Sandy Lee - Der Sommer mit Josie

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Der Sommer mit Josie: краткое содержание, описание и аннотация

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Daniel Wegener ist fünfzehn, seine Schwester Ilsa dreizehn. Die Eltern leben getrennt. Mutter Barbara arbeitet in einer Boutique, Vater Hendrik ist Dozent an der Uni. Eines Tages kommt Barbara früher nach Hause und sieht ihren Sohn in einem ihrer Kleider. Damit beginnen die Probleme. Während seine Mutter schnell einen Weg in die Gefühlswelt des Jungen findet, kommt Hendrik mit den Tatsachen nicht klar. Als Daniel, der sich jetzt Josie nennen will, in der Klassenkameradin und guten Freundin Sandy die Liebe seines Lebens findet, wird die Situation nicht einfacher. Damit nicht genug, gerät Josie im Urlaub in eine schwere Krise, aus der sie Sandy durch ein großes Opfer rettet. Und nicht nur sie, auch Josies Freund Tom und Cousine Charlie, die sich ineinander verliebt haben, stehen dem Mädchen bei.

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Veronika prostete ihr zu. »Ich weiß, Babs.«

Es herrschte eine Weile Stille. Draußen konnte man hören, wie sich die Spatzen stritten. Tiere und Menschen gleichen sich oft. Nur wissen das die Tiere nicht.

Barbara unterbrach das Schweigen.

»Du meinst also, ich mache mir mehr Gedanken als nötig über Daniels Zukunft? Weil ich es aus der Perspektive unserer Generation sehe? Wolltest du das damit sagen?«

»Zumindest zum Teil wird es so sein. Was den Weg sicher nicht viel einfacher macht. Aber der Junge muss Ängste abbauen, wenn er als Mädchen leben will. Er darf nicht in jedem einen potenziellen Feind sehen.«

Barbara nickte: »Ich werd's ihm zu erklären versuchen.«

»Und, Babs …« Veronika stand auf, trat hinter sie und legte die Hände auf ihre Schultern. Sie beugte sich zu ihr herab, so dass Barbara im Augenwinkel die rote Strähne erkennen konnte, dann fuhr sie fort: »bleib ein paar Tage zu Hause! Ich rede mit der Chefin. Ich werd schon einen Grund finden. Du musst dich jetzt um so viel kümmern. Du brauchst jede Minute, die du kriegen kannst …«

Sie drückte ihre Wange gegen Barbaras.

»… auch für dich.«

Barbara genoss diese Zuwendung. Sie versuchte immer, ihren Kindern Wärme und Geborgenheit zu geben, und vergaß darüber oft, dass sie die genauso nötig hatte. Seit Hendrik weg war, fehlte ein wichtiger Teil in ihrem Leben. Manchmal stellte sie sich die Frage, ob die Zeit ohne ihren Mann wirklich die bessere Alternative sei.

Veronika löste sich von ihrer Freundin.

»Und, was habt ihr wegen des Urlaubs beschlossen? – Um mal das Thema zu wechseln.«

Barbara wendete ihr den Kopf zu.

»Sie machen mit. Ilsa war sofort dabei, als ich die Pferde erwähnte. Und Daniel habe ich gekriegt, als ich ihm einen leichteren Einstieg in den Alltagstest in Aussicht stellte. Sie freuen sich schon auf dich.«

»Ähm …« Veronika wippte mit dem ausgestreckten Zeigefinger in Barbaras Richtung. »was mir gerade einfällt: Wie soll ich Daniel jetzt eigentlich ansprechen? Habt ihr darüber schon geredet? Also«, sie verdrehte die Augen, »es wäre schon irgendwie abwegig, wenn ich mir deinen Sohn im Kleid vorstelle und Daniel zu ihm sage.«

Barbaras Gesicht begann zu leuchten, weil sie sich gerade noch einmal die gestrige Offenbarungsszene vorstellte.

»Er hat's mir durch die Schallplatte gesagt. Josie möchte er heißen.«

Veronika kannte natürlich auch die Geschichte um das Lied.

»Nein! Ach, wie süß von ihm. Er hat euer Lied gespielt, und … und er hat sich Josie als Name ausgesucht? Babs, du solltest der glücklichste Mensch auf der Welt sein! Er hat bei so einer wichtigen Entscheidung an dich … an euch gedacht.«

Sie hatte neu angesetzt, um auch Hendrik in die Situation einzubeziehen.

Barbara war in diesem Moment tatsächlich unsagbar glücklich.

Barbara hatte Veronikas Rat angenommen und ihre Freundin gebeten, bei der Chefin eine Woche unbezahlten Urlaub auszuhandeln. Dieses Opfer musste sie bringen, Josies und ihrer selbst wegen.

Als sie vorhin auf die Straße getreten war, hatte sie festgestellt, dass Veronikas Wein nicht ganz unschuldig an der entkrampften Stimmung gewesen sein dürfte. Doch auf dem Fußweg nach Hause pustete ein laues Lüftchen den Hauch von Schwips hinweg.

