Luisa Grimaldi - MärchenLust

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Liebe und Lust gab es schon immer und schon immer waren sie unwiderstehlich – auch vor dem berühmten Schlusssatz: «Und wenn sie nicht gestorben sind …»
Das gar nicht so brave Dornröschen hat der Prophezeiung keinen Glauben schenken wollen und muss nun wach geküsst werden, doch nicht nur ein Prinz findet sie schlafend. Hingegen ist die tugendhafte Rapunzel Opfer einer Entführung – in den Turm wird sie aber nicht von einer bösen Zauberin gesperrt, sondern vom ärgsten Feind ihres Vaters. Schneewittchen flieht vor der Grausamkeit ihrer Stiefmutter und muss sich als Magd verdingen – dies auf einem Schiff, das gewiss nicht unter der Flagge der sieben Zwerge segelt. Die tüchtige Aschenputtel erliegt dem Charme ihres Prinzen noch vor der Hochzeitsnacht, glaubt sie auch, sich in einen Narren verliebt zu haben. König Drosselbart hat sehr viel Humor und ist zudem ein guter Schauspieler, weshalb ihn die gemeinen Worte der eigentlich tieftraurigen Prinzessin zu einer List greifen lassen. Der Froschkönig wiederum lässt sich die leeren Versprechungen seiner Auserwählten teuer bezahlen und ist mit einem einfachen Wurf gegen die Wand ganz sicher nicht von der Dunkelheit in seiner Seele zu befreien.

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Edward ließ seinen Hengst satteln, sich etwas Proviant für die halbtägige Reise zusammenstellen und verabschiedete sich von seinen Eltern, die ihm viel Glück wünschten und ihn zur Vorsicht mahnten. Gutes Gelingen wünschte ihm auch jeder andere, der ihm bis zur Landesgrenze begegnete, und nicht wenige hatten ein paar Ratschläge parat, von denen sich manche auf die Rosenhecke, andere auf den Kuss bezogen. In Rosas Land angelangt, setzten sich diese Ratschläge fort, waren die Bewohner auch recht niedergeschlagen und besorgt. Nicht allein um die Prinzessin, sondern ebenso sehr um ihren König und die Königin, von denen es seit dem Abend des Balls kein Lebenszeichen gegeben hatte.

Schon von Weiten wurde Edward der monströsen Hecke gewahr, welche die Schlossmauer umgab. Blutrot waren die Knospen und trügerisch schön im Licht der sinkenden Sonne.

Er ritt zu der Stelle, hinter der das westliche Tor lag, zog sein Schwert und versetzte den Pflanzen einen ersten Hieb. Zu seiner Überraschung streckten sie sich nach ihm aus. Gerade rechtzeitig wich er einen Schritt zurück, sprang aber sofort wieder vor und schlug mehrmals kurz hintereinander auf die Rosen ein, die sich weiterhin zu wehren versuchten. Tatsächlich gelang es ihm, eine Lücke in die Hecke zu schlagen, die sich binnen kurzem allerdings wieder schloss. Schon holte er zum nächsten Hieb aus, da vernahm er ein Geräusch, ließ das Schwert sinken und lauschte. Es klang, als habe jemand dieselbe Absicht wie er.

Edward nahm die Zügel seines Pferdes und führte es die Hecke entlang, bis er zum Südtor kam, wo Prinz Gabriel wie ein Besessener auf die Rosen eindrosch. Er hatte den Mantel ausgezogen, um sich besser bewegen zu können. Sein unangemessen kurzes, dunkles Haar war schweißnass, einzelne Strähnen klebten in seiner Stirn und auch sein Hemd war durchgeschwitzt. Seine Miene war grimmig, woran die von einer wüsten Kindheit zeugenden, wenig majestätischen Narben nicht unschuldig waren. Als er Edward bemerkte, hielt er inne und fluchte dann, weil sich die Hecke schloss.

»Was tut Ihr da?«, fragte Edward und kam näher.

Gabriel runzelte die Stirn. »Wonach sieht es denn aus? Meint Ihr vielleicht, ich jäte Unkraut zum Zeitvertreib? Natürlich versuche ich einen Durchgang in dieses Monstrum zu schlagen.«

»Das dachte ich mir wohl.« Edward straffte die Schultern und hob das Kinn, um den kleinen Vorsprung an Körpergröße, den Gabriel vor ihm hatte, gutzumachen. »Aber warum versucht Ihr das?« Wenn es einer versuchen sollte, dann ja wohl er!

