Luisa Grimaldi - MärchenLust

Здесь есть возможность читать онлайн «Luisa Grimaldi - MärchenLust» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

MärchenLust: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «MärchenLust»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Liebe und Lust gab es schon immer und schon immer waren sie unwiderstehlich – auch vor dem berühmten Schlusssatz: «Und wenn sie nicht gestorben sind …»
Das gar nicht so brave Dornröschen hat der Prophezeiung keinen Glauben schenken wollen und muss nun wach geküsst werden, doch nicht nur ein Prinz findet sie schlafend. Hingegen ist die tugendhafte Rapunzel Opfer einer Entführung – in den Turm wird sie aber nicht von einer bösen Zauberin gesperrt, sondern vom ärgsten Feind ihres Vaters. Schneewittchen flieht vor der Grausamkeit ihrer Stiefmutter und muss sich als Magd verdingen – dies auf einem Schiff, das gewiss nicht unter der Flagge der sieben Zwerge segelt. Die tüchtige Aschenputtel erliegt dem Charme ihres Prinzen noch vor der Hochzeitsnacht, glaubt sie auch, sich in einen Narren verliebt zu haben. König Drosselbart hat sehr viel Humor und ist zudem ein guter Schauspieler, weshalb ihn die gemeinen Worte der eigentlich tieftraurigen Prinzessin zu einer List greifen lassen. Der Froschkönig wiederum lässt sich die leeren Versprechungen seiner Auserwählten teuer bezahlen und ist mit einem einfachen Wurf gegen die Wand ganz sicher nicht von der Dunkelheit in seiner Seele zu befreien.

MärchenLust — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «MärchenLust», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Noch immer trug sie das nachtblaue Kleid aus jener unseligen Ballnacht, und ihr blondes Haar lag wie Sonnenstrahlen um ihren Kopf. Ihre Brust hob und senkte sich unter gleichmäßigen Atemzügen.

Edward ging neben ihr auf die Knie und beugte sich zu ihr.

»Was zum Teufel tust du da?«, knurrte Gabriel.

Der andere schickte ihm einen tadelnden Blick. »Ich wecke sie jetzt auf, indem ich ihr einen Kuss gebe.«

Gabriel verschränkte die Arme vor der Brust, um den Kerl nicht zu packen und von seiner Geliebten fortzuzerren. »Es heißt aber, es muss der Kuss der wahren Liebe sein.«

»Ich liebe sie ja auch«, erklärte Edward. »Wie eine Schwester liebe ich sie.«

Nun war Gabriel gewiss nicht gefühlsduselig, doch er war sicher, dass das nicht die Sorte Liebe war, die gemeint war.

Als Edwards Mund den von Rosa berührte, verkniff er die Lippen, ballte die Fäuste und verengte die Augen zu Schlitzen. Er wollte das nicht sehen. Als nichts geschah, atmete er heimlich auf.

Edward küsste Rosa noch einmal. Weil es auf dem Mund nicht klappte, presste er seine Lippen auf ihre Wangen, ihre Schläfen, ihre Stirn – und wirkte dabei zunehmend verzweifelt. Rosa aber schlief weiter.

Da er gar nicht mehr aufhören wollte, brachte sich Gabriel durch ein Räuspern in Erinnerung. »Es funktioniert nicht!«

Edward setzte sich auf. »Aber es muss doch klappen …«

Gabriel kniete sich an Rosas andere Seite, schob einen Arm behutsam unter ihren Oberkörper und zog sie an sich, streichelte ihre Wange.

»Was soll das?«, hörte er Edward fragen, doch der Mann schien weit weg. Nur noch Augen für Rosa hatte Gabriel jetzt. »Wollt Ihr sie etwa küssen?«

»Ja«, murmelte er und senkte den Kopf, steckte die Nase in ihr Haar, um dessen Duft einzuatmen.

