Auguste Lechner - Die Abenteuer des Odysseus

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Die Irrfahrt des Odysseus – packend nacherzählt von Auguste Lechner
Seine List, das berühmte «Trojanische Pferd», hatte der zehnjährigen Belagerung der Stadt Troja ein Ende bereitet. Odysseus will endlich nach Hause, doch seine Heimfahrt wird zur «Odyssee»: Erst weitere zehn Jahre und zahlreiche Abenteuer später kommt er zuhause in Ithaka an, wo ihn niemand mehr erkennt …

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Aber Odysseus sagte schnell: »Grollst du mir immer noch, Ajax, wegen dieser Waffen, die doch nur mit dem Fluch der Götter behaftet waren? Denn Achilleus fiel und auch du bist ihretwegen gestorben. Tritt näher und höre mich an! Es war nicht meine Schuld, dass ich die Waffen erhielt!«

Aber Ajax sprach kein Wort. Finster wandte er sich ab und war alsbald im Gewimmel der Schatten verschwunden.

Jetzt begannen die Gefährten, Odysseus zu bedrängen.

Eurylochos packte ihn am Arm und schüttelte ihn. »Ich bleibe keinen Augenblick länger hier!«, sagte er heiser. »Ich habe es satt, verstehst du? Allenthalben streicht und huscht es vorüber, da weint es, dort seufzt es, und wo ich die Augen hinwende, wimmelt es von Schatten! Ich sage dir, mir schwindelt schon davon! Wenn du noch nicht genug Schatten gesehen hast, so bleibe meinetwegen hier! Wir gehen zum Schiff und fahren schleunigst über den Okeanos zurück. Und, bei allen Göttern, ich will froh sein, wenn ich wieder Sonnenlicht sehe statt dieser grausigen grauen Nacht!«

»Ja, wahrhaftig!«, murrten die anderen. »Kommt, wir wollen fort!

Wir werden noch lange genug hier sein, wenn wir erst gestorben sind!« Und sie begannen, eilig den Weg zurückzugehen, den sie gekommen waren.

Odysseus folgte ihnen langsam: Er wäre gern noch geblieben, um die alten Helden zu sehen und von ihren Schicksalen zu hören.

Zur Linken tat sich jetzt das Tor zu einem düsteren Saale auf, darin saß ein Mann mit einem goldenen Stab in der Hand und hielt Gericht über die Schatten der Toten, die seinen Thron umdrängten. Das war Minos, der Totenrichter, der im Leben über die Insel Kreta geherrscht hatte.

Nun lag die Asphodeloswiese vor ihnen. Da trieb ein Riese mit einer ehernen Keule ein Rudel Wild vor sich her: Orion, der gewaltige Jäger, der es gewagt hatte, sich mit Artemis in den Künsten der Jagd zu messen. Die Göttin aber hatte ihn mit ihren nie fehlenden Pfeilen getötet.

Nach einer Weile sahen sie ein wenig seitwärts einen Teich. Ein Mann stand darin und das Wasser reichte ihm bis ans Kinn. Er lechzte vor Durst, aber er konnte nicht trinken: Denn sooft er sich bückte, wich das Wasser zurück und versiegte und um seine Füße breitete sich trockene schwarze Erde aus. Über seinem Haupte aber hingen die Zweige der herrlichsten Obstbäume herab. Sie waren voll von Früchten: Äpfeln, Birnen, Feigen und saftigen grünen Oliven. Streckte der Greis aber die Hand danach aus, so kam augenblicklich ein Windstoß und schnellte die Zweige hoch in die Luft. Der Greis war Tantalos, der eine furchtbare Freveltat begangen hatte, um die Allwissenheit der Götter zu prüfen. Dafür büßte er ewig und der Fluch der Götter lag auf seinem ganzen Geschlecht, dem auch die Atriden Menelaos und Agamemnon entstammten.

Die Achaier eilten an ihm vorüber, abgewandten Gesichts: Denn es war schrecklich, seine Qual anzusehen, und niemand vermochte, ihm zu helfen.

