Anne Preckel - Der Synodale Weg - E-Book

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Was tut sich eigentlich gerade in der Katholischen Kirche Deutschlands? Der Begriff «Synodaler Weg» klingt für viele sperrig – dieses Buch will den Begriff und alles was sich hinter dieser Aufbruchsbewegung verbirgt, in einfachen Worten kurz und verständlich entschlüsseln.
Wann beginnt der Synodale Weg? Wer ist beteiligt? Welche Themen werden diskutiert? Wo kann ich mich informieren?
Diese und viele weitere Fragen werden beantwortet. Ein ausführliches Quellenverzeichnis hilft dem Leser sich auch weiterführend zu informieren.

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In diese Richtung zielt etwa das Mentoring-Programm für Frauen, dass die Deutsche Bischofskonferenz seit 2015 in Zusammenarbeit mit dem Hildegardis-Verein für die Erzbistümer durchführt. (2) Bei dem Förderprogramm geht es um alle Ämter, die nicht an ein Weiheamt geknüpft sind. Ein hohes Amt, in das in den letzten Jahren immer mehr Frauen aufsteigen, ist zum Beispiel das der Seelsorgeamtsleiterin.

Zugang von Frauen zu Weiheämtern

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken hatte ein Frauen-Forum für den Synodalen Weg ursprünglich vorgeschlagen; und zwar unter dem Titel „Zugang von Frauen zu Weiheämtern“. Auch wenn dieser Titel abgeändert wurde, soll beim Synodalen Weg auch das Thema Weiheämter für Frauen besprochen werden. Wie aus dem Arbeitspapier der Vorbereitungsgruppe hervorgeht, sollen Begründungen des Ausschlusses von Frauen von den Weiheämtern unter die Lupe genommen und theologische Gegenargumente angehört werden. Unter den geladenen Experten, Theologen und Kirchenrechtlern sollte, so war es ursprünglich geplant, auch die deutsche Theologin Marianne Schlosser sitzen. Aufgrund der Frage der Frauenordination ist Schlosser jedoch auf Distanz zum Frauen-Forum gegangen. Für sie ist eine Weihe von Frauen zum Priesteramt ausgeschlossen und lehramtlich abschließend geklärt. (3)

Eine „Nagelprobe“ für den Reformwillen

In der öffentlichen Wahrnehmung sei die Frauenfrage eine „Nagelprobe“ für die Authentizität des Reformwillens der katholischen Kirche, hält das Vorbereitungsforum grundlegend fest. (4) Es gehe um die Zukunft der römisch-katholischen Kirche, gingen der Institution doch gerade immer mehr Frauen verloren. Zudem seien mit dem Thema der Evangelisierungsauftrag, die Glaubwürdigkeit der Kirche und Fragen der Gerechtigkeit berührt. Papst Franziskus habe in seiner Schrift „Evangelii gaudium“ (2013) betont, es brauche Frauen an Stellen, wo wichtige Entscheidungen getroffen werden: es gebe also Raum für weitere Entwicklung.

Ist der Synodale Weg eine Synode oder ein Konzil Offiziell nicht Allerdings - фото 4

Ist der Synodale Weg eine Synode oder ein Konzil?

Offiziell nicht. Allerdings war nach der Ankündigung des Projektes ein Streit darüber entbrannt, was unter dem Begriff „verbindlicher Synodaler Weg“ denn nun eigentlich zu verstehen sei. Das liegt daran, dass es für Beratungen und Entscheidungen in der katholischen Kirche eine Reihe von Versammlungsformen mit jeweils unterschiedlicher Verbindlichkeit gibt. Diese folgen bestimmten Regeln und Abläufen und sind im Kirchenrecht genau festgelegt. Auf Weltkirchenebene gibt es zum Beispiel Bischofssynoden, die den Papst zu bestimmten Themen beraten. Wenn hingegen auf Ebene der Kirche eines bestimmten Landes Bischöfe zu Beschlüssen zusammentreten, wird dies Partikularkonzil oder auch Nationalkonzil genannt. Damit deren Vorschläge oder Beschlüsse rechtskräftig werden können, müssen sie in der katholischen Kirche grundsätzlich vom Papst abgesegnet werden.

Die bisherigen Formate passten für den Synodalen Weg alle nicht, und je mehr man über das Projekt erfuhr, desto verwirrender wurde es: Hatte das Ganze nicht den Zuschnitt eines Konzils? Wie verbindlich sollte es werden? Ging es nur um Beratungen oder auch um Entschlüsse? Diese Diskussion schlug ebenso in der Weltkirche Wellen.

