Swen Ennullat - Germanias Vermächtnis

Здесь есть возможность читать онлайн «Swen Ennullat - Germanias Vermächtnis» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Germanias Vermächtnis: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Germanias Vermächtnis»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

In der lang erwarteten Fortsetzung von „Alpendohle“ befindet sich Torben Trebesius zunächst gebrochen und orientierungslos auf einem selbstzerstörerischen Trip in Asien, als er von den Schatten seiner Vergangenheit eingeholt wird. Gemeinsam mit seinen alten und neuen Verbündeten muss er sich erneut dem Kampf gegen den Orden stellen. Ein Wettlauf gegen die Zeit, ein Kampf gegen Verrat, Tod und Zerstörung führt ihn nicht nur auf mehrere Kontinente, sondern auch an seine eigenen Grenzen. Es muss ihm dennoch gelingen, zuerst in den Besitz von zwei geheimnisvollen Artefakten zu gelangen, um die endgültige Machtergreifung des Ordens zu verhindern. Denn dessen Ziele gehen über alles hinaus, was er jemals für möglich gehalten hätte.

Germanias Vermächtnis — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Germanias Vermächtnis», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Während der Mörderin die Flucht gelang, opferte sich ihre Auftraggeberin Rema, eine der einflussreichsten Meisterinnen des geheimen Zirkels, indem sie sich mitsamt dem gesuchten Bunker voll wertvoller Dokumente in die Luft sprengte.

Von dem Wunsch nach Rache besessen, initiierte die auf der Flucht befindliche Nicole jedoch im Gegenzug noch einen tödlichen Verkehrsunfall, dem Torbens ahnungslose Mutter, seine letzte noch lebende Familienangehörige, zum Opfer fiel.

Wie in den vergangenen Wochen ließ der Gedanke daran in ihm Angstzustände aufsteigen, er begann zu keuchen und hatte den Eindruck, keine Luft mehr zu bekommen. Dabei erdrückten ihn nicht nur die Schuldgefühle, er fühlte sich einfach wahnsinnig einsam. Vielleicht gab es wirklich niemanden mehr, dem es noch etwas bedeutete, ob er tot oder lebendig war. Mit einfachen Worten, er hatte sein Leben vergeudet! Er war weit über dreißig Jahre alt und hatte es nicht einmal geschafft, den kleinsten Grundstein für eine Familie zu legen, und jetzt war er völlig entwurzelt.

Die Barfrau tauchte erneut vor ihm auf und wies lächelnd in Richtung einer kleinen Bühne oder besser eines Kampfringes, denn dazu war sie zwischenzeitlich umfunktioniert worden, in dem sich jetzt zwei etwa zwanzigjährige und nur mit farbigen Seidenshorts bekleidete Männer gegenüberstanden, um aufeinander einzuprügeln.

Als Torben abwinkte, weil ihm Thaiboxen in diesem Moment so gleichgültig war, wie der ganze jämmerliche Rest seines Lebens oder dieser – von ihm so empfundenen – elenden Welt, prüfte sie nur, ob die Flasche ihres Gastes noch etwas Inhalt aufwies, denn schließlich wollte sie sich ein gutes Geschäft nicht durch die Lappen gehen lassen. Solange Torben trank, sich ruhig verhielt und vor allem auch bezahlte, konnte er bleiben.

Indessen bekam er in seinem Rausch weder den Kampf noch sein schnelles Ende mit. Irgendwann stand jedoch ein hagerer, schweißnasser und merklich lädierter Junge vor ihm und wollte anscheinend etwas Geld. Torben brauchte einen Moment, bevor er begriff, dass es sich um einen der Kontrahenten handelte, der scheinbar den Sieg davon getragen haben musste und nun darauf hoffte, sein Publikum gut unterhalten zu haben. Er nickte nur, steckte ihm ein paar Dollar zu und widmete sich erneut der ungemein wichtigen Aufgabe, die er sich selbst gesteckt hatte: Den letzten Rest Achtung vor sich selbst zu vernichten!

Er war gerade dabei, sein Glas wieder abzusetzen, als er über dessen Rand plötzlich ein vertrautes Gesicht sah. Er musste sich täuschen, seine Sinne schienen ihm einen Streich zu spielen, er presste die Augen zusammen und schlug das leere Glas so laut auf das Holz der Theke, dass Miss Damenbart sich von einigen anderen Gästen abwandte und missmutig in seine Richtung schaute, um festzustellen, ob alles in Ordnung war.

Als Torben seine Augen wieder öffnete, wurde das Trugbild zu einer realen Gestalt und konnte sogar sprechen: „Hallo Trebesius, bekomme ich auch einen?“

Seine Überraschung überspielend, zuckte er kurz mit den Schultern und entgegnete gelangweilt: „Von mir aus, aber erlaubt Ihnen denn der Mossad in der Öffentlichkeit oder gar im Dienst Alkohol zu trinken?“

„Touché, mein Freund! Ich mag Ihre direkte Art. So gesehen haben Sie Recht, lassen wir den Drink, deshalb bin ich nicht hier.“

„Das kann ich mir schon denken, Levitt!“, entgegnete Torben. „Also, was wollen Sie noch von mir und wie haben Sie mich überhaupt gefunden?“

Eigentlich hätte Torben höflicher zu ihm sein müssen, denn Levitt war der Agent, der sein Leben in Thüringen gerettet hatte. Ohne ihn wäre er durch Nicoles Hand ermordet worden. Aber Levitt war auch derjenige, der die Schutzmaßnahmen für ihre Familien veranlassen sollte. Obwohl Torben längst wusste, dass eigentlich die deutschen Sicherheitsbehörden versagt hatten, weigerte er sich beharrlich, diese Tatsache zuzugeben. Da Levitt hier vor ihm stand, hatte er endlich jemanden, dem er eine Mitschuld am Tod seiner Mutter geben konnte.

