Liz Flanagan - Drachentochter

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Auf der Insel von Arcosi regierten vor langer Zeit die Drachen und ihre Drachenreiter die Lüfte. Jetzt sind diese aber nur noch Legende. Als die Protagonistin Milla Zeugin eines Mordes wird, wird sie plötzlich zur Hüterin der letzten vier Dracheneier und ist gezwungen, diese geheim zu halten, was dazu führt, dass sie dabei alle und alles in Gefahr bringt, was ihr eigentlich lieb ist.
Glühende Freundschaft, vergessene Familie und das Streben um Macht kollidieren, als Millas Versuch, die Dracheneier und später die Drachen zu beschützen, dazu führt, dass ihre eigene Vergangenheit aufgedeckt wird.

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Sie hielt den Atem an. Wann entzündete sich Feuerpulver? Genügte ein Sonnenstrahl? Sie schickte ein Gebet in den blassen Morgen und senkte den Kopf.

Eingebettet in den mit Samt ausgeschlagenen Beutel lag ein glattes, glänzendes Etwas. Es war gewölbt und von einem hellen Türkis mit dunkelgoldenen Einsprengseln, die an die ersten Regentropfen auf einem Stein erinnerten. Vorsichtig schob Milla die Finger hinein und hob das Etwas heraus. Das Ding war glatt und eiförmig und größer als ihre beiden Hände. Ungläubig starrte sie es an. War das echt? Für ein Vogelei war es mit Sicherheit zu groß. Vielleicht ein Schmuckgegenstand?

Sacht klopfte sie mit dem Fingernagel dagegen: Es klang weder hohl noch massiv, eher wie irgendetwas dazwischen. Es könnte ein seltener Vogel sein. Vielleicht ein Adler, mit dem der Herzog auf die Jagd gehen konnte?

Als sie sich vorbeugte und das Ei mit den Lippen berührte, stellte sie fest, dass es sich überraschend warm und leicht feucht anfühlte. Es war nicht aus Stein. Es schien voller Kraft zu sein. Wach und lebendig. Kribbelnde Erregung jagte ihren Rücken hinauf, als ihr ein unglaublicher Gedanke kam.

Die alte Frau auf dem Ball hatte davon gesprochen, dass Drachen nach Arcosi zurückkehren würden. Und ein Mann war getötet worden. Wenn das hier Dracheneier waren, würde dies erklären, warum.

Dracheneier?

Das konnte nicht sein. Sie war übermüdet. Sie träumte. Sagte Josi nicht immer, ihre Fantasie würde mit ihr durchgehen?

Männer waren auf der Suche nach Dracheneiern bis ans Ende der Welt gesegelt, in den Kampf gezogen und gestorben. Und keiner hatte auch nur ein Gerücht über die Sichtung eines Dracheneis mit zurückgebracht.

Es musste sich um einen Schatz handeln. Einen Edelstein. Lapislazuli vielleicht oder Quarz?

Doch Millas Herz sagte etwas anderes.

»Hallo, du da«, flüsterte sie, obwohl sie sich lächerlich vorkam, mit dem Ding zu sprechen. Dennoch fühlte sie sich unerklärlich davon angezogen. Während die Dämmerung in den Tag überging, saß sie da und wiegte es an ihrer Brust, als berge es den Herzschlag ihres eigenen Lebens.

Schließlich fiel sie vor Erschöpfung fast vom Baum. Widerstrebend schob sie das blaue Ei zurück in die Geborgenheit seines Beutels. Dann öffnete sie die anderen Beutel und sah nach: drei weitere Eier, jedes von einer anderen Farbe, genau wie die Beutel selbst: gelb, rot und grün.

Milla wusste, dass sie geradewegs zu Nestan gehen und ihm erzählen sollte, was sie gefunden hatte. Eine gute Dienerin würde so handeln. Er würde wissen, was es mit den Eiern auf sich hatte. Er würde wissen, was zu tun war. Doch dann würde sie auch zugeben müssen, dass sie dort gewesen war – dass sie den Mord mit angesehen und nichts unternommen hatte. Was, wenn er ihr Vorwürfe machte? Sie war so müde, dass sie keinen klaren Gedanken mehr fassen konnte.

Sie würde die Zwillinge fragen, beschloss sie mit einem Gähnen. Sobald sich eine Gelegenheit ergab. Wenn Tarya sich beruhigt hatte, würde Milla sie um Rat fragen.

Einstweilen hatte sie ein Versprechen zu halten, das sie einem Toten gegeben hatte. Ein neuer, tiefer Beschützerinstinkt erwachte in ihr. »Ich werde auf euch aufpassen!«, wisperte sie. Was auch immer sie sein mochten, Milla konnte sie nicht aufgeben. Das wusste sie ebenso sicher wie ihren eigenen Namen.

