Alexandre Dumas der Ältere - Der Frauenkrieg

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Der Herzog nahm eine majestätische Miene an.

»Eifersüchtig, ich? oh, nein! Gott sei Dank! ich habe diese Lächerlichkeit nicht an mir. Alt und reich, weiß ich natürlich wohl, daß ich getäuscht werden muß; aber denjenigen, welche mich täuschen, will ich wenigstens beweisen, daß ich nicht ihr Thor bin.«

»Und wie werdet Ihr ihnen dies beweisen?« sprach Nanon. »Ich bin begierig, es zu erfahren.«

»Oh, das wird nicht schwierig sein; ich brauche ihnen nur diesen Papier zu zeigen.«

Der Herzog sog ein Billet aus seiner Tasche.

»Ich habe keine Träume mehr,« sagte er; »in meinem Alter träumt man nicht mehr, selbst im wachen Zustande, aber ich erhalte Briefe. Lest diesen, er ist interessant.«

Nanon nahm zitternd den Brief, den ihr der Herzog reichte, und bebte, als sie die Schrift sah; aber diesen Beben war unmerklich, und sie las:

»Monseigneur der Herzog von Epernon wird benachrichtigt, daß diesen Abend ein Mann, der sich seit sechs Monaten eines vertraulichen Umgangs mit Fräulein Nanon von Lartigues erfreut, zu dieser kommen und bei ihr Abendbrod nehmen und die Nacht zubringen.

»Da man Monseigneur den Herzog von Epernon nicht in irgend einer Ungewißheit lassen will, so setzt man ihn davon in Kenntniß, daß sich dieser glückliche Nebenbuhler Baron von Canolles nennt.«

Nanon erbleichte, der Streich traf mitten in das Herz.

»Ah, Roland! Roland!« Murmelte sie, »ich glaubte doch von Dir befreit zu sein!«

»Bin ich unterrichtet?« sprach der Herzog triumphierend.

»Ziemlich schlecht,« antwortete Nanon, »und wenn Eure politische Polizei nicht besser ist, als Eure Liebespolizei, so beklage ich Euch.«

»Ihr beklagt mich?«

»Ja; denn dieser Herr von Canolles, dem Ihr die unentgeltliche Ehre erweist, ihn für Euren Nebenbuhler zu halten, ist nicht hier, und Ihr könnt überdies warten und Ihr werdet dann sehen, ob er kommt.«

»Er ist gekommen!«

»Ei!« rief Nanon, »das ist nicht wahr!«

Diesmal lag ein Ausdruck tiefer Wahrheit in dem Tone der Angeschuldigten.

»Ich will sagen: er ist bis auf vierhundert Schritte hierher gekommen und hat zu seinem Glücke in dem Gasthause zum Goldenen Kalb angehalten.«

Nanon begriff, daß der Herzog viel weniger weit vorgerückt war, als sie Anfangs geglaubt hatte. Sie zuckte die Achseln; denn ein anderer Gedanke, den ihr ohne Zweifel der Brief eingegeben hatte, welchen sie in ihren Händen hin und her drehte, keimte in ihrem Innern.

»Ist es möglich,« sagte sie, »daß ein Mann von Geist, einer der gewandtesten Politiker des Königreichs, sich von anonymen Briefen fangen läßt?«

»Anonym so lange Ihr wollt, aber wie erklärt Ihr mir diesen Brief?«

»Oh! die Erklärung ist nicht schwierig, es ist eine Folge des schönen Benehmens unserer Feinde in Agen. Herr von Canolles bat Euch in Familienangelegenheiten um einen Urlaub, den Ihr ihm bewilligtet. Man wußte, daß er hier durchkam und baute auf seine Reise diese lächerliche Anschuldigung.«

Nanon gewahrte, wie daß das Gesicht des Herzogs, statt sich zu entrunzeln, immer düsterer wurde.

»Die Erklärung wäre gut,« sagte er, »wenn diesem Briefe, den Ihr Euren Feinden zuschreibt, nicht eine gewisse Nachschrift beigefügt wäre, die Ihr in Eurer Unruhe zu lesen vergessen habt.«

»Ein tödtlicher Schauer durchlief den ganzen Körper der jungen Frau. Sie fühlte, daß sie den Kampf, wenn ihr der Zufall nicht zu Hilfe käme, nicht länger aushalten könnte.

»Eine Nachschrift?« wiederholte sie.

»Ja, lest,« sagte der Herzog.

Nanon versuchte zu lächeln, aber sie fühlte, daß ihre Züge sich nicht mehr zu diesem Anscheine der Ruhe hergaben. Sie begnügte sich also, mit dem sichersten Tone, den sie anzunehmen vermochte, zu lesen:

»Ich habe in meinen Händen den Brief von Fräulein von Lartigues an Herrn von Canolles, durch welchen das Rendezvous, das ich Euch melde, auf diesen Abend festgesetzt ist. Ich gebe diesen Brief für ein Blanquett, das mir der Herr Herzog durch einen einzigen Menschen in einem Schiffe auf der Dordogne vor dem Dorfe Saint-Michel-la-Rivière um sechs Uhr Abends einhändigen läßt.«

»Und Ihr hattet diese Unklugheit!« rief Nanon.

