Alexandre Dumas der Ältere - Der Frauenkrieg

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Sie gab sich für eine Wittwe aus, welche die Einsamkeit sucht: so hatte sie, wie man sich erinnern wird, Meister Biscarros bezeichnet.

Herr von Epernon war also am Tage vorher zu der reizenden Einsiedlerin gekommen und hatte ihr angekündigt, er würde zu einer Rundreise von acht Tagen abgehen. Sobald er sich entfernt hatte, schickte Nanon durch den Einnehmer, ihren Günstling, ein Wort an Canolles, der sich, seinen Urlaub benützend, in der Gegend aufhielt. Nur verschwand dieses kleine Wort im Original, wie wir erzählt haben, unter den Händen des Boten, und es wurde daraus eine Einladungsabschrift von der Feder von Cauvignac. Der sorglose Baron beeilte sich, dieser Einladung Folge zu leisten, als ihn der Vicomte von Cambes vierhundert Schritte von seinem Ziele zurückhielt.

Das Uebrige wissen wir.

Nanon erwartete also Canolles, wie eine liebende Frau wartet, das heißt, zehnmal in der Minute ihre Uhr aus der Tasche ziehend, jeden Augenblick sich dem Fenster nähernd, aus jedes Geräusche horchend und mit dem Blicke die rothe, glänzende Sonne befragend, welche hinter den Berg hinabsank, um dem ersten Schatten der Nacht Platz zu machen. Zuerst klopfte man an die Vorderthüre, und sie schickte hastig Francinette dahin. Aber es war nichts Anderes, als der vorgebliche Küchenjunge, welcher das Abendbrod brachte, wozu der Gast fehlte. Nanon tauchte ihre Blicke in das Vorzimmer und sah den falschen Boten von Meister Biscarros, welcher seinerseits in das Schlafzimmer schaute, wo ein kleiner Tisch mit zwei Gedecken bereit stand. Nanon empfahl Francinette die Fleischspeisen warm zu halten, schloß traurig die Thüre und kehrte an ihr Fenster zurück, das ihr, so viel man bei der ersten Dunkelheit sehen konnte, eine leere Straße zeigte.

Ein zweiter Schlag, ein Schlag besonderer Art, erscholl an der Hinterthüre und Nanon rief: »Er ist es!« Aber befürchtend, er könnte es abermals nicht sein, blieb sie unbeweglich mitten im Zimmer stehen. Einen Augenblick nachher öffnete sich die Thüre, und Mademoiselle Francinette erschien, mit bestürzter Miene, stumm und das Billet in der Hand haltend, auf der Schwelle. Die junge Frau erblickte das Papier, lief auf die Zofe zu, entriß ihr dasselbe, öffnete es und las mit der größten Angst.

Nanon war wie vom Blitze getroffen, Sie liebte Canolles in hohem Maße, aber bei ihr war der Ehrgeiz ein Gefühl, das der Liebe gleich kam, und wenn sie den Herzog verlor, verlor sie nicht nur ihr zukünftiges Glück sondern vielleicht auch Alles, was ihr das frühere Glück gebracht hatte. Doch es war eine Frau von Kopf; sie fing damit an, daß sie die Kerze auslöschte, welche ihren Schatten hätte zeigen können, und lief an das Fenster. Es war die höchste Zeit. Vier Männer näherten sich dem Hause, von dem sie nur noch etwa zwanzig Schritte entfernt waren. Der Mann mit dem Mantel ging voraus und in dem Mann mit dem Mantel erkannte Nanon ganz genau den Herzog. In diesem Augenblick trat Mademoiselle Francinette ein Licht in der Hand, ein. Nanon warf einen Blick der Verzweiflung auf den Tisch, auf die zwei Gedecke, auf die zwei Fauteuils, auf die zwei gestickten Kopfkissen, welche ihre freche Weiße auf dem carmoisinrothen Grund der Damastvorhänge ausbreiteten, auf das appetitliche Nachtnegligé endlich, das so gut mit allen diesen Vorbereitungen im Einklange stand.

»-Ich bin verloren,« dachte sie.

Aber beinahe in demselben Augenblicke kam diesem feinen Gedanke, und ein Lächeln umschwebte die Lippen von Nanon. Rasch wie der Blitz ergriff sie das für Canolles bestimmte einfache Kristallglas und warf es auf den Zufall in den Garten, zog aus einem Etui den goldenen Becher mit dem Wappen des Herzogs, legte neben den Teller sein Gedeck von Vermail, lief dann, zwar kalt vor Schrecken, aber mit einem in Eile gebildeten Lächeln, die Stufen hinab und gelangte in dem Augenblick zur Thüre, wo ein ernster, feierlicher Schlag daran ertönte.

