Ulrich Hammer - Grundloses Moor

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Unheimliche Mördersuche unter Geocachern.
Der Rostocker Rechtsmediziner Dr. Karsten Brandenburg wird zu einem speziellen Fall gerufen: Im Grundlosen Moor bei Bad Doberan hat ein Jäger eine Leiche gefunden, die er obduzieren soll. Das Smartphone des Opfers zeigt, dass es sich bei dem jungen Mann offenbar um einen GeoCacher handelte, der gewaltsam ums Leben gekommen ist. Da Brandenburg dieses Schatzsucher-Hobby teilt, fällt es ihm schwer, sich aus den Ermittlungen herauszuhalten. Kurz darauf wird es unheimlich. Jemand verfolgt den Arzt. Und auch Kommissarin Kerstin Semlock berichtet von mysteriösen Begegnungen mit Mitarbeitern einer Berliner Firma.
Der Autor Ulrich Hammer, dessen Alter Ego bereits mehrfach in der erfolgreichen Ostseekrimi-Reihe «Mörderisches Schwerin» auftritt, arbeitete selbst viele Jahre als Rechtsmediziner. Spannend, realistisch und bildhaft verwebt er seine beruflichen Erfahrungen in den spannungsreichen Kriminalfall.

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Die Staatsanwältin willigte ein.

Sensibler war dagegen die Frage, wer die Spuren bekommen sollte. »Wir könnten Ihnen in wenigen Tagen sagen, ob sich an den Abrieben von der Halshaut, der Gesichtshaut und an den Händen, insbesondere im Fingernagelschmutz opferfremde DNA befindet. Vielleicht ein richtig schönes, sauberes Profil für die Datenbank.« Nachdem Doktor Brandenburg seine Rede mit einem charmanten Lächeln beendet hatte, hatte er den Auftrag dafür ebenfalls im Kasten. Dann kam er auf ein mögliches Motiv zu sprechen. »Was wisst ihr über Hannes Köster? Was wollte der da im Wald? Zum Pilze suchen war er sicher nicht unterwegs. Wie Rotkäppchen sah er auch nicht aus.«

»Wir wissen noch gar nichts«, entgegnete ein Kriminalbeamter. »Heute Nachmittag können wir vielleicht die Eltern befragen. Da müssen wir behutsam sein. Die sind natürlich erst mal völlig fertig. Wir haben unsere Psychologin gebeten, bei den ersten Gesprächen dabei zu sein, um sie gegebenenfalls aufzufangen. Hannes Köster war Azubi in Doberan, bei einem Tischlermeister. Soweit wir wissen: zuverlässig, sehr gründlich, wohnhaft bei den Eltern. Wir müssen uns auch sein Zimmer ansehen und sein Smartphone auswerten. Vielleicht bekommen wir so etwas wie ein Bewegungsprofil. Wenn er bei Facebook war oder sich in anderen Medien bewegt hat, bekommen wir vielleicht auch Hinweise auf seine letzten Kontakte. Er wird eine E-Mail-Adresse gehabt haben – das ganze Programm.«

»Übrigens, Doc«, mischte sich der KT-Mann ein, »das Smartphone.«

»Was ist damit? Ist es doch beschädigt?«

»Nein, sieht gut aus, aber …«

»Was, aber? Nun rücken Sie schon raus damit!« Brandenburgs Stimme bekam einen drängenden Unterton.

»Es lag unter seiner rechten Hand, wie Sie gut gesehen haben. Wie kommt es dahin?«

»Das kann Zufall sein. Der Leichnam ist bewegt worden, vielleicht ist es aus einer Tasche gerutscht?«

»Kann alles sein, sicher, für mich aber näherliegend, dass er das Gerät benutzt hat, vielleicht sogar unmittelbar, während er den Schlag abbekam.«

Brandenburg musste ihm recht geben. Dieser Umstand hätte gleich am Tatort besprochen werden müssen. »Das könnte auch erklären, warum er den Angreifer offenbar zu spät bemerkt hat«, entgegnete der Arzt. »Er hat wahrscheinlich konzentriert auf die Bildschirmanzeige geschaut und war noch dazu völlig ahnungslos. Er konnte mit dem Angreifer nicht rechnen, sonst hätte er sich anders verhalten. Keine Gegenwehr. Na, Ihre IT-Spezies werden doch wohl rauskriegen, was die letzten Aktionen auf dem Gerät waren.«

»So wird es sein. Das Gerät ist schon im LKA. Neues Zauberwort: IT Forensik.«

Brandenburg rollte mit den Augen. »Oh Mann, was sich heute nicht alles Forensik nennt. Kein Tag ohne Medical Detectives, CSI, Anwälte der Toten oder letzte Zeugen. Aber, wenn es was bringt, dann soll es so sein.«

»Wann ist mit dem Sektionsbericht zu rechnen?«, fragte die Staatsanwältin fordernd.

»Den Todeszeitpunkt können wir nur schätzen. Den Sektionsbericht bekommen Sie aber exakt zu dem Termin, den Sie sich wünschen.« Dabei sendete Brandenburg ihr ein Lächeln und ein Zwinkern über den Tisch, das keinem im Raum entging.

