Luisa Grimaldi - MärchenLust

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Liebe und Lust gab es schon immer und schon immer waren sie unwiderstehlich – auch vor dem berühmten Schlusssatz: «Und wenn sie nicht gestorben sind …»
Das gar nicht so brave Dornröschen hat der Prophezeiung keinen Glauben schenken wollen und muss nun wach geküsst werden, doch nicht nur ein Prinz findet sie schlafend. Hingegen ist die tugendhafte Rapunzel Opfer einer Entführung – in den Turm wird sie aber nicht von einer bösen Zauberin gesperrt, sondern vom ärgsten Feind ihres Vaters. Schneewittchen flieht vor der Grausamkeit ihrer Stiefmutter und muss sich als Magd verdingen – dies auf einem Schiff, das gewiss nicht unter der Flagge der sieben Zwerge segelt. Die tüchtige Aschenputtel erliegt dem Charme ihres Prinzen noch vor der Hochzeitsnacht, glaubt sie auch, sich in einen Narren verliebt zu haben. König Drosselbart hat sehr viel Humor und ist zudem ein guter Schauspieler, weshalb ihn die gemeinen Worte der eigentlich tieftraurigen Prinzessin zu einer List greifen lassen. Der Froschkönig wiederum lässt sich die leeren Versprechungen seiner Auserwählten teuer bezahlen und ist mit einem einfachen Wurf gegen die Wand ganz sicher nicht von der Dunkelheit in seiner Seele zu befreien.

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Sie hatten nicht experimentieren müssen, nicht probieren, sich nicht antasten, sondern vom ersten Mal an zueinander und ineinander gepasst. Als seien ihre Körper füreinander geformt worden, als seien sie dazu bestimmt, mit jeder Vereinigung ein bisschen mehr zu einer Einheit zu verschmelzen. Tief in ihr war er gewesen – auch dies auf mehr als nur eine Weise.

Drei Wochen war es her, dass Rosa von Edwards Plänen erfahren hatte. Nachdem der Schreck verklungen war, hatte sie sich Gabriel offenbart. Nein, von Edwards bevorstehendem Antrag hatte sie ihm ebenso wenig erzählt, wie von dem Fluch, der angeblich auf ihr lastete.

Möglicherweise gehörte es sich nicht für eine Frau, diese Worte als erstes auszusprechen, erst recht nicht für eine ihres Standes, doch solch allgemeingültige Werte und Regeln waren für sie und Gabriel nie von Bedeutung gewesen. Beim Geständnis ihrer Liebe war sie sich sicher gewesen, er würde es erwidern, doch während seine Mimik, sein Verhalten, wie er mit ihr sprach, sie berührte und sie ansah ein ganzes Jahr lang Bände gesprochen hatten, schafften es die dazugehörigen Worte im entscheidenden Moment schlichtweg nicht über seine Lippen. Im Gegenteil. Gabriel wurde zornig, verstrickte sich in Ausflüchten und vagen Formulierungen, warf ihr am Ende sogar vor, den Zauber ihres Zusammenseins zunichte gemacht zu haben.

Gleichermaßen aufgebracht hatte Rosa ihn aufgefordert, kein Feigling zu sein und zu seinen Gefühlen zu stehen.

»Wenn du nichts fühlst, wer bin ich dann für dich?« Ihre Stimme hatte gebebt bei dieser Formulierung. »Eine Hure?«

Kurze Zeit hatte er betroffen gewirkt, jedoch gleich wieder verärgert reagiert. »Sag das nie wieder! Du weißt genau, was ich an dir schätze …«

Was er an ihr schätzte!? Das war es nicht, was sie hatte hören wollen, also war sie vor ihn getreten, hatte die Schultern gestrafft und ihm in die Augen geblickt. »Wenn es denn so ist und du nichts von dem fühlst, was ich fühle, dann sag es mir!«, hatte sie ihn aufgefordert, »Sag mir, dass du mich nicht liebst!«

Ohne ihrem Blick auszuweichen, hatte er die Knöpfe seines Hemdes geschlossen. Mit zunehmender Furcht hatte sie beobachtet, wie das Grün seiner Augen kühler wurde. Da war ein Zucken um seinen Mund gewesen, als wolle er sprechen, doch er schien sich die Worte noch einmal neu zurechtgelegt zu haben. Bevor er sie aussprach. »Ich liebe dich nicht.«

Rosa war vor ihm zurückgewichen, verwirrt, entsetzt, zutiefst verletzt und angewidert. Seinen Blick festhaltend, hatte sie gewartet, dass er noch etwas sagte, seine Worte zurücknahm, doch er schwieg, und die Distanz zwischen ihnen wurde größer. So viel Überwindung hatte es sie gekostet sich umzuwenden. Losreißen hatte sie sich müssen, aber sobald es geschafft war, war sie losgelaufen. So schnell ihre Füße sie stets zu ihm getragen hatten, so schnell brachten sie sie von ihm fort.

Rosa hatte die Zeit am Brunnen vergessen, war recht spät zurück ins Schloss gekommen und musste die Vorbereitungen nun mit Eile erledigen. Ihre Zofe schimpfte, weil sie wegen ihrer Bummelei ihr Haar vielleicht nicht schön genug würde frisieren können, doch Rosa winkte ab. »Ich werde es offen tragen.«

Die Zofe warf ihr einen verwunderten Blick zu, doch wagte sie nichts entgegenzusetzen. Zur Wahl des Kleides konnte sie allerdings nicht still sein. »Aber wir haben Prinz Edward doch ausrichten lassen, dass Ihr das Zitronengelbe tragt«, sorgte sie sich.