Francinette wollte öffnen, aber Nanon ergriff sie beim Arme, stieß sie auf die Seite und sagte mit dem raschen Blicke, welcher bei ertappten Frauen den Gedanken so gut ersetzt:

»Es ist der Herr Herzog, den ich erwarte, und nicht Herr von Canolles.«

Dann zog sie selbst die Riegel zurück und warf sich dem Manne mit der weißen Feder, der eines seiner wildesten Gesichter bereit hielt, um den Hals.

»Ah!« rief Nanon, »mein Traum hat mich also nicht getäuscht. Kommt, mein lieber Herzog, Ihr sollt bedient werden, wir speisen sogleich zu Nacht.«

Epernon war ganz verblüfft; da jedoch die Liebkosung einer hübschen Frau immer gut hinzunehmen ist, so ließ er sich küssen.

Alsbald aber erinnerte er sich wieder, welche niederschmetternde Beweise er gegen sie besaß und sagte:

»Einen Augenblick, mein Fräulein, erklären wir uns, wenn es Euch gefällig ist.«

Und er machte mit der Hand den Männern, die ihm folgten, ein Zeichen. Sie wichen ehrfurchtsvoll zurück, jedoch ohne sich gänzlich zu entfernen; er war allein mit ernstem, abgemessenem Schritte in das Haus.

»Was habt Ihr denn, mein lieber Herzog?« sagte Nanon, mit einer so gut geheuchelten Heiterkeit, daß man sie hätte für natürlich halten sollen. »Habt Ihr vielleicht das letzte Mal, da Ihr hierher kamt, etwas vergessen, daß Ihr Euch so ängstlich nach allen Seiten umschaut?«

»Ja,« sprach der Herzog- »ich habe vergessen, Euch zu sagen, ich wäre kein Dummkopf, kein Géronte, wie Herr Cyano von Bergerac sie in seinen Komödien bringt, und da ich vergessen habe, Euch zu sagen, so komme ich in Person zurück, um es Euch zu beweisen.« .

»Ich begreife Euch nicht Monseigneur,« erwiederte Nanon mit der ruhigsten, offensten Miene. »Ich bitte, erklärt Euch.«

Der Blick des Herzogs heftete steh auf die zwei Fauteuls, ging von den zwei Fauteuils auf die zwei Gedecke und von den zwei Gedecken auf die zwei Kopfkissen über. Auf diesen verharrten seine Augen länger, und die Röthe des Zornes stieg dem Herzog ins das Gesicht.

Nanon hatte Alles dies vorhergesehen und erwartete den Erfolg der Prüfung mit einem Lächeln, das ihre Zähne, so weiß wie Perlen, enthüllte. Nur glich dieses Lächeln erneut Zusammenziehen der Nerven, und diese Zähne würden wohl geklappert haben, hätte sie die Furcht nicht aneinander geschlossen gehalten.

Der Herzog wandte seinen zornigen Blick auf sie.

»Ich warte immer noch auf das Belieben von Monseigneur,« sprach Nanon mit einer anmuthigen Verbeugung.

»Das Belieben von Monseigneur,« antwortete er, »besteht darin, daß Ihr mir erklären sollt, warum dieses Abendbrod?

»Weil ich, wie gesagt, einen Traum hatte, der mir ankündigte, daß Ihr, obgleich Ihr mich gestern verlassen, doch heute zurückkommen würdet. Meine Träume täuschen mich nie. Ich ließ also ein Abendbrod nach Eurem Geschmacke bereiten.«

Der Herzog machte eine Grimasse, welche seiner Absicht nach für ironisches Lächeln gelten sollte.

»Und diese zwei Kopfkissen?« sagte er.

»Sollte Monseigneur im Sinne haben, zum Nachtlager nach Libourne zurückzukehren? Diesmal hätte mein Traum gelogen, denn er kündigte mir an, Monseigneur würde bleiben.«

Der Herzog machte eine zweite Grimasse, welche noch bezeichnender war als die erste.

»Und diesen reizende Negligé, Madame? und diese ausgezeichneten Wohlgerüche?«

»Es ist eines von denjenigen, welche ich anzuziehen pflege, wenn ich Monseigneur erwarte. Diese Wohlgerüche kommen von den Säckchen Peau d’Espagnet, welche ich in meine Schränke lege, und die Monseigneur, wie er mir oft gesagt hat, allen andern Odeurs vorzieht, weil es auch der Lieblingsgeruch der Königin ist.«

»Ihr erwartetet mich also?« fuhr der Herzog mit einem ironischen Lachen fort.

»Ah, Monseigneur,« sprach Nanon, ebenfalls die Stirne faltend, »Gott vergebe mir! ich glaube, Ihr habt Lust in die Schränke zu schauen. Solltet Ihr zufällig eifersüchtig sein?«

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