Sandy Lee - Der Sommer mit Josie

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Der Sommer mit Josie: краткое содержание, описание и аннотация

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Daniel Wegener ist fünfzehn, seine Schwester Ilsa dreizehn. Die Eltern leben getrennt. Mutter Barbara arbeitet in einer Boutique, Vater Hendrik ist Dozent an der Uni. Eines Tages kommt Barbara früher nach Hause und sieht ihren Sohn in einem ihrer Kleider. Damit beginnen die Probleme. Während seine Mutter schnell einen Weg in die Gefühlswelt des Jungen findet, kommt Hendrik mit den Tatsachen nicht klar. Als Daniel, der sich jetzt Josie nennen will, in der Klassenkameradin und guten Freundin Sandy die Liebe seines Lebens findet, wird die Situation nicht einfacher. Damit nicht genug, gerät Josie im Urlaub in eine schwere Krise, aus der sie Sandy durch ein großes Opfer rettet. Und nicht nur sie, auch Josies Freund Tom und Cousine Charlie, die sich ineinander verliebt haben, stehen dem Mädchen bei.

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»Ja, es wird immer schwieriger, sich dort kompetent zu informieren. Das Netz ist voll von Foren und persönlichen Auftritten, so dass man lange nach Seiten mit grundsätzlichen Inhalten suchen muss. Als ich mit der Psychologin, Dr. Petra Gerlach, sprach, sollte ich von ihr ausrichten, dass sie Material mitbringt. Sie brauchen sich also nicht mehr selbst zu bemühen.«

»Mir fällt ein Stein vom Herzen. Wie Sie das alles so regeln.«

»Es ist mein Job. Und ich tue es gern.«

»Danke, Anka. Gute Nacht.«

»Nichts zu danken. Gute Nacht, Barbara.«

8

Josie war gestern von ihrer Mutter mit den Worten entlassen worden Schau dich - фото 9

Josie war gestern von ihrer Mutter mit den Worten entlassen worden: »Schau dich doch bitte mal im Internet um! Such dir ein paar Sachen aus, die dir gefallen! Aber nicht so teure.«

Sie war dieser Aufforderung gern nachgekommen. Stundenlang war noch das Surren des PCs in ihrem Zimmer zu hören.

Jetzt trat sie, sich die Augen reibend, aus ihrem Zimmer, nur mit Slip und T-Shirt bekleidet.

»Morgen, Mama.«

»Guten Morgen, Josie. Du siehst müde aus. Hast du gestern noch lange vorm Computer gesessen?«

»Ging so. Ich hab einige Sachen gefunden. Du kannst ja mal auf meinen Merkzettel schauen. Steht in der Favoritenleiste.«

»Mach ich dann gleich.«

Barbara dachte: ›Ohne Computerkenntnisse kannst du heute nicht mehr überleben. Meine Großeltern hätten mit dem Satz rein gar nichts anfangen können.‹

Doch sie hatte sich damals, als die PCs die Haushalte zu erobern begannen, gleich dafür interessiert. Abseits von Spielen, in einer Zeit, als Internet noch ein Fremdwort war, hatte sie die Vielseitigkeit der elektronischen Geräte begriffen und ihren Vater so lange bekniet, bis er ihr Geld für so ein ›Teufelsding‹ dazugab. – Mein Gott, da war sie so alt, wie Josie jetzt.

Wenn sie heutzutage mal einen Computer brauchte, setzte sie sich vor einen ihrer Kinder. Die hatten kein Problem damit, sie in den ›öffentlichen‹ Bereich ihres PCs zu lassen. Barbara war der Meinung, zwei solcher Geräte im Haushalt seien genug. Und vieles ließ sich ja auch mit dem Smartphone erledigen.

Während Josie sich im Bad zurechtmachte und Ilsa beim Frühstück saß, schaute sie auf den Merkzettel. Oha, da war einiges zusammengekommen! Aber nach Ihren Modetipps von gestern hatte sich Josie an die Abmachung gehalten: Nichts Überdrehtes! Barbara musste ihrer Tochter sogar einen recht guten Geschmack zugestehen. ›Na ja‹, dachte sie, ›das Kind war auch ziemlich oft mit in der Boutique gewesen und hatte wohl sehr gut aufgepasst.‹

Josie kam zurück. Sie schaute auf den Bildschirm.

»Und? Was sagt die große Modeberaterin dazu?«

»Ja. Sehr schöne Auswahl. Ich denke, das steht dir.« Sie schaute ihre Tochter an. »Aber das nicht.« Sie deutete auf Josies Gesicht.

»Wie meinst du das?«

»Josie, Schatz, ich verstehe, dass du dich jetzt hübsch machen möchtest, dass du auch Make-up brauchst. Ich habe auch nichts dagegen. Aber bitte nicht meines! Ja?«

»Was ist damit?«

»Sieh mal, du bist gerade fünfzehn. Zwischen uns liegen über zwanzig Jahre. Junge Mädchen tragen etwas Dezenteres. Bei der Kleidung hast du's doch auch begriffen. Außerdem – Lektion zwei – kommt es auf den Typ an. Und«, sie wischte mit einem Papiertaschentuch an Josies Mundwinkel, »du musst lernen, wie man es richtig macht.«

»Ach Mama, wenn ich dich nicht hätte …«

»… müsste jemand anderes dafür sorgen, dass aus meiner Tochter ein ordentliches Mädchen wird.«

Beide lachten, so richtig herzlich.