»Dazu müsstet Ihr sie aber lieben.«

»Das tue ich.« Mit der Fingerspitze strich er über ihre weichen, vollen Lippen. So perfekt für einen Kuss. »Und zwar nicht, wie ein Bruder seine Schwester liebt!«

Edwards Stimme klang gereizt. »Sie müsste Euch auch lieben.«

Den Blick auf Rosa geheftet, lächelte Gabriel. »Das tut sie.«

Endlich schwieg Edward, war es auch ein konsterniertes Schweigen. Fassungslos beobachtete er, wie Gabriel den anderen Arm um Rosa schlang und sie küsste. Ihr nächster Atemzug war tiefer als alle vorigen, und mit ihm stockte ihre Atmung für einen Moment. Sie schlug die Augen nicht auf, doch ihre Hände zuckten. Als sie den Kuss erwiderte, die Hände hob und sie in Gabriels Nacken legte, stand Edward auf, ging ein paar Schritte rückwärts, drehte sich dann um und stieg die Treppen hinab, um den Turm zu verlassen.

Als Gabriel ihren Mund freigab, öffnete Rosa die Augen, die wunderschönen blauen. Er wollte sie betrachten, die Frau, die so sehr die Seine war. Nie würde eine andere ihren Platz einnehmen können. Keine war wie sie. War er bei ihr, dann fühlte er sich angekommen und verstanden, ganz so, als sei sie schon immer in seinem Leben gewesen.

»Du Schuft«, sagte sie und grinste. »Hat es das gebraucht?«

Gabriel stimmte in ihr Grinsen ein. Hundertmal eher würde sie ihn als Schuft bezeichnen, statt an seine Brust zu sinken und in ein treuseliges Schluchzen auszubrechen. Er hatte es ja gesagt: So sehr die Seine war sie!

»Ich habe einfach noch ein wenig Zeit benötigt«, versuchte er sich zu verteidigen. »Wärst du nicht eingeschlafen …«

»Natürlich, wäre ich nicht eingeschlafen …« Sie strich durch sein kurzes Haar. »Gib es zu, du brauchtest deinen dramatischen Auftritt, um meinen Vater zu überzeugen!«

»Damit habe ich noch nicht mal begonnen. Ich wollte ja vorsprechen, allerdings saß er schnarchend auf seinem Thron. Auch deine Mutter war im Traumland.« Um nicht in Lachen auszubrechen, biss Gabriel sich auf die Lippe. »Wahrscheinlich wird er mich hängen lassen, wenn er erfährt …«

»Ich sag’s ja: Drama, Drama!« Rosa zog ihn auf ihren Mund hinab und murmelte an seine Lippen. »Ich verzeihe dir ja schon und gehängt wirst du auch nicht, also schweig jetzt und küss mich weiter!«

Rosa fand keinen Schlaf. Dass er sich nicht einstellen wollte, amüsierte sie sogar ein wenig, denn so mancher würde die Ursache darin sehen wollen, dass sie gewiss genug geschlafen hatte. Der Grund für ihre Schlaflosigkeit war allerdings ein anderer: Aufregung. Sie war so nervös, dass ihr ganzer Körper zu kribbeln begann, wenn sie sich um Ruhe bemühte.

Sie rollte sich auf den Rücken und strampelte die Bettdecke weg. Dies war ihre letzte Nacht im Schloss. Ab dem morgigen Tag hatte sie ein neues Zuhause. Und Gabriel zum Gemahl. Ihr Grinsen wurde breiter. Bei seinen Verhandlungen hatte ihr Vater die Option einer Hochzeit nicht in Erwägung gezogen und sich wahrscheinlich immer noch nicht so recht an den Gedanken gewöhnt, dass seine Tochter mit dem Feind angebandelt hatte.

Ach, wäre es doch schon morgen! , dachte Rosa ständig, weil sie es nicht mehr aushielt und die Zeit so gar nicht vergehen wollte. Sie wusste, dass Gabriel, seine Eltern sowie weitere Mitglieder seiner Familie und des Hofes bereits eingetroffen und im Westtrakt des Schlosses untergebracht waren. Irgendeine Gepflogenheit untersagte es leider, dass Braut und Bräutigam einander am Tag vor der Hochzeit sahen. Rosa hielt diese und andere Gepflogenheiten für überholungswürdig, und Gabriel tat es auch, doch sie fügten sich und hofften, dass der Tag kam, damit sie endlich wieder tun konnten, wonach ihnen der Sinn stand.