Milla kletterte langsam und mit einer Hand den Baum hinab, damit sie die Packtasche auf ihrer Schulter möglichst nicht erschütterte. Sie hatte einen Arm um die vorderen Beutel gelegt und schützte die Eier wie ein Neugeborenes. Ihr Herz klopfte heftig unter dem gepolsterten Stoff, als sie sich durch den Garten stahl. So leise wie Skalla, wenn er Feldmäusen nachstellte, schlich sie um das Küchengebäude herum. Die Räucherkammer grenzte an die Rückseite des Schornsteins vom großen Küchenherd. Milla zog den ledernen Vorhang beiseite, mit dem die Holztür abgedichtet wurde, und schlüpfte hinein.

Der Rauch drang ihr sofort in die Kehle: scharf, dicht und leicht beißend, mit einem Aroma von Fisch und Käse. Sie streckte die Hand aus und tastete sich im Dunkeln an den schweren Fischkörpern vorbei zu dem großen Salbeibündel, das sie gestern dort aufgehängt hatte. Sie nahm es ab, hängte die Packtasche nach oben und das Salbeibündel anschließend wieder davor.

»Hier seid ihr sicher.« Wer kam schon in die Räucherkammer und schaute in die trübe, rauchige Wärme hinauf? Und selbst wenn jemand auf die Idee käme, war praktisch nichts zu sehen.

Dann wankte Milla taumelnd zu ihrer Pritsche. Dort lag sie, starrte an die Decke und versuchte sich darüber klar zu werden, was sie tun sollte, bis die Erschöpfung schließlich die Oberhand gewann und sie in einen leichten Schlaf fiel.

8 Kapitel Milla träumte von Blau Tiefem endlosem Blau wie das Meer In - фото 10

8. Kapitel

Milla träumte von Blau. Tiefem, endlosem Blau, wie das Meer. In ihrem Traum sauste sie über blaues Wasser. Sie flog durch diesige blaue Luft, wurde angehoben und gehalten von Bläue. Musik gab es auch in ihrem Traum. Sie sang, laut und klar. Die gleichen immer wiederkehrenden Töne, die auf- und abstiegen. Wie ein Echo kehrte die Melodie zu ihr zurück. In ihrem Traum war sie so glücklich wie noch nie in ihrem Leben. Freude durchströmte sie wie heißes Sonnenlicht. Und das alles lag nur an –

»Milla! Wo steckt sie bloß? Sie ist zu spät!« Lanys wütende Worte schwebten die Treppe hinauf.

Ganz in der Nähe sang Isak, zum ersten Mal seit Tagen: Vielleicht erklärte das die Musik in ihrem Traum.

Milla rappelte sich auf und floh über die steile Hintertreppe nach unten. Immer noch schlaftrunken, lief sie hinaus, um nach den Eiern zu sehen. Blinzelnd sah sie zum strahlend blauen Himmel und wollte sich am liebsten in ihren Traum einwickeln und dieses vollkommene Gefühl noch ein wenig länger festhalten. Sie spitzte die Lippen und pfiff, um die Melodie einzufangen, ehe sie verblasste. Die fünf schwermütigen Töne … Zu spät, sie waren fort.

In der schummerigen Räucherkammer holte sie jedes einzelne Ei aus seinem Versteck. Sie begrüßte sie nacheinander, verharrte beim blauen ein wenig länger und untersuchte alle auf irgendwelche Beschädigungen, ehe sie die Eier wieder sorgfältig versteckte. Als sie hinaus ins Freie trat, blinzelte sie ins Licht der späten Morgensonne. Ihre Gedanken sausten im Kreis.

Ihr Blick fiel auf das Küchenfenster und sie wurde schlagartig wach. Drinnen standen Nestan und Josi in einer engen Umarmung. Dann trat er zurück und strich Josi zärtlich über die feuchte Wange.

»Wo bist du gewesen?«, fragte Lanys in dem Moment.

Milla schrak schuldbewusst zusammen und fuhr herum. »Ich habe nur nach den neuen Käselaibern gesehen«, log sie und verriegelte den Eingang der Räucherkammer.

»Hier, nimm. Das Frühstück ist deine Aufgabe. Nur weil du in den Palast durftest, brauchst du nicht auf dumme Gedanken zu kommen.« Lanys funkelte Milla böse an und drückte ihr ein Tablett mit schmutzigem Geschirr in die Hand.

Zu überrumpelt, um zu antworten, nahm Milla es entgegen.

Selbst ihr Schweigen machte Lanys wütend.

»Nur zu, faulenze, so viel du willst. Du weißt, was letzte Nacht bedeutet, oder? Wenn die Zwillinge fort sind, brauchen sie keine zwei Dienstmädchen mehr. Sie haben dich auf der Straße aufgelesen und dort wirst du auch wieder landen, wart’s nur ab«, zischte Lanys, ehe sie ins Haus zurückmarschierte.

Völlig erschöpft taumelte Milla mit dem schweren Tablett in Richtung Küche.

»Alles in Ordnung, Milla?« Nestan kam ihr entgegen und sah genauso besorgt aus, wie Milla sich fühlte. »Hast du überhaupt geschlafen?«

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