Liz Flanagan - Drachentochter

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Auf der Insel von Arcosi regierten vor langer Zeit die Drachen und ihre Drachenreiter die Lüfte. Jetzt sind diese aber nur noch Legende. Als die Protagonistin Milla Zeugin eines Mordes wird, wird sie plötzlich zur Hüterin der letzten vier Dracheneier und ist gezwungen, diese geheim zu halten, was dazu führt, dass sie dabei alle und alles in Gefahr bringt, was ihr eigentlich lieb ist.
Glühende Freundschaft, vergessene Familie und das Streben um Macht kollidieren, als Millas Versuch, die Dracheneier und später die Drachen zu beschützen, dazu führt, dass ihre eigene Vergangenheit aufgedeckt wird.

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Milla wollte mehr wissen.

9 Kapitel Als Josi sie zum Markt schickte hätte Milla sich am liebsten - фото 11

9. Kapitel

Als Josi sie zum Markt schickte, hätte Milla sich am liebsten geweigert.

Nein!, hätte sie fast gerufen. Ich kann die Eier nicht allein lassen . Sei nicht lächerlich, ermahnte sie sich. Bist du etwa eine brütende Henne? Sie gehören dir nicht und womöglich schlüpft nie etwas aus ihnen. Dennoch zog sich ihr beim Gedanken an die vier Eier schmerzhaft das Herz zusammen.

Aus den Regalen im Vorratsraum nahm Milla zwei Körbe und die verschlissenen Pergamente mit den Stempeln, mit denen sie sich ausweisen konnte. Um ihre vor Erschöpfung gereizten Augen vor der Sonne zu schützen, band sie sich ein Tuch um den Kopf.

Da fiel ein Schatten in den Raum und Milla wirbelte erschrocken herum. Bestimmt war der Mörder von gestern zurückgekommen, um sie zu holen!

»Ganz ruhig, Milla«, sagte Richal Finn. »Was ist los?« Robust und verlässlich wie immer, stand er im Eingang.

»Tut mir leid! Bin heute ein bisschen hibbelig.« Erleichtert legte sie ihm die Hand auf den Arm. »Bin bloß müde wegen gestern Nacht.«

»Ein merkwürdiger Abend«, stimmte er ihr zu. »Aber keine Sorge, hier bist du sicher.« Dann fragte er: »Und was ist jetzt mit Lady Tarya und dem Sohn des Herzogs?« und klang dabei fast ein wenig, als wollte er tratschen.

Milla musterte ihn verblüfft. Das sah Finn gar nicht ähnlich. Wollte er sie oder Tarya kontrollieren? »Es wird schon werden. Sie braucht nur ein bisschen Zeit, wart’s nur ab.« Sie drehte sich um und überquerte dann mit Finn an ihrer Seite den Hof.

Lanys stand in der Tür und machte ein neidisches Gesicht, als sie Milla so unbeschwert mit Richal Finn plaudern sah. Milla entschied sich, sie nicht zu beachten.

»Meinst du, sie kommt später auf den Übungsplatz?«, fragte er. »Vielleicht sollte ich mir eine dickere Rüstung zulegen, wenn sie ihren Ärger an mir auslassen will, hm?«

»Mach dich auf eine Abreibung gefasst, Finn.« Bei dieser Vorstellung musste Milla unwillkürlich lächeln. »Besser du als ich. Ich werde einen kühlen Schlauch Bier im Brunnen bereithalten. Ist das recht?«

»Dank dir, Milla. Gehst du hinunter in die Stadt? Dann komme ich ein Stück mit dir. Ich will ohnehin in die Richtung«, sagte Finn, als er das Tor öffnete.

»Gern.« Sie war froh, Finn an ihrer Seite zu haben. Er war groß, ruhig und anspruchslos. Kaum waren sie auf der Hauptstraße, begegneten sie auch schon einer Patrouille.

»Papiere!«, raunzte der vorderste Wachmann, als er Milla erreichte. Dann sah er Finn und mäßigte seinen Tonfall etwas. »Hast du eine Genehmigung für den Aufenthalt in der Oberstadt?«

Wie anders sie doch mit Richal Finn umgingen, weil er ein Norländer war! Auch wenn Milla nichts über ihre Familie wusste, war für jedermann ersichtlich, dass sie keine norländischen Ahnen hatte, daher wappnete sie sich für eine weitere Befragung.

»Ja.« Sie holte ihre Papiere heraus und zählte erschöpft die Fakten auf: »Ich arbeite für die Familie Thornsen. Norländer der zweiten Generation. Wohnhaft im Gelben Haus.« Es war eine tägliche Geduldsprobe, aber heute war sie völlig durcheinander vor Müdigkeit. Urplötzlich verspürte sie den verrückten Drang, ihre Vermutungen laut herauszuposaunen: Ich habe Dracheneier gefunden! Die Drachen kehren zurück! Sie sind bereits hier!

