Fred McMason - Seewölfe Paket 33

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Seewölfe Paket 33: краткое содержание, описание и аннотация

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Die «Isabella IX.» schlüpfte elegant über die Sandbank weg – nicht so die viermastige Kriegsgaleone «Casco de la Cruz», deren Capitán scharf darauf war, die «Piraten» zu den Fischen zu schicken. Die ungeheure Masse des Viermasters wälzte sich unter vollen Segeln auf die Sandbank und blieb abrupt stehen. Das Schiff lag plötzlich so fest, als hätte es eine Riesenfaust in voller Fahrt gestoppt. Die Kerle, die in den Webleinen der Wanten hingen, verloren übergangslos den Halt, weil niemand mit dem Aufprall gerechnet hatte. Sie flogen mit erstaunten Aufschrei über Bord. Auch der baumlange, dürre Capitán Don Julio de Vilches auf dem Quarterdeck wurde von den Füßen gerissen und krachte auf die Planken, was seiner Nase gar nicht guttat. Der Fockmast brach wie ein morscher Besenstiel, und durch das Batteriedeck polterten losgerissene Vierzigpfünder…

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Hasard musterte ihn kühl und sagte: „Was Sie und Ihre Leute in anderthalb Tagen nicht geschafft haben, das haben meine Männer und ich in etwa drei Stunden erledigt: Ihre Vorpiek ist ausgemistet, es gibt keinen Schwelbrand mehr. In meinem Bericht an die Admiralität werde ich exakt alles schildern, was mit diesem Schwelbrand zusammenhängt – einschließlich Ihrer Weigerung, die in der Vorpiek lagernden und glimmenden Materialien außenbords werfen zu lassen und mir in jeder Weise Widerstand entgegenzusetzen. Ich werde ferner in meinem Bericht den Verdacht äußern, daß der Schwelbrand mutwillig gelegt wurde – vermutlich in der Absicht, den Konvoi verlassen zu können und im trüben zu fischen, das heißt, zu verschwinden und sich die für den König bestimmte Ladung selbst anzueignen.“ Hasard erdolchte den Capitán mit seinem Blick. „Haben Sie dazu etwas zu sagen, Capitán Pigatto?“

„Das – das ist eine infame Unterstellung!“ quetschte der Capitán heraus. Es klang empört. War die Empörung echt?

„Die Tatsachen sprechen gegen Sie“, sagte Hasard eisig.

„Was für Tatsachen?“

„Ihre Verhaltensweise zum Beispiel. Sie wissen genau, daß sich in Ihrer Vorpiek ein Schwelbrand befindet, aber Sie denken nicht daran, ihn zu beseitigen. Seit anderthalb Tagen bildet Ihr qualmendes Schiff einen Lockvogel für Schnapphähne aller Art, die ich Ihnen bereits aufzählte. Arbeiten Sie vielleicht Hand in Hand mit englischem Piratengesindel …?“

„Niemals!“ brauste der Capitán auf, klopfte sich auf die Brust und schrie: „Ich bin ein Patriot, Señor Capitán! Und ein getreuer Mann der Krone! Sie beleidigen mich, und ich müßte sie fordern!“

„Müßte!“ Hasard winkte ab. „Sie tun’s nur nicht. Aber ich rate Ihnen auch ab. Vermutlich habe ich mehr Kampferfahrung als Sie – umsonst hat mir die Admiralität nicht den Auftrag erteilt, diesen Konvoi zu übernehmen und zum Zielhafen zu bringen. Auch ich bin ein getreuer Mann der Krone, und dort weiß man sehr genau, wem man diesen Konvoi anvertrauen konnte. Aber lassen wir das. Sprechen wir über die Tatsachen. Ich verlange zu wissen, wer zuletzt in Ihrer Vorpiek gewesen ist, bevor der Schwelbrand ausbrach. Sind Sie in der Lage, das festzustellen?“

Hasard beobachtete den Capitán sehr scharf, aber der zuckte nicht zusammen, sondern schaute völlig verdutzt drein.

„Wer dort gewesen ist?“ wiederholte er konsterniert. „Aber dort hat niemand etwas zu suchen, es sei denn, ich befehle, einen Materialersatz aus der Vorpiek zu holen. Einen solchen Befehl habe ich aber nicht gegeben, dazu bestand auch keine Veranlassung. Ich verstehe Ihre Frage nicht, Señor Capitán.“

„Mann! Jemand ist in Ihrer Vorpiek gewesen und hat den Schwelbrand verursacht – ob mutwillig oder versehentlich, das sei dahingestellt. Oder wollen Sie mir erzählen, dieser Schwelbrand in Ihrer feuchten Vorpiek sei ein reiner Zufall?“

Der Capitán war verwirrt.

„Ich verstehe das ja auch alles nicht“, murmelte er geradezu hilflos.

In diesem Moment revidierte Hasard seinen Verdacht, der Capitán habe „seine Finger im Spiel“. Nein, die Verwirrung Pigattos war echt. Er schied als möglicher „Brandstifter“ aus.

Hasards Blick wanderte über die herumstehenden Kerle, und er seufzte im stillen. So verbeult deren Visagen waren, so stur und teilnahmslos sahen sie auch aus. Fast mußte er sich fragen, ob diese Holzköpfe überhaupt begriffen, über was hier gesprochen wurde. Es war zum Verzweifeln.