Sie kamen jetzt an einem Berg vorüber, da sahen sie Sisyphos. Er wälzte einen Felsblock vor sich den Hang hinauf, sein Körper troff vor Schweiß und er arbeitete keuchend mit Händen und Füßen, bis er fast auf dem Gipfel war. Aber jedes Mal, wenn er meinte, nun brauche er den Stein nur noch über den Grat zu wälzen, überschlug sich der tückische Felsen und rollte wieder den Hang hinab zur Wiese. Und Sisyphos begann, stöhnend vor Verzweiflung, von Neuem sein vergebliches Bemühen. Er war im Leben schlau und gewinnsüchtig und gründete die reiche Stadt Korinth, die aber kein Wasser hatte. So verriet Sisyphos, als Zeus die Tochter des Flussgottes Asopos entführte, dem Vater ihr Versteck und erhielt zum Dank dafür eine starke Quelle. Der grimmige Zeus aber sandte ihm Thanatos, den Tod. Doch Sisyphos überwand und fesselte ihn, sodass auf der Welt niemand mehr starb, bis Ares, der Kriegsgott, den Tod befreite. Nun musste Sisyphos zum Hades hinab. Aber er überlistete selbst den Totengott, kehrte wieder auf die Erde zurück und starb erst im hohen Alter. Da ereilte ihn die Strafe der Götter.

Allmählich näherten sich die Achaier der Grenze des Totenreiches. Dort kam ihnen Herakles entgegen, der gewaltigste Held der Vorzeit. Sie wussten, es war nur sein Schattenbild: Denn er selbst wohnte bei den Unsterblichen auf dem Olympos, da er ein Sohn des Zeus war und der Gatte der zierlichen Hebe, die den Göttern Nektar und Ambrosia kredenzt.

Neugierig starrten die Männer den berühmten Helden an, von dessen kühnen Taten die alten Gesänge berichteten. Rings um ihn war ein Geschwirr von flatternden Schatten, schreiend wie aufgescheuchte Vögel. Er aber stand da, düster wie die Nacht, blickte wild um sich und hielt den Bogen gespannt und den Pfeil auf der Sehne, als käme eines der Ungeheuer auf ihn zu, die er im Leben erlegte. Sie wussten es alle: Herakles musste ehemals seinem Vetter Eurystheus dienen, der über das Geschlecht der Perseiden herrschte. Eurystheus war ein schwächlicher Mann, der aus Neid den starken Herakles die gefährlichsten Abenteuer bestehen hieß. So erwürgte der Held den Löwen von Nemea, der unverwundbar war, mit den bloßen Armen. Von da an trug er statt eines Helmes den Schädel des Löwen auf seinem Haupte und das Fell diente ihm als Mantel. Er schlug die Hydra, eine riesige Schlange mit unzähligen Köpfen, die im Sumpfe von Lerna hauste. Er fing die menschenfressenden Rosse des Diomedes und befreite die Welt von anderen schrecklichen Ungeheuern. Zuletzt holte er auf Befehl seines Vetters den Kerberos, den dreiköpfigen Hund des Totenreiches, schleppte ihn vor Eurystheus und brachte ihn wieder zurück in die Unterwelt.

Jetzt erblickte er Odysseus und redete ihn sogleich an. »Unglückseliger, mich dünkt, dich verfolgt ein böses Geschick wie mich, als ich noch droben im Sonnenlicht lebte! Immer musste ich dem geringeren Manne dienen und die gefährlichsten Taten für ihn verrichten! Aber ich habe alles vollbracht: Selbst den schrecklichen Kerberos schleppte ich fort aus dem Haus des Hades mithilfe des Hermes und der helläugigen Göttin.«

Die Männer lauschten begierig und warteten, dass er noch mehr erzähle. Aber da schwirrten mit entsetzlichem Geschrei neue Scharen von Toten heran. Jetzt ergriff selbst den tapferen Odysseus Angst. Wer weiß, vielleicht sendet mir Persephoneia zuletzt noch die Gorgo herauf, das grässliche Scheusal, bei dessen Anblick die Menschen versteinern, dachte er schaudernd und mahnte die Gefährten, eilig zu Schiff zu gehen.

Alsbald ruderten sie zurück über den Okeanos und dann füllte günstiger Wind die Segel und trieb sie schnell zur Insel Aia, wo Kirke auf sie wartete.

Die Sonne war schon untergegangen, als sie am Gestade anlegten. So streckten sich die Männer im Sande aus, um zu schlafen, müde und froh, den Schrecken des Totenreiches entronnen zu sein.

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