Fred McMason - Seewölfe Paket 33

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Seewölfe Paket 33: краткое содержание, описание и аннотация

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Die «Isabella IX.» schlüpfte elegant über die Sandbank weg – nicht so die viermastige Kriegsgaleone «Casco de la Cruz», deren Capitán scharf darauf war, die «Piraten» zu den Fischen zu schicken. Die ungeheure Masse des Viermasters wälzte sich unter vollen Segeln auf die Sandbank und blieb abrupt stehen. Das Schiff lag plötzlich so fest, als hätte es eine Riesenfaust in voller Fahrt gestoppt. Die Kerle, die in den Webleinen der Wanten hingen, verloren übergangslos den Halt, weil niemand mit dem Aufprall gerechnet hatte. Sie flogen mit erstaunten Aufschrei über Bord. Auch der baumlange, dürre Capitán Don Julio de Vilches auf dem Quarterdeck wurde von den Füßen gerissen und krachte auf die Planken, was seiner Nase gar nicht guttat. Der Fockmast brach wie ein morscher Besenstiel, und durch das Batteriedeck polterten losgerissene Vierzigpfünder…

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Es war richtig, daß er Pierre Puchan was aufs Maul gedroschen hatte. Männer, die wegen einer lächerlichen Glatze in Harnisch gerieten, denen mußte beigebügelt werden, daß es ihnen an nichts mangelte. Es gab schlimmere Sachen.

Und bei dieser Überlegung schaute Jean Ribault zu Matt Davies, dem eine Prothese mit Haken den rechten Unterarm ersetzte. Den foppte keiner, daß ihm was fehlte. Und wenn, dann erregte ihn das nicht. Er hatte viel zu oft bewiesen, daß dieser Haken mehr wert war als eine Hand.

Blieb also die Glatze, die Pierre Puchan schamhaft mit einer dämlichen Perücke tarnte. Dabei sagte man, daß Männer mit Glatze bei Frauen keineswegs Abscheu erregten – im Gegenteil!

Pierre Puchan wuchtete sich inzwischen zum Sitz hoch und stierte auf die Planken, wo seine Beißerchen lagen. Den richtigen Durchblick hatte er noch nicht. Seine Augen waren glasig.

„Nichts für ungut, M’sieur“, sagte der Profos freundlich, „aber ohne Perücke siehst du besser aus. Kannst du auf diese Zotteln nicht verzichten?“ Er bückte sich und hob die Perücke auf, eine mit braunhaarigen Locken. Kopfschüttelnd betrachtete er sie und drehte sie hin und her. Schließlich roch er an ihr und verzog mißbilligend das Gesicht. „Müßte auch mal gewaschen werden, das Ding“, murmelte er, blickte zu Pierre Puchan und fügte hinzu: „Soll ich sie über Bord schmeißen?“

„Üsch brüng düsch üm!“ nuschelte der Franzose. Er hatte jetzt Schwierigkeiten mit dem Sprechen. Seine Lektion hatte er auch noch nicht gelernt. Schwankend rappelte er sich auf die Füße.

„Übernümm düsch nücht“, sagte der Profos erheitert.

„Schluß jetzt“, sagte Jean Ribault scharf. Er war auf der Back erschienen und trat zwischen die beiden Kontrahenten – mit Front zu Pierre Puchan. „Hier wird niemand umgebracht, verstanden? Und dich mit dem Profos der Seewölfe anzulegen, war das Dümmste, was du tun konntest, Pierre Puchan. Daß er dir was aufs Maul schlug, hast du dir selbst zuzuschreiben. Hör endlich auf, über deine Glatze zu jammern und jedem an die Gurgel zu fahren, der sich darüber äußert. Eric Winlow hat ebenfalls keine Haare auf dem Kopf, aber der stellt sich nicht so an wie du. Und dort auf der Kuhl steht Fred Finley, dem das rechte Auge fehlt. Aber ich habe ihn noch nie klagen hören …“

Jean Ribault wurde unterbrochen. Roger Lutz brüllte aus dem Vormars: „Dünne Rauchwolke voraus an der Kimm!“

Jean Ribault klopfte dem glatzköpfigen Puchan auf die Schulter und enterte zum Vormars auf.

Der Glatzkopf grinste schiefmäulig und nickte dem Profos zu. Und in seiner neuen Nuschelsprache empfahl er ihm, „düs Düng“ über Bord zu werfen, er könne drauf verzichten, und außerdem habe er noch drei Ersatzperücken in seiner Backskiste.

So segelte denn die Perücke nach Lee über Bord, klatschte aufs Wasser und entwickelte sich zum Medusenhaupt, indem die braunen Löckchen zu langen Fransen wurden und auf und nieder wogten.

Der Witz war, daß die Perücke ein paar Sekunden später attackiert und aufgespießt wurde – von einem etwa vier Yards langen Schwertfisch. Er durchstieß sie mit Wucht von unten, und sie rutschte ihm fast bis vors Maul. In einem Wasserwirbel und mit wildem Kopfschlenkern tauchte der schlanke Fisch wieder ab und verschwand.

„Fisch mit Bart“, kommentierte der Profos grinsend.

