Fred McMason - Seewölfe Paket 33

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Seewölfe Paket 33: краткое содержание, описание и аннотация

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Die «Isabella IX.» schlüpfte elegant über die Sandbank weg – nicht so die viermastige Kriegsgaleone «Casco de la Cruz», deren Capitán scharf darauf war, die «Piraten» zu den Fischen zu schicken. Die ungeheure Masse des Viermasters wälzte sich unter vollen Segeln auf die Sandbank und blieb abrupt stehen. Das Schiff lag plötzlich so fest, als hätte es eine Riesenfaust in voller Fahrt gestoppt. Die Kerle, die in den Webleinen der Wanten hingen, verloren übergangslos den Halt, weil niemand mit dem Aufprall gerechnet hatte. Sie flogen mit erstaunten Aufschrei über Bord. Auch der baumlange, dürre Capitán Don Julio de Vilches auf dem Quarterdeck wurde von den Füßen gerissen und krachte auf die Planken, was seiner Nase gar nicht guttat. Der Fockmast brach wie ein morscher Besenstiel, und durch das Batteriedeck polterten losgerissene Vierzigpfünder…

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Beide Seiten waren im Grunde gleich motiviert, aber die Arwenacks kämpften für ihre Sache, während sich die Dons den Teufel um ihr Schiff kümmerten und dazu noch verrückt spielten.

4.

Philip Hasard Killigrew erschien auf der Back, alarmiert von den Zurufen seiner Mannen, die mitgekriegt hatten, was sich auf der Kuhl tat.

Mit einem Blick übersah er die Lage, sprang auf die Kuhl und verkürzte Carberrys Verfahren, indem er nach einer vollen Pütz griff und ihren Inhalt dem erstbesten Kerl ins Gesicht schüttete. Weil der gerade mit offenem Maul den Himmel anschrie, klatschte ihm das Wasser hinein, und er verstummte abrupt mit dem Gebrüll. Er konnte nur noch gurgeln und würgen und nach Luft röcheln. Für den Kampf um die Jolle fiel er aus.

In diesem Augenblick fegte ein Schatten mittschiffs und in Längsschiffsrichtung vom Großmast her zum Bug hin über die Kuhl und über die Jolle hinweg, die zwischen Großmast und Back auf den Klampen lagerte und von sechs Kerlen besetzt war – dem Rabaukenkern der „Respeto“-Crew.

Ein Arwenack hatte wieder in die Trickkiste gegriffen, einer, der sich schon häufig bei Enter- oder Bordkämpfen in dieser Art und Weise betätigt und bewährt hatte.

Old Donegal Daniel O’Flynn.

Ganz einfach. Er war – ohne daß die Kerle davon Notiz genommen hatten, weil sie viel zu beschäftigt waren, ihre Jolle zu verteidigen – zum Großmars auf geentert, hatte sich dort das Großbramfall geschnappt, das Großbramsegel war aufgetucht, hatte am unteren Ende des Falls in einer bestimmten Höhe einen Knoten geschlungen, auf dem er sitzen konnte, das Fall zwischen den beiden abgegrätschten Beinen – und war abgesaust, Richtung Vorschiff.

Das rechte Holzbein des „Admirals“ – wie ihn die Enkel titulierten – war steif vorgereckt wie die Lanze eines Ritters. Mit dem unteren verdickten Ende des Holzbeins krachte er gegen den dummen Kopf des ersten Kerls, der sich im Bug der Jolle befand und gerade einem Bordkameraden den Riemen um die Ohren hauen wollte. Daraus wurde nichts.

Old Donegals Holzbein stieß ihn um. Er prallte im Sturz gegen seinen Nachbarn, der auf der zweiten vorderen Jollenducht stand, riß den um, und auch der nahm seinen Nachbarn auf der mittleren Ducht mit, als er stürzte.

Damit kippten drei Kerle teils in die Jolle, teils auf die Duchten – wie wegrasiert und mit dem entsprechenden Effekt: es waren nur noch strampelnde Beine zu sehen. Das Gebrüll paßte zum jähen Sturz.

Die drei Kerle im achteren Teil der Jolle verfehlte das Holzbein Old Donegals um Haaresbreite, was indessen für den alten Zausel kein Problem darstellte. Auf dem Scheitelpunkt des Ausschwungs – als das Fall wieder zurücksauste – wechselte Old Donegal blitzschnell den Sitz, so daß er jetzt Front zum Achterschiff einnahm.

Das große Pendel schwang also zurück, und Old Donegals Holzbeinzwinge räumte die drei restlichen Kerle ab. Sie kippten um wie Zinnsoldaten und polterten über die drei anderen, was zu einer wirren Wuhling von Beinen und Armen und Körpern führte.

Die Arwenacks brauchten nur in die Jolle zu langen und mit den Belegnägeln den Kerlen was an die Dummköpfe zu pochen oder sie mit Wasserpützen abzukühlen, was auch der Reinlichkeit dienlich war. Damit war der Kampf um die Jolle entschieden.

Old Donegal enterte bereits grinsend vom Großmars ab. Er war mit sich vollauf zufrieden – konnte er auch sein, und Hasard winkte ihm anerkennend zu.

„Sehr gut, Don Donegallo!“ rief er.