Die Leute würden schreiend herbeilaufen und rufen: Wo? Wir wollen die Drachen sehen! Und Milla wäre inmitten der erwartungsvollen, gierigen Gesichter eingequetscht. Die Wachen würden sie fortzerren, damit der Herzog höchstpersönlich sie verhören konnte.

Sie blinzelte und der Tagtraum verschwand. Mehr war es nicht: ein Traum. Eine Einbildung. Ein Hirngespinst.

Die Wachen winkten sie durch, und Milla rief Finn einen Abschiedsgruß zu, als sich ihre Wege beim Markt am belebten Kai trennten.

Händler priesen ihre Ware an. Ihre wiederkehrenden Rufe erfüllten die Luft wie Vogelgesang. Milla hörte Gezänk und Geschacher auf Norländisch, Sartoli und in Dialekten, die sie nur erraten konnte. Sie sah Bewohner der Seideninseln mit ihren hübschen Jacken und bunt bedruckten Röcken; Händler aus dem tiefen Süden mit dicken Goldarmbändern, die matt in der Sonne glänzten. Die Insel Arcosi war ein Juwel, hier kreuzten sich alle Handelswege. Deshalb war ihr Markt auch stets voller Schätze. Dort fand man kunstvollen goldenen Schmuck, würzige Spezereien, kostbare glasierte Keramiken und feinste Lederarbeiten. Ein Seemann hatte einen zahmen Vogel mit blutroten Federn auf der Schulter; mit einem seiner gelben Knopfaugen beobachtete er Milla, als sie an ihm vorbeischlüpfte.

Sie erreichte den Hauptteil des Platzes. Mit halb geschlossenen Augen atmete sie tief ein und genoss den vertrauten Geruch des Marktes: süße Zimtkrapfen, die zu ihrer Linken in einer großen Pfanne brieten; starker, dunkler Kaffee, der an einem Stand zu ihrer Rechten in einem großen Metalltopf köchelte; die warmen Ausdünstungen der Packesel, die geduldig im Schatten warteten. Doch als sie die Augen wieder aufschlug, bemerkte sie, dass irgendetwas nicht stimmte. Die Menschen standen in Gruppen dicht beieinander und blickten sich unbehaglich um.

Es waren zu viele Wachleute da, die sich auf dem Markt ausbreiteten wie verschütteter Kaffee. Die Zahl der schwarzen Uniformen übertraf das bunte Durcheinander aus normalen Kleidern bei Weitem.

Milla ging schneller und eilte zum Stand ihrer Freundin Rosa. Als sie sich durch die Menge schob, drehte sich einer der Wachleute um. »Warum so eilig?«, fragte er und stellte ihr ein Bein.

Milla konnte nicht ausweichen und stolperte. Ihre Körbe flogen davon, sie stürzte und schürfte sich im Kies die Hände auf. Erhitzt und beschämt spuckte sie den Staub aus und kam mühsam auf die Beine.

»He! Du Rüpel. Hast du nichts Besseres zu tun?« Rosa war zur Stelle und half Milla, aufzustehen und sich den Dreck von der Tunika zu wischen.

Der Wachmann grinste zufrieden über Millas Sturz.

»Lass es gut sein, Rosa, das ist die Sache nicht wert«, zischte Milla. Sie hatte schon erlebt, dass Menschen für weniger geschlagen und verhaftet wurden.

Aber Rosa brüllte so laut, dass alle stehen blieben und hinschauten: »Ach, jetzt verstehe ich, du kannst wohl ein Mädchen nur so auf dich aufmerksam machen, was?«

Die Marktbesucher kicherten amüsiert.

Der Wachmann wurde knallrot. Mit schmalen Augen starrte er Rosa an.

Entsetzt sah Milla, wie er nach seinem Schwert griff.

10 Kapitel Milla überlegte blitzschnell Sie streckte den Arm aus und - фото 12

10. Kapitel

Milla überlegte blitzschnell. Sie streckte den Arm aus und kitzelte einen der angebundenen Maulesel mit dem rauen Griff ihres Korbs an der Hinterhand. Der Maulesel trat aus und stieß einen hohen Weinkrug um, der sich in den Staub ergoss wie Blut. Die Standbesitzer begannen zu schimpfen, Stimmen wurden laut, Hände fuchtelten durch die Luft. In dem ganzen Tumult achtete niemand mehr auf die beiden Mädchen.

Milla zerrte Rosa hastig durch die Menge zu ihrem Stand. »Du solltest dich nicht mit ihnen anlegen.« Sie wusste, dass Rosas Familie die Auslösegebühr nie aufbringen könnte, falls man sie verhaftete.

»Ich bin es leid! Für wen halten die sich? Einem norländischen Dienstmädchen würde er nie ein Bein stellen. Hast du dir wehgetan?«

»Es geht mir gut, wirklich!« Milla schenkte ihren schmerzenden Händen keine Beachtung und vergewisserte sich mit einem Blick über die Schulter, dass ihnen niemand folgte. »Aber danke.«

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