Inzwischen spähte Jean Ribault durchs Spektiv in die Richtung, die ihm Roger Lutz gezeigt hatte. Tatsächlich schwebte an der Kimm eine hauchdünne Rauchfahne, ein faseriges Gebilde, das nur zu erkennen war, weil es sich dunkel vor dem hellen Hintergrund abhob. Mit bloßem Auge war nichts zu sehen. Da hatte Roger Lutz verdammt gut aufgepaßt, denn auch mit dem Kieker mußte man sich anstrengen, um das faserige Gebilde wahrzunehmen. Wenn man die Kimm absuchte, rutschte man leicht darüber weg.

„Gut gemacht, Roger“, lobte Jean Ribault. „Du hältst es also für eine Rauchwolke?“

„Was sonst? Nebel kann es nicht sein, es geht auf den Mittag zu. Bei dem Wetter unter dieser Sonne haben sich mögliche Nebelfelder schon heute morgen aufgelöst. Außerdem ist Nebel heller.“

„Hm.“ Jean Ribault setzte das Spektiv ab und rieb sich das rechte Auge, mit dem er durch den Kieker gespäht hatte. „Dann brennt da etwas hinter der Kimm, oder es handelt sich um Pulverqualm.“

Sie blickten sich an, und Roger Lutz folgerte: „Wenn letzteres stimmt, dann befinden sich unsere Freunde im Gefecht.“

„Oder sogar beides“, sagte Jean Ribault ohne Freude, „es wird gekämpft, und ein Schiff brennt bereits – oder mehrere. Jetzt müßten wir fliegen können. Behalte die Rauchwolke im Auge, Roger. Wir bleiben auf Kurs.“

„Alles klar, Kapitän.“

Jean Ribault enterte ab.

„Na?“ fragte der Profos. Er hatte sich vergeblich die Augen ausgepliert.

„Roger hat recht“, erwiderte Jean Ribault. „Genau voraus ist an der Kimm eine dünne Rauchwolke zu erkennen.“

„Also dort, wo wir unsere Leute mit dem Konvoi vermuten“, sagte Carberry mit zusammengekniffenen Augen. „Falls deine Navigation stimmt.“

„Daß die mal stimmt, alter Freund“, knurrte Jean Ribault. Er blickte zu Pierre Puchan, der mit einer Pütz Salzwasser hochgehievt hatte und dabei war, mit dem Zeug zu gurgeln.

„Hab’ ich ihm empfohlen“, erläuterte der Profos. „Salzwasser heilt, sagt jedenfalls der Kutscher.“

„Aha. Und wo ist seine Perücke?“

Carberry grinste. „Die durfte ich über Bord werfen. Sie hat auch gleich einen Liebhaber gefunden – ein Schwertfisch hat sie aufgespießt und mit auf Tiefe genommen.“

„Du meine Güte“, murmelte Jean Ribault leicht erschüttert.

Carberry war mit seinen Gedanken bereits wieder bei der gesichteten Rauchwolke.

„Rauch über der See“, sagte er, „bedeutet in der Regel, daß dort ein Schiff brennt.“ Er rieb sich das Genick. „Mein lieber Mann, hoffentlich nicht unsere Schebecke oder die ‚Wappen‘. Was meinst du?“

„Die Rauchwolke kann auch von einem Gefecht stammen“, erwiderte Jean Ribault. Er wirkte gelassen. „Was soll’s! Spekulieren hilft uns nicht weiter, jedenfalls momentan nicht.“

„Du hast die Ruhe weg, wie?“

„Soll ich vor Aufregung von Mast zu Mast springen? In ein paar Stunden wissen wir mehr. Bis dahin heißt es abwarten, geduldig bleiben, Ruhe bewahren. Wer kribbelig wird, hat schon verloren.“

Aus der Kombüse tauchte der glatzköpfige Eric Winlow auf, der Koch der Jean-Ribault-Crew, ein etwas fett wirkender, aber dennoch sehr muskulöser Kerl mit Fäusten wie Bratpfannen.

„Backen und Banken!“ röhrte er über die Kuhl. Und um den üblichen Fragen zuvorzukommen, bölkte er gleich hinterher: „Heute gibt’s gesülzte Quallen mit geschnetzelter Regenwurmeinlage, gehackte Elefantenrüssel und gedünstete Kakerlaken! Wem das nicht paßt, der kann in der Nase bohren!“ Und damit verschwand er wieder von Deck, ohne sich um das Gefluche zu kümmern.

Natürlich stimmte nichts von dem, was er verkündet hatte. Er hegte nur den ständigen, gerechten Zorn aller Schiffsköche über Topfgucker, Meckerbolde und dußlige Frager, die dauernd wissen wollten, was es gäbe.

Paddy Rogers aus der Crew der Arwenacks war jetzt auch sichtlich verwirrt über das, was er heute mittag verspeisen sollte.

„So was hab ich noch nie gegessen“, sagte er unruhig.

„Der kohlt doch mal wieder“, tröstete ihn Jack Finnegan, der durch dick und dünn zu ihm hielt und fuchsteufelswild werden konnte, wenn man seinen Paddy wegen seines langsamen Denkens auf die Schippe nahm.

Aber die Jean-Ribault-Crew hatte selbst gleich zwei solche Schneckendenker an Bord: Dave Trooper und Gordon McLinn, den Schotten. Wenn die beiden sich unterhielten, brauchte jeder eine halbe bis eine Stunde Bedenkzeit, um sich zum jeweiligen Thema zu äußern.

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