Valerio Manfredi - Die letzte Legion

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Die letzte Legion: краткое содержание, описание и аннотация

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Ein Kind auf dem Kaiserthron, eine Schar treu ergebener Gefährten gegen die Übermacht der Barbaren.
Packend erzählt der Archäologe und internationale Bestsellerautor Valerio M. Manfredi von den dramatischen Tagen, als das Schicksal des Römischen Reiches besiegelt wurde. Romulus Augustus, benannt nach dem legendären Gründer Roms und seinem strahlendsten Herrscher: Er ist noch ein halbes Kind, als sein Vater ihn zum Kaiser bestimmt und bald darauf muß der Junge mit ansehen, wie seine Familie den grausamen Scharen unter Odoaker zum Opfer fällt. Prunkvolle Paläste und Villen werden geplündert; der junge Regent entgeht knapp dem Tod und wird nach Capri verbannt. Nur eine Handvoll Unbesiegbarer unter ihnen sein väterlicher Lehrer Ambrosinus, der die Zauberkunst beherrscht, und die unerschrockene Livia schwört, ihn aus dem Exil zu befreien. Der Beginn einer schier aussichtslosen Mission, die die letzte Legion vom Italien des 5. Jahrhunderts bis nach Britannien führt ... Kraftvoll und mitreißend läßt der erfahrene Romancier Manfredi eine Zeit aufleben, in der sich Untergang und Hoffnung auf faszinierende Weise bündeln.
Aus dem Italienischen von Sylvia Höfer, Claudia Schmitt, Christel Galliani und Krista Thies

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Ich verabschiedete mich mit einer tiefen Verneigung von ihr und bat um die Erlaubnis, mich zurückziehen zu dürfen: Ich war müde und fühlte mich mitgenommen und hatte bei dem siegreichen Zweikampf mit dem Tod meine ganzen Energien verbraucht. Ich wurde zu einem Zelt geleitet und machte es mir dort auf einem Feldbett bequem, aber die Stunden, die uns noch vom Morgengrauen trennten, verbrachte ich in einem Zustand dumpfer Lethargie, die nur von den herzzerreißenden Schreien eines gefolterten Mannes unterbrochen wurde. Es mußte der Mann gewesen sein, den Orestes als Giftmörder verdächtigte. Am nächsten Morgen fragte ich nicht nach und wollte auch nichts weiter wissen, weil ich schon genug wußte: Der Vater dieses Kindes war gewiß ein sehr mächtiger Mann, wenn er sich so erbitterte Feinde geschaffen hatte, daß sie sogar seinem kleinen Sohn nach dem Leben trachteten.

Als wir aufbrachen, ließen wir den zerfleischten Leichnam eines an einen Baumstamm gebundenen Mannes zurück. Noch vor dem Abend würden die Tiere des Waldes von ihm nur das Skelett übriglassen.

So wurde ich der Erzieher dieses Kindes und ein Mitglied der Familie und verbrachte mehrere Jahre in beneidenswerten Verhältnissen: Ich wohnte in prachtvollen Palästen, begegnete wichtigen Persönlichkeiten, widmete mich meinen bevorzugten Studien und meinen Experimenten auf dem Gebiet der Naturwissenschaften und vergaß darüber fast vollständig die Mission, deretwegen ich vor so langer Zeit nach Italien gekommen war. Orestes war oft abwesend und mit risikoreichen Feldzügen befaßt, und wenn er zurückkam, dann in Begleitung der Barbarenführer, die die Einheiten des Heeres befehligten. Die Zahl der römischen Offiziere nahm von Jahr zu Jahr ab. Die besten Vertreter der Aristokratie zogen es mittlerweile vor, Mitglieder des christlichen Klerus zu werden, und betätigten sich lieber als Seelenhirten denn als Heerführer. Das hatte für Ambrosius gegolten, der zu Kaiser Theodosius' Zeiten eine glänzende Laufbahn beim Militär aufgegeben hatte, um Bischof von Mailand zu werden, und so war es im Fall von Germanus gewesen, unserem Feldherrn in Britannien, der am Ende das Schwert gegen den Bischofsstab getauscht hatte.

Orestes aber war aus anderem Holz geschnitzt: Im Laufe der Zeit erfuhr ich, daß er in seinen jungen Jahren im Dienste von Attila, dem Hunnen, gestanden und sich durch seine Klugheit und seine Intelligenz ausgezeichnet hatte. Es gab keinen Zweifel, daß er die höchste Macht anstrebte.

Er schätzte mich sehr und bat mich nicht selten auch um meinen Rat, aber meine Hauptaufgabe blieb die Erziehung seines Sohnes Romulus. Er übertrug mir fast die väterlichen Vollmachten, da er so sehr mit dem Aufstieg zu den obersten Sprossen der militärischen Karriereleiter beschäftigt war. Bis er eines Tages den Titel eines Patriziers des römischen Volkes und das Oberkommando über die kaiserliche Armee erhielt.

Da traf er eine Entscheidung, die sich tiefgreifend auf unser aller Leben auswirken und in gewisser Weise eine neue Ära einleiten sollte.

