Auguste Lechner - Ilias

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Der Untergang Trojas – packend nacherzählt von Auguste Lechner
Neu überarbeitet und mit einem Glossar versehen von Friedrich Stephan
Seit neun Jahren belagern die Achaier schon die Stadt Troja, vergeblich. Und das alles, weil der trojanische Königssohn die schöne Helena entführt hatte. Die Belagerer unter der Führung von König Agamemnon geraten in Streit, in den auch die Götter eingreifen, finden aber schließlich eine List, um in die belagerte Stadt zu gelangen. Der Kampf um die Helden Achilles, Odysseus und Hektor fesselt die Leser seit bald 3000 Jahren.

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Mit einem Ruck riss Paris den Arm in die Höhe, beugte sich weit zurück und schleuderte. Die Lanze traf den ehernen Schild des Königs mitten in der Wölbung, aber sie vermochte ihn nicht zu durchdringen; mit umgebogener Spitze fiel sie kraftlos zu Boden.

Jetzt schleuderte Menelaos. Paris trug einen glänzenden Schild mit zierlichen silbernen Buckeln. Der aber vermochte der schweren Lanze und der zornigen Kraft, die sie schleuderte, nicht zu widerstehen: Die lange Spitze fuhr hindurch, zerschnitt an der Hüfte den kunstreich geschmiedeten Harnisch, zerriss auch den Leibrock und nur die Behändigkeit, mit der sich Paris zur Seite geworfen hatte, rettete ihm das Leben.

Als Menelaos begriff, dass er seinen Feind nicht einmal verwundet hatte, riss er das Schwert heraus, sprang mit einem wütenden Satz vor und hieb Paris die eherne Klinge mit aller Macht auf den Helm. Er schrie vor Zorn auf: Das Schwert war in drei Stücke zersprungen und der Helm mit dem Rossschweif unversehrt!

Abermals warf er sich nach vorne, und weil er keine Waffe mehr hatte, packte er den Rossschweif, den der Wind just auf ihn zuwehte, mit beiden Händen und schleifte Paris, der sich vergeblich wütend sträubte, an seinem Helm hinter sich her gegen die Reihen der Achaier.

Der Sieg schien ihm gewiss. Aber – die Sterblichen mögen tun, was sie wollen, wenn die Götter es anders beschlossen haben!

Diesmal war es Zeus Kronions schönste Tochter Aphrodite, die Göttin der Liebe, die Menelaos den Sieg aus den Händen riss: denn sie hatte Paris und Helena unter ihren Schutz genommen.

Sie hatte den Kampf ihres Lieblings sorgsam beobachtet, und als sie jetzt Paris so hilflos fortgeschleift sah, flog sie eilig herbei und zertrennte den Riemen aus Stierhaut, der seinen Helm unter dem Kinn festhielt.

Ein schrecklicher Ruck – und Menelaos, der mit aller Kraft gezogen hatte, stolperte rücklings gegen die Reihen seiner Krieger, den leeren Helm mit dem Rossschweif in den Händen!

Mit einem Wutschrei schleuderte er ihn mitten unter die Achaier, riss einem Mann die Lanze aus der Hand und wollte sich abermals auf Paris stürzen.

Aber – Paris war nicht mehr da!

Wie oft auch Menelaos hin und her lief und zwischen Troern und Achaiern nach ihm suchte – er blieb verschwunden!

Nicht etwa, dass ihn seine Gefährten aus Freundschaft verbargen, nein, keineswegs: denn niemand liebte Paris.

Als alle eine Weile so vergeblich und höchst verwundert nach ihm gesucht hatten, gaben sie es auf und Agamemnon sagte: »Menelaos hat Paris gefangen genommen: Also hat er gesiegt. Es ist nicht seine Schuld, dass der Gefangene verschwunden ist: Das haben wohl die Götter so gefügt. So mögen die Troer Helena herausgeben und eine geziemende Buße bezahlen!«

Die Achaier brüllten laut Beifall und die Troer vermochten nichts zu erwidern, obgleich ihnen dies alles nicht gefiel. – Paris aber befand sich zu dieser Zeit längst in seinem Palast in der Stadt: denn Aphrodite hatte ihn, in einen Nebel gehüllt, vom Schlachtfeld geführt und ihn schnurstracks in sein Schlafgemach gebracht, wo er nun in sehr übler Laune auf seinem Bette lag.

Helena saß neben ihm, denn Aphrodite hatte es ihr befohlen. Aber in ihrer Ratlosigkeit redete sie nicht etwa freundlich mit ihm, sondern verspottete ihn: »Hast du nicht immer geprahlt, du wärest Menelaos an Kraft und Gewandtheit weit überlegen? Aber wo wärest du denn jetzt, hätte dich nicht Aphrodite gerettet? Wahrhaftig, du solltest es noch einmal versuchen, damit ich weiß, wer der Stärkere ist – mein erster Gemahl oder mein zweiter. Aber nein, es ist besser für dich, wenn du in Zukunft Menelaos weit aus dem Wege gehst!«

So redete sie, während sie voll Unruhe darüber nachdachte, was nun wohl mit ihr geschehen würde.

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