»Na und?« Rosa holte das nachtblaue Kleid selbst und hielt es der Zofe hin, damit sie ihr hineinhalf. »Es ist nicht davon auszugehen, dass Edward deshalb in Zitronengelb erscheinen wird.«

Die Zofe kniff die Lippen zusammen, schwieg und hübschte die Prinzessin für den Ball auf, zu dem zahlreiche Könige, Fürsten und Herzoge geladen waren.

Da Rosas Vater neuerdings friedliche Interaktionen mit Gabriels Vater anstrebte, war auch eine Einladung an den doch so wenig geschätzten Nachbarn versendet worden, die dieser angenommen hatte. Dass Gabriel an diesem Abend anwesend sein würde, hatte Rosa zuerst mit Furcht erfüllt, später jedoch eine leise, eine nur ganz winzige Hoffnung in ihr aufkeimen lassen.

Dass sie zu ihm gehörte, daran würde sie ihn durch das Tragen seiner Lieblingsfarbe erinnern, ihn so aber außerdem wissen lassen, dass sie stärker war als er, denn sie lebte ihre Gefühle. Für sie war es etwas Gutes, dass sie da waren, denn was sie und ihn verbunden hatte, wäre niemals so grandios und so voller Erfüllung gewesen. Ohne Gefühle.

Dieser Abend war Gabriels letzte Chance, sich zu besinnen und zu dem zu stehen, was er in sich spürte. Wollte er allerdings den Feigling, der ihn bisher davon abhielt, weiter hinter der Maske des Eisklotzes verstecken, würde Rosa Edwards Antrag annehmen – mit endgültig gebrochenem Herzen zwar, doch dann würde es an der Zeit sein, dass sie die Heilung beginnen ließ und Gabriel vergaß.

Er hätte ihren perfekten Tanzpartner abgegeben, denn sein Umhang und Wams waren von derselben Farbe wie ihr Kleid, schwarz die Hose und Stiefel, weiß das Hemd. Dies alles ohne Absprache. Allein diese Tatsache sollte ihn zum Nachdenken bringen, doch er wirkte weder sonderlich nachdenklich, noch anderweitig gerührt und, von der steif ausgefallenen Begrüßung abgesehen, ignorierte er sie. Das schmerzte.

Wie konnte er nur … Wie konnte er nur …, war alles, was Rosa zu denken imstande war, und so musste sie sich Mühe geben, nicht zu weinen, als Edward sie zum ersten Menuette aufforderte. Er hatte keine Tränen verdient, sondern das Lächeln, das er von ihr gewohnt war. Ihre Mundwinkel nach oben zwingend, begleitete sie ihn zwischen andere Paare auf die Tanzfläche.

Er hatte sich für ein dunkelrotes Ensemble entschieden, das ihm zwar hervorragend stand, zu dem Rosas hellrotes Kleid allerdings um einiges besser gepasst hätte. Das nachtblaue harmonierte leider gar nicht damit, und manch verwunderter Blick glitt über sie beide. Einige Gäste steckten die Köpfe zusammen, tuschelten und fragten sich, wieso keine Absprache stattgefunden hatte. Edward bemerkte es ebenfalls, doch er machte ihr keinen Vorwurf, sondern ein Kompliment an ihren Liebreiz.

Beim dritten Paartanz entdeckte Rosa Gabriel und eine ihr unbekannte Hofdame. Sie drehten sich über das Parkett und lachten ausgelassen – als hätte er nicht die geringste Sorge, als verspüre er nicht den kleinsten Schmerz, sie gehen gelassen zu haben. Die in Rosa aufwallende Eifersucht war nicht niederzukämpfen, und am liebsten wollte sie hinüberlaufen, um diese scheußlich rothaarige Frau von ihm fortzustoßen.

»Was ist mit dir?«, hörte sie Edward fragen und wandte sich ihm rasch zu.

»Nichts«, presste sie hervor und versuchte den Kloß im Hals hinunterzuwürgen, doch er saß fest und trieb ihr Tränen in die Augen.

»Aber du weinst ja beinahe.«

»Es ist nichts«, beschwichtigte sie ihn und versuchte ein neues Lächeln. »Ich war in Gedanken.«

Edward sah nicht aus, als glaubte er ihr, doch er fragte nicht weiter nach. Seine Brust hob und senkte sich unter einem stillen Seufzer, während er eine ihrer Hände für die Öffnung ihrer Formation freigab. Von unpassend leichtherzigen Melodien begleitet, schritten sie an Gabriel und der Rothaarigen vorbei. Rosa hielt den Blick geradeaus gerichtet und sah im Augenwinkel, dass Gabriel es nicht anders tat. Zumindest war er so taktvoll, in diesem Moment nicht herumzualbern, als habe er den Spaß seines Lebens.

Auf diesen Paartanz wurde die Melodie zu einem Gruppentanz angestimmt, bei dem die Tanzpartner wechselten. Edward tanzte Rosa an einen älteren Herzog ab, der ihre Hand nach ein paar gemeinsamen Schritten an Gabriel übergab.

Zwar hatte Rosa damit gerechnet, dass dies geschehen würde, doch bei seiner Berührung fuhr ein unerwartet heftiger Stich durch ihr Herz. So gut tat es, ihm nahe zu sein und ihn nur ein bisschen zu spüren, aber es rief den Verlust auch deutlich in Erinnerung.

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