Liz Flanagan - Drachentochter

Здесь есть возможность читать онлайн «Liz Flanagan - Drachentochter» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Drachentochter: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Drachentochter»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Auf der Insel von Arcosi regierten vor langer Zeit die Drachen und ihre Drachenreiter die Lüfte. Jetzt sind diese aber nur noch Legende. Als die Protagonistin Milla Zeugin eines Mordes wird, wird sie plötzlich zur Hüterin der letzten vier Dracheneier und ist gezwungen, diese geheim zu halten, was dazu führt, dass sie dabei alle und alles in Gefahr bringt, was ihr eigentlich lieb ist.
Glühende Freundschaft, vergessene Familie und das Streben um Macht kollidieren, als Millas Versuch, die Dracheneier und später die Drachen zu beschützen, dazu führt, dass ihre eigene Vergangenheit aufgedeckt wird.

Drachentochter — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Drachentochter», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Dort tippte er Taryas Tanzpartner auf die Schulter. Sich charmant entschuldigend, nahm er Taryas Hand und verbeugte sich vor ihr. Milla war zu weit weg, um zu hören, was er sie fragte, aber Tarya nickte.

Vigo und Tarya begannen zu tanzen.

Die anderen Paare bemerkten die neuen Tänzer und machten ihnen Platz. Der Tanz kam den beiden entgegen: Er war schnell und kompliziert und verlangte absolute Kontrolle. In perfekter Übereinstimmung wirbelten sie schneller und schneller über die Tanzfläche.

Milla beobachtete die beiden mit wachsendem Unbehagen. Ohne die vorgeschriebenen Tanzschritte zu vernachlässigen, baute Vigo Bewegungen ein, die Tarya überraschen sollten. Sie ließ sich von ihm führen, hielt Schritt und fügte ihrerseits Ausschmückungen hinzu. Was ohnehin bereits einem Wettkampf geähnelt hatte, wurde nun zu einer Art Duell, bei dem beide Tänzer die formalen Vorgaben des Tanzes aufs Äußerste ausreizten.

Tarya hielt sich sehr gerade und aufrecht. Vollkommen eins mit der Musik, drehte sie bei jedem Richtungswechsel genau im richtigen Moment den Kopf und warf das Bein in die Luft, so weit es ihr Kleid zuließ.

Vigo beugte sie nach hinten, und für einen kurzen Moment widersetzte sie sich, stürzte fast, dann gab sie nach und legte sich mit ihrem ganzen Gewicht in seinen Arm.

Milla konnte die Augen nicht abwenden.

Tarya funkelte Vigo an. Lächelnd wie ein zufriedener Kater sah er zu ihr hinab und schürzte die Lippen.

Eine dralle Frau mit vom Wein geröteten Wangen sagte: »Na, wenn er sich für die entscheidet, ist es wenigstens eine Norländerin.« Sie senkte die Stimme zu einem Flüstern: »Nicht wie seine Mutter …«

»Still! So etwas sagt man nicht!«

»Warum nicht?«, fragte die Frau. »Das denken alle. Außerdem wird es allmählich Zeit, dass er sich verspricht. Und Nestans Tochter würde eine schöne Mitgift einbringen.«

Nestan würde Vigo Taryas Hand niemals versprechen, nicht ohne vorher mit ihr darüber zu reden! Dennoch wurde Milla bei diesen Worten das Herz ganz schwer. Die Frau hatte recht. Wenn der Herzog seine wachsende Armee finanzieren wollte, dann hätte Nestan das Geld dafür. Milla kannte die Gerüchte. Nestan hatte Olwar im letzten Krieg das Leben gerettet – und dabei fast sein eigenes verloren. Danach hatte Olwar ihm Schuldgeld bezahlt. Mithilfe dieses Goldes hatte Nestan seine ersten Schiffe gekauft und jetzt war sein Vermögen beispiellos.

Aber ein Verlöbnis? Es würde Isaks wütende Worte gegen seinen Vater erklären.

Milla musste Tarya warnen, schnell, bevor sie die Neuigkeiten von jemand anderem erfuhr. Mir fällt schon irgendeine Ausrede ein, dachte sie und machte einen Schritt nach vorn.

Zu spät.

Tarya und Vigo standen sich mitten auf der Tanzfläche reglos gegenüber. Seine Lippen bewegten sich.

Tarya fuhr zurück und entriss Vigo ihre Hände.

Die zuschauende Menge hielt hörbar den Atem an.

Tarya wirkte wütend. Als sie die auf sie gerichteten Blicke bemerkte, setzte sie ein gezwungenes Lächeln auf und fächelte sich mit der Hand Luft zu: »Tut mir leid, vergebt mir, Euer Gnaden. Ich brauche frische Luft.« Sie floh aus der Halle.

Als Milla sich umdrehte, um ihr zu folgen, entdeckte sie Nestan. Er hob den Kopf, begegnete ihrem Blick und sah für einen kurzen Moment schuldbewusst aus. Was hatte er getan?

Milla holte Tarya im Garten ein. Sie legte ihr die Hand auf die Schulter, spürte ihre erhitzte Haut unter der hauchdünnen Seide ihres Ärmels.

»Lass mich in Ruhe –«, brauste Tarya auf, als sie herumfuhr. »Ach, du bist es. Dich habe ich nicht gemeint.« Ihr Gesicht verzerrte sich. »Milla …«

Auf Taryas Wangen schimmerten Tränen, die im Mondlicht silbern glänzten. Milla breitete die Arme aus.

