Swen Ennullat - Germanias Vermächtnis

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In der lang erwarteten Fortsetzung von „Alpendohle“ befindet sich Torben Trebesius zunächst gebrochen und orientierungslos auf einem selbstzerstörerischen Trip in Asien, als er von den Schatten seiner Vergangenheit eingeholt wird. Gemeinsam mit seinen alten und neuen Verbündeten muss er sich erneut dem Kampf gegen den Orden stellen. Ein Wettlauf gegen die Zeit, ein Kampf gegen Verrat, Tod und Zerstörung führt ihn nicht nur auf mehrere Kontinente, sondern auch an seine eigenen Grenzen. Es muss ihm dennoch gelingen, zuerst in den Besitz von zwei geheimnisvollen Artefakten zu gelangen, um die endgültige Machtergreifung des Ordens zu verhindern. Denn dessen Ziele gehen über alles hinaus, was er jemals für möglich gehalten hätte.

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Selbst Torben musste zugeben, dass dies ein erstaunlicher Zufall war und fragte gespannt: „Was habt ihr noch?“

In diesem Moment erkannte Julia, dass sie ihn am Haken hatte. Und Torben wusste es auch. Sie setzte sich wieder neben ihn. „Die Zahlungen der Stiftung an Hilde wurden vor fast neun Jahren eingestellt. Das könnte auf zwei Möglichkeiten deuten, zum einen, dass sie sich einen anderen Arbeitgeber gesucht hat oder zum anderen, dass sie …“

„ … verstorben ist“, beendete Torben den Satz.

Julia nickte.

„Mosche hat in den letzten Wochen unzählige Sterbeanzeigen durchforstet und Bestattungslisten eingesehen. Offenbar gibt es kein einheitliches Sterberegister in Deutschland. Du erinnerst dich vielleicht an den letzten Zensus. Dieser wurde ja auch mit fehlenden oder ungenauen Strukturdaten begründet. Auf jeden Fall hat er etwas gefunden.“

„Du sprichst sehr oft von diesem Mosche“, bemerkte Torben beiläufig und mit dem Versuch eines Augenzwinkerns.

„Was? Was soll das denn jetzt?“ Julia schüttelte ungläubig den Kopf. „Nichts weiter, es fiel mir nur auf. Ich wusste nicht, dass du so engen Kontakt zum Mossad hast. Also, auf was ist er gestoßen?“

„So intensiv war der Kontakt nicht. Ich glaube, sie wollten eher mit dir reden, aber du hast dich ja völlig abgekapselt. Wahrscheinlich hatten sie gehofft, über mich an dich heranzukommen. Offensichtlich lagen sie da nicht ganz daneben.“ Dieses Mal blinzelte sie ihm zu.

„Aber weiter, in dem Monat, in dem die letzte Einzahlung erfolgte, wurde die Urne einer Frau Hilde Wiese anonym, ohne Grabstelle auf einer extra für diese Fälle vorgesehenen Fläche eines Friedhofs in einem kleinen Ort namens Meldorf an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste beigesetzt.“

„Also deshalb sind wir hier. Aber wie kommt ihr darauf, dass uns das weiterbringt?“

„Weil sich ihr Todestag morgen jährt!“

III

Torben saß auf der Rückbank einer dunklen Mercedes Limousine. Julia, die ihre Augen geschlossen hatte, befand sich nicht einmal eine Armlänge entfernt und er hätte sie so gerne berührt. Aber soweit waren sie noch lange nicht.

Ihr Gespräch am gestrigen Abend hatte, nachdem sie ihm das Sterbedatum seiner Tante mitgeteilt hatte, nur noch einige Minuten gedauert. Sie hatte ihm lediglich noch eröffnet, dass sie hofften, heute Margot auf dem Friedhof zu stellen, falls sie an das Grab ihrer verstorbenen Geliebten zur Andacht kommen sollte. Danach hatte sie ihn mit Verweis auf ihre Jetlag-bedingte Müdigkeit allein in seinem Zimmer zurückgelassen.

Unter der Dusche waren seine Selbstzweifel zurückgekehrt. Doch er hatte auch so etwas wie einen Funken Hoffnung gespürt, eine Zuversicht seine Beziehung zu Julia betreffend. Er kannte sie schon seit seinem siebzehnten Lebensjahr. Vor zehn Jahren hatte er sich aus rein egoistischen Gründen von ihr getrennt. Heute wusste er, dass er damit vermutlich den größten Fehler seines Lebens begangen hatte. Aber vielleicht bekam er jetzt eine zweite Chance.

Als er wenig später mit der Hand das Kondenswasser vom Badezimmerspiegel wischte, um sich endlich wieder einmal zu rasieren, fühlte sich das beinahe wie ein kleiner Neuanfang an. Es war fast, als trennte er sich mit den Bartstoppeln von einem Teil seines alten Lebens. Unbewusst verzichtete er danach – das erste Mal seit Wochen – sogar auf seinen abendlichen Schlummertrunk und ging gleich zu Bett.

