Alexandre Dumas der Ältere - Der Frauenkrieg
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»Oh, vollendet,« sprach Canolles, »was Ihr mir auch sagen möget, ich in entschlossen, mich nicht darüber zu ärgern.«
»Obschon,« fuhr der junge Mann fort, »unsere Bekanntschaft eine von den unvorhergesehenen Wirkungen des Zufalls, eines von den ephemeren Verhältnissen ist . . .«
»Und warum dies?« fragte Canolles. »Auf diese Art schließen sich im Gegentheil die langen und aufrichtigen Freundschaften. Man braucht nur der Vorsehung aus dem, was Ihr dem Zufall zuschreibt, ein Verdienst zu machen.«
»Die Vorsehung, mein Herr,« versetzte der Vicomte lachend, »will, daß ich in zwei Stunden abreise, und aller Wahrscheinlichkeit nach einer, der Eurigen entgegengesetzten Straße folge. Empfangt also mein ganzes Bedauern, daß ich nicht wie ich es wünschte, diese Freundschaft annehmen kann, die Ihr mir auf eine so herzliche Weise bietet, und deren vollen Werth ich zu schätzen weiß.«
»Meiner Treue,« sprach Canolles, »Ihr seid ein seltsamer Junge, und Euer edelmüthiges Wesen hatte mir Anfangs einen ganz andern Begriff von Eurem Charakter gegeben. Doch es mag sein, wie Ihr es wünscht. Ich habe allerdings nicht das Recht, Forderungen zu stellen, denn ich bin Euch zu Dank verpflichtet, und Ihr habt viel mehr für mich gethan, als ich von einem Unbekannten zu erwarten befugt war. Ich kehre zurück, um allein zu Nacht zu speisen; aber in der That, Vicomte, es wird mir schwer, denn das Selbstgespräch gehört nicht zu meinen Gewohnheiten.«
Ungeachtet dessen, was Canolles gesagt hatte, und trotz den Entschlusses, sich zu entfernen, den seine Worte ankündigten, zog er sich nicht zurück. Irgend etwas, worüber er sich keine Rechenschaft geben konnte, fesselte ihn an den Boden. Er fühlte sich unwiderstehlich zu dem Vicomte hingezogen; aber dieser nahm eine Kerze, näherte sich Canolles reichte ihm die Hand und sprach mit einem reizenden Lächeln:
»Mein Herr, wie es auch sein mag, und so kurz unser Zusammentreffen auch gewesen ist, so glaubt mir doch, daß es mich entzückt, wenn ich Euch zu irgend Etwas nützlich gewesen bin.«
Canolles sah nur das Compliment: er nahm die Hand, die ihm der Vicomte darreichte und die, statt den männlichen, freundschaftlichen Druck zu erwiedern, sich lau und zitternd zurückzog. Er begriff, daß, so umwickelt er auch mit einer höflichen Phrase war, der Abschied, den ihm der junge Mann gab, darum nicht minder als ein Abschied betrachtet werden mußte, und entfernte sich, völlig in seinen Hoffnungen getäuscht und ganz in Gedanken versunken.
An der Thüre begegnete er dem zahnlosen Lächeln des alten Dieners, der die Kerze aus den Händen des Vicomte nahm, Canolles auf eine unterthänige Weise bis an sein Zimmer begleitete und dann sogleich wieder zu seinem Herrn hinaufstieg, welcher ihn oben an der Treppe erwartete.
»Was macht er?« fragte der Vicomte mit leiser Stimme.
»Ich glaube, er entschließt sich, allein zu Nacht zu speisen.« antwortete Pompée
»Dann wird er nicht mehr heraufkommen.«
»Ich hoffe es wenigstens.«
»Bestelle die Pferde, Pompée, es ist immerhin gewonnene Zeit. Aber,« fügte der Vicomte horchend bei, »was für ein Lärm ist das?«
»Man sollte glauben, es wäre die Stimme von Herrn Richon.«
»Und die von Herrn von Canolles.«
»Sie zanken sich, wie es scheint,«
»Im Gegentheil, sie erkennen sich. Hört!«
»Wenn nur Richon nicht schwatzt!«
»Oh, es ist nichts zu befürchten, er ist ein umsichtiger Mann.«
»Stille . . .«
Die zwei Horcher schwiegen, und man vernahm die Stimme von Canolles.