Kardinal Marx bemühte sich in der Vorbereitungsphase des Synodalen Weges um eine Eingrenzung. Der Synodale Weg sei „keine Synode im klassischen kirchenrechtlichen Sinn“, die Veranstaltung bewege sich „aber auch nicht außerhalb des Kirchenrechts“, erklärte er Journalisten. (1) Die deutschen Bischöfe hätten für den Reformdialog bewusst keines der üblichen Formate gewählt, man wolle den Synodalen Weg als „eigenen Prozess“ verstanden wissen, erklärte er dem Vatikan. (2) Warum diese Vagheit? Das wurde einen Monat vor dem offiziellen Startschuss deutlich: „Eine Synode bedarf der Zustimmung durch den Heiligen Stuhl, die oft erst nach einem längerfristigen Verfahren erteilt werden kann. Das verlangsamt das notwendige Tempo in der Behandlung der anstehenden Fragen“, schrieb die Deutsche Bischofskonferenz auf ihrer Homepage. (3)

Zwischen Synode und Gesprächsprozess

Angesichts der tiefen Krise der deutschen Kirche sollte möglichst schnell über alles geredet werden, ohne Einschränkungen, ganz offen. Zugleich wollte man wohl auch jene Bischöfe mit ins Boot holen, die der ganzen Reformdebatte eher skeptisch gegenüber eingestellt waren. Auf der DBK-Internetseite wiesen die Veranstalter das Projekt schließlich als Mischform aus: Der Synodale Weg bewege sich „als Format zwischen einer Synode und einem Gesprächsprozess“. (4)

Im Klartext heißt das: Es soll nicht nur geredet werden, sondern Bischöfe und Laien sollen auch zu gemeinsamen Beschlüssen gelangen. Ob und wie diese umgesetzt werden, steht allerdings auf einem anderen Blatt. So ordnete der deutsche Theologe und Professor für Kirchenrecht Georg Bier die Beschlüsse des Synodalen Weges im Vorfeld eher als Empfehlungen ein. „Je mehr Leute hinter diesen Voten stehen, umso höhere moralische Verbindlichkeit haben sie“, sagte Bier: „Aber auch eine noch so hohe Zustimmungsquote genügt nicht, um einen Bischof rechtlich verbindlich dazu zu bringen, sie umzusetzen. Rechtswirkung erlangen die Voten nur durch die Inkraftsetzung der einzelnen Bischöfe. Das widerstrebt zwar dem demokratisch geprägten Verständnis der Gesellschaft – aber so funktioniert die Kirche.“ (5)

Keine Entscheidungen über grundlegende Fragen

Darüber hinaus gibt es beim Synodalen Weg hinsichtlich der Entscheidungsprozesse eine Einschränkung, die mit den verhandelten Themen zusammenhängt. Über grundlegende Fragen, die die ganze Weltkirche betreffen, wie den Zölibat oder die Frauenordination, kann die Teilkirche Deutschland sich zwar einigen, aber nicht entscheiden. Allein der Papst kann hier die Weichen neu stellen. Der Synodale Weg der deutschen Kirche will dieses Prinzip nicht in Frage stellen, wie die Veranstalter mehrfach betonten.

Ist der Synodale Weg wieder ein Gesprächsprozess?

Bereits zwischen 2011 und 2015 haben sich Bischöfe und Laien in Deutschland landesweit zusammengesetzt, um über Herausforderungen ihrer Kirche zu sprechen. In der Tat nennt die Deutsche Bischofskonferenz diesen „Überdiözesanen Gesprächsprozess ‚Im Heute glauben‘“ als einen Wegbereiter des Synodalen Weges. (1)

Gesprächsprozess und Glaubwürdigkeit

Ähnlich wie auch beim Synodalen Weg ging es beim Gesprächsprozess darum, die Kirche wieder glaubwürdig zu machen. (2) Begonnen wurde der Prozess noch unter dem damaligen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, beendet unter Kardinal Reinhard Marx. An den bundesweiten Dialogtreffen nahmen Bischöfe und Laien, Vertreter katholischer Verbände und verschiedener Berufsgruppen der Kirche teil.

Reaktion auf sexuellen Missbrauch

Schon mit dieser Reihe an Treffen hatten die Bischöfe versucht, auf das Problem des sexuellen Missbrauchs in der deutschen Kirche zu reagieren. Dabei ging es jedoch vorrangig um die „gestörte Kommunikation“ zwischen Klerus und Laien, die man verbessern wollte; nicht um kirchliche Strukturreformen. Nachdem der Jesuitenpater Klaus Mertes im Jahr 2010 Fälle sexualisierter Gewalt am Berliner Canisius-Kolleg bekanntgemacht hatte und immer mehr Betroffene an die Öffentlichkeit traten, hatten sich Gräben in der Kirche aufgetan. Austritte und Generalverdacht war die Rechnung, die viele Gläubige der Institution ausstellten.

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