»Sagt nur, Ihr habt nichts von dieser seltsamen Sache gehört, die sich nach dem Ball angeblich zugetragen hat?«

Sich jetzt von dem Mann eine Geschichte erzählen zu lassen, die er seit einem Jahrzehnt kannte, würde seinen Stolz doch erheblich kratzen. Edward wollte Gabriel den Wind aus den Segeln nehmen und gab ihm eine Zusammenfassung: »Prinzessin Rosa wurde von einer Schwester der Königin verflucht, als sie gerade geboren war. Sie sollte sich am Dorn einer Rose stechen und sterben. Der Fluch wurde von einer anderen Schwester vom Tod in einen Schlaf abgemildert!« Eine Hand in die Hüfte stützend, sah er an der Hecke hoch. »Offenbar schläft sie jetzt.«

»Ja, eine ganz tolle Familie hat sie da!« Prinz Gabriel holte erneut aus und hieb ein paar Mal auf die Hecke ein.

Edward beobachtete ihn mit zunehmendem Argwohn. »Ihr habt mir noch nicht gesagt, warum Ihr ins Schloss zu kommen versucht.«

Gabriel fuhr herum und wirkte verärgert. »Um Rosa zu wecken natürlich. Haltet deshalb endlich den Mund und lasst mich arbeiten!«

Edward traute seinen Ohren nicht! Er hatte Prinz Gabriel ja noch nie leiden können, nein, sie hatten sich noch nie sonderlich gut verstanden, aber dass der Kerl davon ausging, seine Rosa befreien zu können, das war geradezu lächerlich. Und dreist. Er würde ihm zeigen, wie man eine verzauberte Hecke besiegte!

Edward zog seinen Mantel ebenfalls aus, warf ihn ins Gras, zückte sein Schwert und versetzte dem wehrhaften Grün ein paar Hiebe. Gabriel warf ihm einen Seitenblick zu und steigerte sein Tempo, also wurde auch Edward schneller. Bald ächzten beide vor Anstrengung und waren triefnass, doch die zügiger aufeinander folgenden Schläge ließen das Loch in der Hecke immer größer werden. Nicht lange und das Tor sowie ein Teil des Schlosshofes waren zu erkennen.

Edward schlug ein weiteres Mal zu, sammelte dann seinen Mut und sprang durch die Öffnung. Dornen kratzen über seine Haut, zerrissen sein Hemd und versuchten, ihn zu fassen, aber sein Versuch gelang. Er stolperte durch das Südtor und wollte verschnaufen, da bemerkte er, dass Gabriel es ebenfalls geschafft hatte.

Edward knirschte mit den Zähnen und spurtete los. Gabriel holte ihn ein, lief sogar an ihm vorbei, doch stoppte jäh, als sie auf den Haupthof gelangten. Ein paar Knechte, die Pferde zu den Stallungen führten, waren im Stehen eingeschlafen. Auch die Pferde schliefen. Hunde und Katzen lagen zusammengerollt, und sogar die Tauben auf dem Dach hatten die Köpfe unter die Flügel gesteckt.

Die Prinzen eilten weiter, erreichten das Schloss und schlitterten in ihrem Wettlauf über den Marmor leergefegter Korridore. In der Nähe des Thronsaals entdeckten sie drei Mägde, die im Streit miteinander eingeschlafen waren, und den Koch, der den Küchenjungen am Ohr in die Küche zerren wollte. Wenn auch wenig entspannt, so dösten sie doch. Gabriel erreichte den Thronsaal zuerst und lief vor Edward hinein. Der König und die Königin schliefen auf ihrem Thron. Der Narr war im Handstand eingenickt und der Zeremonienmeister schnarchte auf seinen Stab gestützt.

Prinzessin Rosa war nirgends zu finden. Nicht in diesem Saal und in keinem Zimmer des Schlosses. Eins nach dem anderen hatten die Prinzen immer atemloser gestürmt, stets in der Befürchtung, sie nicht zuerst zu finden. Nun waren sie ratlos.