Er wurde unsanft aus seinen Gedanken gerissen. Levitt und Mosche kehrten zurück und stiegen ins Auto ein. Das Zuschlagen der Türen sorgte dafür, dass Julia ihre Augen wieder öffnete und sich aufrecht hinsetzte.

Levitt wandte sich ihnen zu: „Sehen Sie das dunkelgrüne Eisentor, auf der rechten Seite?“ Torben und Julia nickten. „Es ist der einzige Eingang zum Friedhof. Es wurde gerade aufgeschlossen. Der Friedhof hat jetzt bis 19 Uhr geöffnet. Also stellen Sie sich schon mal auf eine längere Wartezeit ein, und machen Sie es sich bequem. Hoffen wir, dass die Priesterinnen sentimentaler sind, als man ihnen auf den ersten Blick zutrauen würde. – Und Torben, Sie sind der Einzige von uns, der Margot kennt. Das heißt …“

„Ich weiß, was das heißt!“

Mit Torbens ruppiger Bemerkung endete auch das Gespräch. Offensichtlich war keinem von ihnen nach weiterem Reden zumute. Es war 8.03 Uhr morgens.

Während Torben sich gerade ausmalte, wie er Margot stellen und was er ihr sagen würde, vertrat sich Julia wenig später mit Mosche die Beine. Als Torben sie mit einigen Croissants sowie gefüllten Kaffeebechern zurückkehren sah und bemerkte, wie ungezwungen sich der junge Mossad-Agent mit ihr unterhielt, ja fast schon flirtete, und es sogar schaffte, sie zum Lachen zu bringen, spürte er erst, welch langer Weg noch vor ihnen lag. Julia und er waren weit davon entfernt, wieder unbefangen miteinander umzugehen.

Die Sonne kletterte langsam aber stetig immer höher und sorgte dafür, dass sich der Innenraum der Limousine zunehmend aufheizte, sodass sie bald alle Fenster öffneten, um zumindest etwas kühlenden Luftzug zu haben. Etwa ab 9 Uhr besuchten die ersten Menschen den Friedhof. Meist waren es ältere und vom Leben gebeugte Männer und Frauen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad kamen. Torben stellte sich jeden einzelnen von ihnen vor, wie sie anschließend an den Gräbern ihrer Lieben standen und im Stillen zu ihnen sprachen.

Gerade als seine Gedanken zu seiner Mutter abschweifen wollten, stieß ihn Julia leicht von der Seite an und zeigte auf einen ankommenden dunkelblauen Audi A6, der dreißig Meter von ihnen entfernt einparkte. Levitt und Mosche bemerkten ihn auch und Letzterer begann unruhig auf seinem Sitz hin und her zu rutschen.

Der Fahrer verließ kurz darauf den Wagen, öffnete eine der hinteren Türen und half einer Frau in einem dunkelgrauen Kostüm beim Aussteigen. Noch bevor sie ihr Gesicht sehen konnten, wusste Torben, dass es tatsächlich Margot war. Er sagte: „Ihr hattet Recht! Das ist sie!“

„Sind Sie sich vollkommen sicher, Torben? Vielleicht sollten wir sie näher herankommen lassen!“, zweifelte Levitt.

„Ich bin mir zu einhundert Prozent sicher! Das ist Meisterin Margot!“, antwortete er mit einem grimmigen Ton in seiner Stimme. „Und sie wird uns jetzt zum Orden führen!“

„Nicht so schnell! Sehen Sie, der Chauffeur begleitet sie auf den Friedhof!“, gab Mosche rasch zu bedenken.

Torbens Hand lag jedoch bereits auf dem Türöffner der Wagentür und er erwiderte: „Das ist mir egal! Ich spreche sie einfach an! Was will sie schon machen, mich am helllichten Tage erschießen und wegrennen? Sie wird mit mir reden müssen!“

„Dann sollten Sie wenigstens eine Schutzweste tragen! Wir haben welche im Kofferraum!“, forderte ihn Levitt auf.

Torbens Antwort bestand nur aus zwei Worten: „Zu spät!“ Noch während er diese aussprach, entriegelte er die Tür, trat auf die Straße und ließ Julia mit zwei derb fluchenden Mossad-Agenten hinter sich zurück.

Margot hielt einen Strauß weißer Dahlien in der Hand und betrat mit ihrem Fahrer, einem circa einen Meter neunzig großen, athletisch wirkenden Mann mit dunklem Teint und nach hinten gegeltem Haar, den Friedhof. Torbens Abstand zu ihr betrug weniger als dreißig Meter und er folgte ihr zügig, um die Entfernung nicht noch größer werden zu lassen. Als er sah, wie sie einen kleinen Weg auf der rechten Seite einschlug, der unter einigen alten und schattenspendenden Platanen hindurchführte, beschleunigte er seine Schritte noch mehr. Links und rechts des Pfades reihten sich moderne Grabsteine genauso wie verwitterte Putten und brüchige Steinkreuze, aber nichts davon konnte jetzt sein Interesse wecken oder ablenken. Er wollte nur noch eines: Margot stellen und dazu zwingen, ihm seine Fragen zu beantworten. Und je näher er diesem Ziel kam, umso mehr Adrenalin strömte durch seine Adern.

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