Trotzdem fragte er scharf: „Betrat jemand von euch die Vorpiek, bevor der Schwelbrand ausbrach? Ich will eine Antwort, und ich versichere, daß dieser Betreffende straflos bleibt. Es geht lediglich darum, die Ursache des Schwelbrandes aufzuklären. Euer Schiff ist keineswegs zum Untergang verurteilt. Die Ratten verschwanden von Bord, weil sie von dem Qualm vertrieben wurden. Also – wer war in der Vorpiek?“

Die Kerle wurden unruhig, blickten sich gegenseitig an, schüttelten die Köpfe, zuckten mit den Schultern. Keiner meldete sich.

Der Decksmann Jorge Zapata stand in der Deckung eines breitschultrigen Kerls und wußte sehr genau, daß er in der Nacht vor zwei Tagen in der Vorpiek gewesen war und dort geraucht hatte – er lechzte jetzt schon wieder, den nächsten Zug aus der Tonpfeife zu tun.

Aber wenn er sich meldete, würde ihm dieser Teufel von der Marine die Tonpfeife und den Tabak wegnehmen. Und dann war es aus mit dem blauen Dunst, der so herrlich schmeckte und so beschwingt werden ließ.

Dieser Jorge Zapata war ein einfältiger Bursche, ein Seemann, der Befehle empfing und sie ausführte, ohne weiter über ihren Sinn nachzudenken – bis auf das Rauchen, das der Capitán verboten hatte. Aber der Capitán wußte eben nicht, was Rauchen für eine gute Sache war, sonst würde er’s nämlich erlauben.

Der einfältige Jorge Zapata war weit davon entfernt, einzusehen, daß er den Schwelbrand mit der Restglut seiner ausgeklopften Tonpfeife gelegt hatte. Nein, soweit dachte er nicht. Er dachte nur daran, daß es mit dem Rauchen vorbei sein würde, wenn er sich jetzt meldete.

Also schwieg er, schüttelte auch den Kopf und bemerkte erleichtert, daß der eisblaue Blick des Teufels ihn nicht erfaßt hatte – eben weil er im zweiten Glied stand und Pablo, der breitschultrige Rudergänger, ihn verdeckte.

Hasards eisiger Blick heftete sich wieder auf den Capitán. Der wurde regelrecht wild und brüllte seine Kerle an: „Wer war in der Vorpiek? Heraus mit der Sprache!“

„Ich!“ ertönte eine Stimme.

Alle Köpfe fuhren herum. Aus dem Besanmars enterte der Erste Offizier ab, sehr eifrig und beflissen. Er stürzte an die Querbalustrade, stützte sich dort auf und verkündete: „Das war, als ich den Rauch über dem Vorschiff bemerkte! Während meiner Wache. Da stieg ich hinunter, öffnete das Schott zur Vorpiek und knallte es wieder zu, als mir der Rauch entgegenquoll. Und ich schrie: Feuer im Schiff!“

Einzig Sir John, nunmehr auf der Besangaffel, fand die richtige Antwort. Sie war knapp und präzise und lautete: „Generalaffenarsch!“

„Wie bitte?“ fragte der Capitán und war noch mehr durcheinander, denn das alles war überhaupt nicht mehr zu fassen. „Was hat dieser Vogel gesagt?“

„Ach nichts“, erwiderte Hasard, „er nannte Ihren Ersten Offizier einen Generalaffenarsch, und dem kann ich nur aus vollem Herzen zustimmen, denn zur Aufklärung des Schwelbrandes hat Ihr Erster nichts beigetragen. In der Vorpiek brannte es bereits, als er das Schott öffnete. Scheint keine große Leuchte zu sein, Ihr Erster.“

Der Capitán wisperte: „Da haben Sie recht, Señor Capitán.“

„Ich meldete“, schrie der dürre Erste, „den Schwelbrand sofort dem Capitán und sagte ihm, es sei unüblich, daß ein Feuer in der Vorpiek begänne. Zumeist entsteht es in den Mannschaftsräumen infolge unvorsichtigen Hantierens mit den Öllampen!“

„Amen“, sagte Hasard zu dem Dürren. „Sie schrien also ‚Feuer im Schiff!‘ Haben Sie das Feuer auch gesehen?“

„Wie? Gesehen? Nein, es qualmte ja, da konnte ich nichts sehen. Mir tränten auch sofort die Augen.“

„Sie sahen auch keine Glut? Ganz vorn unter den Seegrasmatratzen?“

Der Dürre stutzte und erwiderte: „Doch, ja, da bemerkte ich ein Glühen.“

„Sonst nichts?“

„Was meinen Sie damit, Señor Capitán?“

„Nun, vielleicht sahen Sie zum Beispiel noch den Rest einer Kerze“, entgegnete Hasard.

Der Dürre Erste schüttelte entschieden den Kopf. „Nein, so etwas habe ich nicht gesehen.“

Hasard wandte sich an den Capitán und sagte: „Mein Schiffszimmermann entdeckte eine Brandstelle auf den Bodenplanken, und zwar eine tief eingebrannte Mulde, die darauf deutet, daß dort der Schwelbrand entstand. Darüber lagerten die Matratzen, die natürlich zu glimmen begannen. Mein Schiffszimmermann und ich sind davon überzeugt, daß der Schwelbrand nicht zufällig, sondern durch menschliches Zutun hervorgerufen wurde. Eine Selbstentzündung hat nicht stattgefunden. Aus diesem Grund wollte ich wissen, ob jemand in der Vorpiek war, bevor der Schwelbrand bemerkt wurde. Niemand hat sich gemeldet – vermutlich aus Angst vor Bestrafung, obwohl ich Straffreiheit zugesichert habe. Oder der Unbekannte hat tatsächlich etwas zu verbergen.“

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