»Zwei Gedecke, Meister Biscarros!« rief der Baron, »zwei Gedecke! Herr Richon speist mit mir.«
»Nein, wenn es Euch gefällig ist,« antwortete Richon. »Unmöglich!«
»Ah! Ihr wollt also allein zu Nacht speisen, wie der junge Edelmann.«
»Welcher Edelmann?«
»Der da oben.«
»Wie heißt er?«
»Vicomte von Cambes.«
»Kennt Ihr den Vicomte?«
»Bei Gott! er hat mir das Leben gerettet.«
»Er?«
»Ja, er.«
»Wie dies?«
»Speist mit mir zu Nacht, und ich erzähle Euch die Geschichte während des Mahles.«
»Ich kann nicht; ich speise mit ihm.«
»In der That, er erwartet Jemand.«
»Das bin ich, und da ich bereits zu spät komme, so erlaubt mir, daß ich Euch verlasse, nicht wahr, Baron?«
»Nein, Donner und Teufel! ich erlaube es nicht!« rief Canolles. »Ich habe mir in den Kopf gesetzt, in Gesellschaft zu speisen, und Ihr eßt mit mir oder ich esse mit Euch. Meister Biscarros, zwei Gedecke!«
Aber während Canolles sich umwandte, um zu sehen, ob dieser Befehl vollzogen werde, hatte Richon die Treppe erreicht und stieg rasch die Stufen hinauf. Als er auf die letzte Stufe gelangte, begegnete seine Hand einer kleinen Hand, die ihn in das Zimmer des Vicomte von Cambes zog, dessen Thüre sich hinter ihm schloß und deren Verschluß zu größerer Sicherheit noch durch zwei Riegel verstärkt wurde.
»In der That,« murmelte Canolles, während er vergeblich mit seinen Augen den verschwundenen Richon suchte und sich an seinen einsamen Tisch setzte, »in der That, ich weiß nicht, was man in diesem verfluchten Lande gegen mich hat. Die Einen laufen mir nach, um mich zu tödten, die Andern fliehen mich, als ob ich die Pest hätte. Beim Teufel, mein Appetit stirbt dahin. Ich fühle, daß ich traurig werde, und bin fähig mich zu betrinken, wie ein Landsknecht. Hollah, Castorin! Hierher, damit ich Dich durchprügle. Sie schließen sich da oben ein, als ob sie sich verschwören wollten! Ah, doppelter Ochs, der ich bin, in der That, sie konspirieren! So ist es: damit erklärt sich Alles. Für wen aber konspirieren sie? für den Coadjutor, für die Prinzen, für das Parlament, für den König, für Herrn von Mazarin? Meiner Treue, sie mögen konspirieren, für oder gegen wen sie wollen, mir gleichviel, mein Appetit hat sich wieder eingestellt. Castorin, laß auftragen und schenke mir ein; ich verzeihe Dir.«
Und Canolles hielt sich philosophisch an das erste Abendbrod, das für den Vicomte von Cambes bereitet worden war und von Meister Biscarros, in Ermanglung neuer Mundvorräthe, ihm aufgewärmt serviert werden wußte.
Während der Baron von Canolles vergeblich einen Menschen suchte, der sein Abendbrod mit ihm theilen sollte, und seiner fruchtlosen Nachforschungen müde allein zu Nacht zu speisen sich entschloß, wollen wir sehen, was bei Nanon vorging.
Nanon, was ihre Feinde auch gesagt und geschrieben haben mögen, und unter die Zahl ihrer Feinde muß man die meisten Schriftsteller rechnen, welche sich mit ihr beschäftigten, war zu jener Zeit ein reizendes Geschöpf von fünfundzwanzig bis sechsundzwanzig Jahren, klein von Wuchs, mit brauner Haut, aber mit geschmeidigem, anmuthigem Wesen, mit lebhaften, frischen Farben, mit tiefschwarzen Augen, deren durchsichtige Hornhaut in allen Regenbogenfarben, in allen Reflexen und Feuern spielte, wie die der Katzen. Heiteren Angesichts, scheinbar lachend, war Nanon jedoch weit entfernt, ihren Geist allen Launen, allen Nichtswürdigkeiten hinzugeben, welche mit tollen Arabesken den seidenen und goldenen Einschlag sticken, aus dem gewöhnlich das Leben einer Petite-maitre besteht. Reiflich und lange in ihrem eigensinnigen Kopfe abgewogen, nahmen im Gegentheil die ernsthaftesten Erörterungen ein im höchsten Maße verführerisches, leuchtendes Aeußere an, wenn sie sich durch ihre vibrierende Stimme mit dem stark gascognischen Accente verdolmeschten. Niemand hatte unter dieser rosigen Maske mit den feinen, lachenden Zügen, unter diesen glühenden Blicke voll wollüstiger Versprechungen die unermüdliche Beharrlichkeit, die unüberwindliche Standhaftigkeit und Tiefe des Staatsmannes errathen, und dennoch waren dies die Eigenschaften oder die Fehler von Nanon, je nachdem man sie von der Vorderseite oder von der Rückseite der Medaille betrachten will, dennoch war dies der berechnende Geist, das ehrgeizige Gemüth, dem ein Körper voll Eleganz als Hülle diente.
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