Das Erste, was Barbara bemerkte, als sie die Wohnung betrat, war, dass sich Stuhl und Kleid nicht mehr vor Josies Tür befanden. Sie schaute in die Küche, wo sich alle vier Stühle in Eintracht um den Tisch gruppierten. Leise öffnete sie die Schlafzimmertür. In diesem Augenblick konnte sie ihre Neugier nicht mehr bezähmen. Keine Spur von dem Kleid, weder draußen, noch im Schrank. Im Vorübergehen hatte sie einen Blick durch die offene Wohnzimmertür riskiert und dort auch alles beim alten gefunden. Hatte Josie den Wink verstanden?

»Josie?«

Ganz leise hatte es Barbara gesagt, fast so, als hätte sie in diesem Moment Angst davor.

Die Tür öffnete sich langsam. Und, etwas verschämt, schob sich Josie durch den Spalt. Sie sah genauso aus wie am Freitag, vielleicht sogar noch eine Spur zerbrechlicher, weil unsicher. Ihr Haar trug sie wieder offen, ihr Blick sagte alles. Es war das erste Mal, dass sie sich freiwillig so zeigte.

Barbara trat zu ihr, zupfte hier und da am Kleid, schob ihr eine herabhängende Strähne aus dem Gesicht.

»Das steht dir wunderbar, Josie. Es passt wirklich gut zu dir.«

Josie lächelte verlegen, dann deutete sie mit einem Blick auf ihre Füße. Sie war barfuß.

Ihre Mutter schmunzelte: »Das kriegen wir auch noch hin. Passende Schuhe habe ich leider nicht. Vielleicht ziehst du erst einmal die weißen Stoffturnschuhe an. Nicht ganz Haute Couture, aber damit kommst du über den Tag.«

Josie folgte ihrem Vorschlag. Ja, das ging schon. Sie würde heute ja nur in der Wohnung so auftreten, versuchen, Sicherheit zu gewinnen.

Barbara half nach.

»Wenn du soweit bist, dass du dich wie in deinen Jungssachen fühlst, dann kommt der nächste Schritt. Wir tasten uns langsam vor. Du denkst jetzt noch nicht an morgen oder übermorgen, sondern konzentrierst dich ganz auf heute!«

Noch in die Betrachtung ihrer Tochter vertieft, kam ihr plötzlich eine Idee.

»Josie, weißt du was?«

»Was denn, Mama?«

»Dir gefällt doch dieses Kleid. Du hast es dir ja selbst ausgesucht.«

»Ja, es ist schön.«

»Dann darfst du es behalten, als Grundstock für deine neue Garderobe.«

Josie war ergriffen.

»Du bist so lieb.«

Bei all der Liebe bemerkte Barbara die etwas unbeholfenen Bewegungen ihres Kindes.

»Ich werde dir in nächster Zeit eine Menge beibringen. Du musst ja auch lernen, dich wie eine junge Dame zu bewegen und zu verhalten.«

Josie umarmte ihre Mutter.

»Danke Mama. Schön, das du so für mich da bist. Aber geht das denn überhaupt?«

»Da mach dir mal keine Gedanken. Ich habe mir diese Woche frei genommen, um nur für dich da zu sein … na ja, fast. Deinem Vater muss ich ja die Situation auch noch beibringen.«

»Muss das sein?«

»Schatz, es geht nicht anders. Er hat ein Recht darauf, es zu wissen. Sieh mal, wir sind deine Eltern und müssen allem, was in Zukunft mit dir geschehen soll, zustimmen. Beide – weil du noch nicht volljährig bist. Schon deshalb muss er es wissen, bald wissen. Denn du willst doch bereit sein, wenn die Schule wieder beginnt.«

Josie wusste, dass ihre Mutter trotz deren Unerfahrenheit in der neuen Situation den richtigen Blick für das Wesentliche hatte. Und dafür achtete sie sie.

Ilsa hatte sich wieder mit Caro verabredet. Sie saßen beide auf dem Rand des alten Brunnens, der mitten auf dem Marktplatz stand. Mit der Hand fuhr sie durch das kühle Wasser, dessen Oberfläche in der Sonne so stark reflektierte, dass sie die Augen zusammenkneifen musste.

Caro schubste sie an.

»Nun erzähle mir mal, warum du gestern nicht kommen konntest!«

»Ach wir hatten was zu besprechen, wegen Papa.«

Caro kannte die Verhältnisse bei Wegeners.

»Will sich deine Mama etwa nun doch scheiden lassen?«

»Nee, es ging um den Urlaub.«

»Und? Dir muss man auch jedes Wort aus der Nase ziehen!«, grummelte Ilsas Freundin.

»Und du bist neugierig wie ein Waschweib.«

Caro stutzte bei diesem Satz.

»Was ist'n das?«, fragte sie unverständig.

Ilsa grinste sie an.

»Den Spruch hat Mama mal gebraucht, als ich sie mit Fragen gelöchert habe. Genau wie du jetzt.«

»Ach so. Und was wird nun mit dem Urlaub?«

»Wir fahren zusammen mit Mamas Freundin aufs Land. In ein Ferienhaus bei einem Reiterhof.«

Geschickt brachte Ilsa das zweite Gesprächsthema von gestern ins Spiel.

»Und das musstet ihr gestern Nachmittag besprechen?«

Caro ließ nicht locker. Manchmal war sie eine richtige Nervensäge.

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