Gabriels Blick fiel aus den hohen Fenstern auf den Garten. Einem Gedanken folgend, lief er los, und dass Edward ihm folgte, kratzte allmählich an seiner Geduld. Er verstand nicht, warum sich dieser Prinz überhaupt um Rosa bemühte, schließlich hatte sie seinen Antrag abgelehnt. Er persönlich wollte keinen Wettstreit gewinnen, sondern die Prinzessin endlich finden – und um Verzeihung bitten.

Dicht gefolgt von Edward rannte er, nach Rosa Ausschau haltend, durch den Garten. Auf keiner Bank und in keinem Pavillon war sie, auch nicht an jenem Brunnen, von dem sie ihm erzählt hatte. Von dort aus führte jedoch ein Pfad zu einer Tür in der Schlossmauer, hinter der ein Wald lag. Gabriel folgte dem Pfad und stand nicht viel später vor einem alten Turm, der fast gänzlich von Rosen eingeschlossen war. Lediglich der Eingang war frei. Er zögerte nicht, stürmte hinein und stieg die schmale, steinerne Wendeltreppe empor, da flatterte wie aus dem Nichts kommend ein Schwarm Fledermäuse herbei. Die Tiere griffen ihn an, und während er damit beschäftigt war, sie abzuwehren, zog Edward an ihm vorüber.

Wütend schlug Gabriel die letzte, besonders hartnäckige Fledermaus beiseite und eilte weiter. Er musste sich ein Grinsen verkneifen, da Edward mit dem Fuß in einer Wurzel hängen geblieben war, die plötzlich aus einer Stufe gewuchert war, und schimpfend versuchte sich zu befreien. Zwar gewann er einen Vorsprung, doch war dies wiederum nur von kurzer Dauer, denn aus dem Dunkel löste sich eine Gestalt, rauschte auf ihn zu, packte ihn bei den Schultern und gab ihm einen so kräftigen Stoß, dass er das Gleichgewicht verlor und Edward im Fall mitriss.

Fluchend purzelten sie die Treppe hinunter. Ihre Knochen knackten, ihre Schwerter klirrten über den Stein, und Gabriel hoffte, dass der andere seine Waffe insoweit im Griff hatte, dass er ihn nicht versehentlich erstach.

Nachdem sie zum Liegen gekommen waren, rappelten sich die Prinzen auf, warfen sich böse Blicke zu und begannen den Anstieg erneut. Edward war nun vorn und derjenige, den die Gestalt zuerst attackierte. Als er schrie und fiel, trat Gabriel ein Stück zur Seite, zog sein Schwert und ließ den anderen vorbeikullern. Zwei Stufen auf einmal nehmend, war er bei der Gestalt, zog ihr die Kapuze vom Kopf und blickte ins kalte Antlitz einer Frau. Er ahnte, dass er es mit Rosas freundlicher Verwandtschaft zu tun hatte und auch, dass sie nicht mehr halb so menschlich war, wie sie aussah. Von seiner Nähe bedrängt zischte sie, wobei sich ihr Gesicht zu einer Grimasse verzerrte. In einer Geschwindigkeit, die für Gabriels Auge kaum erfassbar war, schnellte ihre Hand vor und schloss sich um seine Kehle. Ihr Griff war so hart, dass ihm die Luft wegblieb und es ihn schwindelte. Er blinzelte, um bei Bewusstsein zu bleiben und machte sich klar, dass er sofort handeln musste oder es nie mehr würde tun können, fasste sein Schwert fester und stieß zu. Lautlos fuhr die Klinge zwischen die Rippen der Frau und direkt in ihr Herz. Für einen Moment stand Erstaunen in ihrem Blick, dann erlosch das Leben darin und ihr Körper sackte zusammen. Bevor er allerdings auf den Stufen aufschlagen konnte, löste er sich auf und ließ eine schwarze Rauchwolke zurück, die Gabriel umwaberte und ihm die Sicht raubte. Edward, der eben heraufkam und das Verschwinden der Hexe mit angesehen hatte, wollte die Gunst des Moments nutzen und sich am Kontrahenten vorbeidrängen, doch der schob sein Schwert schnell in die Scheide und lief weiter, höher und höher, bis die Treppe in einem winzigen Zimmer mündete. Schulter an Schulter platzten Gabriel und Edward hinein und blieben wie vom Donner gerührt stehen, da sie Rosa auf dem Boden liegen sahen, eine verwelkte Rose neben sich.

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