Rita Brown - Böse Zungen

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Voller Situationskomik ist dieser neue Roman Rita Mae Browns, der in der amerikanischen Kleinstadt Runnymede spielt. Dort leben die beiden ebenso unzertrennlichen wie streitlustigen Hunsenmeir-Schwestern, die immer wieder aufs Neue für allerhand Aufruhr im Ort sorgen.Die Hunsenmeir-Schwestern sind wieder da! Und in der Kleinstadt Runnymede zerreißt man sich einmal mehr herzerwärmend das Maul. Denn: Die ebenso unzertrennlichen wie streitlustigen Schwestern Wheezie und Juts, bekannt aus "Jacke wie Hose" und "Bingo", treiben es wie gewohnt bunt...
Bei Kaffee und Kuchen sitzen die beiden in Cadwalder's Drugstore. Doch bald geraten sie darüber, ob ein grauenhaftes Ereignis in Wheezies Leben (ihr vierzigster Geburtstag) geheim bleiben soll, in ein gnadenloses Handgemenge, bei dem das halbe Lokal zu Bruch geht. Um den Schaden ersetzen zu können, werden die Schwestern unternehmerisch tätig und eröffnen einen Schönheitssalon - bekanntlich ein Ort intimer Geständnisse und äußerster Diskretion. Diskretion? Bald dringt von dort allerhand interessanter Klatsch an die lauschenden Ohren der Mitmenschen.Введите сюда краткую аннотацию

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»Sie ist Julias Kind. Sag nie wieder, daß sie Rillmas Kind ist.«

»Aber Momma.« Louise bekam ein flaues Gefühl im Ma­gen.

»Nix Momma. Louise, du setzt alles daran, daß Nicky noch schwerer zu kämpfen hat. Alle wissen, daß Juts ihre Marotten hat. Aber nicht alle finden, daß Juts eine schlechte Mutter ist. Viele finden es jetzt, weil du so 'ne große Klappe hast. Du willst dich rächen. Schön, das hast du geschafft, aber Nicky ist es, der du weh tust, und sie hat dir nichts getan, überhaupt nichts.«

Wheezies Unterlippe zitterte. Cora hob ihre Handtasche auf und ging ohne ein weiteres Wort.

74

»Juts?«, rief Louise am Gartentor. Als sie keine Antwort be­kam, stieß sie den Zweisigpfiff aus. Mit dem Pinsel in der Hand kam Juts aus der Garage. »Ich bin hier drin.«

Nicky, einen kleineren Pinsel in der Hand, hörte ihre Tante Louise und blieb nah bei Juts.

Von vier hölzernen Küchenstühlen tropfte knallrote Farbe auf Zeitungspapier.

»Streichst die Stühle neu, wie ich sehe«, sagte Louise.

»Sie hatten es nötig.« Juts stieß Nickel an.

»Hallo, Tante Wheezie.«

»Hallo, Nicky, hab dich lange nicht gesehen.«

»Ja, Ma'am.« Nicky machte sich wieder über die Stuhlbeine her.

»Ich muß dich mal kurz sprechen.«

»Okay.« Juts war mißtrauisch.

»Allein.«

»Nicky, ich geh kurz mit Wheezer in den Garten.«

»Vielleicht solltest du besser den Pinsel hier lassen.« Louise hatte die Vision, daß Juts ihr Kleid damit ruinierte.

Juts legte den Pinsel auf die Dose. Sie gingen über das Gras, das Ende August dunkelgrün war, zu einer kleinen Bank unter einem Rosenspalier.

Louise hob an. »Wir müssen das aus der Welt schaffen.«

»Hm.«

»Du zuerst.« Louise zauderte.

»Du wirst aus meinem Kind keine Katholikin machen. Wir beide sind uns in religiösen Fragen nicht einig, und ich nehme es dir übel, wenn du Nicky hinter meinem Rücken zur Messe schleifst.«

»Hmm.« Es war schwerer, als Louise gedacht hatte, denn sie glaubte, alles werde gut, wenn alle Menschen auf der Welt ka­tholisch wären. »Es hat mich beunruhigt, als sie neulich an Je­sus gezweifelt hat. Ich habe sogar mit Father O'Reilly darüber gesprochen.« »Sie ist ein Kind. Kinder sagen allerhand. Weißt du nicht mehr, als Maizie vier war, wie sie Junior McGrail einen Elefan­ten genannt hat?«

Wheezie erwiderte: »Äh... doch.«

»Du gehst in deine Kirche. Ich geh in meine.«

»In Ordnung.« Louise verschränkte die Hände. »Ich war wü­tend. Ich hab ein paar Sachen in der Stadt rumerzählt, die ich lieber nicht gesagt hätte.«

Juts hob den Kopf. »Zum Beispiel?«

»Zum Beispiel, daß du eine schlechte Mutter bist.«

»Ach.« Juts schlug die Beine übereinander. »Das hast du schon öfters gesagt.«

»Ja, ich weiß, aber ich war so wütend wegen der Dreikönigs­messe, daß ich es zu Orrie Tadja und noch ein paar anderen gesagt habe. Ich habe gesagt, du gibst ihr keine anständige christliche Erziehung, und das tut mir Leid. Sogar die Männer reden darüber, dabei interessieren sie sich doch sonst nur für ihresgleichen.«

»Das kann ich nicht ändern - aber ich wünschte in der Tat, du hättest es nicht getan.«

»Ich auch.« Louise fing an zu weinen.

Als Louise gegangen war, kehrte Juts in die Garage zurück. Nickel hatte zwei Stuhlbeine fertig. Sie überließ es ihrer Mutter, die Sitze und Rückenlehnen zu streichen, weil die mehr beach­tet wurden als die Beine. Wenn sie eine Stelle übersah oder wenn zu viele Tropfen haften blieben, würde es nicht auffallen.