Als es klopfte, setzte sie sich im Bett auf. Wer störte denn mitten in der Nacht? Ihr Herz klopfte schneller. War er es vielleicht? Hatte er sich hierhergeschlichen. Oh, das wäre ja … Nein, er konnte es nicht sein, denn er hätte nicht geklopft, sondern die Tür eingerannt.

Rosa breitete die Bettdecke wieder über sich und bat den Störenfried einzutreten. Es war ihre Zofe. Feixend kam sie näher, beugte sich zu ihr. »Ich habe eine Nachricht für Euch, Prinzessin.«

Kaum hatte die Zofe zu Ende gesprochen, da sprang Rosa aus dem Bett und lief, wie sie war, in ihrem Nachtgewand und barfuß, aus dem Zimmer, über den Gang und zur Treppe. Wenig später überquerte sie den Hof, eilte durch das östliche Tor und über eine Wiese, an die sich ein Wäldchen anschloss. Von der Sonne gedörrte Halme und aus der Erde ragende Steine piekten in ihre Fußsohlen, aber nichts davon störte sie. Auch das Wäldchen durchquerte sie wie der Wind und ohne sich um Zweige zu kümmern, die in den Weg hingen und über ihre Arme peitschten, sich in ihrem Haar verfingen und darin ziepten. Das hinter dem Wald wachsende hohe Gras schnitt ihr in die Haut, doch sogar das war egal. Atemlos bahnte sie sich eine Gasse, wie sie es in vier Jahreszeiten unzählige Male getan hatte.

Der Weiher schimmerte im Mondlicht und gab zusammen mit dem am Ufer stehenden Pavillon ein so geliebt-vertrautes Bild ab. Ihr geheimer Platz war es, und offenbar würde er es bleiben.

Gabriel sah sie und lief ihr entgegen. Sie flog in seine Arme, er presste sie an sich und küsste sie, ungestüm und wild.

»Ich habe nicht mehr bis morgen warten wollen«, murmelte er zwischen zwei Küssen.

»Gut, dass du es nicht getan hast«, gab Rosa zurück. »Ich wäre verrückt geworden.«

Ineinander verschlungen, sich küssend und fühlend, stolperten sie

über ihre Füße und fielen ins Gras, wo Gabriel ihren Körper gänzlich in Besitz nahm. Dabei drehte er sich andersherum, legte seine Stirn an ihren Bauch, umarmte sie fest und ließ seine Hände über sie gleiten, als wolle er sie überall zur gleichen Zeit berühren. Sein Gesicht in den Stoff ihres Nachtkleides pressend, zog er es nach oben und liebkoste jeden Fleck entblößter Haut. Dass er nicht in gleicher, sondern in entgegengesetzter Richtung zu ihr lag, nutzte Rosa aus, indem sie die Beule in seiner Hose, die da unmittelbar vor ihren Augen lockte, massierte, fühlte und beobachtete, wie sie größer wurde. Mehr von ihm spüren und seinen Duft einatmen wollend, zog sie sein Hemd aus der Hose und schmiegte ihr Gesicht an seinen Bauch, packte dann seinen Po, um ihn noch näher bei sich zu haben. Wie eine Droge schienen sie füreinander zu sein und zugleich auch die Süchtigen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «MärchenLust»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «MärchenLust» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia - Biografie Luisa Piccarreta, Dienerin Gottes
Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia
Charles Dickens - Clown Grimaldi
Charles Dickens
María Luisa Ginesta - La Llave
María Luisa Ginesta
Rick Grimaldi - FLEX
Rick Grimaldi
Luisa Grimaldi - Der Froschkönig
Luisa Grimaldi
Luisa Grimaldi - Aschenputtel
Luisa Grimaldi
Luisa Grimaldi - Schneewittchen
Luisa Grimaldi
Luisa Grimaldi - Rapunzel
Luisa Grimaldi
Luisa Grimaldi - König Drosselbart
Luisa Grimaldi
Luisa Grimaldi - Dornröschen
Luisa Grimaldi
Отзывы о книге «MärchenLust»

Обсуждение, отзывы о книге «MärchenLust» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x