Sie beugte sich dieser Woge entgegen und sagte: »Gestern, Herr Doktor, besser noch vorgestern, verstehen Sie mich?«

Natürlich verstand er sie. Ihr Humor war wohl irgendwo draußen geblieben, genauso wie die frische Luft, nach der sich jetzt alle sehnten.

Kapitel 8

Hoher Besuch

Dr. Brandenburg fuhr wieder zurück in das Institutsgebäude der Rechtsmedizin. Erst einmal alles sacken lassen. Dann die üblichen Papiere: Aktenzeichen geben lassen, Eintrag in das Journal, Fotos auf den Server hochladen, bereinigen, ausrichten, umbenennen. Todesbescheinigung, Besprechungsnotiz, Leichenschaubericht, Formblätter ohne Ende. Was wurde wann und warum und wo mit wem besprochen? Dazu die Namen und Rufnummern. Untersuchungsanträge für das Spurenlabor und das chemisch-toxikologische Labor. Jeder Zettel wurde gescannt, alle möglichen Notizen im pdf-Format abgelegt, QM ließ grüßen, so täglich wie das berühmte Murmeltier. Es war zwar immer lästig, das alles klarzumachen, hatte aber den großen Vorteil, dass man sich dann zurücklehnen konnte und nichts Unerledigtes mit nach Hause nahm. Außerdem war damit eine nochmalige innere Zusammenfassung der wichtigsten Untersuchungen verbunden und manch ein guter Gedanke kam erst dann dazu.

›Wo steckt eigentlich mein eigenes Smartphone?‹, dachte er, nachdem er vom Mittagessen in der Mensa zurückgekehrt war. Er ertappte sich, wie sehr er sich an das Ding gewöhnt hatte, sonst würde er es jetzt auch nicht vermissen. Jackentasche, Hosentasche, nichts. Hastiger Blick über den Tisch, nichts. ›Also ruf ich mich selbst an.‹ Gedacht, getan. Es vibrierte unter einem Zettelstapel. Er nahm es in die Hand, wischte routiniert über das Sperrmuster und zog mit dem Finger vom oberen Rand des Displays nach unten. Eine Sammlung von Mitteilungen ging auf: E-Mails, die er später lesen wollte, die Erinnerung an eine Kalendernotiz: morgen Vormittag Vorlesung für das 9. Semester Medizin , morgen Nachmittag Amtsgericht Wismar , ein Alkoholtermin. Als Letztes eine englischsprachige Mitteilung: [LOG] Owner: Venter 65 found GC und dann eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen, die dem Code eines Geocaches entsprachen, den er vor sechs Monaten bei Glashagen angelegt hatte. Er blieb an dieser Nachricht hängen, ihm schoss das Blut in die Ohren. Eine Idee kreiste durch sein Hirn und ließ ihn nicht mehr los. ›Oh, shit!‹, sinnierte er, ›wenn das …‹ Ein leises Klopfen an seiner Zimmertür riss ihn aus seinen Gedanken. »Ja, bitte!«

»Karsten, draußen ist jemand, der dich sprechen möchte. Sie lässt sich nicht abwimmeln«, sagte die Sekretärin.

›Auch das noch! Ich kann jetzt nicht, ich will jetzt nicht. Und muss doch.‹ – »Kein Problem«, log er laut, »lass die Dame bitte einen Moment warten! Ich komme sofort.« Er stemmte sich aus dem Sessel, nahm sich einen kleinen Zettelblock, den nächstbesten Kuli, eine seiner Visitenkarten und ging in den Empfangsbereich des Institutes.

Dort traf er auf eine verschwitzte Matrone mit reichlich Handgepäck und einem überlangen, schwarzen Regenschirm, den sie zwischen ihren massigen Schenkeln hielt. »Guten Tag, mein Name ist Doktor Brandenburg. Sie möchten mich sprechen?«

»Ja, guten Tag, mein Name ist von Wenzlow. Können wir ungestört miteinander reden?«

Brandenburg lotste die Dame in den Seminarraum. Sie nahmen an den gegenüberliegenden Seiten eines Tisches Platz. »Bitte, jetzt sind wir ungestört.«

»Sehr schön«, entgegnete sie.

Der Arzt musterte ihr Gesicht. Auffälliges Make-up: knallrote Lippen und tiefschwarze Augenbrauen. Alles nicht unbedingt professionell aufgetragen, sondern ungeschickt wirkend. Langes, dunkles, leicht welliges Haar, eher ungepflegt.

»Wie gesagt, mein Name ist von Wenzlow.« Dabei betonte sie den Namen so, als ob sie ihn ihrem Gegenüber selbst einprägen und es nicht ihm überlassen wollte. »Ich gehöre zu den von Wenzlows, die seit Generationen in Westmecklenburg ansässig sind und in der Vergangenheit über einige doch beachtliche Besitztümer verfügten.« Dabei bohrte sich ihr psychiatrischer Blick in den seinen.

Brandenburg sagte sich: ›Nicht ausweichen, schau sie an und reiß Dich zusammen!‹ – »Verzeihen Sie, ich stamme nicht aus dieser Gegend und überblicke derzeit nicht die Adelsgeschlechter«, entgegnete er.

Seinen leise mitklingenden Spott formte Frau Wenzlow zu einem Kompliment und erzählte in gewähltem Ausdruck und nun leicht beklagendem Ton, dass leider nicht alle Nachkommen derer von Wenzlow sich dieser Historie als würdig erweisen.

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