Auguste Lechner - Herkules

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Die berühmteste Heldensage der Antike – packend nacherzählt von Auguste Lechner
Herkules bzw. griechisch Herakles war der Sohn des Zeus und der Alkmene – und der größte Held der Antike. Als junger Mann musste er zwölf Abenteuer bestehen, um seine Freiheit zu erlangen. Er musste es mit Löwen und Stieren aufnehmen, mit der neunköpfigen Schlange Hydra, den kampferprobten Amazonen und dem Höllenhund Kerberos. Auguste Lechner lässt mit ihm mitfiebern und siegen.

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Und damals, als er die schöne Europa entführte – hatte er sich nicht zum Gespött der anderen Götter gemacht, indem er sich in einen Stier verwandelte und das Mädchen mit allerlei demütigen Gebärden bewog, auf seinen Rücken zu steigen, um dann mit ihr durch die Weltmeere zu jagen, als hätte ihn der Wahnwitz befallen? Oder war es etwa des erhabenen Olympiers würdig, sich in einen Schwan zu verwandeln, nur weil Ledas Schönheit ihn bezauberte und weil er hoffte, dass sie ihn in der Gestalt dieses anmutigen Vogels gerne um sich haben würde?

Ja, und jetzt hatte sich also abermals etwas ereignet, das Heras heftigen Zorn erregte. Alkmene, die Tochter des berühmten Helden Perseus und Gemahlin des Königs Amphitryon, hatte in ihrem Palast in Theben einen Sohn zur Welt gebracht. Aber jedermann wusste, dass Amphitryon nicht sein wirklicher Vater war. Denn Herakles – so nannte man den Knaben – war Zeus Kronions Sohn. Niemand zweifelte daran. Das Kind war vom Tage seiner Geburt an so schön und stark, wie es eben nur Göttersöhne sind. Und überdies hatte Zeus zum Ärger seiner hohen Gemahlin im Kreise der anderen Götter damit geprahlt, er werde dem Knaben alle Vorzüge verleihen, die seinem Sohne gebührten. »Und am Ende seines Erdenlebens wird ihm Unsterblichkeit zuteilwerden«, sprach Zeus stolz.

Er ahnte nicht, auf was für eine wunderliche Weise seine Worte in Erfüllung gehen sollten.

Es herrschte ein betretenes Schweigen im goldenen Saal auf dem Olymps, als der Gebieter seine Rede geendet hatte. Verstohlene Blicke suchten Heras Gesicht, das so finster war wie eine Gewitternacht.

Langsam erhob sie sich von ihrem Thron. Sie schritt am Thron ihres Gemahls vorüber, ohne ihn eines Blickes zu würdigen, und verließ den Saal. Mit einem lauten Schlag, der die Wände erzittern ließ, schloss sich das Tor hinter ihr.

»Mir scheint, diesmal ist das Maß voll!«, murmelte Poseidon unbehaglich. »Sie wird sich rächen!«

Zeus hörte es und runzelte die Brauen, die sich schwarz wie Rabengefieder über seinen Augen wölbten.

»Sie wird sich hüten!«, sagte er hochmütig. »Wer könnte an mir Rache nehmen?«

Niemand antwortete. Sie dachten alle daran, was geschehen war, wenn je einer von ihnen es gewagt hatte, sich gegen Zeus aufzulehnen.

Auch Hera dachte daran und es kam ihr gar nicht in den Sinn, sich an ihrem Gemahl selbst zu rächen! Oh nein, ihre Rache würde ganz anders sein!

Sie zuckte erschrocken zusammen, denn plötzlich stand jemand neben ihr. Es war Pallas Athene.

Hera empfand stets fast etwas wie Scheu vor dieser Göttin, der die Klugheit auf der Stirn geschrieben stand und deren hellen Augen nichts verborgen zu bleiben schien.

Athene war nicht ihre Tochter, obgleich sie Zeus Kronions Tochter war. Einstmals, vor undenklichen Zeiten, war sie aus seinem Haupte entsprungen. Das wussten alle, Götter und Menschen. Hera hätte nur zu gern gewusst, wie sie das wohl bewerkstelligt hatte, einfach aus dem gewaltigen Haupt ihres Gemahls hervorzukommen und zur mächtigen Göttin der Weisheit, des Friedens, der Staatskunst und anderer Wissenschaften zu werden, von denen Hera nicht viel verstand: Denn auch unter den Unsterblichen waren die Geistesgaben nicht gleichmäßig verteilt, genauso wenig wie unter den Menschen.

Während ihr dies alles schnell durch den Kopf ging und ihre üble Laune davon keineswegs besser wurde, kam ihr ein guter Gedanke – so meinte sie wenigstens. Vielleicht konnte Athene ihr nützlich sein bei dem, was sie vorhatte, da sie doch so klug war! »Ich will zur Erde hinab!«, sagte sie hastig. »Ich … es ist … ich habe unten etwas Wichtiges zu tun! Möchtest du mich nicht begleiten?«

Athene warf ihr einen schnellen Blick zu. Ihre Augen waren groß und leuchtend, aber sehr ernst.

Sie weiß alles!, dachte Hera unbehaglich. Und sie wird mir niemals helfen, wenn ich jemandem ein Unrecht zufüge! Hätte ich nur geschwiegen!

