Auguste Lechner - Ilias

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Der Untergang Trojas – packend nacherzählt von Auguste Lechner
Neu überarbeitet und mit einem Glossar versehen von Friedrich Stephan
Seit neun Jahren belagern die Achaier schon die Stadt Troja, vergeblich. Und das alles, weil der trojanische Königssohn die schöne Helena entführt hatte. Die Belagerer unter der Führung von König Agamemnon geraten in Streit, in den auch die Götter eingreifen, finden aber schließlich eine List, um in die belagerte Stadt zu gelangen. Der Kampf um die Helden Achilles, Odysseus und Hektor fesselt die Leser seit bald 3000 Jahren.

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»Edle Fürsten, ihr wisst, warum ich euch zum Rate geladen habe«, begann er.

Aber er konnte nicht weitersprechen und zu dieser Ratsversammlung sollte es niemals kommen.

Denn von einem der Schiffe, die draußen vor der Hafeneinfahrt lagen, scholl in diesem Augenblick der laute lang gezogene Ruf eines Wächters.

Verwundert wandten die Fürsten sich dem Meere zu. Ein kleines Schiff mit einem dunklen Segel fuhr langsam, ganz nahe an der Küste entlang, auf die Schiffe der Achaier zu, die, eines neben dem anderen, wie riesige schwarze Ungeheuer mit dem Rumpf hoch aus dem seichten Wasser ragten.

Das kleine Schiff konnte nicht weit über das Meer gekommen sein.

Auch war auf dem Deck niemand zu sehen außer ein paar Ruderknechten und einem einzelnen Mann, der vorne an der Brüstung stand und zum Ufer herüberblickte.

»Es wird ein Bote sein«, sagte Ajax, der Lokrer. »Aber woher mag er kommen, mit diesem gebrechlichen Kahn?«

Nestor schüttelte den Kopf. Seine alten Augen konnten sehr weit sehen. »Es ist ein Priester!«, sagte er. »Ich erkenne die Binde um seine Stirn und den goldenen Stab.«

Agamemnon runzelte die Brauen. »Was kann ein fremder Priester bei uns wollen?«

Jetzt stand Achilleus langsam auf und trat neben den König. Sein Gesicht hatte einen sonderbaren Ausdruck.

»Ich will es dir sagen, Atride«, sprach er. »Der Mann dort ist jener Priester Apollons, dessen Tochter dir als Beute zugesprochen wurde! Entsinnst du dich? Als wir die kleine Stadt Chrysa, die nordwärts von hier an der Küste liegt, fast ohne Schwertstreich erobert hatten, da ließest du dir die schönsten Mädchen vorführen und die Allerschönste wähltest du für dich aus. Das war dein gutes Recht: Denn du bist der König. Aber zum Unglück war dieses Mägdlein die einzige Tochter des Priesters. Ich wette, nun ist er gekommen, sie zurückzuholen!«

Agamemnon hatte ihm mit einem zornigen Blick den Kopf zugewandt. Sein dunkles Gesicht war hart und voll Hochmut. »So ist er vergebens gekommen!«, sagte er nur.

Einen Augenblick standen die beiden Männer einander schweigend gegenüber. Sie waren wie Tag und Nacht: der strahlende helläugige Achilleus, dem das blonde Haar lang über den Nacken fiel, und der dunkelhäutige Atreussohn mit den wilden schwarzen Locken.

Es hatte niemals Freundschaft zwischen ihnen gegeben und manchmal schien es, als hassten sie einander.

Die Männer auf dem Hügel beobachteten unterdessen neugierig, wie das kleine Schiff auf die Küste zusteuerte, wie das Segel eingezogen wurde und der Kiel sich knirschend in den Ufersand bohrte.

Die Ruderknechte legten eine schmale Brücke aus und der Fremde stieg ein wenig mühsam an Land. Er schlug sogleich den Pfad ein, der auf den Hügel führte.

Droben waren die Fürsten jetzt ganz still geworden. Es war ein beklommenes Schweigen, als käme mit dem fremden alten Mann Unheil auf sie zu.

Agamemnon zuckte zusammen, als sich eine Hand auf seine Schulter legte. »Denke daran, dass das Mägdlein sein einziges Kind ist«, sagte Nestors freundliche Stimme leise neben ihm.

Agamemnon antwortete nicht: denn der Fremde war schon ganz nahe herangekommen.

Jetzt blieb er stehen; sein Atem keuchte ein wenig, gewiss war er bei seinem Alter und in seiner Besorgnis zu schnell den Hang heraufgestiegen.

»Ich grüße dich, König Agamemnon, und euch, ihr Fürsten«, sagte er hastig, als schwanke er zwischen Furcht und Hoffnung. »Mögen die Götter euch den Sieg verleihen und euch eine glückliche Heimkehr schenken! Dich aber, edler Atride, bitte ich: Gib mir meine Tochter zurück! Du sollst Lösegeld erhalten, soviel du verlangst, denn sie ist die einzige Stütze und Freude meines Alters! Phöbos Apollon wird dir lohnen, was du an seinem Priester tust!«

Einen Augenblick schwieg Agamemnon. Sein Gesicht war unbewegt.