Ilsa war heute zusammen mit Caro bei ihrer Klassenkameradin Lara zum Geburtstag eingeladen worden. Laras Eltern hatten als junges Paar nach dem Zerfall der Sowjetunion das Land verlassen, um sich hier eine neue Zukunft aufzubauen. Ihr Vater Alexej, von seiner Frau Swetlana liebevoll Aljoscha genannt, hatte in Weißrussland keine Arbeit mehr bekommen. Sie hatten hier eine neue Heimat gefunden, Svenja und Joschka, wie sie von ihren Freunden genannt wurden.

Ilsa hatte deshalb ein schönes Kleid ausgesucht, etwas, das sie sonst eher selten trug. Barbara bemerkte das mit Wohlwollen.

»Mademoiselle haben sich herausgeputzt für das große Fest«, spöttelte sie.

»Noch ein Wort, Mama, und ich zieh mich um.«

Barbara bewegte den Zeigefinger vor den Mund.

»Ich sag ja gar nichts.«

»Also, wir treffen uns um zehn, und ich komme gegen sieben Uhr zurück.«

Ilsa blickte fragend zu ihrer Mutter.

»Ja, geht in Ordnung. Aber nicht später.«

Ilsa verschwand in ihrem Zimmer, um ihr Geschenk für die Freundin einzupacken.

Barbara wandte sich an Josie, die sich gerade ein Brötchen mit Käse belegte.

»Dann haben wir ja heute Vormittag noch Zeit für uns. Ich habe etwas mit dir zu besprechen.«

Es tat ihr persönlich leid, das zu sagen. Aber die Situation verlangte nun mal Absprachen, wenn sich etwas Neues ergab. Und jetzt musste sie Ankas Anruf vom Vorabend mit Josie auswerten.

Beide setzten sich zusammen, diesmal in Josies Zimmer. Als diese ihre Mutter erwartend ansah, begann sie: »Frau Richter hat angerufen.«

Josies Augen bekamen einen erstaunten Ausdruck.

»Ist irgendetwas?«

»Kennst du Frau Dr. Gerlach?«

Kurze Zeit war es still im Raum, dann hellten sich Josies Züge wissend auf.

»Du meinst die Psychologin, die ab und zu an unserer Schule ist?«

»Ja, genau die. Nur ist sie nicht ab und zu bei euch, sondern jeden Mittwoch. Zu ihr hat mir deine Vertrauenslehrerin geraten. Sie hat ihr, anonym natürlich, von deinem Fall berichtet. Frau Dr. Gerlach ist bereit, dir zu helfen. Sie hat Erfahrung, und sie kann dir zeigen, wie es weitergeht.«

Josie war noch unentschlossen.

»Komm, Josie! Gib ihr eine Chance! Frau Richter versucht uns zu helfen. Enttäusch mich nicht. Früher oder später brauchst du sowieso psychologischen Beistand.«

»Du denkst doch nicht, dass ich …«

»Nein, auf keinen Fall. Doch ohne die ›amtliche‹ Feststellung, dass du dich wirklich als Mädchen fühlst, ist der Weg bald zu Ende.«

Daran hatte Josie bisher nicht gedacht.

»Wenn das so ist«, erwiderte sie, »dann gehen wir hin. Aber ich kann …«

Das Mädchen stockte.

Die Mutter nahm die Hand der neben ihr auf der Liege sitzenden Tochter.

»Ich weiß. Du bist noch nicht bereit für die Welt da draußen. Musst du auch nicht. Nennen wir es Verkleidung, so wie es vorher eine Verkleidung gewesen wäre, sich als Mädchen anzuziehen.«

Josies dankender Blick erfüllte Barbara mit Wärme.

Sie senkte die Stimme zu einem vertraulichen Raunen und fragte sanft: »Josie, Schatz, möchtest du mir sagen, wo du dein Ziel siehst? Sieh mal, ich kenne dich, wie du warst. Ich seh dich vor mir, wie du bist. Aber ich tappe vollkommen im Dunkeln, wie du werden möchtest. Magst du darüber sprechen?«

Geborgenheit lag in ihrer Stimme, und soviel menschliche Wärme, dass sich Josie an sie schmiegte und mit verhaltener Stimme antwortete: »Ich möchte ein richtiges Mädchen sein.«

Mehr brauchte Barbara nicht zu wissen. In diesem einfachen Satz lag alles, was sie in den nächsten Jahren erwartete. Und diese wenigen Worte ließen keinen Spielraum für Zweideutigkeiten. Josie wollte ihren Weg bis zum Ende gehen. Auch wenn es ein langer, ein steiniger Weg sein würde.

Hendrik hatte die erste seiner Experimente-Vorlesungen hinter sich gebracht. Die Studenten waren begeistert. Die Demonstration, wie Informationsübertragung per Licht funktioniert, war schon recht effektvoll. Er hatte auf einer Seite des Hörsaals einen optischen Wandler an einen CD-Player angeschlossen. Auf der anderen Seite befand sich der Rückwandler und ein Verstärker. Hendrik startete die CD, und Musik erscholl aus den Lautsprechern. Um zu beweisen, das es kein verstecktes Kabel gab, nahm er etwas, das nach einem überdimensionalen Kamm aussah, und bewegte es im Strahlengang des Lichts. Jedesmal wenn die optische Verbindung unterbrochen wurde, verstummte die Musik. Er bewegte den Kamm schneller und ›zersägte‹ auf diese Weise das Lied.

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