Aber die Reue kam zu spät. »Ich will gerne mit dir kommen!«, sagte Athene freundlich und rief die Rosse mit dem goldenen Wagen herbei, die sie alsbald in sausendem Flug zur Erde brachten. Athene lächelte ein wenig, als Hera nicht weit von den Toren der Stadt Theben entfernt ihr Gefährt anhielt. Sie machten sich auf den Weg zur Stadt, während Rosse und Wagen wie der Blitz verschwanden.

Athene fragte nichts: Sie wusste, was Hera tun wollte. Vielleicht konnte sie es verhindern!

Ohne große Eile folgten die beiden Göttinnen dem Weg, der zur Stadt führte. Die Sonne brannte heiß, kein Baum spendete Schatten, nur am Wegrand zog sich ein Dickicht von Tamariskenbüschen hin.

Als sie daran vorüberkamen, stutzte Hera plötzlich. Aus dem Gesträuch drangen seltsame Laute hervor. »Da weint ein Kind!«, sagte Hera verwundert.

Abermals glitt ein Lächeln über Athenes Gesicht. »Du hast recht«, antwortete sie langsam, »und da du die Beschützerin der Mütter und Kinder bist, wirst du dich gewiss darum kümmern!« Hera hatte schon die Tamariskenzweige auseinandergebogen. Im nächsten Augenblick schrie sie vor Überraschung leise auf. Vor ihr auf der Erde lag ein kleiner Knabe. Er hatte nichts am Leibe als einen Kittel aus grobem verschlissenem Leinen – seine Eltern mussten wohl sehr arme Leute sein! Aber er war so schön und kräftig, dass Hera ihn mit Entzücken betrachtete und für eine Weile ihren Zorn vergaß.

»Wahrhaftig, ich habe nie ein schöneres Kind gesehen!«, sagte sie. »Was für ein Narr mag es nur ausgesetzt haben!« »Es ist schön und stark, wie Göttersöhne sind!«, stimmte Athene zu, die den Knaben sehr aufmerksam betrachtete. »Es ist nur schade, dass er hier elend verschmachten muss, wenn sich niemand seiner annimmt«, fuhr sie mitleidig fort. »Aber du wirst ihn ja gewiss retten, das ist deine Pflicht. Lass ihn doch ein wenig an deiner Brust trinken!«

Hera beugte sich zu dem Kind herab. »Er kann noch nicht viele Tage alt sein«, meinte sie nachdenklich. »Aber sieh nur, wie glatt seine Haut ist, wie ebenmäßig die kleinen Glieder und wie golden sein Haar schimmert!«

Und weil sie nun einmal die Göttin der Mütter und Kinder war, meinte sie, ja, es sei wohl ihre Pflicht, und sie hob den Knaben auf und legte ihn an ihre Brust. Er begann sogleich begierig zu trinken.

Hera aber stieß im nächsten Augenblick einen lauten Schmerzensschrei aus und ließ ihn zu Boden fallen. Erschrocken starrte sie Athene an. »Das geht nicht mit rechten Dingen zu! Er hat mir wehgetan! Er ist viel zu stark für sein Alter! Vielleicht ist er ein kleiner Dämon!«

Athene begann plötzlich zu lachen.

»Warum lachst du denn?«, fragte Hera misstrauisch. »Du weißt, es gibt zwischen dem Himmel der Götter und der Erde der Menschen genug von diesen boshaften Geistern, die auch uns gerne einen Streich spielen, wenn sie können!«

Athene lachte noch immer. Sie wusste längst, wer dieses Kind war.

»Ich schwöre dir, es ist kein böser Dämon«, sagte sie. »Aber wir wollen doch nachsehen, ob er sich bei dem Sturz nicht verletzt hat.«

Aber der seltsame Knabe schien nicht den geringsten Schaden erlitten zu haben. Er lag ganz vergnügt da auf der Erde und sah so strahlend aus, als hätten ein paar Tropfen von der Milch der Göttin ihn vom Kopf bis zu den Zehen mit Kraft erfüllt. So war es auch. Und als Hera später erfuhr, wem sie das Leben gerettet hatte, und als sie begriff, dass dieser Knabe, der an ihrer Brust getrunken hatte, dadurch Unsterblichkeit erlangte, da weinte sie vor Wut.

Aber das alles wusste sie zu dieser Zeit noch nicht. »Was sollen wir denn jetzt mit dem Knaben anfangen?«, fragte sie ratlos. »Ich kann ihn nicht mitnehmen nach Theben, denn er würde mir hinderlich sein bei dem, was ich zu tun habe!«, fügte sie düster hinzu.

Jetzt schien es Athene an der Zeit einzugreifen, um Unheil zu verhindern. »Überlass ihn mir!«, sprach sie entschlossen. »Geh du in die Stadt und tu das, wozu du hergekommen bist! Ich werde inzwischen den Knaben zu Menschen bringen, die ihn aufnehmen! Danach kommen wir beide hierher zurück!« Hera machte sich sogleich auf den Weg. Sie dachte jetzt nur noch an ihre Rache. Athene blickte ihr eine Weile nach, dann folgte sie ihr langsam, das Kind auf dem Arm. Sie sah jetzt aus wie eine ärmlich gekleidete junge Frau und jedermann konnte sie sehen, denn es ist den Unsterblichen ja ein Leichtes, sich unsichtbar zu machen oder irgendeine Gestalt anzunehmen. Hera aber sah niemand. Sie schlüpfte durch eines der sieben Tore, das eben geöffnet wurde, und begab sich geradewegs zum Palast des Königs.

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