Er hörte die Fürsten ringsum reden: Ja, es wäre eine gute Tat, den Worten des Priesters zu entsprechen und so den mächtigen Gott zu ehren. Er sah in das kummervolle alte Gesicht, aber es rührte ihn nicht.

Er warf den Kopf in den Nacken mit der hochmütigen Gebärde, die alle an ihm kannten.

»Scher dich fort, Alter, und lass dich nie wieder bei unseren Schiffen blicken, wenn du heil davonkommen willst! Deine Tochter bekommst du nicht! Sie ist schön und versteht sich aufs Weben und andere kunstreiche Arbeit! Sie wird eine Zierde meines Palastes in Argos sein, wenn ich heimkehre!«

Das Gesicht des Priesters war weiß geworden wie die Binde um seine Stirn. Er wusste, es gab keine Hoffnung mehr für ihn. Verzweiflung ergriff ihn und ein furchtbarer Zorn. Er hatte sich schon umgewandt, um zu gehen. Aber er blickte noch einmal zurück in das erbarmungslose Gesicht. »Ja – wenn du jemals heimkehren solltest!«, stieß er hervor und begann, müden Schrittes den Pfad hinabzusteigen. In seinem Elend rief er Phöbos Apollon an: »Höre mich, Gott mit dem silbernen Bogen! Habe ich dir mein Leben geweiht, dir viele Opfer von Lämmern und jungen Ziegen gebracht, dir sogar einen Tempel gebaut – so räche mich jetzt an den Achaiern!«

Apollon sah seinen Schmerz und hörte seine Bitten. Auch zürnte er Agamemnon, weil er seinen Priester so missachtete: Wohlan, er würde es büßen und die Achaier mit ihm. Und während das kleine Schiff durch die sinkende Dämmerung zurückfuhr nach Chrysa, begab sich der zürnende Gott vom hohen Olympos hinab zum Lager der Achaier. Nächtliches Grauen umgab ihn, über der Schulter trug er den silbernen Bogen und den verschlossenen Köcher mit den nie fehlenden Pfeilen.

Ein wenig entfernt von den Schiffen auf einem Hügel ließ er sich nieder. Er öffnete den Köcher, legte den ersten Pfeil auf die Sehne und schnellte ihn ab. Ein schrecklicher Klang scholl von dem silbernen Bogen, und wer ihn vernahm, dem wollte vor Entsetzen das Herz stillstehen.

Zuerst trafen die Pfeile Maultiere und Hunde: Sie stürzten nieder und verendeten.

Dann richtete der zornige Gott seine Geschosse gegen die Menschen.

Eine furchtbare Seuche brach über die Achaier herein. Tag und Nacht brannten die Totenfeuer rings um das Lager.

Neun Tage durchflogen Apollons tödliche Pfeile das Heer.

Von ihrem Palast auf dem hohen Olympos blickte Hera, Zeus Kronions Gemahlin, hinab auf die Erde und sah das Elend, das Apollon über die Achaier gebracht hatte, denen sie selber zugetan war. Und sie beschloss, ihnen zu helfen.

Achilleus ist der Liebling der Krieger: So will ich mich seiner bedienen!, dachte sie und lenkte sein Herz und seine Gedanken nach ihrem Wunsch.

So kam es, dass am zehnten Tage Achilleus eine Volksversammlung berief und zu den Fürsten und den Kriegern sprach: »Mir scheint, die Götter wollen uns verderben, denn Krieg und Seuche bezwingen selbst das stärkste Heer! So rate ich: Lasst uns heimkehren, sofern wir dem Tode entrinnen! Wir wollen aber zuvor noch den Seher befragen! Vielleicht, dass er uns sagen kann, welcher Gott uns so schrecklich zürnt und wie wir ihn etwa versöhnen können!«

Er winkte Kalchas, dem berühmten Vogelschauer, dem Apollon die Gabe verliehen hatte, Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges aus dem Flug der Vögel und anderen Zeichen der Götter zu deuten.

Aber Kalchas schien nicht froh über den Auftrag. Er sah sehr besorgt aus, als er zu reden begann. »Edler Pelide, ehe ich euch die Wahrheit verkünde, sollst du mir etwas versprechen. Ich fürchte, mein Spruch wird einem Mächtigen unter euch nicht gefallen. Darum schwöre mir, dass du mich beschützen wirst: denn der schwächere Mann ist verloren, wenn ihm ein Stärkerer zürnt.«

»Du sollst keine Sorge haben!«, antwortete Achilleus. »Solange ich lebe, wird dir niemand ein Haar krümmen – und wäre es selbst König Agamemnon, dem dein Spruch missfällt!«, fügte er hinzu, wobei leichter Spott in seinen hellen Augen aufblitzte.

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