»Eure Handschrift ist mir so kostbar, liebe Dame, daß ich dachte, ich könnte einen Brief von Euch nicht zu theuer bezahlen.«

»Ein solches Geheimnis der Indiscretion eines Mitwissers aussetzen! Ah, Herr Herzog! . . .«

»Dergleichen vertrauliche Mittheilungen, Madame, nimmt man in Person in Empfang, und so habe ich es auch mit dieser gemacht. Der Mann, der sich auf die Dordogne begab, war ich selbst.«

»Ihr habt also meinen Brief?«

»Hier ist er.

Durch eine rasche Anstrengung des Gedächtnisses suchte Nanon sich dessen zu erinnern, was der Brief enthielt, aber es war ihr unmöglich. Ihr Gehirn fing an sich zu verwirren.

Sie war also genöthigt, ihren eigenen Brief zu, übernehmen und wieder zu lesen. Er enthielt kaum drei Zeilen: Nanon erfaßte sie mit einem gierigen Blicke und erkannte zu ihrer unbeschreiblichen Freude, daß dieser Brief sie nicht völlig compromittirte.

»Lest laut,« sprach der Herzog, »ich bin wie Ihr, ich habe den Inhalt dieses Briefes vergessen.«

Nanon fand das Lächeln wieder, das sie einige Secunden vorher vergeblich gesucht hatte, und las, der Aufforderung des Herzogs gehorchend:

»Ich werde um acht Uhr zu Nacht speisen. Seid Ihr frei? Ich bin es. In diesem Falle seid pünktlich, mein lieber Canolles, und fürchtet nichts für unser Geheimniß.«

»Das ist klar, wie es mir scheint!« rief der Herzog bleich vor Wuth.

»Das spricht mich frei,« dachte Nanon.

»Ah! Ah!« fuhr der Herzog fort, »Ihr habt ein Geheimnis mit Herrn von Canolles?«

Nanon begriff, daß ein Zögern von einer Secunde sie in das Verderben stürzen würde. Ueberdies hatte sie alle Muße gehabt, den ihr von dem anonymen Briefe eingeflößten Plan in ihrem Gehirn reifen zu lassen.

»Nun ja,« sprach sie, den Herzog fest anschauend, »ich habe ein Geheimnis mit diesem Herrn.«

»Ihr gesteht es zu?« rief der Herzog von Epernon.

»Ich muß wohl, da man Euch nichts verbergen kann.«

»Oh!« schrie der Herzog.

»Ja, ich erwartete Herrn von Canolles,« fuhr »Nanon ruhig fort.

»Ihr erwartetet ihn?«

»Ja, ich erwartete ihn.«

»Ihr wagt es, dies zu gestehen?«

»Laut, Wißt Ihr wohl, was Herr von Canolles ist?«

»Ein Dummkopf, den ich grausam für seine Unklugheit bestrafen werde.«

»Er ist ein hochherziger und braver Edelmann, den Ihr auch fortan wohlwollend behandeln werdet.«

»Oh! ich schwöre, bei Gott, daß dem nicht so sein soll.«

»Keinen Schwur, Herr Herzog, wenigstens nicht, ehe ich gesprochen habe,« antwortete Nanon.

»Sprecht, aber sprecht geschwinde.«

»Ihr habt also nicht wahrgenommen, Ihr, der Ihr die tiefsten Falten des Herzens durchforschte versetzte Nanon, welchen Vorzug ich Herrn von Canolles gönnte? Ihr habt sie nicht wahrgenommen, die Bitten, die ich zu seinen Gunsten an Euch richtete, das Kapitänspatent, welches ich ihm verschaffte, die Bewilligung von Geldern zu einer Reise nach der Bretagne mit Herrn de la Meilleraye, den Urlaub neulich, mit einem Wort, Ihr habt mein beständiges Trachten, mir ihn zu verpflichten, nicht wahrgenommen?«

»Madame, Madame,« sprach der Herzog, »Ihr überschreitet die Grenzen.«

»Um Gotteswillen, Herr Herzog, wartet bis zum Ende.«

»Was brauche ich nach ferner zu warten, und was habt Ihr mir nach zu sagen?«

»Daß ich für Herrn von Canolles die zärtlichste Theilnahme hege.«

»Ich weiß es, bei Gott! ich weiß es wohl!«

»Daß ich ihm mit Leib und Seele ergeben bin.«

»Madame, Ihr mißbraucht . . .«

»Daß ich ihm bis zum Tode dienen werde, und zwar weil . . .«

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