Und der „Admiral“ verbeugte sich mit Grandezza.

„Gern geschehen, Don Julio!“ rief er zurück und feixte bis zu den Ohren.

Die Kerle von der „Respeto“ glotzten nur mit dummen Kalbsaugen – soweit ihre Klüsen nicht dichtgeschlagen waren. Sie betasteten ihre Beulen und ächzten und stöhnten. Die Luft war raus. Vom Wahnsinn ernüchtert, waren sie nur noch klägliche Elendsgestalten, die selbst nicht begriffen, was sie umgetrieben hatte.

An über Bord gehängten Seilen enterten jene auf, die ein Bad genommen hatten, ein Zwangsbad mit heilender Wirkung. Allmählich füllte sich die Kuhl, während ein Teil der Arwenacks schon wieder damit beschäftigt war, die Vorpiek restlos auszuräumen. Alles flog außenbords – Matratzen, Taurollen und Segeltuchballen.

Nach menschlichem Ermessen war der Schwelbrand beseitigt. Letzte Schwaden von Rauch und Qualm zogen ab, und Hasard sowie Ferris Tucker kontrollierten noch einmal die Vorpiek. Sie gähnte leer und hatte ein gründliches Reinschiff nötig, denn rußige Schlieren, vermengt mit Seewasser, bedeckten Planken und Seitenwände.

Ferris Tuckers scharfer Blick blieb auf einer Stelle der Bodenplanken in der Nähe des Schotts haften.

„Nanu“, murmelte er, trat näher und leuchtete mit einer Lampe die Stelle aus.

Auch Hasard hatte sich umgewandt und betrachtete die Stelle: sie war schwarz verkohlt, Glut hatte eine tiefe Mulde in das Holz gefressen.

Ferris schaute zu Hasard.

„Kannst du dich erinnern, was hier gelagert war?“ fragte er.

Hasard nickte. „Ein Stapel dieser verdammten Seegrasmatratzen.“

„Hm.“ Ferris Tucker schüttelte den Kopf. „Schon merkwürdig.“ Er ließ sich aber nicht weiter aus, sondern begann, systematisch den gesamten Piekboden nach weiteren Stellen wie der in der Nähe des Schotts abzusuchen. Fündig wurde er nicht. Da und dort waren die Planken angesengt, aber ausgebrannte Mulden entdeckte er nicht. Es gab nur die eine.

„Na?“ erkundigte sich Hasard.

Ferris Tucker deutete auf die Mulde und sagte: „Dort hat es angefangen. Dort hat etwas gebrannt oder geglüht und die Matratzen angesengt. Wenn ich davon ausgehe, daß das Schott gut schließt – und das tut es –, dann konnte sich tatsächlich nur ein Schwelbrand entwickeln, dem die Luftzufuhr zum auflodernden Brand fehlte, ganz abgesehen davon, daß das schwelende Zeug die vorhandene Luft aufbrauchte. Diese Kerle wären noch tagelang mit ihrem qualmenden Vorschiff durch die Gegend gesegelt.“

„Zufall, oder hat jemand vorsätzlich ein kleines Feuerchen gelegt?“ fragte Hasard.

„Wenn ich das wüßte!“ Ferris zuckte mit den Schultern. „Wenn das ein Zufall war, was sollte das für einer gewesen sein? Eine Selbstentzündung hier in der Vorpiek ist für mich nicht vorstellbar. Eine Vorpiek ist kein Trockenraum, eine gewisse Feuchtigkeit herrscht immer vor. Laß uns den Zufall mal ausklammern, an den glaube ich nicht. Die Frage kann nur lauten: War hier jemand vor anderthalb oder zwei Tagen in der Piek? Und hat er dann vorsätzlich für den. Schwelbrand gesorgt, oder ist ihm ein Versehen passiert, das er nicht bemerkt hat? Wenn du mich fragst: Ich würde meinen schwimmenden Untersatz nicht vorsätzlich anzünden – das entspräche jener sprichwörtlichen Dummheit, sich selbst den Ast abzusägen, auf dem man sitzt.“

Hasard wiederholte sein Argument, das er auch bereits Jean Ribault gegenüber gebraucht hatte: „Letzteres träfe nur zu, wenn du mit deinem Schiff allein auf See bist, aber wir segeln im Konvoi. Es kann also jederzeit geholfen werden – was wir ja auch getan haben. Aber mir stinkt diese Sache ganz gewaltig, und ich werde den Verdacht nicht los, daß Pigatto seine Finger im Spiel hat.“

„Könnte durchaus sein“, meinte der riesige Schiffszimmermann, „aber beweis ihm das mal.“

„Genau das kann ich leider nicht“, sagte Hasard grimmig.

Sie verschlossen das Schott und stiegen an Oberdeck. Es war inzwischen Mittag geworden. Die Dons standen an Deck herum wie bestellt und nicht abgeholt. Seit die Arwenacks auf die „Respeto“ übergesetzt waren, hatten die Kerle gewissermaßen die Hände in den Schoß gelegt – abgesehen von ihrer blindwütigen Keilerei um die Jolle.

Die knubbelige Nase des Kapitäns hatte inzwischen die Form eines Rüssels angenommen, eine Folge der Reibungshitze, welche die Haut vom Nasenrücken geraspelt hatte.

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