„Ihre Flugroute nachzuvollziehen war eine der leichteren Aufgaben; Ihr Hotel oder sagen wir besser: Ihre Absteige zu finden war schon ungemein schwieriger. Sie sind anscheinend kein Freund eines guten Zimmerservice. Mit wie vielen Käfern und Wanzen teilen Sie sich denn Ihre Matratze?“ Die letzte Bemerkung – begleitet von dem Ansatz eines Lächeln – sollte das Eis brechen, Torben reagierte darauf aber nur mit Gleichgültigkeit und so setzte Simon Levitt gezwungenermaßen fort: „Na ja, letztendlich half uns der Fahrer des Taxis weiter, das Sie am Flughafen genommen hatten.“

Torben nickte zwar gedankenverloren, fragte aber sofort in spürbar abweisender Tonlage nach: „Und die thailändischen Behörden stört es überhaupt nicht, dass der Mossad in ihrem Land Ermittlungen durchführt?“

Levitt schien sich von seinem Benehmen nicht irritieren zu lassen und antwortete mit ruhiger und sonorer Stimme: „Nun ja, seitdem der Iran durch die Hisbollah das Land zum Austragungsort seines Kampfes gegen israelische Staatsbürger auserkoren hat, haben sich unsere Beziehungen – sozusagen notgedrungen und über Nacht – bedeutend verbessert. Thailand sorgt sich um seinen guten Ruf als sichere Pilgerstätte der ausländischen Touristen und kooperiert deshalb mit uns. Es geht also letztendlich wie immer um Geld, wahrscheinlich sehr viel Geld. So einfach ist das!“

„So einfach ist das, ja?“, wiederholte Torben langsam und wandte sich angewidert von Levitt ab.

„Trebesius, wir …“

Weiter kam er nicht, denn Torben fuhr ihm ins Wort und schrie ihn an: „Was wollen Sie von mir? Lassen Sie mich endlich in Ruhe! Ich habe Ihnen alles gesagt, was ich weiß! Und was haben Sie für mich getan? Nichts! Gar nichts! Ich hatte Sie nur um einen einzigen Gefallen gebeten! Erinnern Sie sich? Sie sollten meine Mutter schützen! Mehr nicht! Und trotzdem haben Sie dabei versagt! Ich bin fertig mit Ihnen! Haben Sie verstanden? Fertig! Und jetzt verschwinden Sie endlich!“

Sein Geschrei hatte die Aufmerksamkeit etlicher Gäste erregt, Touristen und zwielichtige Gestalten gleichermaßen starrten nun neugierig in Torbens und Levitts Richtung. Der Mossad-Agent drehte sich tatsächlich – vermutlich wegen der ungewollten Aufmerksamkeit durch Torbens Gefühlsausbruch – ohne ein weiteres Wort zu verlieren um und drängelte sich durch eine gerade hereinkommende und lärmende Gruppe junger Leute nach draußen. Torben, perplex, dass er sich so schnell bei seinem Gesprächspartner durchsetzen konnte, verlor ihn schon nach wenigen Sekunden aus den Augen und blieb mit einem noch größeren Gefühl der Leere als zuvor zurück, das er nun wieder mit Lao Khao würde bekämpfen müssen.

Halb betrunken wie er war, versuchte er sich dennoch, etwas zu sammeln und die gerade erlebte Szene zu verarbeiten.

Levitt hatte ihn in einer schäbigen Hinterhofkneipe im tiefsten Thailand aufgespürt, um mit ihm zu sprechen. Und trotz der Mühen, die er sich gemacht haben musste, ließ er sich so einfach von ihm wegschicken? Dahinter musste noch etwas anderes stecken. Torben bemühte sich redlich, sich auf die Beantwortung dieser Frage zu konzentrieren, aber der Schnaps entfaltete längst seine Wirkung und seine Gedanken und Erinnerungen vermischten sich mit den Gerüchen und Geräuschen der Bar zu einer surrealen Traumwelt, in der er Fiktion und Realität nicht mehr trennen konnte.

War Levitt wirklich hier gewesen oder hatte ihm seine Phantasie einen Streich gespielt?

Sein Kopf dröhnte und ihn überfiel ein Gefühl von Übelkeit und Schwindel. Niemand in seiner Nähe nahm davon Kenntnis, als er sich, um nicht vom Hocker zu fallen, so an die Bar klammerte, dass seine Fingerknöchel schon weiß hervortraten. Nach Levitts Abgang, der die Aussicht, in den Genuss einer Barschlägerei zu kommen, abrupt beendet hatte, war er für alle anderen Gäste längst wieder uninteressant geworden.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Germanias Vermächtnis»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Germanias Vermächtnis» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Роберт Ладлэм - Das Bourne Vermächtnis
Роберт Ладлэм
E. A. Kriemler - Dados Vermächtnis
E. A. Kriemler
Friedhelm Koopmann - Lots Vermächtnis
Friedhelm Koopmann
Ernst-August Bremicker - Ein Vermächtnis wird zum Appell
Ernst-August Bremicker
Brita Rose-Billert - Sheloquins Vermächtnis
Brita Rose-Billert
Liselotte Riedel - Das unselige Vermächtnis
Liselotte Riedel
Hans-Rudolf Zulliger - Gaias Vermächtnis
Hans-Rudolf Zulliger
Swen Ennullat - Alpendohle
Swen Ennullat
Отзывы о книге «Germanias Vermächtnis»

Обсуждение, отзывы о книге «Germanias Vermächtnis» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x