»Entschuldige, hat länger gedauert, als ich dachte.«

»Guck mal.« Nicky zeigte auf ihr Werk.

Juts ging in die Hocke, suchte nach Tropfen. »Sehr gut. Nicht eine Stelle ausgelassen. Aber hier ist ein kleiner Tropfen.«

»Ich mach ihn weg.« Nicky fuhr eifrig mit dem Pinsel über die Stelle und strich sie glatt. »Momma, die werden schön.«

»Wirf nichts weg, behalt es hier, aus Alt mach Neu, das merke dir«, sang Juts. Den Spruch hatte sie als Kind gelernt. »Möch­test du Limonade?«

»Klar.«

Sie schenkten sich ein und setzten sich unter das Rosenspalier, wo es kühl war. Yoyo sah von ihrem Plätzchen in dem großen Baum zu.

»Momma, anstreichen macht Spaß.«

»Das ist gut.«

»Wenn ich groß bin, kann ich vielleicht bei Onkel Pearlie ar­beiten.«

»Nein - wenn du groß bist, hast du deine eigene Firma.«

»Tante Wheezie sagt, so was ist nichts für Mädchen.«

»Tante Wheezie hat immer versucht, eine Dame aus mir zu machen. Das hat nicht geklappt. Jetzt versucht sie es mit dir. Laß dir von niemandem etwas vorschreiben. Tu, was du für richtig hältst. Das heißt nicht, daß es einfach wird, aber du mußt nur kräftig scharren.«

»Wie ein Huhn?«

»Ja. Früher oder später kommt ein Käfer zum Vorschein.« Juts zog ein Päckchen Zigaretten aus der tiefen Tasche ihres Hauskleides. Sie war froh, daß sie rauchte, denn sonst würde sie zu viel trinken. Das war teuer und führte oft zu größerem Ärger.

»Nickel, weißt du, was >adoptiert< bedeutet?«

»Wie aus dem Tierheim?«

»Ah - ja.«

»Ich weiß, wir haben Yoyo und Buster, aber Momma, da sind all die Hündchen und Kätzchen. Wir haben bestimmt noch Platz für eins.«

Juts lächelte. »Zwei reichen. Du bist groß genug, um ein paar Dinge zu erfahren, und du hast Grips im Köpfchen. Daddy und ich konnten keine Kinder haben. Wir wollten unbedingt ein Baby. So hab ich dich gekriegt. Eine Dame hat dich geboren, und dann haben Daddy und ich dich adoptiert. Du bist was Be­sonderes.«

Nickel trank ihre Limonade, überlegte lange und sagte dann: »Heißt das, ich krieg keine Weihnachtsgeschenke?«

Juts war verwirrt. Sie hatte damit gerechnet, daß Nickel ihr Löcher in den Bauch fragen würde über Adoption, Mütter, Vä­ter, das ganze Drum und Dran. »Wieso solltest du keine Weih­nachtsgeschenke kriegen?«

»Wenn der Weihnachtsmann mich woanders sucht?«

Juts lachte, mehr aus Erleichterung denn aus Belustigung. »Der Weihnachtsmann weiß, daß du hier bist. Er weiß, daß du zu mir gehörst.«

»Ah.«

»Herzchen, möchtest du sonst noch etwas wissen?«

Nickel schüttelte den Kopf, trank ihre Limonade aus und ging wieder in die Garage. Was sie einmal angefangen hatte, brachte sie gern zu Ende.

75

Chessy grummelte, weil er bei dem Adoptionsgespräch nicht dabei gewesen war, aber Juts erzählte ihm von Louises Angrif­fen. Sie sagte, ihrem Gefühl nach sei es genau der richtige Zeit­punkt gewesen, deshalb habe sie es rasch hinter sich gebracht, und Nicky scheine es so oder so nicht sonderlich zu interessie­ren.

Er wollte Nicky etwas sagen. Er wollte ihr sagen, daß er sie von ganzem Herzen liebte, daß sie seine Tochter war. Doch als er dabei zusah, wie sie mit den Tieren spielte, dachte er sich, daß sein Bedürfnis, es ihr zu sagen, größer war als ihr Bedürf­nis, es zu hören. Und überhaupt, Taten sagten mehr als Worte. Er hob sie hoch, küßte sie auf die Wange und spielte Fangen mit ihr.

Louise, die nach ihren Ausfälligkeiten ganz zerknirscht war, stapfte durch die Stadt und erzählte allen, sie habe es nicht so gemeint. Juts' Juxereien hätten sie geärgert, und als sie die auch noch in die Kirche trug, habe sie rot gesehen. Das Schauspiel, wie Louise zu Kreuze kroch, wurde als ebenso bemerkenswert empfunden wie die Geschichte mit der Plastikkotze.

Die einen meinten, Louise habe einen Rückzieher gemacht, dabei habe sie von Anfang an Recht gehabt. Andere meinten, sie habe gelernt, daß zwei mal Unrecht nicht Recht ergibt. Wie­der andere fragten sich, ob sie ein wenig reifer geworden sei, waren sich jedoch einig, daß die Zeit dies zeigen würde. Zuge­zogene wie Pierre und Bob vom Curl 'n' Twirl begriffen nicht, wie die beiden Schwestern miteinander so kindisch und mit allen anderen einigermaßen erwachsen umgehen konnten. Die­jenigen, die mit den Hunsenmeir-Mädchen aufgewachsen wa­ren, zuckten die Achseln: So waren sie eben. Niemand erwarte­te, daß sie sich änderten, und während einige dies begrüßt hät­ten, empfanden die meisten ihre Mätzchen als Gegengift für die Ödnis der Kleinstadt.

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