herein. Er war überrascht, Maizie zu sehen. »Hallo. Hier ist es langweilig ohne dich.«

Maizie fiel auf, wie grün seine Augen waren. »Kommst du da hinten ran, um mir mein Eiskrem-Soda zu machen? Du machst sie am allerbesten.«

»Klar. Dad und ich haben Stangen angebracht, damit ich hin­ter der Theke alles machen kann, was ich will.« Er lenkte den Rollstuhl ans Ende, griff nach einer Stange und zog sich hoch, dann an den Stangen entlang - seine Arme waren kräftig und muskulös -, bis er bei den Eismaschinen angelangt war. Er trug Holzbeine, aber die Ärzte arbeiteten immer noch an dem richti­gen Sitz, und der Muskeltonus in seinen Schenkeln war er­schlafft. Stehen konnte er jedoch ganz gut, er wankte nur ein kleines bißchen. Er machte Maizie ihre Lieblingssorte, Eis­krem-Soda mit Schokoladeneis, und schob es ihr über die dunk­le Marmortheke hin.

»Das Beste.« Sie seufzte. »Du bist der Beste.«

Juts, die mit den anderen Frauen scherzte, fiel auf, daß Maizie heute Morgen durchaus nicht mißmutig war, wie Juts erwartet hätte, sondern ausgesprochen aufgekratzt. Sie war besonders aufgekratzt, wenn sie mit Vaughn sprach.

Zum ersten Mal kam es Juts in den Sinn, daß die Wege des Herrn unerforschlich sind.

76

Der übernatürliche Glanz des Dezemberlichts entschädigte da­für, daß es so wenig davon gab. Juts haßte die kurzen Tage und die langen Nächte, doch sie freute sich an diesem besonderen Licht.

Sie hatte sich an diesem Samstag, neun Tage vor Weihnach­ten, bereit erklärt, beim Weihnachtssingen mitzumachen. Sie sang gern, und sie hatte Louise versprochen, Celeste Chalfontes alten Schlitten flottzumachen, damit sie für Leute singen konn­ten, die weiter außerhalb der Stadt wohnten. Unterwegs wollten sie an Bedürftige, die von St. Rose of Lima ausgesucht worden waren, Truthähne verteilen.

Seit Juts Nickel zu dem Streich mit der Plastikkotze angestif­tet hatte, bemühte sie sich, es an St. Rose wieder gutzumachen. Sogar Pastor Neely ermahnte sie, Buße zu tun. Sie erwiderte, Louise zur Schwester zu haben, sei Buße genug. Dennoch voll­brachte sie gute Taten. Leider konnte sie es sich nicht verknei­fen, auf diese aufmerksam zu machen, was nur bedeutete, daß sie noch mehr gute Taten vollbringen mußte. Es war nicht recht, sich selbst ins Licht zu rücken, wenn man dem Herrn diente.

Oben suchte Juts warme Kleidung, eine Decke, Handschuhe und Schals für sich und Nickel heraus. Chester und Pearlie wür­den nicht mitkommen, weil sie die Feuerwache für die öffentli­che Weihnachtsfeier nach dem Umzug am nächsten Abend herrichteten.

Unten saß Nickel mit einer nagelneuen Schachtel Malkreiden, die Wheezie ihr geschenkt hatte, auf dem Fußboden. Juts' Scheckheft eignete sich vorzüglich als Malbuch.

»Nickel, bist du so weit?«

Nickel steckte das Scheckheft hastig in Juts' Handtasche zu­rück. »Ja.«

Juts stampfte die Treppe hinunter, die Arme voller Mäntel und Kleider, die sie auf dem Sofa ablud. »Mist, ich hab die Wärm­flasche vergessen.« Sie rannte wieder nach oben, und Nickel zog einen Pullover, einen Mantel und ihre Handschuhe an. Ihre Jeans hatten ein Flanellfutter. Zum Schluß zog sie ihre Reitstie­fel an.

Juts kam mit der gefüllten roten Wärmflasche zurück. »Die hält unsere Füße warm.« Sie betrachtete die Reitstiefel. »Nicky, wie viel Paar Socken hast du an?«

»Eins.«

»Du kriegst kalte Füße. Hier, zieh die dünnen an, dann die dicken drüber. Das dürfte eine Weile helfen.«

Sie fuhren zu Celestes Stall. O. B. hatte Minnie und Monza vor den schönen Schlitten gespannte, er war dunkelblau mit goldenen Zierstreifen. O. B. hatte auch ein Percheronpferd na­mens Lillian Russell gesattelt, weil Rambunctious und General Pershing für ein kleines Mädchen auf einem langen Ritt zu tem­peramentvoll waren. Das wußte Nicky natürlich nicht. Sie meinte, sie könnte alles reiten. Lillian war zwar groß, aber fromm.

Juts und Nicky hatten tags zuvor den Stall mit Zweigen und Bändern und mit Gerstengarben dekoriert, an denen sich Pferde besonders freuten. Ramelle, in ihren Zobelmantel gehüllt, hatte bei den Vorbereitungen zugeschaut.

»Ist es nicht herrlich?« Julia strahlte.

»Es ist kalt«, nörgelte Louise.

»Du solltest froh sein. Es heißt, Kälte zieht die Poren zusam­men, und wenn man älter wird, vergrößern sich die Poren.«

»Hör auf. Weißt du, was ich von Pearlie zu Weihnachten be­komme?«

»Wenn ich's wüßte, würde ich's dir nicht sagen.«

»Ich würde es dir sagen, wenn ich wüßte, was Chester dir ge­kauft hat.«

»Aber erst, wenn ich dich bestochen hätte, zum Beispiel, oben das Badezimmer zu tapezieren.«

»Juts, das war vor Jahren. Du wolltest mich nicht vom Dach runterlassen, wenn ich dir nicht meinen Osterhut schenke - also sind wir quitt.«

»Hm, Unterröcke schenkt er dir keine mehr. Du hast genug, um ein Wäschegeschäft aufzumachen.« Sie sah auf ihre Uhr. »Auf die Plätze, fertig, los. Ramelle, im Schlitten ist noch Platz für eine Person.« »Nein. Ich wollte euch bloß verabschieden. Ich höre die Schlittenglocken so gern.«

»Ich auch.« Juts sprang hinauf und nahm die Zügel.

»Wer hat gesagt, daß du fährst?«

»Louise, du kannst Pferde nicht ausstehen.«

»Das ist nicht wahr.« Wheezie sah zu, wie O. B. Nicky auf Lillians breiten Rücken hob. »Nicky, du siehst aus wie eine Vogelscheuche. Hast du nichts Netteres anzuziehen - einen Rock zum Beispiel?«

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