Tarya zog sie an sich und schluchzte in ihre Locken. »Vater hat ihm meine Hand versprochen … ihm !« Dann hob sie den Kopf, wischte sich übers Gesicht und schüttelte mit einer ärgerlichen Bewegung die Tränen ab. »Und Vigo hat es genossen, mir das mitzuteilen. Was für ein arroganter, blasierter, verzogener …«

Dann stimmte es also. So sah Nestans Plan für seine Tochter aus – über den er und Isak vor ein paar Stunden gestritten hatten. »Ist schon gut, schhh!« Milla hielt Tarya fest und suchte nach tröstenden Worten, die sich aber selbst in ihren Ohren hohl anhörten. »Wir finden einen Weg. Es wird alles gut.«

»Ich werde das nicht machen«, sagte Tarya. Jetzt schien die Wut die Oberhand zu gewinnen. »Du sagst immer zu mir, dass man eine Wahl hat, Milla, und das hier ist meine.«

»Wie meinst du das? Was ist deine Wahl?«

»Und wenn ich an meinem Hochzeitstag von der Palastmauer springe, ihn … heirate … ich nicht.«

Milla hielt Tarya in den Armen, starrte zum runden Mond hinauf und fragte sich, wie ihre Welt sich an einem einzigen Tag so verändern konnte. Ihr Geheimnis brannte immer noch in ihrem Innern, doch sie schwieg weiter. Einstweilen.

7 Kapitel Kurz vor Sonnenaufgang kehrten sie nach Hause zurück Der Himmel - фото 9

7. Kapitel

Kurz vor Sonnenaufgang kehrten sie nach Hause zurück. Der Himmel verfärbte sich zu einem dunstigen Blau und selbst Tarya taumelte gähnend durch das Tor des Gelben Hauses. Milla hatte sie überredet, auf die Tanzfläche zurückzukehren – »Komm schon, Tarya! Zeig’s ihm. Zeig allen, was Mut heißt!« –, und dort war sie die ganze Nacht geblieben, ohne auf Vigos Blicke zu achten.

Obwohl Milla völlig erschöpft war, blieb sie wach und wartete, bis alle anderen eingeschlafen waren. Ihre Pritsche war in einer Ecke der Diele im ersten Stock untergebracht, für den Fall, dass Tarya nachts nach ihr rief. So leise wie möglich zog sie wieder ihre Tunika und Hose an. Dann schlich sie mit gespitzten Ohren die Haupttreppe hinab. In der Eingangshalle blieb sie vor dem Mosaik von Vianna stehen; Milla wurde das Gefühl nicht los, dass die Hausherrin sie von dem Porträt aus missbilligend betrachtete. Außer tiefen Atemzügen, sägendem Schnarchen und entfernter Musik von den Feiern unten in der Stadt war nichts zu hören.

Erst dann schlich sie in den Garten hinaus.

Es wurde Zeit, die Wahrheit über die Packtasche herauszufinden. Es fühlte sich seltsam an, etwas ausschließlich für sich selbst zu tun, etwas, von dem nur sie allein wusste. Aber falls diese Tasche etwas Gefährliches enthielt, war es besser, wenn nur eine Person Schaden nahm. Sollte sie hingegen Edelsteine enthalten, nun, dann boten sie einen Ausweg für Tarya, Isak und sie selbst.

Milla zog sich auf den Apfelsinenbaum und arbeitete sich durch die Blätter und Zweige zu der kleinen grünen Höhle vor. Möglicherweise das letzte Mal, dachte sie. Ihr Versteck fühlte sich nicht mehr nach einem sicheren Zufluchtsort an.

Sie löste die Packtasche vom Ast und streifte sie sich über den Kopf. Zwei der gepolsterten Beutel reichten ihr hinten bis zu den Schulterblättern, die anderen beiden lagen vorn auf ihrem Brustkorb. Sie waren leichter als gedacht. Es schwappte keine Flüssigkeit darin herum, stattdessen spürte Milla in jedem einzelnen Beutel eine seltsam konzentrierte, träge Dichte. Die Packtasche war wunderschön: Auf die Tragriemen war mit Goldfäden ein Muster aus Blättern oder Flammen gestickt. Die Beutel glänzten jeder in einem anderen satten Farbton: Karmesin, Eisblau, Schlüsselblume und Moos. Allein die Packtasche war mehr wert, als Milla je besessen hatte, vom Inhalt ihrer Beutel ganz zu schweigen.

Milla schob ein paar Zweige beiseite, um etwas mehr Licht in ihr Versteck zu lassen. Dann packte sie die Tasche und mühte sich mit zitternden Fingern, einen der geschnitzten Elfenbeinknöpfe aus seiner winzigen Schlinge zu lösen. Schließlich stand die Klappe des blauen Beutels offen. In diesem Moment drangen die ersten Sonnenstrahlen durch das Geäst und besprenkelten Milla mit ihrem Licht.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Drachentochter»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Drachentochter» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


John Flanagan - The Royal Ranger
John Flanagan
John Flanagan - Den nya lärlingen
John Flanagan
Richard Flanagan - Wanting
Richard Flanagan
John Flanagan - Ruiny Gorlanu
John Flanagan
John Flanagan - Las ruinas de Gorlan
John Flanagan
John Flanagan - Rozvaliny Gorlanu
John Flanagan
John Flanagan - The Kings of Clonmel
John Flanagan
John Flanagan - Erak_s ransom
John Flanagan
John Flanagan - The siege of Macindaw
John Flanagan
John Flanagan - Oakleaf bearers
John Flanagan
John Flanagan - The Burning Bridge
John Flanagan
Отзывы о книге «Drachentochter»

Обсуждение, отзывы о книге «Drachentochter» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.