In jenem Jahr regierte Kaiser Julius Nepos, ein schwacher und unfähiger Mann, der aber gute Beziehungen zum Kaiser des Ostreiches, Zenon, unterhielt. Orestes beschloß, Julius Nepos abzusetzen und sich selbst des kaiserlichen Purpurs zu bemächtigen. Er unterrichtete mich von seinem Entschluß und fragte mich, was ich davon hielte. Ich antwortete, daß es ein Wahnsinn sei, und inwiefern sich, seiner Meinung nach, sein Schicksal von dem der letzten Kaiser unterscheiden werde, die sich einer nach dem anderen auf dem Cäsarenthron abgelöst hatten? Und welch entsetzlichen Gefahren er seine Familie aussetzen werde?

»Dieses Mal wird es anders sein«, erwiderte er, und mehr wollte er mir nicht sagen.

»Und wie kannst du dir der Treue dieser Barbaren sicher sein? Alles, was die wollen, sind doch nur Geld und Ländereien: Solange du imstande sein wirst, sie ihnen zu geben, werden sie dir folgen. Wenn du sie aber nicht länger bereichern kannst, werden sie einen anderen wählen, der mehr Geld hat und ihre Forderungen und ihre unstillbare Gier besser befriedigen kann.«

»Hast du je über die Legio Nova Invicta reden hören?« fragte er mich.

»Nein. Die Legionen sind vor geraumer Zeit abgeschafft worden. Du weißt sehr wohl, mein Herr, daß sich die Militärtechnik in den letzten hundert Jahren in bedeutendem Maße fortentwickelt hat.« Aber ich dachte an die Aufstellung der Legion, die Germanus vor seinem Tod am Hadrianswall geplant hatte, um die Festung des Mons Badonicus zu verteidigen und die inzwischen vielleicht überhaupt nicht mehr existierte.

»Du irrst dich«, entgegnete mir Orestes. »Die Nova Invicta ist eine Elitetruppe, die nur aus Italern und Leuten aus den Provinzen des Römischen Reiches besteht. Ich habe sie in aller Heimlichkeit neu formiert und halte sie seit Jahren bereit, und zwar unter dem Kommando eines untadeligen Mannes mit großen bürgerlichen und militärischen Tugenden. In diesem Augenblick rückt sie in Gewaltmärschen heran, und schon bald werden die Soldaten unweit von unserer Residenz in der Emilia ihr Lager aufschlagen. Doch das ist nicht die einzige Neuigkeit, denn nicht ich werde der neue Kaiser sein.«

Ich sah ihn verblüfft an, während mir etwas Furchtbares dämmerte. »Nein?« fragte ich. »Wer dann?«

»Mein Sohn«, erwiderte er, »mein Sohn Romulus, der auch den Titel Augustus annehmen wird. Er wird die Namen des ersten Königs und des ersten Kaisers von Rom tragen. Und ich werde ihm den Rücken freihalten, indem ich Oberkommandant der kaiserlichen Armee bleibe. Nichts und niemand wird ihm Schaden zufügen können.«

Ich sagte nichts, weil alles sinnlos gewesen wäre, was ich auch eingewandt hätte. Er hatte sich bereits entschieden, und durch nichts hätte er sich von seinem Vorhaben abbringen lassen. Er schien sich nicht einmal klarzumachen, daß er seinen Sohn, meinen Schützling, meinen Jungen, einer tödlichen Gefahr aussetzte.

In jener Nacht ging ich spät zu Bett und lag lange mit offenen Augen da, ohne Schlaf zu finden. Zu viele Gedanken stürmten auf mich ein, und ich sah auch diese Männer, die in Gewaltmärschen anrückten, um einen kindlichen Kaiser zu beschützen. Legionäre der letzten Legion, die aufgerufen waren, für das Schicksal des letzten Kaisers ein letztes Opfer zu bringen ...

Die Geschichte endete hier, und Romulus hob den Kopf und klappte das Buch wieder zu. Vor ihm stand Ambrosinus. »Eine interessante Lektüre, nehme ich an. Ich rufe dich schon seit einer ganzen Weile, und du geruhst nicht einmal, mir zu antworten. Das Abendessen ist fertig.«

»Verzeih mir, Ambrosinus, ich habe dich nicht gehört. Ich habe gesehen, daß du dein Buch hier liegengelassen hast, und gedacht ...«

»Darin steht nichts, was du nicht lesen dürftest. Komm, wir gehen.«

Romulus klemmte sich das Buch unter den Arm und folgte seinem Lehrer in den Speisesaal. »Ambrosinus ...«, sagte er plötzlich.

»Ja?«

»Was bedeutet diese Prophezeiung?«

»Na, dieser Text ist bestimmt nicht schwer zu verstehen.«

»Nein, wirklich nicht, aber ...«

»Sie bedeutet:

>Ein junger Mann wird über das südliche Meer kommen, mit einem Schwert und Frieden und Wohlstand bringen. Dann werden der Adler und der Drache wieder Über dem großen Land Britannien wehen.<

Das ist eine Weissagung, Cäsar, und wie alle Weissagungen schwer zu interpretieren, aber sie kann die Herzen jener Menschen anrühren, die Gott auserwählt hat, damit sie seine unergründlichen Ratschlüsse in die Tat umsetzen.«

»Ambrosinus ...«, setzte Romulus noch einmal an.

»Ja?«

»Du ... hast du meine Mutter geliebt?«

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